Spielbericht: FC Varnhalt – SV Ulm II

FC Varnhalt – SV Ulm II 2:1 (1:1, Kreisliga A Süd). Der SV Ulm ließ den favorisieren Gastgebern in der ersten Spielphase deutlich zu viel Spielraum, große Abstände zwischen Akteuren und Spielreihen machten es hier Varnhalt leicht, schon in den ersten Minuten Chancen für Sascha Lorenz (2.), Maximilian Haug (4.), Matthias Armbruster (13.) und erneut Lorenz (16.) herauszuspielen. So war es auch nicht überraschend, dass erneut Lorenz in der 24. Minute völlig freistehend in zentraler Position an den Ball kam und sich diese erneute Möglichkeit dann nicht mehr entgehen ließ. Erst danach ergriffen die Gäste ihrerseits die Initiative und kamen schon bald zum Ausgleich. In einer Kontersituation kam Robin Waffenschmidt an der Strafraumkante an den Ball und wurde dann innerhalb des „Sechzehners“ gelegt, Justin Schumann verwandelte im Anschluss den folgerichtigen Strafstoß zum Ausgleich (1:1). Bis kurz vor der Pause war die Partie dann absolut offen, ehe die wohl spielentscheidende Situation mit einem hässlichen Revanchefoul von Spielertrainer Matthias Armbruster an Ulms bis dahin agilsten Offensivmann folgte. Er sprang  dabei in Höhe der Mittellinie Alexander Janzen ohne jegliche Chance auf den Ball von hinten in die Beine und sah anschließend nur die gelbe Karte, während für Janzen die Partie beendet und Ulm seines bis dahin auffälligsten Angreifers beraubt war.

Nach dem Seitenwechsel tat sich lange Zeit auf beiden Seiten nichts, Varnhalt ließ sich bei Ulmer Ballbesitz überraschend tief in die eigene Hälfte fallen und forcierte, angetrieben von Armbruster, in der letzten Spielphase noch einmal das Tempo. Dem eingewechselten Benjamin Forcher gelang in der 81. Minute im Anschluss an einen Eckball per direkter Verlängerung schließlich der Siegtreffer für den Tabellenzweiten, der letztlich nicht unverdient war, weil die Gäste mit zunehmender Spieldauer immer mehr abbauten und sich keine klaren Torchancen mehr erspielen konnten.

Auch das Vorspiel ging mit 1:0 ähnlich knapp an die Hausherren. gw

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Lars Nollau – Nicolai Metzinger, Jannik Heß, Luca Bellante, Dennis Tran – Julian Brand (78. Yannick Scherer), Aykut Ademogullari, Alexander Janzen (46. Benjamin Gembruch), Robin Waffenschmidt, Steffen Kaiser – Justin Schumann.

Spielbericht: TC Fatihspor – SV Ulm

TC Fatihspor – SV Ulm 1:4 (1:3, Bezirksliga). Die Gäste gingen entschlossen in das Abstiegsduell und belohnten sich schon in der 2. Minute mit dem Führungstreffer durch Steven Müller, der einen Freistoß aus knapp zwanzig Metern im Tor des TCF unterbrachte. Nur zwei Minuten später war dann der einheimische Keeper Arif Gencer besser auf der Höhe und verhinderte mit einer Fußabwehr einen weiteren Treffer  durch Nils Helmholdt aus halblinker Position. Nach der stürmischen Anfangsphase ließen die Gäste dann allerdings Fatihspor besser ins Spiel kommen, nach einem Foul an Stürmer Mamdo Tourag entschied der gut leitende Schiedsrichter Lukas Zielbauer (Steinmauern) völlig zurecht auf Strafstoß für die Einheimischen, den Routinier Ismail Akgül sicher verwandelte (11.). Fast im Gegenzug besorgte dann allerdings Aykut Ademogullari die erneute Gästeführung, Jacob Friedmann war auf der Außenbahn von Matthias Lebherz mit einem Gassenball bedient worden und legte dann mustergültig in den Rückraum zur wohl schönsten Spielpassage zurück. Obwohl der SV Ulm im ersten Spielabschnitt lange nicht an die Leistung der Vorwoche heranreichte, ergaben sich gegen eine unsichere Defensive der Gastgeber immer wieder Gelegenheiten. Steven Müller mit einem weiteren Freistoß, den Gencer gerade noch an die Querlatte lenken konnte (17.), und Nils Helmholdt per Kopfball (22.) verpassten weitere gute Möglichkeiten für Ulm, ehe Müller in der Nachspielzeit des ersten Durchganges erneut per Standard zuschlug und mit dem 1:3 die Seiten gewechselt wurden.

Heimtrainer Sertan Sen stellte nach der Pause zwangsläufig um und bot mit dem schnellen Tourag, Edeltechniker Akgül und dem ballgewandten Stoßstürmer Topal drei Angreifer auf, die stets für Gefahr im und um den Ulmer Strafraum sorgten. Diesmal stand den Gästen ausnahmsweise aber einmal das Glück zur Seite, außerdem reagierte Torhüter Robin Frietsch in den entscheidenden Szenen gegen Topal (52./53.) hervorragend oder wurde von der gut aufgelegten Abwehr um die Innenverteidiger Patrick Ernst und Mahir Gökalp unterstützt. Nach einer kurzen Drangphase der Hausherren konnte sich der SV Ulm dann immer mehr mit Kontern befreien und verpasste durch Matthias Lebherz (58.) und Müller (76.) eine vorzeitige Entscheidung. Die besorgte dann Nils Helmholdt mit einem Treffer Marke Abstauber, nachdem Müller einen Eckball an  die Latte geschossen hatte (77.). Fatihspor gab zwar nie auf, am Ende hatte sich das Team von Rolf Ernst den Sieg im Aumatt aufgrund der wesentlich größeren Anzahl an Chancen sicherlich verdient. gw

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Jacob Friedmann, Mahir Gökalp, Patrick Ernst, Manuel Friedmann – Matthias Lebherz (62. Alexander Janzen), Michael Leppert, Aykut Ademogullari, Nils Helmholdt, Steven Müller – Benedikt Wisser (82. Benjamin Gembruch).

Spielbericht: SV Ulm – FV Baden-Oos

SV Ulm – FV Baden-Oos 3:4 (2:2, Bezirksliga). Eine bittere Heimniederlage musste der SV Ulm gegen den spielstarken Aufsteiger hinnehmen und hatte nach einer wirklich guten Leistung sogar zwischenzeitlich am ersten Heimsieg geschnuppert. Die Gäste um Spielertrainer Pantelis Kalpakoglou spielten aus der Defensive heraus einen technisch feinen Fußball und verzichteten dabei fast komplett auf lang geschlagene Bälle. Dies bot den Hausherren immer wieder Gelegenheiten zu Balleroberungen und vielen Torraumszenen auf beiden Seiten. Mit der ersten Gelegenheit hatte Halil Tekce die Gäste früh in Führung gebracht (15.), Steven Müller glich per Strafstoß nach einem Foul an Aykut Ademogullari schnell aus (21.), doch fast im Gegenzug lenkte Innenverteidiger Mahir Gökalp eine Flanke zur erneuten Führung der Ooser in das eigene Gehäuse ab (24.). Mit einem schnell ausgeführten Freistoß bediente Müller dann Jacob Friedmann, dessen flache Hereingabe Nils Helmholdt aus wenigen Metern Entfernung schließlich zum erneuten Ausgleich im Gästegehäuse unterbrachte (33.). Als Patrick Ernst am höchsten stieg und einen weiteren Freistoß von Michael Leppert per Kopf zur erstmaligen Ulmer Führung über die Torlinie drückte (57.), wähnten sich die Hausherren auf der Siegerstraße, zumal im Anschluss weitere Chancen zu einem vierten Treffer vorhanden waren, weil die Kurstädter nun ihre Defensive lockerten und ihre anhaltende Siegesserie in Gefahr sahen. Ein umstrittener, vor allem aber in der Entstehung absolut unnötiger Foulelfmeter sorgte dann für das 3:3 durch Leo Gulkow (74.), in der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, da beide Teams die Entscheidung suchten. Allerdings stand die Ulmer Defensive in dieser Phase gut genug, um gegnerische Chancen schon in der Entstehung zu verhindern, und vorne verpassten Nils Helmholdt (79.) und Michael Leppert mit einem Schuss an die Unterkante der Querlatte (80.) und aus fünf Metern auf Vorlage von Steven Müller (85.) wiederholt den Siegtreffer. Der gelang dann auf der anderen Seite Halil Tekce, der den Ball in Torjägermanier im Strafraum annahm und nach einer Körpertäuschung flach in die  Ecke schob. In der Nachspielzeit verpasste Jacob Friedmann mit einem Schuss nur knapp neben das Tor dann auch den vierten Treffer für den SV Ulm, dem bis auf die vergebenen Möglichkeiten nicht viel vorzuwerfen war und der den Zuschauern ein über weite Strecken tolles Spiel bot. gw

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Jacob Friedmann, Mahir Gökalp, Patrick Ernst, Robin Knebel (76. Manuel Friedmann –  Matthias Lebherz (82. Alexander Janzen), Tobias Rummel (46. Benedikt Wisser), Michael Leppert, Nils Helmholdt, Steven Müller – Aykut Aademogullari.

Spielbericht: SV Ulm II – FC Schwarzach

SV Ulm II – FC Schwarzach 2:4 (0:1, Kreisliga A Süd). Die favorisierten Gäste legten los wie die Feuerwehr und verpassten schon in der Anfangsphase beste Möglichkeiten durch Manuel Gartner und Michael Wörther, der innerhalb nur einer Spielminute gleich zweimal aussichtsreich vergab. Es war schließlich Mittelfeldstratege Christian Weisbrod vorbehalten, mit einem sehenswerten Distanzschuss die Führung für seine Mannschaft zu besorgen (28.), mit der sich die Germanen bis zur Pause zufrieden gaben, während sich die Hausherren zwar mühten, aber nur selten am oder im Strafraum der Gäste auftauchen konnten. Die wirklich gefährlichen Bälle wurden zumeist in Richtung des eigenen Tores gespielt, wo der pfeilschnelle Gartner lauerte, diese Gelegenheiten jedoch ebenso liegen ließ.

Nach dem Seitenwechsel nahm das Derby plötzlich unvermittelt Fahrt auf, als Justin Schumann sich ein Herz fasste und sein Schuss von der Strafraumkante zum überraschenden Ausgleich im Torwinkel landete (57.). Für wenige Minuten schien die Partie offen und die Gastgeber im Aufwind, doch nachdem der gerade eingewechselte Oliver Mark die erneute Führung des FC Schwarzach zunächst noch verpasst hatte (66.), war nur zwei Minuten später erneut „Kunstschütze“ Christian Weisbrod zur Stelle und überwand Keeper Lars Nollau mit einem unhaltbaren Volleyschuss Marke „Tor des Monats“ zum 1:2. Damit war den Gastgebern nicht nur der Wind aus den Segeln genommen, sondern auch die Begegnung entschieden. Manuel Götz mit einem schönen Kopfballtreffer (72.) und schließlich auch noch Torjäger Manuel Gartner (78.) erhöhten mühelos auf 1:4, kurz vor Spielende entschied Schiedsrichter Hubert Hirschbrich (VfB Unzhurst) nach einem Foul an Philipp Sauter noch auf Strafstoß für den SV Ulm, den Manuel Friedmann zum 2:4-Endstand verwandelte.

Exakt mit gleichen Resultat entführte auch die Schwarzacher Reserve im Vorspiel die Zähler vom Münzwald, Niclas Meier (3) und Axel Weber stellten bei Gegentoren von Jason Schumann und Kosmas Dimitriou den Auswärtssieg sicher. gw

Der SV Ulm II spielte in folgender Aufstellung:

Lars Nollau – Nicolai Metzinger, Luca Bellante (66. Philipp Sauter), Jannik Heß, Manuel Friedmann – Benjamin Gembruch (77. Julian Brand), Dennis Tran, Kevin Brand, Tom Eisele,  Robin Waffenschmidt (81. Christian Seiler) – Justin Schumann.

Spielbericht: SV Kuppenheim II – SV Ulm

SV Kuppenheim II – SV Ulm 4:1 (0:0, Bezirksliga). Bis zur Pause konnte der SV Ulm mit Geschick und auch etwas Glück die Partie noch einigermaßen offen gestalten, bis dahin hatte die Verbandsliga-Reserve nur einen Kunstschuss von Daniel Dimov, der knapp neben dem Tor landete (24.) und einen Kopfball des gerade eingewechselten Manuel Friedböse nach einem Eckstoß (43.) zu verzeichnen, war zwar optisch überlegen, nutzte das spielerische Potenzial auf viel zu wenig aus. Die Gäste hatten zu den bekannten Ausfällen auch noch das kurzfristige Fehlen von Björn Burst (Grippe), Steffen Kaiser (verletzt) und Stammkeeper Robin Frietsch (Urlaub) zu verkraften, hier fehlte es eindeutig am Durchsetzungsvermögen in der Offensive, um die einzigen möglichen Schwächen des Hausherren in der Defensive auch einmal entscheidend nutzen zu können. So blieb es im ersten Durchgang bei einem Freistoß von Steven Müller, der den Kasten im Wörtelstadion nur knapp verfehlte (29.).

Die Ernst-Elf hatte sich für den zweiten Spielabschnitt auch für den Angriff mehr vorgenommen, wurde aber durch den schlecht verteidigten Distanzschuss von Benjamin Radke nach nicht einmal einer Minute Spielzeit total kalt erwischt und kassierte keine zehn Minuten später durch Daniel Dimov das schnelle 2:0 per Kopfball. Es folgte Mitte der zweiten Spielhälfte eine kleine Drangphase der Gäste, hier offenbarten sich nun Lücken in der 08-Abwehr, der SV Ulm setzte jedoch nicht entscheidend genug nach, um den möglichen Anschluss zu erzwingen. Dafür köpfte Frieböse in der 74. Minute nach einer Ecke auf der Gegenseite zum 3:0 ein, nur zwei Minuten später lief Matthias Lebherz nur kurze Zeit nach seiner Einwechslung auf das Tor der Einheimischen zu und verzog von der Strafraumgrenze. In der Schlussphase offenbarten sich Lücken auf beiden Seiten, Michael Leppert verkürzte zunächst per Freistoß zum 1:3 (83.), doch fast im Gegenzug hob Okan Eren nach einem Solo den Ball über den macht- und schuldlosen Ersatzkeeper Lars Nollau hinweg zum Endstand in die Maschen. gw

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Lars Nollau – Jacob Friedmann, Mahir Gökalp, Patrick Ernst, Robin Knebel –  Alexander Janzen (63. Nils Helmholdt), Tobias Rummel, Aykut Ademogullari, Michael Leppert, Steven Müller – Justin Schumann (60. Matthias Lebherz).

Spielbericht: SV Ulm – SV Sasbach

SV Ulm – SV Sasbach 1:1 (0:0, Bezirksliga). Am Ende herrschte natürlich Enttäuschung auf Seiten der Gastgeber, die den ersten Heimsieg nur knapp verpassten und einmal mehr den vielen vergebenen Möglichkeiten nachtrauerten. Dabei gelang der Mannschaft von Trainer Rolf Ernst der Spagat zwischen kontrollierter Offensive und gezielter Abwehrarbeit ganz gut, vor allem konnten die Kreise von Torjäger Arthur Kissner wirklich gut eingeschränkt werden, und auch die schnellen Außenspieler Timo Franzoni und Ayberk Ademogullari wurden weitestgehend in Schach gehalten. Ganz auszuschalten war Goalgetter Kissner dennoch nicht, je einmal pro Spielhälfte prüfte er Torhüter Robin Frietsch (33./Flachschuss zur Ecke abgelenkt und 65./Kopfball) und hätte sein Team dabei durchaus in Führung bringen können. Die größere Anzahl an klaren Chancen hatten jedoch einmal mehr die Hausherren, Alexander Janzen mit einem Kopfball aus kurzer Distanz über das Tor nach genau vier Minuten und mit einem Volleyschuss an das Lattenkreuz (33.) hatte vor der Pause die besten Möglichkeiten, in der besten Phase der Hausherren verpassten dann Aykut Ademogullari (56.), Robin Waffenschmidt (74.) und Steven Müller (75.) die aussichtsreichsten Torchancen für die Blau-Weißen. Wie schon im vorangegangenen Heimspiel gegen Unzhurst war der Gästetorhüter dann maßgeblich am Ulmer Treffer beteiligt, diesmal konnte Keeper Fabian Dürr nach einen Eckstoß den Ball im Fünfmeterraum nicht richtig abwehren, Nutznießer war dann der aufgerückte Innenverteidiger Patrick Ernst, der die Kugel nur noch über die Torlinie schieben musste (76.). Gästetrainer Stefan Lipp stellte dann sofort um, öffnete mit einer Dreierkette die Abwehrreihe und beorderte Verteidiger Marius Seiter als zusätzlichen Angreifer nach vorne, zudem lenkte der nach einer Stunde eingewechselte Routinier Kris Oldach nun das Spiel aus der Defensive heraus. Die Hausherren wurden in der Schlussphase zwar in die eigene Hälfte gedrückt, hätten aber bei konzentrierter Spielweise durchaus den einen oder anderen Konter zur Entscheidung setzen können. Mit der praktisch einzigen Möglichkeit der Lenderdörfler beendete dann Seiter fünf Minuten vor Spielende mit einem Gewaltschuss aus sechs Metern den Ulmer Traum vom ersten Dreier am Münzwald. Der Treffer war letzten Endes nicht mehr zu verhindern, wohl aber die Entstehung über einen Freistoß und einen weiten Diagonalball, was die verlorenen Zähler schließlich umso ärgerlicher machte. gw

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Robin Knebel, Björn Burst, Patrick Ernst, Manuel Friedmann –  Alexander Janzen (86. Nils Helmholdt), Jacob Friedmann (69. Tobias Rummel), Aykut Ademogullari, Michael Leppert, Steffen Kaiser (59. Robin Waffenschmidt) – Steven Müller.

Spielbericht: SV Ulm II – FV Ottersweier

SV Ulm II – FV Ottersweier 1:3 (0:0, Kreisliga A Süd). Der haushohe Favorit aus der Lindengemeinde tat sich am Münzwald lange Zeit schwer und ließ schon vor der Pause durch Nils Kiesewalter (16.), Benjamin Fuss (18.), Manuel Kirschner (19.), Robin Seifermann (41.) und erneut Kirschner (42.) beste Möglichkeiten aus oder scheiterten an Ulms Torhüter Jan Litsch. Ottersweier, ohne den verletzten Spielertrainer Christian Coratella angetreten, war zwar eindeutig spielbestimmend, es fehlte jedoch der letzte Druck oder Wille, um den Führungstreffer zu erzwingen. Die Hausherren wiederum hielten über weite Strecken gut mit, konnten aber insgesamt zu wenig Nadelstiche setzen, um dem Aufstiegsanwärter noch deutlicher Paroli zu bieten. So blieb es beim einem abgeblockten Volleyschuss von Lars Nollau schon in der Anfangsphase der Partie und zwei, drei weiteren Halbchancen im ersten Spielabschnitt. Als Keeper Litsch, der mit guten Paraden seinen Kasten bis dahin sauber gehalten hatte, ein sicher geglaubter Schuss von Marco Borelli zur Gästeführung ins Tor glitt, war der Bann gebrochen (53.). Manuel Kirschner sorgte nach einer guten Stunde per Kopf für das vorentscheidende 0:2. Die Partie hätte noch einmal richtig spannend werden können, wenn Julian Brand nach einer Fußabwehr von dem wenig beschäftigten Gästetorhüter Felix Spitz den Ball aus gut 40 Metern nicht auf die Latte des verwaisten Tores gesetzt hätte (68.), doch diese Aktion war irgendwie symbolisch für die erfolglosen Angriffsbemühungen der Bethge-Elf. Der eingewechselte Tomasz Sadowski machte dann mit dem 0:3 alles klar (89.), ehe der insgesamt gut leitende Schiedsrichter Martin Klimm (FV Hörden) in der Nachspielzeit auf Handelfmeter entschied und Lars Nollau der Ehrentreffer für die Gastgeber gelang.

Wesentlich deutlicher und am Ende mit 5:0 ging das Vorspiel zwischen Ulm III und Ottersweier II an die Gäste. gw

Der SV Ulm II spielte in folgender Aufstellung:

Jan Litsch – Dennis Tran (71. Nicolai Metzinger), Lars Nollau, Mahir Gökalp, Benjamin Gembruch – Julian Brand (81.Luca Bellante), Nils Helmholdt (64. Kevin Brand), Justin Schumann, Matthias Lebherz, Steffen Kaiser (64. Robin Waffenschmidt) – Niklas Früh.

Spielbericht: SV Ulm – VfB Unzhurst

SV Ulm – VfB Unzhurst 1:1 (0:1, Bezirksliga). Ungünstig waren schon die Vorzeichen vor diesem Derby, denn Stürmer Markus Wengenmayer fiel verletzt aus, dazu fehlte der erkrankte Trainer Rolf Ernst und wurde von Oliver Bethge auf der Bank vertreten. Und genauso ungünstig startete sein Team auch in die Partie, gleich der erste viel versprechende eigene Angriff wurde von der Strafraumgrenze aus zum Konter für die Gäste, Constantin Schöttgen lief fast unbehelligt über das halbe Feld und bediente schließlich Timo Hensel, der schon nach 65 Sekunden die Führung für Unzhurst erzielte. In den Folgeminuten wirbelten die Gäste mit Tempo und Präzision durch das Mittelfeld, und erst nach dem knappen Fehlschuss erneut von Hensel (24.) kippte die Partie zugunsten der Hausherren, die nun immer mehr Zugriff auf das Spiel bekamen. Nach einer guten halben Stunde kullerte ein abgefälschter Schuss von Jacob Friedmann nur knapp am Pfosten vorbei, anschließend begann die Glanzzeit von Torhüter Florian Hodapp, der einen Distanzschuss von Manuel Friedmann aus dem Winkel fischte (39.), einen Kopfball von Björn Burst parierte (40.), mit dem Pausenpfiff erneut einen Kopfball von Alexander Janzen abwehrte und der Nachschuss von Jacob Friedmann dann im Verbund mit Verteidiger Marco Kübel geklärt werden konnte. Der SV Ulm hätte zum Wiederanpfiff also schon gut und gerne führen können und ließ auch im zweiten Spielabschnitt nicht nach, auf Flanke von Spielführer Benedikt Wisser schoss Steven Müller aus fünf Metern über das Tor (49.) und „Ben“ Wisser köpfte aus gleicher Entfernung den Ball nur kurze Zeit später über die Latte. Unermüdlich angefeuert von den eigenen Fans wurde der SV Ulm dann nach einer guten Stunde belohnt, Müller setzte bei einer Flanke nach und konnte Keeper Hodapp bei dessen einziger Unsicherheit den Ball abjagen, legte zurück auf Michael Leppert und dessen Flachschuss verlängerte Kapitän Wisser schließlich zum längst verdienten Ausgleich. Wenngleich technisch immer gefällig, war von den Gästen über weite Strecken nicht mehr viel zu sehen, die torgefährliche Offensivreihe um Hensel, Radu und Hodapp war zwar präsent, aber weitgehend aus dem Spiel, und die einzig wirklich gute Gelegenheit vereitelte Torhüter Robin Frietsch mit einer Glanzparade nach Freistoß von Spielertrainer Marcel Stern 64.). Die Hausherren mühten sich bis zum Schlusspfiff von Schiedsrichter Markus Benz (SSV Schwaibach/Gengenbach) noch um den Siegtreffer, mit Ausnahme von zwei Distanzschüssen von Jacob Friedmann und Aykut Ademogullari waren dann jedoch keine klaren Möglichkeiten mehr zu verzeichnen, sodass die Himbeerdörfler mit einem glücklichen errungenen Punkt im Gepäck die Heimreise antreten konnten. gw

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Robin Knebel, Björn Burst, Patrick Ernst, Manuel Friedmann –  Alexander Janzen (59. Steffen Kaiser), Jacob Friedmann, Aykut Ademogullari, Michael Leppert, Steven Müller – Benedikt Wisser.

Spielbericht: SV Ulm II – SG Lauf/Obersasbach

SV Ulm II – SG Lauf/Obersasbach 0:1 (0:0, Kreisliga A Süd). Auswärts bislang noch ohne jeglichen Punktgewinn, setzten die Gäste von Beginn an auf eine kompakte Defensive um Spielertrainer Marko Kesch im Abwehrzentrum, davor organisierte der früher am Münzwald als Torjäger aktive Sascha Steimel mit viel Übersicht die Abwehrarbeit im Mittelfeld. Dennoch hätte der SV Ulm schon nach nur 21 Sekunden in Führung gehen müssen, als Robin Waffenschmidt mit einem Steilpass Julian Brand auf die Reise schickte und der den Ball dann aus halbrechter Position nur ganz knapp an Keeper Andreas Doninger, aber auch am langen Pfosten vorbeischob. Erneut Brand per Kopfball und Fußabwehr Doninger (10.), Lars Nollau nach einem Freistoß (33.) und schließlich wiederum Brand in ähnlicher Situation wie schon zum Spielbeginn (36.) vergaben noch vor der Pause beste Möglichkeiten für die Einheimischen, während die Gäste bis dahin nur gefährlich wurden, wenn die Hausherren ihren Torhüter Jan Litsch mit unnötigen und schlecht gespielten Rückpässen in die Bredouille brachten. Angesichts der vielen vergebenen Möglichkeiten kam es dann so, wie es erfahrene Beobachter längst befürchtet hatten: die erste richtig gute Möglichkeit nutzten die Gäste zur Führung, als Andreas Striebel einen Freistoß aus 18 Metern über die Mauer ins Toreck zirkelte (51.). In der Folge rannten die Gastgeber dem Rückstand planlos hinterher, es fehlten im letzten Spieldrittel die spielerischen Mittel, um die kompakte Defensive der Spielgemeinschaft auszuhebeln, sodass sich kaum noch klare Tormöglichkeiten ergaben. Auf der anderen Seite verpasste der eingewechselte Marco Steimel mit einem Lattenknaller eine der guten Kontermöglichkeiten auf Seiten der Gäste (90.), die den knappen Vorsprung schließlich problemlos über die Zeit brachten. gw

Der SV Ulm II spielte in folgender Aufstellung:

Jan Litsch – Tom Eisele, Lars Nollau, Nils Helmholdt, Dennis Tran – Justin Schumann (70. Luca Bellante), Matthias Lebherz, Robin Waffenschmidt (70. Benjamin Gembruch), Aykut Ademogullari (75. Tobias Rummel), Julian Brand – Markus Wengenmayer (20. Steffen Kaiser).

Spielbericht: FC Durmersheim – SV Ulm

FC Durmersheim – SV Ulm 1:4 (0:2, Bezirksliga). Während Gästetrainer Rolf Ernst trotz dreier Ausfälle auf eine eingespielte Mannschaft zurückgreifen konnte und dabei erstmals Aykut Ademogullari in der Startelf aufbot, nahm Christian Hofmeier im Gegensatz zur vorangegangenen Kanterniederlage einige Änderungen vor und bot unter anderem Routinier Sven Eisen als  Sturmspitze auf. Während sich der frühere Torjäger alleine in vorderster Front aufrieb und schon nach einer knappen halben Stunde mit einer Zerrung verletzt vom Platz musste, hatten die Gäste den besseren Start und bestimmten zwar über weite Strecken die Partie, konnten sich zunächst aber keine klaren Tormöglichkeiten gegen die defensiv ausgerichteten Hausherren erarbeiten. Genau zu dem Zeitpunkt, als sich Durmersheim erstmals freispielen und Alexander Neer aus halbrechter Position den Ball weit über das Tor geschossen hatte, führte ein Fehlpass der Gastgeber zur Führung der Gäste, als Benedikt Wisser über die rechte Außenbahn den Ball nach innen legte und Alexander Janzen die Vorlage in der Strafraumitte verwertete (37.). Kurz vor der Pause verlängerte Patrick Ernst einen Freistoß von Steven Müller per Kopf zum 0:2 und sorgte damit bereits für eine Vorentscheidung im Heilwaldstadion, da die Hausherren, immer wieder angetrieben von ihrem Spielführer Tabo Mönsters, auf den meisten Positionen weit entfernt von Bezirksliga-Niveau waren. Die Gäste ließen mit einer konzentrierten Vorstellung auch nach dem Seitenwechsel nichts anbrennen und verpassten durch Alex Janzen (56.) und Aykut Ademogullari (58.) zunächst zwei gute Chancen, die dritte ließ sich Kapitän Benedikt Wisser jedoch nicht entgehen und beendete einen Konter mit dem 0:3 (62.). Ein Freistoßtreffer von Sven Radanovic sorgte zwar noch einmal für zwischenzeitliche Hoffnung bei der Phönix-Elf (78.), doch Aykut Ademogullari vollendete in der 84. Minute einen Angriff mit einem sehenswerten Schlenzer über Keeper Alexander Penkert hinweg zum 1:4 – Endstand. Der ehemalige Verbandsligist hatte lange Zeit im Rahmen der Möglichkeiten gut verteidigt, brach aber nach dem klaren Rückstand ein und hätte bei einer besseren Verwertung der vielen Strafraumsituationen am Ende noch deutlicher verlieren müssen. Schiedsrichter Rene Söllner (FV Malsch) behielt in vielen schwierigen Situationen immer den Überblick und leitete sehr gut. gw

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Robin Knebel, Björn Burst, Patrick Ernst, Manuel Friedmann –  Alexander Janzen (81. Robin Waffenschmidt), Jacob Friedmann, Aykut Ademogullari (87. Julian Brand), Michael Leppert, Steven Müller – Benedikt Wisser.