Unnötige Niederlage im Spargeldorf, aber erster Sieg für Team 3

TuS Hügelsheim – SV Ulm II 4:2 (1:1, Kreisliga A Süd). Eine mangelhafte Chancenverwertung im ersten Durchgang und eine total verschlafene Phase nach der Pause ließen den SV Ulm einen definitiv möglichen Sieg im Spargeldorf verpassen. Dabei hatte das Team um Spielertrainer Waldemar Lind die Hausherren vom Anpfiff weg gut im Griff und war spielerisch absolut überlegen, nutzte aber nach dem frühen Führungstreffer durch einen direkten Freistoß von Denis Tran (5.) die anschließenden Patzer in der Hügelsheimer Defensive nicht und verpasste durch Patrick Ernst (9.), Hendrik Faust (19.) und Kevin Brand (34.) beste Möglichkeiten zu einem weiteren Treffer. Unmittelbar vor dieser letzten Chance hatte Marvin Pütz aus kurzer Entfernung per Kopf zum 1:1 ausgleichen können, es war einer der wenigen gelungenen Angriffe der Hausherren im ersten Abschnitt. Die kamen dann jedoch wie verwandelt aus der Kabine, setzten das Ulmer Team früh unter Druck und verloren nun auch die entscheidenden Zweikämpfe im Mittelfeld, wo Prinston Tsafack in der Zentrale immer stärker wurde und sich ein ums andere Mal durchsetzen konnte. Dem eingewechselten Mohamed Younoussa gelang schnell die erstmalige Führung (47.), Danny Besirovic erhöhte nach einer guten Stunde im zweiten Anlauf auf 3:1 und Franck Nguemo war in der 74. Minute bei einer abgefälschten Hereingabe zuletzt am Ball und somit Torschütze zum 4:1. Erst viel zu spät bemerkten die Gäste, dass man die insgesamt zwar zweikampfstarken, aber doch behäbigen Einheimischen mit schnellem Mittelfeldspiel hätte durchaus mehr in Bedrängnis bringen können, denn in der Schlussviertelstunde hatte Ulm gleich drei, vier richtig gute Möglichkeiten zur Resultatsverkürzung. Die gelang dann erst Lars Nollau mit einem verwandelten Foulelfmeter (88.), nachdem Niklas Früh im Strafraum von den Beinen geholt wurde und der im Gesamtpaket gute Schiedsrichter Marvin Meier (SV Leiberstung) auf Strafstoß entschieden hatte.

Den ersten Saisonsieg konnte hingegen die Ulmer „Dritte“ im Vorspiel einfahren, Marcel Stephan und Sebastian Kümmich trafen zum 2:1 bei Hügelsheim II.

 

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Robin Knebel, Patrick Ernst, Lars Nollau, Denis Tran – Kevibn Brand, Philipp Sauter, Tobias Rummel (84. Dominik Faust), Tom Eisele (70. Benjamin Gembruch), Hendrik Faust (57. Nicolai Metzinger) – Waldemar Lind (52. Niklas Früh).

 

Vierter Sieg in Folge

SV Ulm – FC Ottenhöfen 4:0 (2:0, Bezirksliga). Einen klaren 4:0 Heimsieg durften die Einheimischen am Ende bejubeln, was im Vorfeld in dieser Höhe sicherlich nicht zu erwarten war. Damit konnte die Mannschaft von Trainer Oliver Bethge erfolgreich Revanche nehmen für das bittere Aus in der 3. Runde des Rothaus-Bezirkspokals, als man Ende August den Achertälern im Elfmeterschießen unterlag. Der Abschluss des „Ottenhöfen-Spieltags“ –die drei Ulmer Seniorenmannschaften traten allesamt gegen die Konkurrenz aus Ottenhöfen an – war eine ereignisreiche Partie, bei der die Gäste nicht chancenlos waren. Den besseren Start erwischten jedoch die Hausherren, die ihren Gegner früh unter Druck setzten und sich somit ein Übergewicht im Mittelfeld erarbeiten konnten. Robin Waffenschmidt eröffnete mit einem Abschluss aus halblinker Position in der 8. Minute die Partie. Sein Schuss aus spitzem Winkel flog jedoch zu zentral auf das von Torhüter Nicolai Knapp gehütete Gästetor und konnte durch eine Faustabwehr entschärft werden. Eine erste Gäste-Duftmarke setzte nur eine Minute später der Ottenhöfener Spielführer Sebastian Hock, dessen Gewaltschuss aus gut und gerne 25 Metern an die Latte prallte. Der von Max Weber versenkte Nachschuss landete zwar im Tor, wurde allerdings von der sicher leitenden Schiedsrichterin Sina Gieringer (Baden-Baden) wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt. Besser machte es auf der Gegenseite SVU-Mittelfeldmotor Fabian Ernst, dessen Freistoß aus 22 Metern zum 1:0 im Kasten der Gäste einschlug (12.). In der Folge hatten die Hausherren durch Kapitän Jonathan Wisser (20.) und Alexander Janzen (27.) gute Gelegenheiten ihre Führung auszubauen, was dann schließlich Robin Waffenschmidt in der 28. Minute auch gelang. Fabian Ernst hatte im Strafraum der Gäste gut nachgesetzt und die Kugel nach innen zu Waffenschmidt gebracht, der den Ball nach einer Drehung unhaltbar im Gehäuse versenkte. Trotz dieses Nackenschlages gab sich der FCO in keiner Phase der Partie auf und kam gegen Ende der 1. Halbzeit wieder besser ins Spiel, weil die Ulmer nun nicht mehr die absolute Präsenz im Mittelfeld an den Tag legten. Beleg dafür war die Aktion von Gästetorjäger Thomas Bohnert, der in Minute 34 plötzlich frei vor Torhüter Manuel Klemm auftauchte, der diese Situation aber mit einer Fußabwehr bravourös meisterte.

Nach dem Seitenwechsel zogen die Hausherren die Zügel wieder an und kamen prompt zu einigen Gelegenheiten. Fabian Ernst zielte bei einem Freistoß in der 48. Minute etwas zu ungenau und auch Aykut Ademogullari verpasste mit einem Schuss aus 20m das 3:0 nur knapp. Der anschließende Eckball brachte dann jedoch die gewünschte Ergebniserhöhung, als Patrick Ernst den Ball am langen Pfosten über die Linie drückte (62.). Zu diesem Zeitpunkt bereits war der Ulmer Oliver Ernst schon einige Minuten im Spiel und konnte somit nach sechswöchiger Verletzungspause sein Comeback feiern. Dem klaren Ergebnis geschuldet verflachte die Partie nun etwas, wobei die Hausherren trotzdem immer wieder zu guten Gelegenheiten kamen. In der 80. Minute scheiterte „Joni“ Wisser frei vor Nicolai Knapp, ähnliches Schicksal widerfuhr seinem Bruder Benedikt, dem nach tollem Solo allein vor dem Gästekeeper die Kräfte ausgingen. Dass die zahlreichen blau-weißen Fans am Ende dann doch nochmal jubeln durften, lag am eingewechselten Defensivspieler Manuel Friedmann, dessen Schuss aus zentraler Position im langen Eck des Ottenhöfener Tores zum 4:0 Endstand einschlug.

Den erfolgreichen Sonntag mit insgesamt 10 Punkten auf der Ulmer Habenseite komplettierte die Ulmer Damenmannschaft, die das Derby gegen die SG Vimbuch/Lichtenau II nach Toren von Marie Feld (2) und Celina Marquis am Ende deutlich für sich entschied und sich somit in der Tabelle an den Gästen vorbeischieben konnte.                                                                                                                                                                        tl

 

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Manuel Klemm – Mahir Gökalp, Patrick Ernst, Benedikt Wisser, Nils Helmholdt – Alexander Janzen (77. Robin Knebel), Jonathan Wisser (82. Jacob Friedmann), Fabian Ernst (57. Oliver Ernst), Björn Burst, Aykut Ademogullari – Robin Waffenschmidt (72. Manuel Friedmann)

Abstiegsduell gewonnen!

SV Ulm II – FC Ottenhöfen II 3:0 (1:0, Kreisliga A Süd). Das im Vorfeld der Partie ausgerufene 6-Punkte-Spiel für die Reserve des SV Ulm konnte das Team um Spielertrainer Waldemar Lind für sich entscheiden. Dabei sahen die Zuschauer die wohl besten 15 Spielminuten der Ulmer „Zweiten“ in dieser Saison, die hoch konzentriert begann und bereits nach vier Minuten durch Waldemar Lind in Führung ging. Durch ein gutes und flüssiges Kombinationsspiel mit vielen einfachen kurzen, aber präzisen Pässen, kam die Ulmer Mannschaft zu Chancen mit Zwei-Minuten-Takt und hätte durch Julian Brand, Tobias Rummel und Philipp Sauter die Führung noch in der Anfangsphase der Partie erhöhen können (7., 9., 10. und 15. Spielminute). Die Gäste aus Ottenhöfen hingegen hatten Probleme in das Spiel zu finden und in der 7. Spielminute das Glück auf ihrer Seite, als der sonst umsichtig leitende Unparteiische Roland Emmert (Baden-Baden) nach einem vermeintlichen Foul von FCO-Torhüter Bühler an Ulms Kevin Brand im Strafraum nicht auf den Punkt zeigte. In der Folge flachte die Partie ab und die eigentlich bis dahin überlegenen Gastgeber verloren in der Offensive ihre spielerische Linie. Mit vielen erfolgslosen Einzelaktionen brachte die Ulmer „Zweite“ in der ersten Halbzeit keine weitere nennenswerte Angriffsaktion mehr zustande und ging so mit einer knappen Führung in die Pause. Den besseren Start in die zweiten 45 Minuten erwischten dann die Gäste und hatten in Person von Manuel Knapp gleich zweimal die Chance zum Ausgleich (54. und 60. Minute). Allerdings hielt Ulms Schlussmann Robin Frietsch, der nach einer Verletzungspause sein erstes Saisonspiel bestritt, in beiden Aktionen stark gegen den auffälligsten Offensivakteur des FCO II. In der Folge taten auch die Hausherren wieder mehr für das Spiel und erzielten durch einen Kopfballtreffer von Benjamin Gembruch die 2:0-Führung (70.). Für die Entscheidung sorgte wenige Minuten später Kevin Brand, dessen Vollspannschuss im Winkel des Gästetors zum 3:0 einschlug (77.). Das Team von FCO-Trainer Stefan Lepold kam nach den beiden Wirkungstreffern nicht mehr zurück in die Partie und so sammelte die Ulmer Reserve nicht nur wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt, sondern zog auch in der Tabelle an den Gästen vorbei.

Im Vorspiel der dritten Mannschaften sammelten die Einheimischen durch ein 2:2-Unentschieden ihren ersten Zähler und waren dabei durch die Brüder Dominik (22.) und Patrick Faust (48.) erfolgreich.                         mw

 

Der SV Ulm II spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Philipp Sauter (79. Hendrik Faust), Lars Nollau, Jannik Heß, Dennis Tran (65. Robin Knebel) – Julian Brand (85. Dominik Faust), Tobias Rummel, Kevin Brand, Benjamin Gembruch – Waldemar Lind (72. Tom Eisele), Niklas Früh

 

Festung Mönchhof eingenommen

FV Bad Rotenfels – SV Ulm 0:3 (0:2, Bezirksliga). Geschuldet den wirklich schlechten Platzverhältnissen auf dem Hauptspielfeld musste die Begegnung auf dem Hartplatz des Mönchhof-Stadions ausgetragen werden. Mit dieser Situation kam der SV Ulm vom Anpfiff weg deutlich besser zurecht und ging durch einen satten Volleyschuss von Alexander Janzen aus halbrechter Position schon nach drei Minuten früh in Führung. Dies beflügelte natürlich die Gäste, die die Hausherren geschickt pressten und so im ersten Durchgang überhaupt nicht zur Entfaltung kommen ließen. Im weiteren Verlauf wurde ein Schuss von Robin Waffenschmidt aus der Zentrale gerade noch zur Ecke abgelenkt (12.), kurze Zeit später verpasste Alexander Janzen einen Eckball von Fabian Ernst nur denkbar knapp (16.). Fast eine Kopie des Eckstoßes nutzte dann Innenverteidiger Patrick Ernst per Kopf aus kürzester Entfernung und nickte zum 0:2 ein (23.). Die Hausherren um Spielführer  und Taktgeber Sebastian Hertweck mussten schon im ersten Spielabschnitt die Überlegenheit der Ulmer insbesondere im Mittelfeld anerkennen, und so hing auch der ansonsten starke Torjäger Daniel Zimmer in der Luft und konnte seine Schnelligkeit nie ausspielen. Offensichtlich von der Situation gefrustet ließ er sich nach einem Foul an ihm zu einer Revancheaktion hinreißen und sah folgerichtig die Rote Karte (25.). Der junge Schiedsrichter Liam Kastner behielt in dieser Situation die Übersicht und ließ sich bei der Bewertung nicht aus der Ruhe bringen. Die Gäste schalteten bis zur Pause dann einen Gang zurück und hatten nur bei einem Freistoß von Hertweck (27.) eine einzige brenzlige Situation zu überstehen, doch Keeper Manuel Klemm konnte per Faustabwehr klären.

Auch nach dem Seitenwechsel hatte das Team von Oliver Bethge die Partie fest im Griff, der Dominanz vor allem von Kapitän Jonathan Wisser im Mittelfeld hatten die Gastgeber nur noch eine übermäßige Härte

entgegen zu setzen, nach zahlreichen Fouls musste er schließlich angeschlagen und nicht zuletzt auch zu seinem Schutz vom Feld. Robin Waffenschmidt verpasste nach einer guten Stunde aus spitzem Winkel zunächst nur knapp das 0:3, wurde ein paar Minuten später dann im Strafraum von den Beinen geholt und war somit Wegbereiter zur Entscheidung, denn Björn Burst stellte mit dem verwandelten Foulelfmeter (69.) den Endstand her. Alexander Janzen (85.) und der eingewechselte Kevin Brand (90.) verpassten in der Schlussphase noch weitere Ulmer Treffer nur knapp gegen eine Rotenfelser Mannschaft, die sich zumindest in Teilen schon längst aufgegeben hatte.

 

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Manuel Klemm – Mahir Gökalp, Patrick Ernst (77. Jacob Friedmann), Benedikt Wisser, Nils Helmholdt – Alexander Janzen, Jonathan Wisser (70. Manuel Friedmann), Fabian Ernst, Björn Burst, Aykut Ademogullari – Robin Waffenschmidt (77. Kevin Brand).

Zweiten Heimsieg gesichert

SV Ulm – SV Kuppenheim  3:1 (3:1, Bezirksliga). Weitaus besser als es der Tabellenstand anzeigt präsentierte sich die U23 des SV Kuppenheim am Münzwald und stellte den erwartet spielstarken Kontrahenten. Nach zunächst vorsichtigem Abtasten hatte Gästestürmer Sami Saddedine die erste richtig gute Möglichkeit, doch Torhüter Manuel Klemm parierte dessen Schuss aus halbrechter Position (22.). Praktisch im Gegenzug verzeichneten auch die Hausherren ihre erste Gelegenheit, die Fabian Ernst nur knapp verpasste. Nur fünf Minuten später war er dann selbst Vorbereiter zum 1:0, seinen Eckball verwandelte Benedikt Wisser per Kopf zur Ulmer Führung (28.). Nach einem Foul an Robin Waffenschmidt erhöhte Steven Müller per Strafstoß zum 2:0 (33.), doch Spielführer Manuel Frieböse nutzte nur zwei Minuten später eine Unachtsamkeit im Ulmer Strafraum und sorgte aus kurzer Distanz für den Anschlusstreffer. Als Fabian Ernst mit einem satten Linksschuss den alten Abstand wieder hergestellt hatte (43.), konnten die Gastgeber mit einer beruhigenden Zwei-Tore-Führung in die Pause gehen. Dies war auch wichtig, denn die Verbandsliga-Reserve ließ auch im zweiten Spielabschnitt nicht nach und hätte durch Saddedine beinahe erneut verkürzt (58.). Ulms Trainer Oliver Bethge musste in der Folge improvisieren, denn mit Steven Müller, der kurz vor der Pause mit Jonas Hedwig (Verdacht auf Gehirnerschütterung)  einem Kopfballduell zusammengeprallt war, und den von Wadenkrämpfen geplagten Robin Waffenschmidt schieden kurz hintereinander beide Stürmer aus, sodass die Offensivreihe in der Schlussphase nur noch aus Mittelfeldspielern bestand. Die Hausherren brachten die Partie dennoch unaufgeregt über die Zeit und konnten schließlich den erhofften Heimsieg einfahren.

gw

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Manuel Klemm – Mahir Gökalp, Patrick Ernst, Benedikt Wisser, Nils Helmholdt (55. Manuel Friedmann) – Aykut Ademogullari, Björn Burst, Robin Waffenschmidt (67. Tobias Rummel), Jonathan Wisser (88. Kevin Brand), Fabian Ernst – Steven Müller (55. Jacob Friedmann).

 

Niederlage erst in der Schlussphase besiegelt

SV Ulm II – FV Gamshurst 0:2 (0:0, Kreisliga A Süd). Die Hausherren mussten durch das Fehlen der Offensivkräfte David Friedmann (Beruf) und Spielertrainer Waldemar Lind (Krankheit) nach dem Sieg in Weitenung ihr Spiel umstellen, begannen gegen den bislang starken Aufsteiger Gamshurst bewusst defensiver und konnten die Gäste auch lange Zeit fern vom eigenen Strafraum halten. Dennoch waren die technisch versierten Stürmer Ali Maamar Kouadri und vor allem Mohamed Houha nie ganz auszuschalten, und Kouadri war es dann auch, der kurz vor Ende des ersten Durchganges Torhüter Maximilian Simmes per Distanzschuss zu einer Glanztat zwang. Nach dem Seitenwechsel spielte das Ulmer Team dann etwas forscher nach vorne und erhielt vom insgesamt gut leitenden Schiedsrichter Johann Kunetka (1. SV Mörsch) nach einem vermeintlichen Foul an Tom Eisele einen durchaus schmeichelhaften Elfmeter zugesprochen (54.). Keeper Tobias Brommer hielt den anschließend von Kevin Brand getretenen Strafstoß und bewahrte sein Team vor einem Rückstand, der dem Spiel aus Sicht der Einheimischen wohl eine andere Richtung gegeben hätte. Für Gästetrainer Daniel Wayoff und seine Mannschaft war es dann allerdings auch das Signal zur Schlussoffensive, Maxi Simmes musste in der Folge noch einige Male sein Können unter Beweis stellen, war dann aber machtlos, als dem kurz zuvor eingewechselten Nico Hockl (83.) der Führungstreffer für den FVG gelang. Salahadin-Assir Haas machte nur vier Minuten später mit dem 0:2 alles klar und sicherte Gamshurst einen nicht unverdienten Erfolg am Münzwald.

Auch die dritte Mannschaft des SV Ulm blieb gegen Gamshurst II ohne eigenen Treffer und unterlag durch einen Treffer quasi in letzter Sekunde mit 0:1.                                                               gw

 

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Maximilian Simmes – Robin Knebel, Lars Nollau, Tom Eisele, Denis Tran – Nicolai Metzinger, Philipp Sauter (85. Hendrik Faust),  Justin Schumann (46. Benjamin Gembruch), Kevin Brand, Julian Brand (74. Aaron Knebel) – Niklas Früh.

 

 

Wichtige Zähler verloren

SV Ulm II – SC Eisental 0:2 (0:0, Kreisliga A Süd). Der SC Eisental hat mit dem Erfolg am Münzwald genau das Ziel erreicht, das sich eigentlich die Einheimischen vorgenommen hatten, und sich mit dem nun zweiten Dreier der Spielzeit vorläufig im Mittelfeld der Tabelle festgesetzt. Dabei hatte das Ulmer Team den etwas besseren Start und eine erste wirklich gute Gelegenheit, doch Innenverteidiger Patrick Ernst konnte in der 10. Minute einen Eckball völlig frei stehend aus fünf Metern nicht verwerten und köpfte deutlich vorbei. Danach ließ erstmals Eisental aufhorchen, der Schussversuch von Kai Nußhär in aussichtsreicher Position wurde jedoch gerade noch abgeblockt (12.). Im weiteren Verlauf verflachte die Partie zusehends, lediglich Julian Brand für die Einheimischen (38.) und Maximilian Koch für die Gäste, dessen wuchtiger Kopfball von seinem Namensvetter im Ulmer Tor, Maximilian Simmes, mit einer Glanzparade gerade noch über die Latte gelenkt werden konnte (42.), sowie Nicolai Metzinger (SV Ulm) in der Nachspielzeit hatten noch gute Möglichkeiten bis zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel erwischte erneut die Bezirksliga-Reserve den besseren Auftakt, David Friedmann bediente Niklas Früh in zentraler Position, der den Ball dann jedoch am Tor vorbei schob (48.) und die bis dahin wohl beste Chance der Partie liegen ließ. Für den SCE schien diese Aktion eher noch motivierend, denn fortan wurden die Angriffe mit mehr Wucht vorgetragen, was sich schon kurze Zeit später auszahlte, als Steven Huber eine Hereingabe unhaltbar zum 0:1 in die Maschen drosch (55.). Nur fünf Minuten später verpasste der Stürmer dann eine gute Kontergelegenheit zur Vorentscheidung, und nach einem Zweikampf zwischen Keeper Simmes und Oliver Meier entschied der insgesamt gut leitende Schiedsrichter Eric Noe (Haguenau/Elsaß) überraschend auf Elfmeter für die Gäste, den der Ulmer Torhüter im Duell gegen Lamin Nagib Modou dann parierte. Es hätte eigentlich der Weckruf für seine Mannschaft zur Schlussoffensive sein müssen, doch die Weindörfler blieben zielstrebiger und netzten nur drei Minuten später  durch Alexander Meier zum 0:2 ein. Zwar hatten die Gastgeber in der Schlussphase noch zwei, drei wirklich gute Gelegenheiten zum Anschlusstreffer, konnten das Resultat jedoch nicht mehr korrigieren. In der Nachspielzeit wurde der eingewechselte Jonas Gartner, der zuvor noch den Konter zum 0:2 entscheidend eingeleitet hatte, wegen einer vermeintlichen Tätlichkeit des Feldes verwiesen.

Auch im Vorspiel der Reserven behielten die Gäste die Oberhand und bogen einen frühen 0:2-Rückstand durch Tore von Jason Schumann am Ende noch in einem 4:2-Erfolg um.                                                              gw

 

Der SV Ulm II spielte in folgender Aufstellung:

Maximilian Simmes – Nicolai Metzinger, Patrick Ernst, Mahir Gökalp, Manuel Friedmann – Julian Brand (65. Robin Knebel), Philipp Sauter (69. Jannik Heß), David Friedmann, Dennis Tran, Benjamin Gembruch (46. Kevin Brand) – Niklas Früh (56. Waldemar Lind).

Erneut kein Heimsieg gegen Unzhurst

SV Ulm – VfB Unzhurst  1:1 (1:0, Bezirksliga). Dem SV Ulm gelang zwar der eindeutig bessere Start in die Begegnung, ging durch einen direkt verwandelten Freistoß von Fabian Ernst auch früh in Führung (5.) und verpasste es gegen eine noch verunsicherte Gästeelf, relativ schnell auch den zweiten Treffer nachzulegen. Erst als Unzhurst mit nun deutlich mehr Aggressivität in die Zweikämpfe ging und dabei auch mit vielen Fouls das Spiel der Hausherren zerstörte, fand der VfB selbst besser ins Spiel. Diese Gegenwehr waren die Blau-Weißen noch von dem zuvor relativ locker eingefahrenen Erfolg in Ottersdorf nicht mehr gewohnt, Ulms Keeper Manuel Klemm verlebte aber dennoch eine relativ ruhige erste Spielhälfte und musste nur bei einem Schuss von Rico Widmann zupacken (19.). Die zweite Gelegenheit verpasste dann Manuel Friedmann, insgesamt auffälligster weil immer anspielbarer Akteur mit Zug nach vorne, dessen Schuss aus relativ kurzer Entfernung weit über das Gehäuse der Einheimischen ging  (22.). Auf der anderen Seite vergaben Justin Schumann (7./30.) und Fabian Ernst mit einem Lattentreffer die besten Ulmer Chancen vor der Pause. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Elf von Spielertrainer Marko Kesch den Gastgebern jedoch längst den Schneid abgekauft, viele Fehler im Spielaufbau waren Beleg für die bislang schwächste Saisonleistung. Nachdem Steven Müller in der 55. Minute die Gästeabwehr überlaufen und auch noch Torhüter Florian Hodapp ausgespielt hatte, sein Abschluss aus spitzem Winkel jedoch am Pfosten des verwaisten Tores landete, war dies der Zeitpunkt, zu dem der SV Ulm an sich selbst zu zweifeln begann und die Gäste zur Gegenoffensive bliesen. Dass eine verunglückte  Kopfballabwehr im Strafraum dann abgefangen wurde und ausgerechnet Friedmann mit einem Schuss ins lange Eck der Ausgleich gelang (65.), war nun schon fast abzusehen. Die Gastgeber legten zwar noch einmal einen Zahn zu und wollten unbedingt noch den Siegtreffer landen, hatten aber auch Glück, dass Jonathan Wisser nach einer Hereingabe von Marco Kübel mit dem langen Bein den Ball gerade noch zur Ecke  verlängern und so das 1:2 verhindern konnte (74.). Auf der anderen Seite forderten die meisten der weit mehr als 300 Zuschauer nach einem Foul an Fabian Ernst im Strafraum einen Elfmeter, doch Schiedsrichter Francesco Vinci (VfR Bischweier) sah unter den Augen seiner vielen Schiedsrichterkollegen aus den Gruppen Baden-Baden und Rastatt, die das Derby zu eigenen Schulungszwecken verfolgten, die Situation anders und ließ weiterspielen. Die bestimmt nicht hochklassige Partie lebte bis zum Ende von der Spannung, da beide Teams den Erfolg suchten. Nachdem Steven Müller noch per Kopf das 2:1 in der 90. Minute verpasst hatte, rettete Torhüter Klemm auf der anderen Seite mit einer Glanztat gegen den völlig frei stehenden Moritz Meier in der Nachspielzeit dann zumindest noch den einen Zähler für den SV Ulm.                                       gw

 

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Manuel Klemm – Jacob Friedmann, Björn Burst (79. Robin Waffenschmidt), Benedikt Wisser, Nils Helmholdt – Alexander Janzen, Tobias Rummel (64. Patrick Ernst), Jonathan Wisser, Fabian Ernst, Justin Schumann (50. Aykut Ademogullari) – Steven Müller.

 

 

Unerwarteter und zudem klarer Sieg in Ottersdorf

FV Ottersdorf – SV Ulm 0:4 (0:4,  Bezirksliga).  Nach zuletzt zwei sieglosen Spielen in Folge kehrte der SV Ulm wieder in die Erfolgsspur zurück und landete mit einem überzeugenden 4:0-Erfolg beim FV Ottersdorf den ersten Auswärtsdreier der noch jungen Saison. Selbst gleich mehrfach ersatzgeschwächt angetreten, begannen die  Gäste konzentriert und hatten bereits in den Anfangsminuten einige vielversprechende Aktionen vor dem Ottersdorfer Tor, konnten aber erst in der 14. Minute Kapital daraus schlagen, als Fabian Ernst nach einem klugen Pass von Nils Helmholdt mit einem Schuss von der Strafraumgrenze ins lange Eck die Führung besorgte. Auch in der Folgezeit waren die Rollen klar verteilt, den Gastgebern merkte man das Fehlen der beiden Schlüsselspieler Marius Siegel und vor allem natürlich von Spielertrainer Stefan Kalkbrenner deutlich an. Der Ulmer Goalgetter Steven Müller scheiterte in der 24. Minute nach einer tollen Ballstafette im Mittelfeld mit Fabian Ernst mit einem Heber am reaktionsschnellen Keeper Erwin Janzer. Besser macht es der Torjäger dann in Spielminute 40, als er einen langen Flankenball von Linksverteidiger Nils Helmholdt am langen Pfosten über die Linie drückte. Dies war der Startschuss für turbulente 120 Sekunden, die das Spiel nun endgültig zugunsten der Gäste vorzeitig entschieden. Jeweils im Minutentakt bauten erneut Steven Müller (im Nachschuss aus 11m) und Justin Schumann die Führung noch vor der Pause auf 0:4 aus. Einzige nennenswerte Szene der Gastgeber im ersten Durchgang war ein Freistoß von Spielführer Keven Sutter, dessen Schuss aber deutlich über das von Maximilian Simmes gehütete Gästetor strich.

In der zweiten Spielhälfte bot sich den Zuschauern dann ein dem Spielstand entsprechendes Bild, die Gäste verteidigten ihren Vorsprung effizient gegen um Ergebniskorrektur bemühte Einheimische, die mit einem fulminanten Schuss an die Latte aus 25m von Andreas Boon (81.) durchaus den Ehrentreffer verdient gehabt hätten. Am Ende blieb es dann aber beim ebenso deutlichen wie auch verdienten Ulmer Auswärtssieg, mit dem sich die Gäste nun auf den fünften Rang in der Tabelle vorschieben konnten.                                           gw/tl

 

Am Ende gerechte Punkteteilung

SV Ulm – VfR Bischweier 2:2 (1:0, Bezirksliga). Gegenüber der Vorsaison machte sich die Handschrift des neuen Trainers Patrick Baumstark klar bemerkbar, Bischweier trat am Münzwald bekannt kompakt und robust auf, zeigte sich aber auch spielerisch deutlich verbessert und störte zudem den Ulmer Spielaufbau durch frühes Anlaufen zunächst empfindlich. Dennoch gingen die Hausherren durch ein Abstaubertor von Kapitän Jonathan Wisser in Führung (22.), in der Folge hielt Torwart Markus Nösner dann gleich zweimal gegen Steven Müller (29./32.) und dabei auch noch seine Mannschaft im Spiel. Der an der Schulter verletzte Oliver Ernst musste zur Pause dann leider in der Kabine bleiben, was dem Ulmer Offensivspiel sichtlich den Elan nahm. Dafür setzten sich die Gäste nun mehr und mehr durch und drehten binnen weniger Minuten die Partie. Zunächst donnerte der eingewechselte Maxim Walter eine Rechtsflanke aus wenigen Metern volley in die Maschen (62.), dann stand Pascal Schneider genau richtig und netzte zur zu diesem Zeitpunkt verdienten Führung für den VfR ein (71.). Die Hausherren hatten längst den Faden verloren und konnten nicht mehr an die spielerisch guten Leistungen der Vorwochen anknüpfen, kämpften sich aber dennoch zurück ins Spiel und glichen dann durch Alexander Janzen aus, der eine Flanke von Müller einköpfte. Nachdem Kai Unser wegen Beleidigung seines Gegenspielers vom gut leitenden Schiedsrichter Michael Sattler (TSV Loffenau) per roter Karte des Feldes verwiesen worden war (81.), drückten die Gastgeber in der Schlussphase zwar noch einmal aufs Tempo, konnten den Siegtreffer jedoch nicht mehr setzen. Aufgrund der klaren Leistungssteigerung im zweiten Durchgang verdiente sich Bischweier den Zähler am Ende redlich.                       gw

 

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Manuel Klemm – Jacob Friedmann, Benedikt Wisser, Björn Burst, Manuel Friedmann –  Aykut Ademogullari, Nils Helmholdt, Oliver Ernst (46. Alexander Janzen), Jonathan Wisser, Fabian Ernst  – Steven Müller.