Duell gegen erfolgreiche Acherner

SV Ulm II – VfR Achern (Sonntag, 15.00, Kreisliga A). Die Derby-Niederlage zum Auftakt der Spielzeit bei Aufsteiger Sasbach II (2:3) hat der VfR Achern augenscheinlich gut weggesteckt und im zweiten Saisonspiel immerhin den ambitionierten und auch gut besetzten SV Vimbuch im Hornisgrinde-Stadion mit 3:2 niedergerungen. Der neue Trainer Renato Culjak setzte damit ein erstes Ausrufezeichen mit seinem Team, in das er zahlreiche Neuzugänge einbauen, sich aber zudem auch auf die Torjägerqualität von Fatih Akcan verlassen konnte, der schon in der vergangenen Spielzeit ein gefährlicher Offensivakteur war. Mit diesem Rückenwind reist der VfR nun natürlich sogar als Favorit an den Münzwald, wo die Bezirksliga-Reserve der Hausherren noch auf den ersten Sieg wartet. Der war schon gegen Leiberstung unnötig aus der Hand gegeben worden, zuletzt musste man dem SV Neusatz  wichtige Punkte in einem möglicherweise direkten Abstiegsduell  überlassen. Keine leichte Aufgabe für Spielertrainer Waldemar Lind, der selbst angeschlagen erst im zweiten Durchgang in das Spielgeschehen eingriff, die 1:2-Niederlage auf dem Felsenrain jedoch nicht mehr abwenden konnte. Dort war auch der nach nur wenigen Wochen reaktivierte Lars Nollau schon wieder im Einsatz, da dem SV Ulm urlaubs-, studiums- und verletzungsbedingt aktuell die Innenverteidiger ausgehen und gerade vor der Partie gegen Achern sich natürlich auch die anderen Ausfälle in Team 1 letztlich auf die Reserve auswirken. Die Gäste haben am letzten Wochenende bewiesen, dass man auch gegen einen vermeintlich stärkeren Gegner mit Einsatz und Zweikampfstärke erfolgreich sein kann, vielleicht gelingt es der Ulmer „Zweiten“, dies nun ebenso umzusetzen.

Das Vorspiel zwischen Ulm III und Achern II beginnt um 13.15 Uhr.                                                                   gw

 

 

Standortbestimmung in Baden-Oos

FV Baden-Oos – SV Ulm (Sonntag, 17.00, Bezirksliga). Wenngleich der FV Baden-Oos zum Saisonende 2017/2018 hin noch einmal überraschend die Abstiegszone touchierte, so hat sich der Aufsteiger in der vergangenen Spielzeit durchaus im Bezirksoberhaus  etabliert und tummelte sich dabei lange Zeit im vorderen Tabellendrittel. Der langjährige Trainer Pantelis Kalpakoglou verfügt über ein eingespieltes wie auch torgefährliches Team und konnte den Kader nun mit den kroatischen Neuzugängen Baricevic und Polic vom schwäbischen Kreisligisten TSV Lehrensteinsfeld sowie Michele Mugnos vom Landesligisten RSC/DJK Rastatt noch weiter aufwerten. Der ungefährdete 3:1-Erfolg zum Auftakt beim FC Lichtental bestätigt den Trend bei den Kurstädtern, die völlig zu Recht zur Riege der Meisterschaftsanwärter gezählt werden. Eine erste echte Standortbestimmung also für die Gäste, die zum Saisonstart zwar einen klaren Sieg gegen den TC Fatihspor einfahren konnten, den Wert dieses Erfolges jedoch noch nicht einzuordnen wissen. Daher ist die Partie an der Oos nun ein echter Maßstab für beide Mannschaften. Trainer Oliver Bethge wird wohl wie schon im ersten Spiel auf den noch immer verletzten, letztjährigen Stamm- Torhüter Robin Frietsch verzichten müssen, dafür hinterließ Neuzugang Manuel Klemm bei seinem ersten Pflichtspieleinsatz am Münzwald einen durchaus guten Eindruck und gilt ebenfalls als sicherer Rückhalt das Teams. Ansonsten dürfte der Kader weitgehend unverändert bleiben, einzig hinter dem Einsatz des nach einem groben Foul verletzt ausgeschiedenen Alexander Janzen steht noch ein kleines Fragezeichen. In der vergangenen Saison verlor der SV Ulm beide Aufeinandertreffen jeweils nur knapp und hofft nun natürlich auf ein besseres Abschneiden gegen den früheren Amateurligisten.

gw

Bezirksliga-Eröffnungsspiel gegen TC Fatihspor

SV Ulm – TC Fatihspor (Samstag, 18.00, Bezirksliga). Zum Auftakt der neuen Bezirksliga-Saison treffen im Rahmen des Sportfestes am Münzwald zwei Teams aufeinander, die in der vergangenen Spielzeit quasi bis zum Ende im Abstiegskampf steckten und dann beide letztlich mehr oder weniger auch vom erfolgreichen Abschneiden anderer Teams profitierten. Besonders die Gäste zogen als Tabellenvorletzter durch den Relegations-Aufstieg des TSV Loffenau gerade noch den Kopf aus der Schlinge und gehen mit teils neuem Personal, aber vor allem mit dem neuen, landesligaerfahrenen  Spielertrainer Paulo Augusto in die Spielzeit.  Ansonsten zieht bei den Gäste nach wie vor der erfahrene Ismail Akgül die Fäden im Offensivspiel, wovon schon in der vergangenen Saison vor allem der schnelle und torgefährliche Mamdo Tourag (13 Saisontreffer) profitierte. Außerdem wechselte der mehrfache Bezirks-Torschützenkönig Isa Hacalar (37) nach einem B-Liga-Jahr in Michelbach in das Aumattstadion und dürfte in Ulm sein Debüt für den TCF feiern, der sich zum Saisonstart sozusagen runderneuert präsentiert und daher von der Leistungsstärke her absolut nicht einzuschätzen sein wird.

Oliver Bethge auf Seiten der Gastgeber, der von der Reserve nun in die Verantwortung bei Team 1 aufrückte, hat da mit weit weniger Fluktuation zu kämpfen, kann aber mit den Rekonvaleszenten Jonathan Wisser und Oliver Ernst, die beide verletzungsbedingt ein ganzes Jahr pausiert hatten, wieder auf zwei sehr wichtige Akteure zurückgreifen, wenngleich beide nach einer so langen Wettkampf-Unterbrechung natürlich noch lange nicht an ihr ursprüngliches Potenzial herankommen können. Urlaubsbedingt fehlten unter anderem auch diese beiden am vergangenen Wochenende beim Pokalspiel in Sasbachwalden, wo das aufgebotene Team eine dennoch wirklich bravouröse erste Hälfte hinlegte, dann aber binnen weniger Minuten einen bereits totgesagten Gastgeber den scheinbar so sicheren 3:0-Vorsprung doch wieder ausgleichen ließ. Dass am Ende dennoch ein Sieg heraussprang, war nicht nur der Moral, sondern auch der noch immer sehr gut besetzten Bank geschuldet, von der Waldemar Lind, eigentlich Spielertrainer in Team 2, aus den Siegtreffer in der Schlussphase markierte. Mit diesem positiven Rückenwind geht der SV Ulm nun selbstbewusst in die neue Spielzeit und hofft natürlich auf einen guten Punktspielstart.                                                                     gw

 

 

Team 2 erneut zum Auftakt gegen Leiberstung

SV Ulm II – SV Leiberstung (Sonntag, 17.00, Kreisliga A). Nach langem Abstiegskampf hatte auch die Ulmer Reserve nach Team 1 die Klasse halten können, auf der Zielgeraden waren die wichtigen und entscheidenden Spiele gewonnen worden, sodass man sogar unbeschwert das Saisonfinale angehen konnte. Nun nimmt die Mannschaft mit dem neuen Spielertrainer Waldemar Lind an der Spitze einen neuen Anlauf, primäres Ziel kann zunächst einmal erneut nur der Klassenerhalt sein. Ausgerechnet auf seinen „alten“ Verein trifft Coach Lind nun zum Saisonstart, der SV Leiberstung gibt schon wie genau vor einem Jahr am ersten Spieltag seine Visitenkarte am Münzwald ab. Auch die Gäste haben einen neuen Übungsleiter, Johannes Blum wechselte vom SV Bühlertal in den Sinzheimer Teilort und will natürlich ebenfallseinen guten Start hinlegen, und das Ulmer Sportfest bietet hierzu einen wirklich guten Rahmen für beide Kontrahenten. Wenig aussagekräftig waren auf beiden Seiten die bisher ausgetragenen Testspiele, Leiberstung hatte im Pokal zumindest einen Pflichtspieleinsatz, zog aber gegen den Spitzenvertreter aus der Bezirksliga, FC Ottenhöfen, mit einem 0:5 zu Hause klar den Kürzeren. Während die Hausherren in der Offensive vor allem natürlich auch durch Torjäger Lind sehr gut besetzt sind, bereitet vor allem noch die Defensive Sorgen, da von den etatmäßigen Innenverteidigern Jannik Heß studienbedingt kaum trainieren kann und Luca Bellante nach seiner Knie-Operation noch mindestens bis zur Winterpause ausfällt. Mit geschicktem Defensivverhalten muss nun die ganze Mannschaft dieses Manko ausgleichen, um gegen die Gäste bestehen zu können.                                                     gw

Unerwartet entspanntes Saisonfinale/ alle gerettet!

SV Ulm II – FC Varnhalt  (Samstag, 17.00, Kreisliga A Süd). Nach drei Niederlagen in Folge im April hatte sich die Ausgangslage für den Klassenerhalt von der Ulmer „Zweiten“ noch drastisch verschlechtert, mit zuletzt sieben Zählern und den jüngsten Siegen gegen die direkten Konkurrenten Achern und Ottenhöfen II konnte sich die Mannschaft von Trainer Oliver Bethge aber doch noch aus eigener Kraft retten und die Zugehörigkeit auch für die dritte Saison in Folge in der A-Klasse sogar vorzeitig sichern. Aus einer zuletzt immer geschlossenen Mannschaftsleistung ragte jüngst Steffen Kaiser heraus, der mit seinen letzten Treffern nicht nur bei der Reserve, sondern auch in der „Ersten“ mit entscheidenden Anteil am jeweiligen Erreichen des Saisonzieles hatte. Nicht nur für das zum SV Bühlertal wechselnden Bühler Urgestein wird die finale Begegnung gegen Varnhalt zum Abschiedsspiel, auch der langjährige wie auch flexible Feldspieler und zuletzt wieder im Tor eingesetzte Lars Nollau (35) will nach dieser Saison kürzer treten. Nach nervenaufreibenden und gewiss auch aufregenden Wochen am Münzwald kann der SV Ulm mit dem Erreichen seiner Saisonziele also nun gelassen dem letzten Spieltag und damit den Begegnungen gegen Varnhalt entgegen sehen und sich mit den Fans auf einen schönen Saisonabschluss freuen. Dies gilt auch für den FC Varnhalt, der sozusagen als „dritte Kraft“ hinter den überragenden Vereinen Ottersweier (Meister) und Sasbachwalden (Relegationsteilnehmer) die Saison beenden und von der aktuellen Position auch nicht mehr zu verdrängen ist, wenngleich man mit Spielertrainer Matthias Armbruster noch nach der Vorrunde bescheidene Aufstiegshoffnungen im Rebland gehegt hatte. Die Gesamtleistung und die Platzierung des FCV ist dennoch bemerkenswert und bildet einen wirklich guten Abschluss für „Mattse“ Armbruster als Trainer im Grünbachtal, der dem Verein künftig als Spieler noch erhalten bleiben wird.

Im Vorspiel empfängt die Ulmer „Dritte“ um 15.15 Uhr den FC Varnhalt II.                                                              gw

 

Mutter aller Derbys am Münzwald zum Saisonfinale

SV Ulm – FC Rheingold Lichtenau (Samstag, 17.00, Bezirksliga). Dass ausgerechnet zum Saisonfinale im Derby gegen den FC Lichtenau die mögliche Entscheidung über den Abstieg aus der Bezirksliga fallen könnte, damit hatte noch zum Jahreswechsel niemand rechnen können. Damals gewann Ulm zwar eher überraschend die prestigeträchtige Partie im Wörthwald mit 3:1 und holte zu diesem Zeitpunkt wichtige Zähler im Abstiegskampf, die Rheingold-Elf tummelte sich aber auch danach noch im vordersten Mittelfeld und hatte hinreichenden Abstand zu der bedrohten Region. Eine jüngste Schwächephase ließ das Team von Spielertrainer Christian Faulhaber, der den Verein nach der Saison verlassen wird, jedoch zwischenzeitlich immer tiefer abrutschen, während die Konkurrenz gnadenlos punktete. Die wichtigen Duelle in Baden-Oos und Durmersheim wurden dann aber wieder souverän gewonnen, das erste „Endspiel“ am vergangenen Wochenende gegen einen aktuell sehr starken und beständigen VfB Unzhurst jedoch verloren, was zu der aktuellen Konstellation führte, wobei der Sieger der Begegnung aller Sorgen befreit und auch unabhängig von den oberen Ligen gerettet ist. Aus dieser Sicht haben die Hausherren das Vorhaben Klassenerhalt zumindest noch selbst in der Hand und sind erst dann auf andere Vereine angewiesen, wenn am Ende des Tages kein Erfolg auf dem Papier zu finden ist. Nach zuletzt vier Heimsiegen in Folge hat man sich nicht nur am eigenen Münzwaldsportplatz wieder stabilisiert, auch der Zähler auf dem so schwierigen Terrain in Ottenhöfen sorgte für weitere Zuversicht, wenngleich der eine Punkt im Hasenwald mit Blick auf die Tabelle fast zu wenig war. Verzichten muss der SV Ulm in dieser so wichtigen Partie auf Stürmer Markus Wengenmayer, der im Achertal eigentlich nur aushelfen wollte und sich dort als zweiter Spieler nach Manuel Oser (im April in Hügelsheim) binnen kurzer Zeit einen Kreuzbandriss zuzog. Dafür steht dem Team nach fast vierwöchiger Verletzungspause Mahir Gökalp wieder zur Verfügung und kann die Defensive verstärken. Die Voraussetzungen für eine intensive und unglaublich spannende Begegnung sind also geschaffen, wenngleich man sich auf beiden Seiten wünschen würde, auch künftig noch gemeinsam im Bezirksoberhaus spielen zu können. Doch das entscheiden unabhängig vom Spielausgang dann die Resultate in Verbands- und Landesliga.

Die Reserveteams des SV Ulm treten erst am Sonntag (13.15 Uhr/15.00 Uhr) wiederum in Ottenhöfen an, Team 2 steht dabei ebenfalls ein direktes Abstiegsduell an, und die Damen bestreiten ihr Saisonfinale in der Bezirksliga ebenfalls am Sonntag um 17.00 Uhr bei der SG Haueneberstein.                                                                       gw

 

 

Erstes von drei Endspielen

SV Ulm II – VfR Achern  (Sonntag, 15.00, Kreisliga A Süd). Mit der Partie gegen den VfR Achern beginnt für die Ulmer Bezirksliga-Reserve das erste von drei Endspielen um den Klassenerhalt. Trotz des doch überraschenden Punktgewinnes beim Nachbarn FC Schwarzach, der bis vor kurzem noch mit dem Erreichen des Relegationsplatzes geliebäugelt hatte, rutschte das Team am vergangenen Wochenende auf den letzten Tabellenplatz ab, weil die Konkurrenz parallel dazu jeweils „Dreier“ einfahren konnte. Der aktuelle Gegner Achern hat jüngst eine Serie von sechs Spielen ohne Niederlage hingelegt und ist für die Gastgeber bereits aus der direkten Schlagdistanz gerückt, dennoch steckt die Mannschaft des Trainerteams Afrim Bejta / Luigi Fusaro noch immer mitten im Abstiegskampf, weil die Abstände zwischen den einzelnen Teams unglaublich gering sind. Die Hornisgrindestädter haben in den zurückliegenden Begegnungen unter anderem Zähler gegen Weitenung, Sinzheim und Hügelsheim ergattern können und wollen nun natürlich auch am Münzwald punkten. Hier muss Trainer Oliver Bethge zunächst einmal sein Lazarett sortieren, den mit Julian Brand, Justin Schumann und Basaikou Conteh schieden beim intensiven Derby im Hohlerwald immerhin gleich drei Akteure verletzt aus, deren Einsatz in dieser so wichtigen Partie nun mehr als fraglich ist. Außerdem droht auch weiterhin der Ausfall von Innenverteidiger Jannik Heß. Es wird am Ende wohl mehr eine Frage des Willens denn des Könnens sein, die diese wichtige Begegnung entscheiden wird.

Das Vorspiel zwischen Ulm III und Achern II beginnt um 13.15 Uhr, und um 17.00 Uhr haben die Damen den FV Ötigheim zu Gast.                                                               gw

Abstiegsduell gegen Fatihspor nach den Derbys im Hohlerwald

SV Ulm – TC Fatihspor (Sonntag, 15.00, Bezirksliga). Nach dem Bezirkspokal (3:2) und dem Hinrundenspiel im Aumattstadion (4:1) stehen sich der SV Ulm und der TC Fatihspor nun zum dritten Mal in dieser Spielzeit gegenüber. Aufgrund des mittlerweile großen Rückstandes können die Gäste den vorletzten Tabellenplatz nicht mehr verlassen und haben sich allem Anschein nach damit abgefunden, zuletzt drei Niederlagen ohne eigenen Treffer könnten die eventuell belegen. Zuvor gewann das Team von Coach Sertan Sen, der im Laufe der Saison Spielertrainer Ergün Bilici abgelöst und für einen zwischenzeitlichen Aufschwung in der Kurstadt gesorgt hatte, allerdings völlig überraschend mit 2:0 beim FV Bad Rotenfels, was schon einer kleinen Sensation gleich kam. Genau dies wollen die Hausherren nun verhindern und auch den so wichtigen dritten Erfolg gegen den TCF einfahren, nachdem man in der Vorwoche mit leeren Händen aus Baden-Oos zurück an den Münzwald gekehrt war. Dort bot Ulm eine spielerisch gute Leistung gegen einen erkennbar verunsicherten Gastgeber, scheiterte am Ende aber an der eigenen Chancenverwertung und hätte Baden-Oos bei einem eigenen Erfolg sogar noch einmal selbst in Abstiegsbedrängnis bringen können. Am Ende aber setzte sich wie schon in der Vorrunde die Kaltschnäuzigkeit der Hausherren durch, und Ulm musste zwar ohne Zähler, aber mit der Gewissheit einer wirklich guten Leistung nach Hause fahren. Nun gilt es, an diese Leistung anzuknüpfen und zusätzlich die herausgespielten Chancen gegen einen der defensivschwächsten Kontrahenten ganz einfach zu verwerten.

Unterdessen spielen die Reserveteams bereits am Samstag nachmittag (15.15 bzw. 17.00 Uhr) bei unseren Sportfreunden in Schwarzach und stehen im Hohlerwald vor sicherlich gleichermaßen interessanten wie auch schweren Lokalkämpfen.                                                             gw

Schweres Spiel beim Aufsteiger Baden-Oos

FV Baden-Oos – SV Ulm (Sonntag, 15.00, Bezirksliga). Mit nunmehr 60 Treffern stellt der Aufsteiger nach dem Spitzenduo Loffenau / Würmersheim das angriffsstärkste Team in der Bezirksliga, was der SV Ulm auch schon bei der knappen Vorrundenniederlage (3:4) schmerzlich zur Kenntnis nehmen musste. Mit insgesamt positiver Bilanz rangieren Spielertrainer Pantelis Kalpakoglou und sein Team auf einem aktuell scheinbar sicheren siebten Rang und schickte noch vor zwei Wochen den FC Durmersheim klar mit 8:1 auf die Heimreise, leistete sich jedoch bei den letzten beiden Auswärtsspielen auch Niederlagen in Ottersdorf (2:3) und Unzhurst (1:5), was möglicherweise auf einen verfrühten Saisonausklang hinweisen könnte. Dies wird man in der Kurstadt nun sicher wieder ändern wollen, auch um die jüngste Klatsche im Himbeerdorf vergessen zu lassen. Weiterhin auf jeden Zähler angewiesen ist im Gegensatz der SV Ulm, der drei Spiele in Folge gewinnen und sich vor allem wieder auf Torjäger Steven Müller verlassen konnte, der zuletzt immer traf und schon jetzt seine Quote aus der Vorsaison mit 17 Treffern eingestellt hat. Der letzte Heimsieg gegen Kuppenheim bot zwar den Zuschauern erneut fünf Treffer der eigenen Mannschaft am Münzwald, es gab aber auch noch jede Menge Verbesserungsmöglichkeiten, weil unter anderem viele leichte Ballverluste den Gegner wieder ins Spiel brachten und die eigene Kontrolle damit phasenweise verloren ging. Weiterhin ausfallen wird der angeschlagene Defensivspieler Mahir Gökalp, ansonsten wird der SV Ulm wohl mit dem zuletzt aufgebotenen Kader an die Oos reisen.                                                                        gw

Gegen Sinzheim II um Punkte kämpfen

SV Ulm II – SV Sinzheim II (Sonntag, 15.00, Kreisliga A Süd). Mit zuletzt drei Siegen in Folge gegen Lauf/Obersasbach, in Eisental und gegen Vimbuch hat die Mannschaft von Spielertrainer Steven Himmelsbach ihr Punktepolster noch einmal kräftig aufgestockt und sich endgültig im gesicherten Mittelfeld mit Tendenz nach oben platziert. Abstiegskampf war wie schon in den Vorjahren ohnehin nie ein Thema in der Stabsgemeinde, dazu weist das Team zu viel Kaderqualität auf und ist auch in schwierigen Situationen immer in der Lage, die nötigen Punkte zu holen. Vor dem Gastspiel am Münzwald finden sich die Gäste also im absolut sicheren Fahrwasser, was den Einheimischen beileibe nicht nachgesagt werden kann. In einer Tabelle für positives Feedback und Lob des Gegners würde die Mannschaft ganz weit vorne rangieren, die Wahrheit liegt jedoch auf dem Platz und da vor allem vor dem gegnerischen Tor, wo die Herrlichkeit des Ulmer Spiels nur allzu oft kläglich endet. So wurde einmal mehr auch der Tabellenführer Ottersweier im heimischen Stadion zwar in Bedrängnis gebracht, trotz bester Gelegenheiten jedoch kein Treffer erzielt. Dass am Ende ein klares 0:4 verbucht wurde hatte nur noch statistischen Wert. Gegen die Landesliga-Reserve muss nun ein neuer Anlauf genommen und vor dem Tor auch einmal der Abschluss gesucht werden. Nach dem punktereichen Auftakt nach der Winterpause wiegt aktuell der Ausfall von Manuel Oser schwer, dessen Verletzung sich zwischenzeitlich als Kreuzbandriss bestätigte.  Nun müssen alle anderen Offensivkräfte in die Bresche springen und den herben Verlust gemeinsam ausgleichen, um noch den einen oder anderen Zähler im Abstiegskampf zu ergattern.

Im Vorspiel empfängt um 13.15 Uhr die Ulmer „Dritte“ den Tabellenführer SV Sinzheim III, und um 17.00 Uhr haben die Damen den Tabellenzweiten aus Baden-Oos zu Gast.                                                               gw