Revanche gegen starke Vimbucher geglückt

Während Team 1 die erhoffte Revanche gegen den SV Vimbuch gelang und sich zuvor die Reserven leistungsgerecht die Punkte teilten, erlitt die „Dritte“ im Derby gegen die SG Lichtenau/Scherzheim II richtiggehend Schiffbruch. Schon nach elf Minuten stand es 0:3, und hätte Adrian Pöhlmann nach einer knappen Stunde Spielzeit den Querpass von Lars Nollau zum Anschlusstreffer verwertet – vielleicht wäre es dann in der Schlussphase sogar noch einmal spannend geworden. Mit dem postwendenden 0:4 war der Deckel dann drauf, zum Ende hin erhöhten die keineswegs übermächtigen Gäste auf 0:6 und freuten sich über den erneuten Derby-Erfolg.

Bei weitem ausgeglichener verlief die Partie der beiden Reserven aus Ulm und Vimbuch. Die Gäste gingen durch Pascal Meier (10.) früh in Führung, doch die Hausherren fanden in der Folge besser in die Begegnung, hatten aber auch Glück, dass Lukas Burkard (Foto) quasi mit dem Pausenpfiff der Ausgleich noch vor dem Seitenwechsel gelang. Nur acht Zeigerumdrehungen nach dem Wiederanpfiff schaltete Luca Schell nach einer Balleroberung im Mittelkreis sehr schnell und schlug den Ball über den weit vor dem eigenen Gehäuse postierten Gästekeeper direkt zum 2:1 ins Tor. Mit dem 2:2 durch Elias Bertele (77.) fand das abwechslungsreiche Match einen leistungsgerechten Ausgang.

Ein sehenswerter Freistoß in den Winkel aus gut 25 Metern Entfernung brachte dem SV Ulm in Person von Steven Müller die frühe Führung (6.) gegen einen SV Vimbuch, der sich für das letzte Auswärtsspiel am Münzwald etwas vorgenommen hatte und auch durch den Rückstand nicht schocken ließ. Der insgesamt starke Auftritt des SVV blieb jedoch ungekrönt, da einfach zu viele Chancen vergeben oder durch Ulms Torhüter Lukas Justus entschärft wurden. Auf Seiten der Einheimischen musste erneut ein Freistoß von Müller herhalten, der als Aufsetzer auf dem zwischenzeitlich feuchten Geläuf nur nach vorne abzuwehren war und Kevin Brand in der Nachspielzeit von Durchgang eins zum 2:0 abstaubte. Der Anschlusstreffer des eingewechselten Lukas Kolsch (92.) belohnte zwar die Vimbucher Bemühungen, war aber viel zu spät, um doch noch den Ausgleich zu schaffen.