Neuzugänge SV Ulm

Personelle Zuwächse verzeichnet der SV Ulm nach dem Aufstieg in die Landesliga nicht nur auf dem Spielfeld, sondern zur Entlastung der Verantwortlichen insbesondere auch jenseits der Spielfeldumrandung. Mit Marvin Mußler (25) vom SV Sasbach sowie Philipp Schnurr (22) vom SV Sinzheim verstärken zwei echte Neuzugänge den Kader, hinzu kommt mit Alexander Hofmann ein Spieler aus der eigenen Jugend. Bereits in der Winterpause hatte Torhüter Erwin Janzer (zuvor FV Ottersdorf) wieder reaktiviert werden können, kam jedoch durch den Saisonabbruch lediglich zu dem einen Einsatz in Bad Rotenfels und half dort mit, mit dem entscheidenden Erfolg im Mönchhof den Aufstieg letztlich zu sichern. Fabian Ernst (30) rückte nach zwei Jahren als Co-Trainer von Oliver Bethge, der den Verein nach der Vizemeisterschaft im Vorjahr nun zum größten Erfolg der Vereinshistorie geführt hatte, an die Spitze des Trainer- und Betreuerstabes und hat mit Markus Hoch (36, früher SV Sinzheim, zuletzt SV Altschweier) einen erfahrenen Assistenten auf der Bank. Unterstützt werden sie derzeit auch noch von Spielführer Jonathan Wisser, der nach seiner Verletzung noch für unbestimmte Zeit ausfällt. Weiterhin rückt Stefan Koch künftig Spielausschuss Thomas Leppert zur Seite, Trainer Sascha Steimel ist bereits seit der Winterpause für Team II verantwortlich, konnte jedoch noch keine Begegnung bestreiten, und Joachim Peduzzi betreut auch in der kommenden Saison die dritte Mannschaft. Beide Trainer werden hier von Christian Steimel unterstützt. Finanzielle Wagnisse wurden von der Vereinsführung schon immer ausgeschlossen und sind pandemiebedingt ohnehin nicht mehr möglich, aber auch Spielertrainer Fabian Ernst unterstützt die bisherige Vereinsstrategie, geht den Weg des SV Ulm voll mit und setzt auch beim „Abenteuer Landesliga“ auf die Förderung des vorhandenen Potenzials und den Zusammenhalt der Mannschaft.

Absage das sportFEST 2020

Nach den Entwicklungen der letzten Monate konnte man es bereits ahnen, aber da die Hoffnung bekanntlicherweise zuletzt stirbt, gab es doch noch eine kleine Resthoffnung, dass das sportFEST 2020 in seiner gewohnten Form stattfinden kann.

Nachdem nun aber jüngst das Verbot für Großveranstaltungen durch die Landesregierung von 31.08. auf Ende Oktober verlängert wurde, sehen wir leider keine andere Möglichkeit, als das sportFEST 2020 abzusagen.

Diese Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen und stellt den SV Ulm in den kommenden Monaten vor große Herausforderungen, vor allem im finanziellen Bereich.

Wenn ihr unseren Verein in dieser schwierigen Phase unterstützen wollt, legen wir euch unser Crowdfunding-Projekt bei der Volksbank Bühl ans Herz. Unter https://www.volksbank-buehl.viele-schaffen-mehr.de/corona-hilfe-fuer-sv-ulm-1948 könnt ihr weiterhin euren Teil dazu beitragen, den SV Ulm zukunftsfähig aufzustellen. Alle weiteren Infos dazu sowie eine Spendenanleitung findet ihr auch hier auf unserer Website.

Und nun zur guten Nachricht: beginnend mit dem 10.07. werden an jedem Freitag sogenannte Biergartenabende am Sportplatz stattfinden, die im Rahmen der öffentlichen Vereinsgaststätte von unseren neuen Wirtsleuten Mirta und Drazen Dmitrovic durchgeführt werden. Die SV Ulm Familie ist hierbei herzlich eingeladen, sich unter dem Vordach und im Außenbereich mit jeweils wechselnden kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen zu lassen, wobei die Einhaltung der aktuell gültigen Corona-Bestimmungen natürlich selbstverständlich garantiert ist.

Nähere Infos zu den Biergartenabenden können wir euch schon in Kürze präsentieren.

In euren Kalendern solltet ihr schonmal die folgenden Termine vormerken:

  • Freitag 10.07.
  • Freitag 17.07.
  • Freitag 24.07.
  • Freitag 31.07.
  • Freitag 07.08.
  • Sonntag 09.08. 
  • Montag 10.08.

Wir würden uns sehr freuen, wenn die Biergartenabende gut angenommen werden und blicken bereits jetzt voller Vorfreude auf das nächste reguläre sportFEST im Jahr 2021!

Landesliga-Aufstieg

Ohne die obligatorischen Bierduschen, Feier mit den Fans und somit quasi (fast) emotionslos gelang dem SV Ulm mit dem Aufstieg in die Landesliga der bislang größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Es war letztlich nicht so ganz nur eine Entscheidung am grünen Tisch, lediglich die seit langem erwartete Bestätigung am außerordentlichen Verbandstag mit dem Votum durch die südbadischen Vereinsvertreter fehlte auch dem Tabellenführer der Bezirksliga Baden-Baden noch, um letztlich diese nicht unverdiente Meisterschaft auch tatsächlich unter Dach und Fach zu bringen. 

Immerhin bestätigte das Team von Trainer Oliver Bethge in dieser Spielzeit die Leistung der Vorsaison, als man als Rangzweiter in den Aufstiegsspielen gegen den SC Offenburg nur knapp gescheitert war, und fuhr nun in der vorentscheidenden Phase unmittelbar vor der Winterpause jeweils Siege gegen die härtesten Konkurrenten SpVgg. Ottenau und Rastatter SC/DJK ein. Mit dem zwar etwas glücklichen, aber letztlich dann aber auch verdienten Dreier beim heimstarken FV Bad Rotenfels (2:0) setzte die Mannschaft ihre Serie auch im einzigen Spiel des neuen Jahres fort und festigte damit die Tabellenführung.

Dorfvereine haben schon vielfach Geschichte geschrieben, doch am Münzwald hat dieser Erfolg nicht nur viele Väter, sondern auch eine sehr lange Vorbereitungszeit. Es begann mit einer zunächst erfolgreichen Jugendarbeit und einer Reihe sehr talentierter Spieler, die zuletzt in der A-Jugend als SG Ulm gemeinsam mit Akteuren aus den benachbarten Vereinen Lichtenau und Scherzheim vor einigen Jahren in der Junioren-Landesliga eine sehr gute Rolle spielte. Parallel dazu hatte bereits Spielertrainer Benedikt Wisser, einer der wenigen noch Aktiven  aus dem Jahr des denkwürdigen Rückspieles (5:4-Sieg beim FC Illingen 2011) mit seinem Team gerade die lang ersehnte Rückkehr in die Kreisliga A geschafft. Es folgten Jahre der Konsolidierung, jüngere Spieler drängten nach, die Spielqualität erhöhte sich sukzessiv. Als das erfahrene Ulmer Eigengewächs Rolf Ernst die Mannschaft im Jahr 2015 als Trainer übernahm, konnte schon im folgenden Sommer die Doppelmeisterschaft der beiden Seniorenteams und die Aufstiege in die Bezirksliga bzw. Kreisliga A (Team II) gefeiert werden. In beiden Ligen haben sich die Mannschaften längst festgespielt, ehe nun mit „Oli“ Bethge an der Seitenlinie das nie erwartete Ziel Landesliga erreicht wurde. Mit wenig Fluktuation im Kader, somit stetig wachsender Struktur und Stabilität, einem tollen Mannschaftsgeist, aber auch teils herausragenden Einzelspielern wie beispielsweise Torjäger Steven Müller, Oliver Ernst oder Kapitän Jonathan Wisser, die ihrem Heimatverein trotz zahlloser Anfragen immer treu geblieben sind, konnte nun dieses Ziel erreicht werden. Aber auch ein gesundes Umfeld und eine unglaublich treue Anhängerschar, die fast jedes Auswärtsspiel zur Heimbegegnung macht, sind Eckpfeiler dieses Erfolges, mit dem noch vor wenigen Jahren niemals zu rechnen war. Besonders freuen dürften sich die ältesten Vereinsmitglieder, die seit der Gründung etliche Höhen und Tiefen miterlebten und schon im Vorjahr voller Stolz die Aufstiegsspiele besucht hatten.    

Aufgrund der aktuellen Situation wird eine große Feier mit Mannschaft und Fans auf den Saisonstart 20/21 verschoben, denn dann müssten eigentlich alle Beschränkungen aufgehoben sein. In der Zwischenzeit gibt Oliver Bethge den Trainerstab an seinen bisherigen Assistenten Fabian Ernst weiter, der mit seiner vieljährigen Landesliga-Erfahrung dem Team sicherlich noch weiter helfen kann. Aber auch er weiß, dass der SV Ulm das überregionale Abenteuer ohne große Investitionen und finanzielle Risiken angeht und seinen dörflichen Charakter mit überwiegend eigenen Spielern behalten wird.

Corona-Crowdfunding

Leider stellt Corona auch unseren Verein vor sehr große Herausforderungen in den kommenden Monaten. Da das sportFEST 2020 sicherlich nicht im normalen Rahmen stattfinden kann und auch die Erlöse aus Vereinsgaststätte, Spielbetrieb und Sponsorengeldern deutlich niedriger ausfallen werden als üblich, brechen dem Verein existenziell wichtige Einnahmequellen weg. Auf der anderen Seite gibt es eine Reihe von Fixkosten, die weiter bedient werden müssen.

Aus diesem Grund müssen und werden wir nach Möglichkeiten suchen, in den nächsten Wochen und Monaten durch alternative Aktionen Einnahmen zu generieren. Ein erster Schritt dabei ist die Crowdfunding-Aktion der Volksbank Bühl. Wir hoffen, dass wir über diese Plattform möglichst viele Spenden einsammeln können, um bereits geplante Investitionen in die Infrastruktur des Vereinsgeländes realisieren zu können. In diesen Bereich fallen die nachhaltige Sanierung des Trainingsplatzes (Platz 2), die bereits im April angestoßen wurde, sowie der Neubau einer LED-Flutlichtanlage auf dem Hauptspielfeld (Platz 1). Damit würden wir nicht nur ein positives Signal in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz setzen, sondern auch unsere Trainingsmöglichkeiten erweitern und somit den Grundstein für eine hoffentlich erfolgreiche Zukunft des Vereins legen.

Die „SV Ulm Familie“ steht seit jeher in guten wie in schlechten Zeiten eng zusammen und so hoffen wir auch in dieser Krise auf eure Unterstützung. Helft mit, eine Art Euphorie und Begeisterung für die Crowdfunding-Aktion zu entfachen und sie so zu einer großen und erfolgreichen Sache werden zu lassen. Wir werden in den kommenden Tagen und Wochen einige Beiträge rund um das Thema Crowdfunding schalten und darüber hinaus auch noch Flyer in den Haushalten von Moos und Ulm verteilen.

Getreu dem Motto #gemeinsamstark möchten wir uns bereits im Voraus für eure Unterstützung bei der Aktion bedanken. Alle weiteren Informationen findet ihr unter dem Link im Anhang sowie über unseren Newsletter, den wir gestern gestreut haben und bei deren Verbreitung wir auch auf eure Hilfe angewiesen sind. Bei Fragen oder Anregungen könnt ihr euch gerne per Mail an crowdfunding@sv-ulm.de wenden. Eine Spendenanleitung findet ihr hier:

In diesem Sinne: Packen wir’s an!

Schreiben zur aktuellen Corona Situation für Trainer, Betreuer und Spieler des SV Ulm

Wie wahrscheinlich alle mitbekommen haben, werden die Corona Maßnahmen von unserer Landesregierung immer mehr gelockert. Diese Lockerungen sind aber mit sehr vielen Auflagen verbunden die Seitens der Trainer und vor allem der Vorstandschaft umgesetzt und Kontrolliert werden müssen.
Die Vorstandschaft kann bei Unregelmäßigkeiten haftbar gemacht werden. Wir möchten euch in diesem Schreiben erklären, warum wir es nicht für sinnvoll halten, dass die Jugendmannschaften des SV Ulm ins Training einsteigen.

  1. Der vorgeschriebene 1,5m Abstand, der unbedingt eingehalten werden muss, ist aus unserer Sicht in einem Jugendtraining kaum einzuhalten. Der Trainer zählt da auch mit! Was ist z. B. bei Verletzungen, unkontrolliertes Wegtreten des Balles usw.
    Abschlussspiele sind auf keinen Fall möglich.
  2. Das Reinigen der Sportgeräte muss laut Corona Verordnung für Sportstätten des Kultusministeriums ständig durchgeführt und kontrolliert werden. Entgegen vieler Meinungen müssen sie nicht desinfiziert werden, sondern lediglich mit Seifenlauge abgewaschen werden, aber auch das ist nur mit enormen Aufwand durchzuführen. Ein Hygienekonzept mit Beauftragtem muss dafür erstellt werden.
  3. Eine Einwilligung der Eltern, dass das Kind zum Training kommen darf, auch in Papierform, entbindet die Vorstandschaft nicht von der Verantwortung über den gesamten Verein. Wenn es doch zum Corona-Ausbruch kommt, haftet zuletzt immer die Vorstandschaft.
  4. Spieler der A-Jugend, die über 18 Jahre sind und in das Mannschaftstraining der 1. bzw. 2. Mannschaften einsteigen wollen, klären dies bitte mit den jeweiligen Trainern.

Wir sind geschlossen zu dem Entschluss gekommen, dass solange das Land Baden-Württemberg keine Genehmigung eines einfachen Mannschaftstraining erlaubt und so lange die Verantwortung nur bei einzelnen Personen liegt, es keinen Sinn macht, dieses Risiko einzugehen und den guten verantwortungsvollen Ruf des SV Ulm zu gefährden. Daher wird das Jugendtraining noch bis auf weiteres ausgesetzt!
Uns ist klar, dass alle wieder auf den Platz wollen, wir müssen uns da aber wohl noch etwas gedulden. Da sich die Lage gefühlt alle 24 Stunden ändert, werden wir euch über die Trainer ständig auf dem Laufenden halten.
Die Sicherheit und Gesundheit für alle Spieler Betreuer und Verantwortlichen steht für uns an erster Stelle. Bleibt alle gesund, wir sehen uns bald am Sportplatz.

Sportliche Grüße,
die Vorstandschaft SV Ulm und eure Jugendleiter Martin und Patrick

Tendenz geht in Richtung Abbruch

Bei ihrer gestrigen Online-Pressekonferenz haben die drei baden-württembergischen Fußball-Landesverbände inklusive des Südbadischen Verbandes (SBFV) den Abbruch der laufenden Saison 2019/2020 empfohlen. Aufgrund der Corona-Pandemie sei eine Rückkehr in den regulären Spielbetrieb in absehbarer Zeit nicht zu erwarten. Die Wertung der aktuellen Saison soll dann nach dem sogenannten Punktequotienten erfolgen (Anzahl der erreichten Punkte durch die Anzahl der gespielten Partien pro Mannschaft). Die Mannschaft mit dem besten Punktequotienten steigt in die nächsthöhere Liga auf. Relegations- sowie Aufstiegsspiele sind nicht vorgesehen und Absteiger soll es auch keine geben. Eine endgültige Entscheidung darüber wird auf einem außerordentlichen Verbandstag fallen, der voraussichtlich am 20. Juni stattfinden wird. Hier haben die Delegierten dann die Möglichkeit, neben dem vorweg beschriebenen Modell auch noch für die Alternative „Fortsetzung der Spielzeit 2019/2020 frühestens ab dem 01. September 2020“ zu stimmen.
Das Votum soll übrigens auch für Frauen- und Jugendteams gelten.

Nachdem die baden-württembergische Landesregierung ein Kleingruppentraining für Fußballmannschaften unter bestimmten Auflagen wieder erlaubt hat, erarbeiten die Vereinsverantwortlichen des SV Ulm gerade ein tragfähiges Konzept, um die Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs zu ermöglichen. Der Jugendbereich ist bei dieser Regelung aus rechtlichen Gründen aber erstmal noch außen vor.

Wichtiger Auftaktsieg im Mönchhof-Stadion

FV Bad Rotenfels – SV Ulm 0:2 (0:2, Bezirksliga). Heim-Trainer Raphael Oremek ging mit einer äußerst defensiven Taktik an den Start des neuen Fußballjahres und ließ sein gesamtes Mittelfeld bei Ulmer Ballbesitz tief verteidigen, außerdem verzichtete er zu Beginn auf Torjäger Daniel Zimmer wegen Trainingsrückstand).  Dies hatte zur Folge, dass die Hausherren während des ersten Speilabschnittes kaum einmal gefährlich vor das Tor des Tabellenführers kamen, einzig Nico Martin tauchte nach gut zehn Minuten aus halblinker Position auf, dessen Schuss wurde jedoch von Spielführer Benedikt Wisser geblockt und zur Ecke geklärt. Natürlich taten sich auch die Gäste nach der langen Pause zunächst etwas schwer, fanden dann aber immer besser in die Partie und verzeichneten dann durch das Stürmerduo Steven Müller (8./15.) und Waldemar Lind (27.) sowie auch Michael Leppert (18.) gute Möglichkeiten, doch FV-Keeper Manuel Droth war jedes Mal zur Stelle und verhinderte einen Rückstand im gut besuchten Mönchhof-Stadion. Zwei Standard-Situationen brachten den SV Ulm dann aber noch vor dem Seitenwechsel in Front. Zunächst zirkelte Goalgetter Müller einen Freistoß aus gut 25 Metern unhaltbar in den Torwinkel (32.), nur acht Minuten später stand Rechtsverteidiger nach einer Ecke von Fabian Ernst am zweiten Pfosten goldrichtig und verlängerte die Hereingabe zum 0:2 über die Torlinie (40.). Hätten das Team von Coach Oliver Bethge eine zwischenzeitliche Konterchance mit Überzahlspiel noch konzentrierter zu Ende gespielt, wäre die Begegnung wohl schon zum Seitenwechsel entschieden gewesen. So aber blieben die Gastgeber nach der Pause noch im Spiel und brachten mit Zimmer, Yannick Hinkelmann und Spielmacher Sebastian Hertweck offensiv ausgerichtete Akteure, die das Spiel der Murgtäler sichtlich belebten. Alleine der schnelle Zimmer hätte mit drei, vier sehr guten Möglichkeiten der Partie im Alleingang eine Wendung geben können, er schob zwischen der 55. und 75. Minute aber entweder jeweils den Ball am Tor vorbei oder wurde von Torhüter Erwin Janzer, den der SV Ulm in der Winterpause kurzerhand als Ersatz für den langzeitverletzten Manuel Klemm verpflichtete, gebremst.  Abrupt ausgehebelt  wurde das Aufbäumen der Hausherren durch den Platzverweis für ihren Torhüter Manuel Droth, der den eingewechselten Stürmer Marius Metzger vor dem Strafraum foulte und damit einen scheinbar sicheren dritten Ulmer Treffer verhinderte (80.). Den daraus resultierenden Freistoß setzte erneut Müller an die Querlatte, folgende weitere Ulmer Möglichkeiten in der Schlussphase entschärfte nun Feldspieler Keven Zeltmann, der nach ausgeschöpftem Wechselpotenzial in das Rotenfelser Tor beordert worden war. Als nach wiederholtem Foulspiel auch noch Daniel Zimmer durch den gut leitenden Schiedsrichter Murat Sahin (SV Bühlertal) per Ampelkarte vom Feld geschickt wurde (84.), war die Partie zugunsten des Spitzenreiters endgültig entschieden.

                                    

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Erwin Janzer – Patrick Ernst, Benedikt Wisser, Björn Burst, Manuel Friedmann – Nils Helmholdt, Oliver Ernst (77. Aykut Ademogullari), Fabian Ernst (85. Fabian Huck), Michael Leppert (64. Alexander Janzen) – Steven Müller, Waldemar Lind (60. Marius Metzger).   

40. Spielminute in Bad Rotenfels: Torschütze Patrick Ernst bedankt sich beim Eckballschützen Fabian Ernst.

Ex-Torwart ermauert sich Turniersieg ;-)

(gw) Jürgen Oehler entschied mit leichtem Vorsprung das 16. Ulmer Skat-Turnier jüngst für sich. Mit den gesammelten 2450 Punkten verwies er nicht nur Vorjahressieger Klaus Burkard (2249), sondern in einem Kopf-an-Kopf-Rennen auch die weiteren Verfolger Frank Koch (2247) und Hubert Speck (2217) auf die Plätze. Die Frauenwertung gewann erstmals Ulrike Vogt (2040) vor Helene Hetz, die schon seit vielen Jahren treue Teilnehmerin der Veranstaltung ist.  Als fachkundige Vertreter der Alten Herren hatten Sascha Schmitt und Rolf Benkeser einmal mehr für einen reibungslosen Verlauf gesorgt und konnten abschließend wieder Preise an alle Teilnehmer überreichen. Wenigstens  die Schwarzwurst blieb diesmal in Ulm, Michael Knapp durfte sie als Schlusslicht der Tageswertung entgegen nehmen.

Jugendbericht des SV Ulm 2020

Wie jetzt bestimmt schon jeder mitbekommen hat, besteht seit Ende 2019 eine neue Jugendleitung. Martin Bach und Patrick Schäfer haben die Arbeit von Andreas Litsch übernommen und arbeiten seither daran nicht nur die Sportlichen, sondern auch Organisatorischen Abläufe, wie Passanträge, Spielberichte, Meldungen von Mannschaften usw. kennen zu lernen. Hinzu kommt die Arbeiten in den Spielgemeinschaften, in denen wir uns gut positionieren möchten, um unseren Jugendlichen ein Umfeld zu geben in denen sie Spaß an Ihrem Sport haben und sich in den Mannschaften wohl fühlen.

Momentan haben wir 12 Jugendmannschaften am Laufen, davon sind 3 Mädchenmannschaften.
Stolz sind wir auf unsere 24 Trainer und Betreuer die hervorragende Arbeit mit Ihren Mannschaften verrichten.

Wie wir im letzten Jahr schon erkannt haben, werden die kommenden Jahre nicht einfacher. Es wird nicht einfacher genug Kinder und Jugendliche für den Mannschaftssport Fußball und damit auch für die einhergehende Vereinsarbeit zu begeistern aber auch Engagierte Trainer und Betreuer zu finden wird immer mehr eine Herausforderung.

Hier nochmals ein riesen Kompliment und Dankeschön an alle unsere Trainer und Betreuer. Nur mit Ihnen können wir eine gute Jugendarbeit garantieren und immer wieder die Jugendlichen für den Fußball begeistern.

Spielgemeinschaften bestehen bei dem Mädchen sowie auch bei den meisten Jungenmannschaften.

Außer unsere Bambinis und unserer F-Jugend, haben wir in der E-Jugend jeweils eine Jungen- und eine Mädchenmannschaft unter dem SV Ulm im Spielbetrieb.

Die Spielgemeinschaft mit dem VfB Unzhurst mit unseren Mädchen, wird hauptsächlich vom SV Ulm gestemmt. Daniel und Nils mit den C-Mädels und Harald und Martin mit den B-Mädels, leisten dort super Arbeit und die Mädchen haben viel Spaß.

Alle andere Jungen Mannschaften von D- bis A-Jugend sind in der SG Rheinmünster untergebracht.

Weitere Details werden wir hier nachher noch von dem einzelnen Trainer der Mannschaften hören.

In einem Verein müssen alle an einem Strang ziehen um für alle im Verein eine gesunde Atmosphäre zu schaffen, in der jeder sich wohl fühlen und mit Freude dabei ist.

So können wir auf unsere Veranstaltungen im letzten Jahr stolz sein. Beim Sportfest waren viele unserer Jugendlichen zu sehen und trugen mit ihrer Hilfe auch zum Gelingen des Sportfestes bei.

Unser Jugendsportfest im letzten Jahr war leider mannschaftlich nicht so stark besetzt wie in den Jahren zuvor. Dies war dem unglücklichen letzten Ferientag geschuldet, der an einem Mittwoch lag, so dass viele Spieler mit Ihren Familien noch im Urlaub waren. Ein weiterer Grund ist auch, dass ein Verein im unmittelbaren Umfeld am selben Wochenende seit kurzem sein Jugendsportfest ausrichtet, daher müssen wir schauen das wir unser Event für andere Vereine Schmackhaft machen können, um ein Erfolgreiches Sportfest durchführen zu können. Trotz allem war es Finanziell sehr gut für unsere Jugendkasse. Auch in diesem Jahr sind wir für die Ausrichtung des Sportfestes auf die Hilfe aller im Verein angewiesen.

Weiter wird dieses Jahr auch wieder unser Jugendfußballcamp stattfinden. Dies im Ferienprogramm der Stadt Lichtenau und auch der Stadt Bühl aufgeführte Programm, wird sehr gut angenommen. Im letzten Jahr wurden trotz sehr nassem Wetter über 70 Kinder 2 Tage lang trainiert und mit Essen versorgt. Die Trinkflaschen und das T-Shirt die ausgegeben wurden, waren bei den Kindern sehr begehrt. Ein großes Dankeschön geht hier an alle die für das gute Gelingen beigetragen haben.

Wir würden uns sehr freuen, wenn sich auch dieses Jahr alle wieder einbringen. Im Gegensatz zu allen anderen Vereinen im Umland, schafft es der SV Ulm immer wieder dieses Camp aus den eigenen Reihen zu stemmen und dadurch den Preis dafür weit unter Hundert Euro zu halten.

Zum Abschluss, bleibt jetzt nur noch einmal ein Dankeschön an unsere Elternvertreter Marianne Reppke, Julia Ringeler und Martina Decker zu richten, sowie an alle die sich um die Jugend des SV Ulm kümmern und sich einbringen. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit.

Neuwahlen;
Jugendleiter                    Andreas Litsch (kommissarisch)

                                       Neu Martin Bach

Stellvertreter                   Neu Patrick Schäfer

Jugendkasse                  Johannes Friedmann

Stellv. Jugendkasse       Harald Burkard

Elternvertreter                 Marianne Reppke

Elternvertreter                 Julia Ringeler

Elternvertreter                 Martina Decker

E-Junioren des SV Ulm gewinnen Besuch im Schwarzwaldstadion

Den SC Freiburg einmal hautnah erleben – dieser Wunsch geht für die E-Juniorinnen des SV Ulm am 07.03.20 in Erfüllung. Die jungen Sportlerinnen hatten bei der Gewinnspielaktion “Erlebe Deinen Verein hautnah” des BGV / Badische Versicherungen teilgenommen. Der Gewinn: Ein Besuch der Bundesligapartie des SC Freiburg gegen 1. FC Union Berlin. Timo Grunwald, Kundenberater der BGV überraschte am vergangenen Sonntag die Kickerinnen während des Trainings und übergab die begehrten Tickets an die Trainer und Spielerinnen des SV Ulm.