FV Bad Rotenfels – SV Ulm (Sonntag, 15.00, Bezirksliga). Das Konzept von Trainer Jens Dinger, bereits im dritten Jahr bei den Kurstädtern an der Seitenlinie, scheint zur neuen Saison aufzugehen. Seine massive Defensivlinie stellt mit nur drei Gegentreffern aktuell die beste Abwehrreihe der Bezirksliga, und vorne sorgt der schnelle Goalgetter Daniel Zimmer nach schnellem Umschaltspiel für Torgefahr. Im heimischen Mönchhofstadion noch ohne jegliches Gegentor, ging dieser Plan jüngst auch in Sasbach auf, wo man 1:0 gewann, zuletzt stand den Murgtälern aber auch das Glück zur Seite, als man in der Nachspielzeit per Strafstoß in Unzhurst noch zu einem 2:2 kam. Das Team von Rolf Ernst verlor in der vergangenen Saison beide Aufeinandertreffen mit dem FVR, tankte aber zuletzt gegen Kappelrodeck/Waldulm Selbstvertrauen und belohnte sich nach vier Auftaktniederlagen mit dem ersten Zähler der laufenden Spielzeit. Die Fehlerquote reduzieren, so lautete die Devise des Trainers vor dem Spiel, was mit wenigen Ausnahmen auch umgesetzt werden und so der Zähler nach frühem Rückstand noch erkämpft werden konnte. Die Favoritenrolle vor dem anstehenden Spiel liegt natürlich klar auf Seiten des aktuellen Tabellensechsten, der SV Ulm kann jedoch möglicherweise auch wieder auf Stammkeeper Robin Frietsch zurückgreifen und hofft auch in dieser Partie auf einen weiteren Punktgewinn, um den Anschluss an die vor dem Schlusslicht platzierten Teams nicht zu verlieren. gw
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