Vorbericht: SV Ulm II – FC Ottenhöfen II

SV Ulm II – FC Ottenhöfen II (Sonntag, 12.45, Kreisliga A Süd). Nach dem Remis in Achern steht der Ulmer Reserve ein weiteres Kellerduell bevor. Den von Spielertrainer Patrick Huth betreuten Gästen gelang mit Siegen in Schwarzach und gegen Achern ein optimaler Saisonstart, und am dritten Spieltag unterlag das Team dann nur hauchdünn mit 0:1 in Ottersweier. Im weiteren Verlauf wurden die Achertäler jedoch nach hinten durchgereicht und sind inzwischen in der abstiegsbedrohten Zone angelangt, wo man sich bereits in Schlagdistanz der Konkurrenz am Tabellenende befindet. Ein Eigentor der SG Lauf/Obersasbach beendete am Vorsonntag die Niederlagenserie des FCO, am Ende trennte man sich 1:1 vom Tabellennachbarn. Ein ähnlich enges Match ist nun auch am Münzwald zu erwarten, wo Oliver Bethge und seine Mannschaft natürlich gerne den zweiten Heimsieg einfahren würden. Erst in der Nachspielzeit mussten die Ulmer am vergangenen Sonntag in Achern noch den nicht unverdienten Ausgleich des VfR hinnehmen, lange hatte man in der Hornisgrindestadt mit 1:0 geführt. Doch auch mit dem Unentschieden konnte man schließlich leben und, parallel zu Team 1, den letzten Tabellenplatz verlassen und hier den VfB Bühl zumindest vorläufig überrunden. Allerdings müssen die Hausherren wohl den verletzungsbedingten Ausfällen in der „Ersten“ Tribut zollen und können daher  selbst nicht in Bestbesetzung antreten, zudem verletzte sich Stürmer Niklas Früh in Achern und fällt bis zur Winterpause aus.

Das Vorspiel der dritten Mannschaften beginnt um 11.00 Uhr. gw

Spielbericht: TC Fatihspor – SV Ulm

TC Fatihspor – SV Ulm 1:4 (1:3, Bezirksliga). Die Gäste gingen entschlossen in das Abstiegsduell und belohnten sich schon in der 2. Minute mit dem Führungstreffer durch Steven Müller, der einen Freistoß aus knapp zwanzig Metern im Tor des TCF unterbrachte. Nur zwei Minuten später war dann der einheimische Keeper Arif Gencer besser auf der Höhe und verhinderte mit einer Fußabwehr einen weiteren Treffer  durch Nils Helmholdt aus halblinker Position. Nach der stürmischen Anfangsphase ließen die Gäste dann allerdings Fatihspor besser ins Spiel kommen, nach einem Foul an Stürmer Mamdo Tourag entschied der gut leitende Schiedsrichter Lukas Zielbauer (Steinmauern) völlig zurecht auf Strafstoß für die Einheimischen, den Routinier Ismail Akgül sicher verwandelte (11.). Fast im Gegenzug besorgte dann allerdings Aykut Ademogullari die erneute Gästeführung, Jacob Friedmann war auf der Außenbahn von Matthias Lebherz mit einem Gassenball bedient worden und legte dann mustergültig in den Rückraum zur wohl schönsten Spielpassage zurück. Obwohl der SV Ulm im ersten Spielabschnitt lange nicht an die Leistung der Vorwoche heranreichte, ergaben sich gegen eine unsichere Defensive der Gastgeber immer wieder Gelegenheiten. Steven Müller mit einem weiteren Freistoß, den Gencer gerade noch an die Querlatte lenken konnte (17.), und Nils Helmholdt per Kopfball (22.) verpassten weitere gute Möglichkeiten für Ulm, ehe Müller in der Nachspielzeit des ersten Durchganges erneut per Standard zuschlug und mit dem 1:3 die Seiten gewechselt wurden.

Heimtrainer Sertan Sen stellte nach der Pause zwangsläufig um und bot mit dem schnellen Tourag, Edeltechniker Akgül und dem ballgewandten Stoßstürmer Topal drei Angreifer auf, die stets für Gefahr im und um den Ulmer Strafraum sorgten. Diesmal stand den Gästen ausnahmsweise aber einmal das Glück zur Seite, außerdem reagierte Torhüter Robin Frietsch in den entscheidenden Szenen gegen Topal (52./53.) hervorragend oder wurde von der gut aufgelegten Abwehr um die Innenverteidiger Patrick Ernst und Mahir Gökalp unterstützt. Nach einer kurzen Drangphase der Hausherren konnte sich der SV Ulm dann immer mehr mit Kontern befreien und verpasste durch Matthias Lebherz (58.) und Müller (76.) eine vorzeitige Entscheidung. Die besorgte dann Nils Helmholdt mit einem Treffer Marke Abstauber, nachdem Müller einen Eckball an  die Latte geschossen hatte (77.). Fatihspor gab zwar nie auf, am Ende hatte sich das Team von Rolf Ernst den Sieg im Aumatt aufgrund der wesentlich größeren Anzahl an Chancen sicherlich verdient. gw

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Jacob Friedmann, Mahir Gökalp, Patrick Ernst, Manuel Friedmann – Matthias Lebherz (62. Alexander Janzen), Michael Leppert, Aykut Ademogullari, Nils Helmholdt, Steven Müller – Benedikt Wisser (82. Benjamin Gembruch).

Vorbericht: TC Fatihspor – SV Ulm

TC Fatihspor – SV Ulm (Sonntag, 14.30, Bezirksliga). Im Aufschwung befindet sich aktuell der TC Fatihspor nach einem Remis in Unzhurst und dem Heimsieg im Nachholspiel gegen den FC Lichtental. Dabei hatte der TCF im Himbeerdorf noch lange mit 3:0 in Front gelegen, ehe sich die Hausherren aufrafften und in einer turbulenten Schlussphase noch den Ausgleich schafften. Zuletzt bogen die Hausherren ihrerseits einen 2:4-Rückstand noch um und verwandelten nach dem 5:4 im Derby gegen Lichtental das Aumattstadion in ein Tollhaus. Damit machten die Gastgeber in der Tabelle einen großen Sprung nach oben und reichten die Rote Laterne an den SV Ulm weiter. Gemessen an den letzten Resultaten  mangelt es Fatihspor vor dem Kellerduell gegen das Schlusslicht also sicherlich nicht an Torgefahr, doch auch der SV Ulm geizte zuletzt im Heimspiel gegen den FV Baden-Oos zwar nicht mit herausgespielten Möglichkeiten, wohl aber mit den zählbaren Erfolgen. Umso bitterer war damit die Niederlage gegen die Ooser, denn das Team bot eine der besten Saisonleistungen und hätte sich durchaus mit einem Sieg belohnen können. Auf dieser über weite Strecken überzeugenden Vorstellung aufbauend reist Trainer Rolf Ernst mit seiner Mannschaft nun in die Kurstadt. Dort muss er allerdings erneut auf Björn Burst verzichten, der schon gegen Baden-Oos wegen einer Entzündung im Bein ausgefallen war, das Krankenhaus aber inzwischen bereits wieder verlassen konnte.

Ansonsten dürfte der Coach gegen die technisch versierten und gleichzeitig robusten Einheimischen weitgehend auf die gleiche Startformation vertrauen, um nach zuletzt zwei Niederlagen etwas Zählbares aus dem „Aumatt“ mitzunehmen. gw

Spielbericht: SV Ulm – FV Baden-Oos

SV Ulm – FV Baden-Oos 3:4 (2:2, Bezirksliga). Eine bittere Heimniederlage musste der SV Ulm gegen den spielstarken Aufsteiger hinnehmen und hatte nach einer wirklich guten Leistung sogar zwischenzeitlich am ersten Heimsieg geschnuppert. Die Gäste um Spielertrainer Pantelis Kalpakoglou spielten aus der Defensive heraus einen technisch feinen Fußball und verzichteten dabei fast komplett auf lang geschlagene Bälle. Dies bot den Hausherren immer wieder Gelegenheiten zu Balleroberungen und vielen Torraumszenen auf beiden Seiten. Mit der ersten Gelegenheit hatte Halil Tekce die Gäste früh in Führung gebracht (15.), Steven Müller glich per Strafstoß nach einem Foul an Aykut Ademogullari schnell aus (21.), doch fast im Gegenzug lenkte Innenverteidiger Mahir Gökalp eine Flanke zur erneuten Führung der Ooser in das eigene Gehäuse ab (24.). Mit einem schnell ausgeführten Freistoß bediente Müller dann Jacob Friedmann, dessen flache Hereingabe Nils Helmholdt aus wenigen Metern Entfernung schließlich zum erneuten Ausgleich im Gästegehäuse unterbrachte (33.). Als Patrick Ernst am höchsten stieg und einen weiteren Freistoß von Michael Leppert per Kopf zur erstmaligen Ulmer Führung über die Torlinie drückte (57.), wähnten sich die Hausherren auf der Siegerstraße, zumal im Anschluss weitere Chancen zu einem vierten Treffer vorhanden waren, weil die Kurstädter nun ihre Defensive lockerten und ihre anhaltende Siegesserie in Gefahr sahen. Ein umstrittener, vor allem aber in der Entstehung absolut unnötiger Foulelfmeter sorgte dann für das 3:3 durch Leo Gulkow (74.), in der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, da beide Teams die Entscheidung suchten. Allerdings stand die Ulmer Defensive in dieser Phase gut genug, um gegnerische Chancen schon in der Entstehung zu verhindern, und vorne verpassten Nils Helmholdt (79.) und Michael Leppert mit einem Schuss an die Unterkante der Querlatte (80.) und aus fünf Metern auf Vorlage von Steven Müller (85.) wiederholt den Siegtreffer. Der gelang dann auf der anderen Seite Halil Tekce, der den Ball in Torjägermanier im Strafraum annahm und nach einer Körpertäuschung flach in die  Ecke schob. In der Nachspielzeit verpasste Jacob Friedmann mit einem Schuss nur knapp neben das Tor dann auch den vierten Treffer für den SV Ulm, dem bis auf die vergebenen Möglichkeiten nicht viel vorzuwerfen war und der den Zuschauern ein über weite Strecken tolles Spiel bot. gw

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Jacob Friedmann, Mahir Gökalp, Patrick Ernst, Robin Knebel (76. Manuel Friedmann –  Matthias Lebherz (82. Alexander Janzen), Tobias Rummel (46. Benedikt Wisser), Michael Leppert, Nils Helmholdt, Steven Müller – Aykut Aademogullari.

Spielbericht: SV Ulm II – FC Schwarzach

SV Ulm II – FC Schwarzach 2:4 (0:1, Kreisliga A Süd). Die favorisierten Gäste legten los wie die Feuerwehr und verpassten schon in der Anfangsphase beste Möglichkeiten durch Manuel Gartner und Michael Wörther, der innerhalb nur einer Spielminute gleich zweimal aussichtsreich vergab. Es war schließlich Mittelfeldstratege Christian Weisbrod vorbehalten, mit einem sehenswerten Distanzschuss die Führung für seine Mannschaft zu besorgen (28.), mit der sich die Germanen bis zur Pause zufrieden gaben, während sich die Hausherren zwar mühten, aber nur selten am oder im Strafraum der Gäste auftauchen konnten. Die wirklich gefährlichen Bälle wurden zumeist in Richtung des eigenen Tores gespielt, wo der pfeilschnelle Gartner lauerte, diese Gelegenheiten jedoch ebenso liegen ließ.

Nach dem Seitenwechsel nahm das Derby plötzlich unvermittelt Fahrt auf, als Justin Schumann sich ein Herz fasste und sein Schuss von der Strafraumkante zum überraschenden Ausgleich im Torwinkel landete (57.). Für wenige Minuten schien die Partie offen und die Gastgeber im Aufwind, doch nachdem der gerade eingewechselte Oliver Mark die erneute Führung des FC Schwarzach zunächst noch verpasst hatte (66.), war nur zwei Minuten später erneut „Kunstschütze“ Christian Weisbrod zur Stelle und überwand Keeper Lars Nollau mit einem unhaltbaren Volleyschuss Marke „Tor des Monats“ zum 1:2. Damit war den Gastgebern nicht nur der Wind aus den Segeln genommen, sondern auch die Begegnung entschieden. Manuel Götz mit einem schönen Kopfballtreffer (72.) und schließlich auch noch Torjäger Manuel Gartner (78.) erhöhten mühelos auf 1:4, kurz vor Spielende entschied Schiedsrichter Hubert Hirschbrich (VfB Unzhurst) nach einem Foul an Philipp Sauter noch auf Strafstoß für den SV Ulm, den Manuel Friedmann zum 2:4-Endstand verwandelte.

Exakt mit gleichen Resultat entführte auch die Schwarzacher Reserve im Vorspiel die Zähler vom Münzwald, Niclas Meier (3) und Axel Weber stellten bei Gegentoren von Jason Schumann und Kosmas Dimitriou den Auswärtssieg sicher. gw

Der SV Ulm II spielte in folgender Aufstellung:

Lars Nollau – Nicolai Metzinger, Luca Bellante (66. Philipp Sauter), Jannik Heß, Manuel Friedmann – Benjamin Gembruch (77. Julian Brand), Dennis Tran, Kevin Brand, Tom Eisele,  Robin Waffenschmidt (81. Christian Seiler) – Justin Schumann.

Besuch des DFB-Mobils 2017

Am Freitag, den 7. Oktober bekamen die Bambinis Besuch vom DFB-Mobil.

Jonas Hedwig, der beim SBFV ein „Freiwilliges Soziales Jahr“ macht, zeigte den Kindern und Trainern, wie der DFB heute ein Training für Bambinis aufbaut und durchführt.

Bei angenehmer Temperatur führte Jonas die Kinder mit Unterstützung der Bambinitrainer des SV Ulm durch die einzelnen Übungen. Am Ende des Trainings wurde Jonas von glücklichen und müden Kindern mit dem SV Ulm Schlachtruf verabschiedet.

Ein weiterer Besuch des DFB Mobils zum Thema Hallentraining ist für den Beginn des neuen Jahres geplant.

Ergebnisse der Jugend (KW 43)

Samira Kopf erzielte gegen den 1. FFC Gernsbach den Ehrentreffer der D2-Mädchen zum 1:6-Endstand, am vergangenen Wochenende unterlag das Team dann mit 0:14 beim SV Sinzheim. Dies ist der härteste Verfolger und direkte Konkurrent der D1-Mädchen in dieser Spielklasse, die zunächst beim FV Baden-Oos mit 11:0 und dann gegen den VfR Bischweier mit 25:0 gewannen und aufgrund des besseren Torverhältnisses aktuell Tabellenführer sind. Nicole Spyra (12), Hanna Gerber (10), Nele Gärtner (9), Sophia Gerber, Timmy Neidinger (je 2) und Antonia Müller waren für die Torflut in den beiden Spielen verantwortlich.

Tamara Jägel (3), Marie Müller, Milena Heß (je 2) und Tine Limberg trafen zum 7:1 der C-Mädchen beim FV Muggensturm, der Treffer von Leah Rauch bescherte der Mannschaft zuletzt nicht nur ein 1:0 gegen den SV Sinzheim, der Sieg war auch gleichbedeutend mit der ersten Niederlage des SVS.

Die B-Juniorinnen (Foto) erkämpften sich gegen den Tabellenführer SG Kappel ein wertvolles 0:0 und hatten nicht nur Glück in der Defensive, sondern verpassten auch selbst nur knapp den Siegtreffer.

Ylias Schlömp (5), Marlon Nollau (2) und Philipp Schröder erzielten die Tore beim 8:1 der E-Jugend gegen Oberachern II, in Neusatz erreichte das Team zuletzt ein 3:3. Dabei trafen erneut Ylias Schlömp (2) und Philipp Schröder auch auf dem Felsenrain.

Die D1 unterlag dem VfR Achern zunächst klar mit 0:5, erkämpfte sich dann am vergangenen Wochenende nach Toren von Leon Preiß ein 2:2 gegen den VfB Bühl und damit auch den ersten Zähler der Saison.

Mohamadmayar Tawila erzielte den Ehrentreffer der C-Junioren beim 1:3 beim Rastatter JFV II, und die B-Jugend setzte ihren Abwärtstrend nach den letzten Punktspielniederlagen auch im Pokal fort und schied mit 0:5 beim haushohen Favoriten SpVgg. Ottenau aus.

Aufwärts hingegen scheint es mit der A-Jugend zu gehen, dem 0:5 bei der SG Mörsch ließ man ein 2:0 im Pokal und damit den Einzug in das Viertelfinale (gg. SG Ötigheim) folgen. Alex Schumann und Hendrik Faust trafen erzielten dabei die Tore beim VfB Gaggenau 2001. Mit dem 0:0 gegen den FV Baden-Oos blieb das Team erneut ohne Gegentor und holte den ersten Saisonzähler. (gw)

Fotos: gw

Vorbericht: SV Ulm – FV Baden-Oos

SV Ulm – FV Baden-Oos (Sonntag, 15.00, Bezirksliga). Zweifelsohne nimmt der FV Baden-Oos exakt die Rolle in der Bezirksliga ein, die noch die Gastgeber nach dem Aufstieg in der vergangenen Saison inne hatten. Als aktuelle Tabellenfünfter mit Tuchfühlung in Richtung Platz zwei, seit immerhin acht Spielen ungeschlagen, daheim Loffenau mit 3:2 besiegt und zuletzt nicht nur dem FV Ottersdorf ein halbes Dutzend Tore eingeschenkt, sondern am Vorsonntag auch den eigentlich defensivstarken VfB Unzhurst mit 4:2 zurück ins Himbeerdorf geschickt: mit einer beeindruckenden Bilanz kann Spielertrainer Pantelis Kalpakoglou völlig sorgenfrei und entspannt an den Münzwald reisen und konnte es sich zuletzt sogar leisten, Neuzugang und Goalgetter  Oleg Fischmann zunächst auf der Bank zu lassen, weil die Mannschaft insgesamt unglaublich viel Spielfreude und Torgefahr versprüht. Es ist genau das, was den Hausherren derzeit abgeht. Abgesehen von den vier Gegentreffern am letzten Sonntag in Kuppenheim, die man im Übrigen allesamt in der zweiten Spielhälfte hatte hinnehmen müssen, konnte Trainer Rolf Ernst die Abwehrleistung seiner Mannschaft zuletzt stabilisieren, insgesamt wurden den Gegnern deutlich weniger Chancen zugelassen als noch Wochen zuvor. Hier muss das Team gegen den Liga-Neuling wieder ansetzen, was schon schwierig genug erscheint. Auf der anderen Seite lag die eigene Torgefahr im Wörtelstadion nahe dem Nullpunkt, sodass schon ein Freistoß herhalten musste, um die Abwehr der Verbandsliga-Reserve am Ende zum Ehrentreffer überwinden zu können. Ein Defizit, das sich schon über die ganze Saison hinzieht und sich zuletzt durch das Fehlen von Spielführer Benedikt Wisser und Markus Wengenmayer noch verstärkt wurde. Für das Wochenende besteht nun jedoch die Hoffnung, dass nicht nur diese Spieler nach Urlaub bzw. Verletzung wieder zum Kader stoßen, auch Björn Burst dürfte nach seinem krankheitsbedingten Ausfall wieder dabei sein. Zumindest personell stehen Rolf Ernst also wieder mehr Alternativen zur Verfügung, umsetzen muss es alleine das Team auf dem Platz gegen einen sehr starken Aufsteiger. gw

Vorbericht: SV Ulm II – FC Schwarzach

SV Ulm II – FC Schwarzach (Sonntag, 13.15, Kreisliga A Süd). Mit einem fitten Gartner kann der FC Schwarzach jeden Gegner schlagen. Die anderen zehn Spieler müssen nur ihre Aufgaben erfüllen und ihren Torjäger das eine oder andere Mal in Szene setzen, dann gewinnen die Germanen ganz einfach ihre Begegnungen. Manuel Gartner erzielte in dieser Spielzeit bereits 16 Treffer und war damit bei zwei Drittel aller Germanen-Treffer direkt beteiligt. Der Goalgetter funktioniert also, doch auch die Mannschaft dahinter erfüllt ihre Aufgabe und blieb in den letzten drei Partien ohne Gegentreffer. Mit zwei Niederlagen gleich zum Auftakt war der FCG bekanntermaßen schwach in die Saison gestartet, doch in den letzten acht Spielen blieb das Team von Trainer Carsten Stoß dann ohne Niederlage und holte mit sechs Siegen eine schon fast maximale Ausbeute. Damit kletterten die Gäste noch vor dem Derby am Münzwald auf den sechsten Rang und haben auch noch das Nachholspiel gegen Vimbuch am darauffolgenden Dienstag auf dem Plan. Bei einer Fortsetzung der Serie winkt dem Team also durchaus eine Platzierung in vorderster Linie, womit die Voraussetzungen des anstehenden Lokalkampfes durchaus klar verteilt sein dürften. Denn nach zuletzt drei Niederlagen in Folge geht die Ulmer Reserve die Begegnung ganz klar aus der Außenseiterrolle an und kann das Match nur dann einigermaßen offen gestalten, wenn man als Einheit funktioniert und Fußball auch einmal arbeitet. Trainer Oliver Bethge hatte zuletzt seine Mannschaft immer wieder eingestellt, es fehlte aber einfach an der Umsetzung auf dem Feld. Sicherlich waren zuletzt der Topfavorit Ottersweier oder der heimstarke SV Sinzheim nicht das Maß für die Gastgeber, doch gerade in der vergangenen Saison hatte man in solchen Spielen auch einmal überraschend gepunktet, nun musste man beispielsweise auch gegen Lauf/Obersasbach als direkten Konkurrenten eine Heimniederlage hinnehmen und steht daher aktuell an vorletzter Position. Die Germanen sind nun sicher kein Gegner, gegen den man gewinnen muss, aber die Mannschaft kann sich mit einer guten Leistung das Selbstvertrauen für die restlichen noch anstehenden und wichtigen Spiele vor der Winterpause holen.

Das Vorspiel zwischen Ulm III und dem FC Schwarzach II beginnt um 11.30 Uhr. gw

Spielbericht: SV Kuppenheim II – SV Ulm

SV Kuppenheim II – SV Ulm 4:1 (0:0, Bezirksliga). Bis zur Pause konnte der SV Ulm mit Geschick und auch etwas Glück die Partie noch einigermaßen offen gestalten, bis dahin hatte die Verbandsliga-Reserve nur einen Kunstschuss von Daniel Dimov, der knapp neben dem Tor landete (24.) und einen Kopfball des gerade eingewechselten Manuel Friedböse nach einem Eckstoß (43.) zu verzeichnen, war zwar optisch überlegen, nutzte das spielerische Potenzial auf viel zu wenig aus. Die Gäste hatten zu den bekannten Ausfällen auch noch das kurzfristige Fehlen von Björn Burst (Grippe), Steffen Kaiser (verletzt) und Stammkeeper Robin Frietsch (Urlaub) zu verkraften, hier fehlte es eindeutig am Durchsetzungsvermögen in der Offensive, um die einzigen möglichen Schwächen des Hausherren in der Defensive auch einmal entscheidend nutzen zu können. So blieb es im ersten Durchgang bei einem Freistoß von Steven Müller, der den Kasten im Wörtelstadion nur knapp verfehlte (29.).

Die Ernst-Elf hatte sich für den zweiten Spielabschnitt auch für den Angriff mehr vorgenommen, wurde aber durch den schlecht verteidigten Distanzschuss von Benjamin Radke nach nicht einmal einer Minute Spielzeit total kalt erwischt und kassierte keine zehn Minuten später durch Daniel Dimov das schnelle 2:0 per Kopfball. Es folgte Mitte der zweiten Spielhälfte eine kleine Drangphase der Gäste, hier offenbarten sich nun Lücken in der 08-Abwehr, der SV Ulm setzte jedoch nicht entscheidend genug nach, um den möglichen Anschluss zu erzwingen. Dafür köpfte Frieböse in der 74. Minute nach einer Ecke auf der Gegenseite zum 3:0 ein, nur zwei Minuten später lief Matthias Lebherz nur kurze Zeit nach seiner Einwechslung auf das Tor der Einheimischen zu und verzog von der Strafraumgrenze. In der Schlussphase offenbarten sich Lücken auf beiden Seiten, Michael Leppert verkürzte zunächst per Freistoß zum 1:3 (83.), doch fast im Gegenzug hob Okan Eren nach einem Solo den Ball über den macht- und schuldlosen Ersatzkeeper Lars Nollau hinweg zum Endstand in die Maschen. gw

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Lars Nollau – Jacob Friedmann, Mahir Gökalp, Patrick Ernst, Robin Knebel –  Alexander Janzen (63. Nils Helmholdt), Tobias Rummel, Aykut Ademogullari, Michael Leppert, Steven Müller – Justin Schumann (60. Matthias Lebherz).