Erneut im Abstiegskampf gegen Eisental

SV Ulm II – SC Eisental (Sonntag, 15.00, Kreisliga A). Erneut stehen sich beide Kontrahenten schon früh in der Saison in einem „Abstiegsduell“ gegenüber, wenngleich die Weindörfler bislang immerhin vier Zähler aufzuweisen haben. Die hat das Team von Taner Sengül alle zu Hause geholt und dabei nicht nur den FC Varnhalt in einem spannenden Derby mit 3:2 schlagen können, sondern auch dem SV Vimbuch ein torloses Remis abgerungen. Dem stehen allerdings auch die bisherigen Auswärtsniederlagen bei der SG Lauf/Obersasbach und dem Aufsteiger SV Sasbach II gegenüber, weshalb der Trainer nun sicherlich die ersten Punkte aus der Fremde einfordern wird. Mit einer überraschend guten Leistung bot die Ulmer Reserve zuletzt dem neuen Tabellenzweiten Sinzheim II lange Zeit Paroli und musste sich erst zum Ende hin geschlagen geben, und das in einer absolut ungewohnten Formation, da aufgrund der vielen Ausfälle in Team 1 etliche Akteure an die Bezirksliga-Elf abgegeben werden mussten. Spielertrainer Waldemar Lind möchte die jüngst guten Ansätze nun natürlich gerne gegen Eisental mitnehmen und hofft auf den so wichtigen ersten Saisonerfolg, der die Mannschaft wieder an das untere Mittelfeld der Tabelle heranführen würde.

Das Vorspiel zwischen Ulm III und Eisental II beginnt um 13.15 Uhr.                                                            gw

 

Derby gegen Unzhurst

SV Ulm – VfB Unzhurst (Freitag, 17.45, Bezirksliga). Zu ungewohnt früher Anstoßzeit bereits am Freitag Abend empfängt der SV Ulm seine Gäste aus Unzhurst, die mit dem Sieg in Sasbach und dem jüngsten Remis gegen Lichtental nach zunächst enttäuschendem Saisonstart ihre ersten Zähler einfahren konnten. Der neue Spielertrainer Marko Kesch, früher unter anderem bei den Landesligisten Bühl und Freistett in der Verantwortung, konnte sein Team somit aktuell in die Erfolgsspur zurückführen und geht das Derby natürlich mit leichtem Rückenwind an, wenngleich auch die Himbeerdörfler von Ausfällen nicht verschont sind. Davon ein Lied singen konnte zuletzt auch Trainer Oliver Bethge, denn er musste bei der Partie in Ottersdorf immerhin fünf neue Akteure in der Startformation im Gegensatz zur ersten Auswärtsbegegnung in Baden-Oos aufbieten. Dass auch der „zweite Anzug“ passte bewies die Mannschaft nicht nur mit dem klaren 4:0 im Ried, sondern auch mit einer tadellosen Leistung, wobei das Team immer wieder den Spagat zwischen Spielkunst und notwendigem Ausputzen schaffte. Nicht unterschlagen werden darf jedoch auch, dass den Hausherren mit Spieltrainer Kalkbrenner und Spielführer Siegel die so wichtige Schaltzentrale komplett fehlte und die spielerischen Möglichkeiten somit begrenzt waren. Da mit Ausnahme von Oliver Ernst, der nach seiner Schulterverletzung noch bis zu vier Wochen pausieren muss, zum Wochenende hin wieder alle anderen zuletzt abwesenden Akteure verfügbar sind, hat Coach Bethge nun sogar die Qual der Wahl zwischen den Spielern, die sich zuletzt mit guten Leistungen empfohlen haben und den zuvor arrivierten Kräften, die sicherlich mit aller Macht in die Startelf zurück drängen. Eine komfortable Ausgangslage also vor einem zuletzt immer spannenden und umkämpften Lokalderby.                                                              gw

 

Rumpf-Team kann sich im Ried beweisen

FV Ottersdorf – SV Ulm (Sonntag, 15.00 Uhr, Bezirksliga). Während die Hausherren um Spielertrainer Stefan Kalkbrenner mit vier Zählern relativ ausgeglichen in die neue Saison starten und zuletzt auch das Achtelfinalspiel in Sandweier mit 2:1 für sich entscheiden konnten, hat der aktuell punktgleiche SV Ulm diese Pokalhürde in Ottenhöfen leider nicht nehmen können. Dennoch darf sich die Bethge-Elf als moralischer Sieger fühlen, hatte auf dem Hasenwald-Kunstrasen die sicherlich schwerste Auswärtsaufgabe aller Teams vor sich und konnte in Unterzahl nach dem bitteren Platzverweis für den bis dahin fehlerfreien Keeper Manuel Klemm immerhin noch den Ausgleich erzielen. Das folgende Elfmeterschießen entschieden dann zwar die Hausherren für sich, dennoch war der Mannschaft am Ende eine ausgesprochen gute Leistung zu bescheinigen, die ausreichte, um den als eminent heimstark geltenden FCO auf eigenem Gelände erneut an den Rand einer Niederlage zu bringen. Wie schon im Achertal muss Oliver Bethge nun im Ried notgedrungen ein ersatzgeschwächtes Team ins Rennen schicken, denn neben dem sicherlich gesperrten Torhüter „Manzke“ Klemm fehlen an diesem Wochenende zusätzlich Aykut Ademogullari, Mahir Gökalp, Manuel Friedmann, Patrick Ernst (alle Urlaub) und auch erneut noch Robin Waffenschmidt (Beruf), zudem steht hinter dem Einsatz des angeschlagenen Oliver Ernst, der am Vorsonntag gegen Bischweier verletzt ausgeschieden war, noch ein großes Fragezeichen. Da auch der letztjährige Stammkeeper Robin Frietsch noch längere Zeit ausfällt, dürfte bei dem Gastspiel in Ottersdorf einer beiden Ersatztorhüter (Maximilian Simmes oder Jan Litsch) zwischen den Pfosten stehen. Keine guten Voraussetzungen also für die Gäste, die nach Bischweier erneut auf einen robusten und kompakten Gegner mit viel Bezirksliga-Erfahrung treffen.                 gw

Schwere Partien in der Stabsgemeinde

SV Sinzheim II – SV Ulm II (Sonntag, 15.00 Uhr, Kreisliga A). Gebeutelt durch die vielen Ausfälle in Team 1 reist die Ulmer Bezirksliga-Reserve mit einer Rumpftruppe in die Stabsgemeinde. Spielertrainer Waldemar Lind, der vor der Saison noch auf eine fortwährende Unterstützung aus der eigentlich kaderstarken „Ersten“ gehofft hatte, muss bei der Begegnung in Sinzheim ordentlich improvisieren und nun auch noch Spieler ersetzen, die zwangsläufig noch oben aufrücken.  Ausgerechnet jetzt natürlich eine hohe Hausnummer für den Tabellenvorletzten, der bei der Landesliga-Reserve des SVS auf einen aktuell starken Gastgeber trifft. Dies untermauerte Steven Himmelsbach mit seinem Team nicht zuletzt durch einen Sieg beim SV Vimbuch, wobei der erfahrene Spielertrainer im Bühler Teilort selbst zwei Treffer beisteuerte. Mit einem weiteren Erfolg können sich die Hausherren in der Spitzengruppe der Kreisliga A vorerst festsetzen. Weit, sehr weit davon entfernt ist derzeit der SV Ulm, der mit nur einem Zähler aus drei Begegnungen schon früh wieder in den Abstiegskampf-Modus verfallen ist und in Sinzheim nur als verschworene Einheit überhaupt eine Chance auf einen Punkterfolg hat.

Das Vorspiel der dritten Mannschaften beginnt um 13.15 Uhr.                            gw

Heimaufgabe gegen zuletzt erfolgreichen VfR

SV Ulm – VfR Bischweier (Sonntag, 17.00, Bezirksliga). Dem klaren 0:4 zum Ligaauftakt in Sasbach ließ der VfR Bischweier am vergangenen Wochenende ein 2:0 gegen den FC Lichtental folgen und damit die bekannte Heimstärke wieder aufblitzen. Dabei hatte der neue Trainer Patrick Baumstark im eigenen Winkelberg-Stadion die Neuzugänge Löber und Radke  in die ohnehin schon gute Mannschaft integriert, was sich am Ende positiv auswirken sollte. Damit haben die Gäste vermieden, nach der Talfahrt der letzten Saison, als man zum Saisonende hin immer tiefer in der Abstiegszone versunken war, erneut frühzeitig in den Tabellenkeller abzurutschen. Nach jeweils einem 1:1 in den beiden Spielzeiten zuvor streben die Gäste nun natürlich erneut zumindest eine Punkteteilung am Münzwald an. Genau umgekehrt verlief der Start der Hausherren, das 6:0 gegen Fatihspor hat sich mit dem 9:2 des FC Ottenhöfen gegen diesen Gegner relativiert, anschießend folgte ein 1:2 beim FV Baden-Oos, der zu den Spitzenteams in der Bezirksliga zu zählen sein dürfte. Kopf hoch muss es aber dennoch heißen, das Team von Trainer Oliver Bethge hatte die Begegnung mit Ausnahme weniger Spielsituationen eigentlich voll im Griff, die waren jedoch letztlich entscheidend und stellten den Spielverlauf somit förmlich auf den Kopf. Da zeigte sich aber auch die Abgebrühtheit der Hausherren, deren zwangsläufige Defensivtaktik am Ende aufging. Diese  Eigenschaft fehlte den Gästen, die zahlreiche Möglichkeiten, vielleicht sogar noch mehr an der Zahl als gegen Fatihspor, herausspielten und dann leider nicht auszunutzen wussten.

Im zweiten Heimspiel muss Coach Bethge Patrick Ernst (Urlaub) und Robin Waffenschmidt (Beruf) ersetzen, dafür wird wohl Alexander Janzen nach überstandener Verletzung wieder in den Kader zurückkehren. Nach wie vor ein Fragezeichen steht hinter dem letztjährigen Stammkeeper Robin Frietsch (Rücken), er wird erneut durch Manuel Klemm, der bisher eine tadellose Leistung ablieferte, ersetzt.                                                                                      gw

 

Duell gegen erfolgreiche Acherner

SV Ulm II – VfR Achern (Sonntag, 15.00, Kreisliga A). Die Derby-Niederlage zum Auftakt der Spielzeit bei Aufsteiger Sasbach II (2:3) hat der VfR Achern augenscheinlich gut weggesteckt und im zweiten Saisonspiel immerhin den ambitionierten und auch gut besetzten SV Vimbuch im Hornisgrinde-Stadion mit 3:2 niedergerungen. Der neue Trainer Renato Culjak setzte damit ein erstes Ausrufezeichen mit seinem Team, in das er zahlreiche Neuzugänge einbauen, sich aber zudem auch auf die Torjägerqualität von Fatih Akcan verlassen konnte, der schon in der vergangenen Spielzeit ein gefährlicher Offensivakteur war. Mit diesem Rückenwind reist der VfR nun natürlich sogar als Favorit an den Münzwald, wo die Bezirksliga-Reserve der Hausherren noch auf den ersten Sieg wartet. Der war schon gegen Leiberstung unnötig aus der Hand gegeben worden, zuletzt musste man dem SV Neusatz  wichtige Punkte in einem möglicherweise direkten Abstiegsduell  überlassen. Keine leichte Aufgabe für Spielertrainer Waldemar Lind, der selbst angeschlagen erst im zweiten Durchgang in das Spielgeschehen eingriff, die 1:2-Niederlage auf dem Felsenrain jedoch nicht mehr abwenden konnte. Dort war auch der nach nur wenigen Wochen reaktivierte Lars Nollau schon wieder im Einsatz, da dem SV Ulm urlaubs-, studiums- und verletzungsbedingt aktuell die Innenverteidiger ausgehen und gerade vor der Partie gegen Achern sich natürlich auch die anderen Ausfälle in Team 1 letztlich auf die Reserve auswirken. Die Gäste haben am letzten Wochenende bewiesen, dass man auch gegen einen vermeintlich stärkeren Gegner mit Einsatz und Zweikampfstärke erfolgreich sein kann, vielleicht gelingt es der Ulmer „Zweiten“, dies nun ebenso umzusetzen.

Das Vorspiel zwischen Ulm III und Achern II beginnt um 13.15 Uhr.                                                                   gw

 

 

Standortbestimmung in Baden-Oos

FV Baden-Oos – SV Ulm (Sonntag, 17.00, Bezirksliga). Wenngleich der FV Baden-Oos zum Saisonende 2017/2018 hin noch einmal überraschend die Abstiegszone touchierte, so hat sich der Aufsteiger in der vergangenen Spielzeit durchaus im Bezirksoberhaus  etabliert und tummelte sich dabei lange Zeit im vorderen Tabellendrittel. Der langjährige Trainer Pantelis Kalpakoglou verfügt über ein eingespieltes wie auch torgefährliches Team und konnte den Kader nun mit den kroatischen Neuzugängen Baricevic und Polic vom schwäbischen Kreisligisten TSV Lehrensteinsfeld sowie Michele Mugnos vom Landesligisten RSC/DJK Rastatt noch weiter aufwerten. Der ungefährdete 3:1-Erfolg zum Auftakt beim FC Lichtental bestätigt den Trend bei den Kurstädtern, die völlig zu Recht zur Riege der Meisterschaftsanwärter gezählt werden. Eine erste echte Standortbestimmung also für die Gäste, die zum Saisonstart zwar einen klaren Sieg gegen den TC Fatihspor einfahren konnten, den Wert dieses Erfolges jedoch noch nicht einzuordnen wissen. Daher ist die Partie an der Oos nun ein echter Maßstab für beide Mannschaften. Trainer Oliver Bethge wird wohl wie schon im ersten Spiel auf den noch immer verletzten, letztjährigen Stamm- Torhüter Robin Frietsch verzichten müssen, dafür hinterließ Neuzugang Manuel Klemm bei seinem ersten Pflichtspieleinsatz am Münzwald einen durchaus guten Eindruck und gilt ebenfalls als sicherer Rückhalt das Teams. Ansonsten dürfte der Kader weitgehend unverändert bleiben, einzig hinter dem Einsatz des nach einem groben Foul verletzt ausgeschiedenen Alexander Janzen steht noch ein kleines Fragezeichen. In der vergangenen Saison verlor der SV Ulm beide Aufeinandertreffen jeweils nur knapp und hofft nun natürlich auf ein besseres Abschneiden gegen den früheren Amateurligisten.

gw

Bezirksliga-Eröffnungsspiel gegen TC Fatihspor

SV Ulm – TC Fatihspor (Samstag, 18.00, Bezirksliga). Zum Auftakt der neuen Bezirksliga-Saison treffen im Rahmen des Sportfestes am Münzwald zwei Teams aufeinander, die in der vergangenen Spielzeit quasi bis zum Ende im Abstiegskampf steckten und dann beide letztlich mehr oder weniger auch vom erfolgreichen Abschneiden anderer Teams profitierten. Besonders die Gäste zogen als Tabellenvorletzter durch den Relegations-Aufstieg des TSV Loffenau gerade noch den Kopf aus der Schlinge und gehen mit teils neuem Personal, aber vor allem mit dem neuen, landesligaerfahrenen  Spielertrainer Paulo Augusto in die Spielzeit.  Ansonsten zieht bei den Gäste nach wie vor der erfahrene Ismail Akgül die Fäden im Offensivspiel, wovon schon in der vergangenen Saison vor allem der schnelle und torgefährliche Mamdo Tourag (13 Saisontreffer) profitierte. Außerdem wechselte der mehrfache Bezirks-Torschützenkönig Isa Hacalar (37) nach einem B-Liga-Jahr in Michelbach in das Aumattstadion und dürfte in Ulm sein Debüt für den TCF feiern, der sich zum Saisonstart sozusagen runderneuert präsentiert und daher von der Leistungsstärke her absolut nicht einzuschätzen sein wird.

Oliver Bethge auf Seiten der Gastgeber, der von der Reserve nun in die Verantwortung bei Team 1 aufrückte, hat da mit weit weniger Fluktuation zu kämpfen, kann aber mit den Rekonvaleszenten Jonathan Wisser und Oliver Ernst, die beide verletzungsbedingt ein ganzes Jahr pausiert hatten, wieder auf zwei sehr wichtige Akteure zurückgreifen, wenngleich beide nach einer so langen Wettkampf-Unterbrechung natürlich noch lange nicht an ihr ursprüngliches Potenzial herankommen können. Urlaubsbedingt fehlten unter anderem auch diese beiden am vergangenen Wochenende beim Pokalspiel in Sasbachwalden, wo das aufgebotene Team eine dennoch wirklich bravouröse erste Hälfte hinlegte, dann aber binnen weniger Minuten einen bereits totgesagten Gastgeber den scheinbar so sicheren 3:0-Vorsprung doch wieder ausgleichen ließ. Dass am Ende dennoch ein Sieg heraussprang, war nicht nur der Moral, sondern auch der noch immer sehr gut besetzten Bank geschuldet, von der Waldemar Lind, eigentlich Spielertrainer in Team 2, aus den Siegtreffer in der Schlussphase markierte. Mit diesem positiven Rückenwind geht der SV Ulm nun selbstbewusst in die neue Spielzeit und hofft natürlich auf einen guten Punktspielstart.                                                                     gw

 

 

Team 2 erneut zum Auftakt gegen Leiberstung

SV Ulm II – SV Leiberstung (Sonntag, 17.00, Kreisliga A). Nach langem Abstiegskampf hatte auch die Ulmer Reserve nach Team 1 die Klasse halten können, auf der Zielgeraden waren die wichtigen und entscheidenden Spiele gewonnen worden, sodass man sogar unbeschwert das Saisonfinale angehen konnte. Nun nimmt die Mannschaft mit dem neuen Spielertrainer Waldemar Lind an der Spitze einen neuen Anlauf, primäres Ziel kann zunächst einmal erneut nur der Klassenerhalt sein. Ausgerechnet auf seinen „alten“ Verein trifft Coach Lind nun zum Saisonstart, der SV Leiberstung gibt schon wie genau vor einem Jahr am ersten Spieltag seine Visitenkarte am Münzwald ab. Auch die Gäste haben einen neuen Übungsleiter, Johannes Blum wechselte vom SV Bühlertal in den Sinzheimer Teilort und will natürlich ebenfallseinen guten Start hinlegen, und das Ulmer Sportfest bietet hierzu einen wirklich guten Rahmen für beide Kontrahenten. Wenig aussagekräftig waren auf beiden Seiten die bisher ausgetragenen Testspiele, Leiberstung hatte im Pokal zumindest einen Pflichtspieleinsatz, zog aber gegen den Spitzenvertreter aus der Bezirksliga, FC Ottenhöfen, mit einem 0:5 zu Hause klar den Kürzeren. Während die Hausherren in der Offensive vor allem natürlich auch durch Torjäger Lind sehr gut besetzt sind, bereitet vor allem noch die Defensive Sorgen, da von den etatmäßigen Innenverteidigern Jannik Heß studienbedingt kaum trainieren kann und Luca Bellante nach seiner Knie-Operation noch mindestens bis zur Winterpause ausfällt. Mit geschicktem Defensivverhalten muss nun die ganze Mannschaft dieses Manko ausgleichen, um gegen die Gäste bestehen zu können.                                                     gw

Unerwartet entspanntes Saisonfinale/ alle gerettet!

SV Ulm II – FC Varnhalt  (Samstag, 17.00, Kreisliga A Süd). Nach drei Niederlagen in Folge im April hatte sich die Ausgangslage für den Klassenerhalt von der Ulmer „Zweiten“ noch drastisch verschlechtert, mit zuletzt sieben Zählern und den jüngsten Siegen gegen die direkten Konkurrenten Achern und Ottenhöfen II konnte sich die Mannschaft von Trainer Oliver Bethge aber doch noch aus eigener Kraft retten und die Zugehörigkeit auch für die dritte Saison in Folge in der A-Klasse sogar vorzeitig sichern. Aus einer zuletzt immer geschlossenen Mannschaftsleistung ragte jüngst Steffen Kaiser heraus, der mit seinen letzten Treffern nicht nur bei der Reserve, sondern auch in der „Ersten“ mit entscheidenden Anteil am jeweiligen Erreichen des Saisonzieles hatte. Nicht nur für das zum SV Bühlertal wechselnden Bühler Urgestein wird die finale Begegnung gegen Varnhalt zum Abschiedsspiel, auch der langjährige wie auch flexible Feldspieler und zuletzt wieder im Tor eingesetzte Lars Nollau (35) will nach dieser Saison kürzer treten. Nach nervenaufreibenden und gewiss auch aufregenden Wochen am Münzwald kann der SV Ulm mit dem Erreichen seiner Saisonziele also nun gelassen dem letzten Spieltag und damit den Begegnungen gegen Varnhalt entgegen sehen und sich mit den Fans auf einen schönen Saisonabschluss freuen. Dies gilt auch für den FC Varnhalt, der sozusagen als „dritte Kraft“ hinter den überragenden Vereinen Ottersweier (Meister) und Sasbachwalden (Relegationsteilnehmer) die Saison beenden und von der aktuellen Position auch nicht mehr zu verdrängen ist, wenngleich man mit Spielertrainer Matthias Armbruster noch nach der Vorrunde bescheidene Aufstiegshoffnungen im Rebland gehegt hatte. Die Gesamtleistung und die Platzierung des FCV ist dennoch bemerkenswert und bildet einen wirklich guten Abschluss für „Mattse“ Armbruster als Trainer im Grünbachtal, der dem Verein künftig als Spieler noch erhalten bleiben wird.

Im Vorspiel empfängt die Ulmer „Dritte“ um 15.15 Uhr den FC Varnhalt II.                                                              gw