Historie

Ein stetig wachsendes Interesse am Fußballsport zeichnete sich auch in Ulm schon in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts ab. Damals schlossen sich die Ulmer Fußballer dem 1920 gegründeten FC Rheingold Lichtenau an. Die ersten Versuche eine Mannschaft ins Leben zu rufen, gab es im Jahr 1939:
Stehend von links: Willi Früh, Heinrich Winter, Kreidesweis, Adolf Friedmann (Dolf), Franz Pfeifer
Kniend von links: Wilhelm Fraß (s`Holzschumacher`s Wilhelm), Albert Bahlinger, Karl-Heinz Koch (Speckschwärtel), Alfons Friedmann
Sitzend von links: Heinrich Schell, Walter Abele (Schmied bei A. Fraß)
Im Hintergund: Kuno Ruschmann

Als nach dem Kriegsende immer mehr Männer in ihre Heimat zurückkehrten, wurde im Jahr 1947 auch in Lichtenau wieder Fußball gespielt. Als die Ulmer eine (zu) große Fraktion stellten, führte dies zur Initiative für die Gründung eines eigenen Vereins in Ulm. Am 4. April 1948 richtete er einen Antrag an den Ulmer Gemeinderat zur Gründung eines Fußballvereins in Ulm.

Nach dem positiven Bescheid ging man sofort mit Begeisterung an die Herstellung des Spielfeldes. Die Hanfrätze musste 1-1,5 m aufgefüllt werden, um sie an das Niveau des restlichen Geländes anzupassen. Alle Pferdefuhrwerke der Gemeinde wurden eingesetzt, um das Auffüllmaterial, Steine von zerstörten Häusern und Bunkern, zu transportieren. Nach wochenlanger „Knochenarbeit“ war das Spielfeld entgegen der Meinung vieler Skeptiker eingeebnet. Im Gasthaus "Adler" fand am 11. Juni 1948 die Gründungsversammlung des Sportvereins statt. Franz Friedmann wurde zum ersten Vorstand gewählt.

Die Einweihung des Sportplatzes und das Eröffnungsspiel des SV Ulm gegen den FC Rheingold Lichtenau fand am 29.August 1948 und zog zahlreiche Zuschauer an. In Ulm führte die Musik den Festmarsch durch den Ort zum Sportplatz. Aber auch aus dem benachbarten Moos machten sich an dem Sonntag bereits einige junge Männer auf den Weg nach Ulm.
(von links: Werner Koch, Heinrich Schell, Albin Repp, Josef Hertle, Erwin Fraß, Willi Früh, Hubert Heck, Friedrich Fraß, Max Straßburger, Franz Pfeifer)

Das Sportgelände wurde pachtweise zur Verfügung gestellt und die Gemeinde stellte als Unterkunft eine ausgediente Arbeitsdienstbaracke kostenlos zur Verfügung. Pfarrer Hans Hauck hielt die Festansprache bei der Sportplatz Einweihung. Das Eröffnungsspiel gegen den FC Rheingold Lichtenau endete 1:1. Der Torschütze des ersten Tores für den SV Ulm war Friedrich Fraß.

In den ersten zwei Jahren spielte der SV Ulm in der Kreisklasse Hanauerland u. a. mit den Vereinen aus Bodersweier, Auenheim, Leutesheim, Honau, Linx, Diersheim, Rheinbischofsheim, Freistett, Scherzheim und Lichtenau. Ab der Spielzeit 1950/51 war der SV Ulm dem Bezirk Baden-Baden zugeteilt. Hier spielte man in der Folgezeit mit wechselhaftem Erfolg. Nachdem die Reservemannschaft in der Saison 1958/59 überlegen Meister ihrer Klasse geworden war, reichte es der 1. Mannschaft in der nachfolgenden Saison nur zum letzten Tabellenplatz in der C-Klasse.
Stehend von links: Arthur Knebel, Walter Riedinger, Rolf Frass, Werner Schell, Unbekannt
Kniend von links: Arnold Götz, Fridolin Schell, Richard Klöpfer
Liegend von links: Unbekannt, Helmut Kistner, Franz Bahlinger

So oder ähnlich könnte man das Verhältnis des SV Ulm mit dem Nachbarort Moos überschreiben. Von frühester Zeit an spielten Mooser Jugendliche und Männer in Ulmer Mannschaften. Nicht unerwähnt soll dabei bleiben, dass Männer aus dem Nachbarort immer wieder Funktionärsposten übernahmen. In den Gründerjahren verstärkten auch Grauelsbaumer, Grefferner und sogar Spieler vom Lokalrivalen Lichtenau unsere Mannschaften.
Stehend v.l.: Erwin Knebel, Karl Nöltner, Arnold Götz, Bertold Nöltner, Werner Schell, Kuno Ruschmann
Kniend v.l.: Edmund Burkard, Willi Früh, Hubert Götz
Sitzend v.l.: Unbekannt, Heinz Fischer, Fridolin Schell

Zur Finanzierung der Vereinsausgaben wurden von Anfang an immer Sportfeste durchgeführt. Der finanzielle Erfolg hielt sich in Grenzen. Nachdem das Fest im Jahr 1957 weniger als 30,- DM Reinerlös erbracht hatte, wurden diese Veranstaltungen vorübergehend eingestellt. Anfangs wurde das Sportfest noch ohne Zelt durchgeführt. Das erste Zelt wurde auf dem alten Parkplatz gestellt, erst später zog das Sportfestzelt auf seinen heutigen Platz. Der lange Atem des SV Ulm machte sich bezahlt. Inzwischen ist „das SportFEST“ weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt und eine beliebte Großveranstaltung für Jung und Alt.

Zu Beginn der Saison 1962/63 waren sich Vorstandschaft und Spieler einig, dass es auch in der C-Klasse ohne regelmäßiges Training nicht mehr geht. Bis zu diesem Zeitpunkt war es üblich, sich freitagabends zur Spielersitzung und Mannschaftsaufstellung in den Gasthäusern „Adler“ oder „Rössel“ zu treffen. Der Trainer, wenn überhaupt, wurde lediglich während des Spiels gebraucht. Um die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen, wurden zwei Quarzleuchten zur Beleuchtung des Spielfeldes installiert.
von links: Peter Ruschmann, Karl Brand, Unbekannt, Eugen Speck, Heinz Fischer, Fridolin Burkard, Werner Schell, Günter Früh, Gerhard Götz, Bertold Nöltner, Alfons Frass

Um für das erste Sporthaus einen Grundstock zu legen, wurde 1964 von Sport-Vereinsmitgliedern das Farrenheu eingebracht. Dank einer Geldspende von 2000,- DM durch die Gemeindeverwaltung konnte das Neubauprojekt gestartet werden. Die Gemeinde stellte ebenfalls Material zur Verfügung, das beim Schulhausneubau nicht benötigt worden war. Diese Mittel waren jedoch nach der Fertigstellung des Rohbaus, im Jahre 1965, aufgebraucht. In dieser Situation unterstützte die Sängerrunde den notleidenden SV Ulm mit einer Spende über 300,- DM. Erst nach Überweisung der beantragten Toto-Mittel konnte an den Innenausbau gegangen werden. Im November 1966 war es dann soweit. Das Sporthaus mit eigenen Duschen war fertiggestellt.
v.l.: Friedrich Fraß, Rolf Fraß, Alfons Friedmann, Willi Früh, Werner Schell, Kuno Ruschmann, Arnold Götz, Franz Schell, Anton Plack

Die damalige Damenmannschaft spielte öfters nur zum Spaß gegen die Herren. Große Bühne hatten sie bei der Sporthauseinweihung 1966 beim Spiel gegen die „alten Herren“. 1967 löste sich die Damenmannschaft dann auf, da noch kein Spielrecht für Frauen bestand.

Das in der Saison 1962/63 begonnene Training zahlte sich schließlich in der Saison 1968/69 aus: Zum abschließenden Rundenspiel musste man in Neuweier antreten. Ein Sieg des SV Ulm würde den 2. Platz und damit den Aufstieg in die B-Klasse bedeuten. Der Jubel war groß, als nach spannendem Spielverlauf ein 5:2 Sieg errungen war.
Hinten: Willi Früh, Herbert Wäldele, Karl Brand, Klaus Bosselmann, Reinhard Früh, Conny Friedmann, Frank Reimann, Siegfried Knebel, Gerhard Metzinger, Herbert Burkard
Vorne: Alwin Ruschmann Kurt Riedinger, Rudolph Leppert, Werner Radke, Wolfgang Leppert

Einen großen Stellenwert nahmen damals auch die anlässlich der Sportfeste ausgetragenen Pokalturniere ein. Man war stets bestrebt, den Pokal zu gewinnen und trat demzufolge immer mit der stärksten Mannschaft an. Erwähnt werden sollte deshalb der vielumjubelte 3. Pokalsieg 1969 während des Schwarzacher Sportfestes, als der Wanderpokal endgültig in den Besitz des SV Ulm überging.

Das Jubiläum wurde über fünf Tage gefeiert. Dabei wurde auch der renovierte Sportplatz eingeweiht. Durch Drainagearbeiten und Neueinsaat war der Platz für ein Jahr nicht bespielbar. Der SV Scherzheim stellte dem SV Ulm für die Saison 1972/73 seine Anlage zur Verfügung.

Der damalige Jugendleiter Werner Hertle nutzte seine persönlichen Kontakte und konnte Ende der 70er Jahre eine Arbeiterbaracke aus dem Bestand der Gemeinde Durmersheim „organisieren“, die von Vereinsmitgliedern mit viel Aufwand dort abgebaut, nach Ulm transportiert und als Wirtschaftsanbau direkt neben dem ursprünglichen Sporthaus wieder errichtet wurde. Bis zum Neubau des jetzigen Vereinsheims leistete die im Prinzip provisorisch errichtete Holzbaracke über mehr als zehn Jahre wertvolle Dienste. Dort wurden neben dem Spielbetriebsgeschäft auch Meisterschaften, Weihnachtsfeiern und Mitgliederversammlungen abgehalten.

Erst 1970 entschied eine DFB-Tagung, der sogenannte DFB-Bundestag, Frauen das Fußballspiel zu erlauben. Allerdings galten vorerst andere Regeln als bei den Männern: Die Spiele dauerten beispielsweise nur 2 Mal 35 Minuten. Stollen durften die Spielerinnen nicht tragen. 1977 bildete sich eine neue Damenmannschaft aus Ulmer Frauen, Spielerfrauen und Freundinnen, die sich allerdings nur vier Jahre später wieder auflöste.

Nach wechselhaften Erfolgen und zwischenzeitlichem Abstieg konnte die neuformierte 1. Mannschaft in überlegener Manier in der Saison 1977/78 die 1. Meisterschaft für den SV Ulm erringen. Mit den beiden Torjägern Rolf Ernst und Eduard Früh wurden in dieser Saison sage und schreibe 118 Tore erzielt.

Im Jahr 1979 gründeten einige Laufbegeisterte unter Federführung von Michael Arland eine Freizeitsportabteilung, die sich über die Jahre prächtig entwickelte. Frauen, Mädchen, Nicht-Fußballer und ehemalige Fußballer/innen finden hier ein sportliches Betätigungsfeld. Über die Zeit standen und stehen unterschiedliche Sportarten im Fokus: Laufen von 5 km bis zur Marathondistanz, Gymnastik für Frauen und Männer, geführte Wanderungen, Yoga, Pilates und Qi Gong, Radtouren mit Mountainbike und E- Bike, Sportabzeichen, sowie Ski- und Tanzkurse.

Für den SV Ulm begann eine Ära eines ständigen "Auf und Ab". Während die erste Mannschaft wieder den Gang in die Kreisliga B angehen musste, konnte die zweite Mannschaft in der Saison 1981/82 die Meisterschaft in der Kreisliga C feiern.
Stehend: Fridolin Burkard, Klaus Lehmann, Heiner Friedmann, Edmund Rau, Frank Reimann, Robert Burkard, Rainer Frass, Alfons Ruschmann, Manfred Bertsch
Kniend: Friedbert Fraß, Karl Bahlinger, Bernd Schell, Anton Ruschmann, Johannes Friedmann, Dezider Jobst

Für die 1. Mannschaft beginnt eine Fahrstuhlzeit mit Auf- und Abstiegen. In der Saison 1982/83 konnte man erneut die Meisterschaft in der Kreisliga B erringen.
stehend von links: Hans-Josef Nöltner, Reinhold Burkard, Manfred Kah (Trainer), Fridolin Burkard, Daniel Klerch, Thomas Früh, Michael Brand, Hans-Peter Ernst, Elmar Meyer, Franz Ruschmann, Clemens Hess, Robert Burkard, Anton Ruschmann, Unbekannt, Edmund Rau, Hans-Peter Nöltner, Kurt Hertle
kniend von links: Jürgen Reimann, Roland Knebel, Johannes Friedmann, Vitus Leppert, Manfred Winter, Jürgen Klerch, Heinrich Winter, Bertold Friedmann, Wolfgang Friedmann, Günter Waffenschmidt

Nach einem weiteren zwischenzeitlichen Abstieg konnte sich die erste Mannschaft des SV Ulm in der Saison 1985/86 knapp vor dem SV Scherzheim die Meisterschaft in der Kreisliga B sichern. Es war die dritte Meisterschaft innerhalb eines Jahrzehnts für die "Fahrstuhlmannschaft" des SV Ulm.
Über Jahre hinweg war es der größte Wunsch der Fußballer, einen vollwertigen Rasenplatz mit Norm-Spielfeldmaßen zu erhalten. Nach langer Planungszeit, großartiger Unterstützung der Ulmer Ortsverwaltung und finanziellem Engagement der Stadt Lichtenau konnte dieses Ziel 1986 realisiert werden. Südlich vom alten Platz wurde eine bis heute sehr gute Rasenplatzanlage errichtet
Nach zweijähriger Planungszeit und Sicherstellung der Finanzierung rückte im Frühjahr 1986 der Bagger an. Nach über dreijähriger Bauzeit konnte das Vereinsheim im Jahr 1989 eingeweiht werden. Über 140 freiwillige Helfer leisteten mehr als 10000 Arbeitsstunden. Bis auf zwei Ausnahmen wurden alle Gewerke in Eigenleistung erstellt.

Nach dem erneutem Aufstieg in der Saison 1992/93 gelang es dem SV Ulm, sich in der Kreisliga A zu etablieren.

In der Saison 1995/96 erfolgt der Höhepunkt der bisherigen Vereinsgeschichte. In einem an Dramatik nicht zu überbietenden Spiel setzten sich die Ulmer Fußballer nach Verlängerung und Elfmeterschießen gegen die DJK Rastatt durch und wurden Bezirkspokalsieger.
In der gleichen Saison wurde die 2. Mannschaft Meister ihrer Klasse.

Für besonders herausragende Jugendarbeit wurde der SV Ulm am Bezirksjugendtag 2007 in Obertsrot mit dem „Sepp-Herberger-Preis“ ausgezeichnet. Das Highlight der erfolgreichen Jugendarbeit war sicherlich das Pokalspiel gegen den SC Freiburg. Mit dem Aufstieg in die Landesliga qualifizierte sich die C-Jugend für den Südbadischen Verbandspokal und durfte sich am 18. Oktober 2008 mit dem Süddeutschen Vizemeister SC Freiburg messen. Gegen den Favoriten aus dem Breisgau gelang den C-Junioren des SV Ulm die große Überraschung. Mit einem 2:2 nach Verlängerung zogen die Jungs verdient ins Achtelfinale ein.

Was im Jahr 2005 mit einem lockeren Training am Freitagnachmittag begann, wurde schnell auf ein zweimaliges Training pro Woche ausgedehnt. Das erste Spiel fand am 17.06.2006 als Freundschaftsspiel gegen die vereinseigenen E-Junioren statt. Das erste Verbandsspiel der neu gegründeten B-Juniorinnen wurde am 21.09.2006 gegen DJK Rastatt ausgetragen und endete 1:8. Zwei Jahre später in der Saison 2008/09 konnte schließlich nach langer Zeit wieder eine Frauenmannschaft für den Spielbetrieb gemeldet werden.

Nachdem man sich in der Vorsaison noch mit dem 3. Platz zufrieden geben musste,
sicherte sich die zweite Mannschaft in Saison 2008/09 den 1. Platz in der Kreisliga C Staffel II. Mit einem 3:0 Heimsieg am letzten Spieltag im Derby gegen den FC Rheingold Lichtenau wurde die Meisterschaft perfekt gemacht.

Nachdem das Hinspiel zu Hause mit 0:1 verloren ging und man im Rückspiel nach nicht einmal einer halben Stunde mit 4:1 zurücklag, startete die Mannschaft eine phänomenale Aufholjagd und konnte sich mit einem 5:4 Auswärtserfolg gegen den FC Illingen den Aufstieg in die Kreisliga A sichern.

Neben den Senioren konnte der SV Ulm auch mit der A- und B-Jugend in der Saison 2010/11 Aufstiege feiern. Die A-Jugend mit den Jahrgängen 92/93 wurde überlegen Meister in der Kreisliga 2 und konnten den Aufstieg in die Bezirksliga feiern. Die Mannschaft mit ihren Trainern Michael Brand, Mathias Hess und Mario Keller musste in der Saison nur eine Niederlage hinnehmen (39 Punkte und 58:20 Tore).

Der B-Jugend gelang in der Spielgemeinschaft mit Rheinmünster in der Saison 10/11 sogar das Double aus Bezirksmeisterschaft und Pokalsieg verbunden mit dem Aufstieg in die Landesliga. Im Meisterkampf in der Liga wurde mit 60 Punkte und 111:15 Tore der VfB Bühl auf den 2. Platz verwiesen. Im Finale des Bezirkspokals in Haueneberstein wurde ebenfalls der VfB Bühl mit 6:2 besiegt.

Unter Trainer Rolf Ernst konnte die erste Mannschaft in der Saison 2015/16 souverän die Meisterschaft in der Kreisliga A Süd gewinnen. Bereits drei Spieltage vor Schluss konnte man bereits schon nicht mehr vom Platz an der Sonne verdrängt werden. Nach dem letzten Heimspiel gegen den SV Vimbuch brachen schließlich alle Dämme. Zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte stieg der SV Ulm in die Bezirksliga auf.

Auch die zweite Mannschaft konnte in dieser Saison die Meisterschaft in ihrer Kreisliga B Staffel 3 feiern und sorgte mit der Doppelmeisterschaft für die bis dahin erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte. Ohne eine einzige Niederlage in der Reservestaffel stieg die zweite Mannschaft sogar in die Kreisliga A auf.

Die Aufstiegsspiele zur Landesliga in der Saison 18/19 gegen den SC Offenburg zählen sicherlich zu den sportlichen Höhepunkten der Vereinsgeschichte. Nach einem 1:1 im Hinspiel in Offenburg musste man sich allerdings eine Woche später in Ulm bei hochsommerlichen Temperaturen vor mehr als 2.000 Zuschauer mit 2:4 gegen den Favoriten geschlagen geben.

In der darauffolgenden Saison spielte Team I in der Bezirksliga wieder oben mit und konnte vor der Winterpause mit einem 3:0 Derbysieg in Lichtenau sowie zwei 3:1 Erfolgen gegen den direkten Verfolger SpVgg Ottenau und im Spitzenspiel beim Tabellenführer RSC/DJK Rastatt die Herbstmeisterschaft feiern. Durch die Entscheidung des SBFV die Saison wegen dem Corona Virus nach nur einem Spiel in der Rückrunde abzubrechen, stieg Team I als aktueller Tabellenführer in die Landesliga auf.