10 Tore, 10 Zähler und kein Gegentreffer

Das gab es noch nie am Münzwald: Vier Spiele an einem Tag, und kein einziger Torschrei der Gästefans. Grundlage für einen so erfolgreichen Spieltag in Ulm war somit eine gute Abwehrleistung aller Mannschaften. Team 3 hatte dabei als Tabellenführer den Verfolger Varnhalt II zu Gast und Keeper Alexander Braun hielt bei dem knappen und am Ende sicherlich glücklichen 1:0 nun auch im vierten Heimspiel dieser Saison seinen Kasten sauber. Ebenso wie im darauffolgenden Spiel gegen die Varnhalter „Erste“ erwiesen sich die Gäste als ungemein defensivstark und konnten erst in der 85. Minute durch einen abgefälschten Freistoß von Jason Schumann in die Knie gezwungen werden.

Unsere Reserve hatte gegen Varnhalt I ebenfalls eine harte Nuss vor der Brust, zudem agierte unser Team extrem ersatzgeschwächt, zudem gingen mit Spielertrainer Björn Burst und auch Fabrice Mussler gleich beide Innenverteidiger bereits angeschlagen auf das Feld. Während „Burscht“ nach einer guten Viertelstunde endgültig passen musste, biss sich Fabrice durch und hielt in dieser Partie gemeinsam mit der ganzen Mannschaft vor dem sicheren Keeper „Maxi“ Simmes die Hütte sauber. Eigene Chancen wurden kaum kreiert, dafür hatte man gleich zweimal Alu-Glück bei einem Heber aus gut 30 Metern von Elmar Herter auf die Querlatte (40.) und einem Kopfball von Sascha Lorenz, der aus kurzer Distanz nur den Pfosten traf (70.). Am Ende waren wohl beide Teams, übrigens aktuell die besten Abwehrreihen der Kreisliga A, mit dem torlosen Remis zufrieden.

Wohl noch etwas verunsichert von der klaren Niederlage in Loffenau ging dann die „Erste“ vor den mittlerweile gut 250 Zuschauern, die sich am Nachmittag in der Spitze am Sportgelände eingefunden hatten, noch verhalten die Begegnung gegen den SC Offenburg und ließ zunächst ein, zwei richtig gute Dinger für die Gäste zu, ehe Dennis Galler in der 18. Minute erstmals alleine vor Gästekeeper Alexander Grimm auftauchte, aber am guten Torhüter des SCO scheiterte. Philipp Schnurr brachte sein Team dann kurz vor der Pause in Führung, nach dem Seitenwechsel bauten Steven Müller nach Vorlage von Galler (59.) und Dennis Galler auf schöne Hereingabe von Nils Helmholdt (71.) den Vorsprung auf 3:0 aus, während die Gäste sich zwar immer um den Anschluss mühten, aber an der diesmal sicheren Abwehr der Hausherren immer wieder hängen blieben und einfach nicht über die Durchschlagskraft im letzten Drittel verfügten. Gleich drei oder vier gute Kontermöglichkeiten ließen die Hausherren dann in der Schlussphase leider ungenutzt, sonst wäre der Erfolg sicherlich noch höher ausgefallen.

Zum Abschluss des langen Sonntages hatten die Frauen 1 in der Bezirksliga den FV Stollhofen zu Gast und demonstierten den noch immer gut 100 Zuschauern ihre augenblickliche Leistungsstärke. Ines Burkard war herausragende Akteurin auf dem Feld und erzielte gegen den Tabellenletzten zunächst alle fünf Treffer, ehe die eingewechselte Tamara Jägel in der Nachspielzeit das halbe Dutzend und damit auch den 6:0-Endstand perfekt machte.

Die Frauen 2 unterlagen schon am Samstag dem SV Neumühl mit 0:4 und verloren nicht nur die Partie, sondern auch Torhüterin Nadja Neuchel, die sich ein Kapselverletzung am Daumen zuzog und wohl länger ausfällt.     

Gegner am Boden, Ulmer (in diesem Fall Alex Janzen) setzt sich durch: Symbolisch für die Begegnung gegen den SC Offenburg

Serie hält auch im Derby

SV Scherzheim – SV Ulm II 1:5 (1:1, Kreisliga A Süd). Scherzheim glich in diesem Derby die Ausfälle der Offensivspieler Schulmeister und Kress sowie Spielertrainer Rene Retsch mit viel Kampfkraft und bekannter Zweikampfstärke aus, womit die Ulmer Mannschaft lange Zeit ihre liebe Mühe und oft auch das Nachsehen hatte. In die Karten schien den Hausherren dann natürlich auch die Führung durch einen von Petru Cirmaci verwandelten Foulelfmeter (34.) zu spielen. Es war danach aber viel mehr ein Weckruf für die Gäste, die in der Folge wesentlich zielstrebiger nach vorne spielten und sich noch kurz vor der Pause durch den Kopfballtreffer von Niklas Früh belohnten, der einen Freistoß zum 1:1 „einnickelte“.

Obwohl die Ulmer Reserve nach dem Seitenwechsel verletzungsbedingt Spielertrainer Björn Burst und Luca Bellante ersetzen musste und so nach dem Fehlen von Faller und Plutz quasi die komplette Abwehr zu ersetzen hatte, blieb die Mannschaft sofort wieder am Drücker und sorgte mit einem Doppelschlag von Justin Schumann (47./50. Handelfmeter) schnell für eine Vorentscheidung. Es war ein richtiger Nackenschlag für die Gastgeber, die sich lange Zeit nicht mehr erholen sollten, dafür fehlte bei aller Gegenwehr im Angriff einfach die Durchschlagskraft. Niklas Früh mit seinem zweiten Treffer machte dann in der 84. Minute alles klar, der eingewechselte Dennis Tran scheiterte kurze Zeit später noch an der Unterkante der Latte, überwand Keeper Dürr dann aber in der Nachspielzeit mit einem Distanzschuss zum 1:5-Endstand. Der Derby-Sieg fiel am Ende vielleicht um diese beiden Treffer zu hoch aus, verhalf der Landesliga-Reserve aufgrund des nun besseren Torverhältnisses jedoch zur erstmaligen Tabellenführung in der Kreisliga A.     

Bereits am Vorabend entführte auch Ulm III nach Toren von Hendrik Faust und Robin Brand am Ende verdient mit 2:1 aus dem Dumpfental.

Der SV Ulm II spielte in folgender Aufstellung:

Maximilian Simmes – Benjamin Gembruch,  Fabrice Mußler, Björn Burst (33. Philipp Sauter), Marcello Peduzzi – Benedikt Peduzzi (64. Dennis Tran),  Kevin Brand, Luca Bellante (46. Robin Brand), Tom Eisele, Justin Schumann (76. Robin Knebel) – Niklas Früh.

Rückblick auf 12 Punkte und Vorschau zum kommenden Wochenende

Über viele Jahre war der SV Weitenung auf heimischem Gelände sehr dominant, nun schloss unsere Reserve mit dem verdienten 4:1 zwischen Autobahn und Baggersee ein erneut sehr erfolgreiches Wochenende ab und behält auch nach diesem Spieltag eine weiße Weste. Vom frühen Rückstand schnell erholt drehten Niklas Früh und Kevin Brand mit einem Flachschuss aus gut 23 Metern die Partie noch vor der Pause, zum Ende hin machten einmal mehr die aufgerückten Defensivleute Niklas Faller und Lars Plutz mit ihren Kopfbällen alles klar gegen von zahlreichen Verletzungsausfällen gebeutelte Hausherren. Das Verteidigerduo hat inzwischen gemeinsam schon fünf Treffer auf dem Konto und war bisher wesentlicher Teil der Erfolgsquote.

Ein extrem spannendes Derby vor einer großen Kulisse erlebten zum Einstieg in das Wochenende die vielen Zuschauer, von denen keiner sein Kommen bereut haben dürfte. Dabei kämpfte die „Erste“ den haushohen Favoriten und Tabellenzweiten Sinzheim in einer Partie mit wechselnder Führung am Ende mit 3:2 nieder. Dennis Galler hatte sein Team früh in Führung geschossen, nach dem zwischenzeitlichen Rückstand war der eingewechselte Alexander Janzen nach der Pause der entscheidende Mann. Er markierte zunächst selbst das 2:2, ehe Steven Müller nach einem Foul an „Alex“ den fälligen Strafstoß zum Siegtor in die Maschen setzte. Unter dem Jubel der einheimischen Fans endete schließlich eine hart umkämpfte Begegnung in bester Derby-Manier, in der Ersatz-Keeper Fabian Wann eine sehr gute Vorstellung bot und den angeschlagenen Manuel Klemm bestens vertrat.  

Auch unsere „Dritte“ kehrte in die Erfolgsspur zurück und kam bei Weitenung II zu einem klaren 4:0, somit konnte Keeper Alexander Braun im fünften Spiel bereits vier Mal zu Null spielen. Kevin Droll (2), Marcello Peduzzi und Alexander Schumann markierten die Treffer im Blumendorf.

Die Frauen 1 gewannen gegen Ötigheim gleich ihren ersten Heimauftritt mit 3:0 und stehen nach den Toren von Jessica Radtke, Sophia Gartner und Ines Burkard auf einem sehr guten zweiten Rang, die Frauen 2 mussten sich daheim dem VfR Elgersweier leider klar mit 0:4 geschlagen geben und nehmen nun am Samstag in Ettenheimweiler einen neuen Anlauf.

Das Team Frauen 1 tritt sonntags beim FV Baden-Oos an und hofft auf eine Fortsetzung der Erfolgsserie, während die Ulmer „Erste“ nach Loffenau reist. Im Murgtal ist Abstiegskampf pur angesagt, die Gastgeber bilden augenblicklich das Schlusslicht der Tabelle und drohen schon jetzt, den Anschluss an das hintere Mittelfeld zu verlieren. Daher werden sie auch ohne den gesperrten Torjäger Tschemeni Emagni alles daran setzen, die nun dringend benötigten Zähler gegen die Mannschaft von Fabian Ernst zu holen. Der allerdings will den sicherlich unerwarteten Erfolg gegen Sinzheim mitnehmen und auch in Loffenau bestehen.

Die Reserven möchten parallel dazu ihr Heimrecht nutzen und den FV Gamshurst in der Tabelle auf Distanz halten. Trainer Björn Burst dürfte nach freiwilliger Pause wieder selbst von Anfang an spielen. Gamshurst galt vor der Saison sicherlich als einer der Aufstiegsanwärter, ist aber trotz aller Enttäuschung nicht zu unterschätzen.          

Robin Brand (rechts) und Justin Schumann (Nr. 22) siegten mit Team 2 in Weitenung

Tabellenführung untermauert

SC Eisental – SV Ulm II 0:4 (0:1).

(gw) Die Ulmer Reserve bestätigte mit einer guten Leistung den bisherigen Saisonverlauf und baute mit dem klaren Erfolg in Eisental die Tabellenführung sogar aus. Die Mannschaft von Björn Burst hat nach diesem Mittwoch-Spieltag drei Zähler auf den Rangzweiten Achern und gleich fünf Punkte auf ein Verfolgerquintett Vorsprung. Die frühe Führung, als Jan Dmitrovic auf der linken Angriffsseite den Ball eroberte, Justin Schumann in den Strafraum schickte und dieser die Vorlage für Nicolai Metzinger in der Sturmmitte zum 1:0 gab (6.), spielte dem Team sicherlich in die Karten. Der SCE spielte eigentlich ansatzweise einen guten Ball, immer wieder angetrieben von Lamin Modou in der Schaltzentrale blieben die Gastgeber jedoch meist schon vor dem letzten Drittel oder spätestens dann an der Ulmer Innenverteidigung mit Trainer Burst und Niklas Faller hängen. Auf der anderen Seite schafften es die Gäste immer wieder, den Gegner mit langen Bällen und schnellem Spiel in die Tiefe unter Druck zu setzen, die Entscheidung fiel dennoch erst im zweiten Spielabschnitt mit den Treffern von Doppelpacker Justin Schumann (53. und 69.) sowie Robin Brand (57.). Umso bemerkenswerter ist die Leistung jedoch, da Björn Burst seine Startelf gleich auf fünf Positionen veränderte und somit im Gegensatz zur letzten Partie die Hälfte der Feldspieler ersetzt hatte.

Bereits am Abend zuvor musste Team 3 beim Tabellenführer Eisental II nicht nur die ersten Gegentreffer, sondern am Ende auch die erste Niederlage der neuen Spielzeit hinnehmen und unterlag am Ende verdient mit 0:2.

Der SV Ulm II spielte in folgender Aufstellung:

Jan Litsch – Robin Knebel (66. Marcello Peduzzi), Niklas Faller, Björn Burst, Lars Plutz (65. Dominik Faust) – Nicolai Metzinger (70. Benjamin Gembruch), Tom Eisele (71. Jannik Heß), Robin Brand, Kevin Brand, Jan Dmitrovic – Justin Schumann.   

Maximale Punktausbeute und wichtiger erster Saisonsieg für Team 1

Schon nicht mehr ganz so unerwartet waren die Heimerfolge der Reserven am vergangenen Sonntag gegen den FV Sandweier, das abschließende 3:0 der „Ersten“ gegen Altdorf besiegelte nicht nur den ersten Landesliga-Sieg der neuen Spielzeit, sondern schloss auch den so erfolgreichen Spieltag am Münzwald zur Begeisterung des Publikums ab.

Zwei Standards besiegelten den dritten Sieg von Team 3, Benedikt Peduzzi per Freistoß und Dominik Faust mit einem Strafstoß direkt nach dem Seitenwechsel schossen eine 2:0-Führung gegen Sandweier II heraus, die dann bis zum Ende sicher verwaltet wurde. Damit blieb Torhüter Alexander Braun, der in der Vorwoche auch bereits einen Elfmeter gehalten hatte, auch im dritten Einsatz ohne Gegentreffer. Bereits am Dienstag muss das Team bei Tabellenführer Eisental antreten (19.00 Uhr) und kann sich bei den Weindörflern, die nur wegen des etwas besseren Torverhältnisse vorne liegen, beweisen.

Team 2 fand gegen Sandweier nur schwer in die Partie, die Gäste standen tief und zerstörten frühzeitig die Ulmer Angriffsbemühungen. Somit war es erneut Lars Plutz vorbehalten, wie schon gegen die Kickers Baden-Baden das Führungstor per Kopfball zu besorgen (39.), ebenfalls per Kopf nach einer Ecke besorgte dann Niklas Faller das beruhigende 2:0 (71.). Dass es an diesem Tag kein Stürmertor der Reserve zu bejubeln gab, lag in erster Linie an Gästekeeper Müller, aber auch der Pfosten rettete zweimal bei Abschlüssen von Jan Dmitrovic und Tom Eisele. Durch den späten Anschluss von Tim Schmidt (87.) wurde es zwar noch einmal richtig spannend, das Ulmer Gehäuse geriet aber nicht mehr entscheidend in Gefahr.

Die Mannschaft um Spielertrainer Björn Burst reist nun am Mittwoch als Tabellenführer zum SC Eisental (ebefalls um 19.00 Uhr), muss dort aber auf Stürmer Niklas Früh (Urlaub) verzichten.

Die Steilvorlagen der Reserven so richtig genutzt hat abschließend Team 1 und erwischte gleich mit dem ersten Angriff einen optimalen Start, als Fabian Huck einfach mal abzog und der Ball nach weniger als einer Minute Spielzeit bereits im Altdorfer Tor lag. Die Gäste zogen in der Folge zwar die Partie an sich, zeigten aber Schwächen im letzten Spieldrittel und konnten sich daher kaum Möglichkeit erspielen. Ulm hielt mit viel Kampf dagegen, erneut Huck schloss einen der nun vielversprechender vorgetragenen Angriffe nach einer knappen Stunde mit dem 2:0 ab, Stoßstürmer Dennis Galler machte zehn Minuten später mit dem 3:0 den Deckel drauf. Altdorf war zu diesem Zeitpunkt längst geschlagen, es schien schon nach dem zweiten Treffer der Wille zu fehlen, der Partie noch einmal eine Wende zu geben. Vor den kommenden schweren Aufgaben in Oberwolfach und gegen Sinzheim war der erste Saisonsieg umso wichtiger für das Team von Fabian Ernst.              

Fabian Huck war mit zwei Treffern der Matchwinner für die “Erste” gegen Altdorf

Erfolgreicher Saisoneinstieg für die Reserven

SV Ulm II – Kickers Baden-Baden 5:2 (3:2, Kreisliga A Süd). Gleich mit einem toll heraus gespielten Heimsieg stiegen der neue Spielertrainer Björn Burst und seine Mannschaft in die neue Saison ein und boten den hoch gehandelten Gästen einen richtigen Fight. Gleich der erste Angriff führte auch schon zur Führung für Ulm, Defensivspieler Lars Plutz war mit aufgerückt und per Kopf zur Stelle (2.). Angetrieben von Selvi, Lucic und dem Ex-Ulmer Ademogullari wirkten die Kickers nun angestachelt und wendeten mit druckvollem, aber auch kraftraubenden Spiel innerhalb weniger Minuten die Partie, Torjäger Mark Tokarchuk war dabei gleich zweimal zur Stelle und sorgte mit seinen Treffern für ein zwischenzeitliches 1:2 (12./18.). Noch im Laufe der ersten Spielhälfte offenbarte sich aber ein erhebliches Qualitätsgefälle zwischen Angriff und Verteidigung bei den Gästen, was die Ulmer Landesliga-Reserve zu nutzen wusste. Niklas Früh, nach guter Saisonvorbereitung auf dem Weg zu alter Topform, vollendete zunächst einen doppelten Doppelpass mit Alex Janzen zum Ausgleich (27.) und war dann unmittelbar vor der Pause noch per Kopf zum 3:2 zur Stelle. Von diesem Nackenschlag mussten sich die Kurstädter erst einmal erholen und investierten im zweiten Durchgang sehr viel in Richtung Ausgleich, wirkten aber in vielen Aktionen zu verspielt und suchten zu selten den Abschluss. Erst allmählich und mit nachlassender Kraft bei dem Team von Trainer Stephan Kübler fanden die Einheimischen wieder die Spielkontrolle, Niklas Früh schob aus kurzer Distanz nach Hereingabe von Benjamin Gembruch den Ball aus kurzer Entfernung noch knapp neben das Tor (68.), doch der ebenfalls eingewechselte  Jan Dmitrovic profitierte in der Schlussphase von seiner Schnelligkeit und machte mit seinen Treffern in der 83. und 89. Minute den Deckel drauf. Früh hätte in der Schlussminute fast noch das halbe Dutzend voll gemacht, doch dies wäre der engagierten Leistung der Gäste am Ende nicht gerecht geworden. Auch die „Dritte“ startete erfolgreich in die neue Spielzeit und kam nach einem Treffer von Patrick Faust zu einem 1:0 gegen Kickers Baden-Baden II.

Der SV Ulm II spielte in folgender Aufstellung:

Fabian Wann – Robin Knebel, Niklas Faller (81. Fabrice Mußler), Björn Burst, Lars Plutz – Benedikt Peduzzi (65. Jan Dmitrovic),  Kevin Brand, Luca Bellante, Alexander Janzen (75. Robin Brand), Justin Schumann (46. Benjamin Gembruch) – Niklas Früh.

Jan Dmitrovic mit dem vorentscheidenden 4:2 in der 83. Spielminute

Erneute Heimniederlage gegen Oppenau

SV Ulm – TuS Oppenau 0:2 (0:2, Landesliga). Einen gebrauchten Tag erwischte der SV Ulm im zweiten Heimspiel der Saison und verpasste mit der schlechtesten Darbietung seit langer Zeit den erhofften ersten Sieg mehr als deutlich. Nach zehnminütigem Abtasten übernahmen die Gäste das Zepter und profitierten im Laufe der ersten Spielhälfte von dem vielen Raum, den man den Gästespielern bei fast allen Aktionen ließ. Bei den Hausherren fehlte es praktisch an allem, kaum Gegenwehr und kein Zugriff auf den Gegner begünstigten das Spiel der Oppenauer, die ihre Freiheiten mit ansehnlichen Ballpassagen dann natürlich nutzten und die Ulmer Abwehr gleich mehrfach mit finalen Zuspielen in die Tiefe ganz einfach auszuspielen wussten. Auffälligste Akteure auf Seiten des TuS waren Florian Müller, der schon in der 11. Minute Manuel Klemm im Ulmer Kasten mit einem Freistoß geprüft hatte und seinen zweiten Versuch dann nach einer knappen halben Stunde zum 0:1 direkt versenkte, sowie der trickreiche und ballsichere Ali Abdalla, dem lediglich noch ein Schuss mehr Torgefährlichkeit abgeht. Als Tobias Keller in der 35. Minute in halbrechter Position ein weiteres Zuspiel im Strafraum erlief, Keeper Klemm umkurvte und aus spitzem Winkel zum 0:2 vollendete, schien bereits vor der Pause eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Während die Gäste im zweiten Spielabschnitt einen Gang zurück schalteten, schnupperte Ulm bei drei Möglichkeiten in der ersten Viertelstunde zumindest halbwegs am Anschluss, doch ein Kopfball von Nils Helmholdt aus fünf Metern (49.), ein Schrägschuss des eingewechselten Marius Metzger (52.) sowie eines Direktabnahme des ebenfalls Neuen Philipp Schnurr (61.) verfehlten allesamt nur knapp ihr Ziel und raubten Mannschaft und Fans auch die letzten Hoffnungen. Oppenau hatte nach der Pause nur noch eine richtig gute Chance, als wiederum Müller den Ball an die Querlatte jagte und Torhüter Klemm da gerade noch entscheidend seine Finger im Spiel hatte. Ansonsten verwalteten Spielertrainer Kevin Sax und sein Team den Vorsprung sehr clever und ließen bis auf den tatsächlich ersten Torschuss von Steven Müller auf das eigene Gehäuse, den Jose Torrente mit toller Parade aus dem Winkel fischte (90.), nichts mehr anbrennen.     

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Manuel Klemm – Jacob Friedmann, Tobias Rummel (82. Mahir Gökalp), Oliver Ernst, Manuel Friedmann – Fabian Ernst (46. Marius Metzger), Marvin Mußler (46. Philipp Schnurr), Nils Helmholdt, Jonathan Wisser, Steven Müller – Dennis Galler (70. Fabian Huck).

Tolle Moral wurde erneut belohnt

FV RW Elchesheim – SV Ulm 2:2 (1:1, Landesliga). Wie schon in der Begegnung zuvor gegen den FV Langenwinkel bewies der SV Ulm eine tolle Moral und rettete erneut durch einen ganz späten Treffer einen Zähler. Das ganze Theater um den Ausweichspielort tat den Gastgebern, die gezwungenermaßen von Elchesheim nach Staufenberg umziehen mussten, sichtlich keinen Abbruch, sie begannen auf dem sehr kleinen und beengten Kunstrasen enorm spielstark und drängten die Gäste in den ersten Minuten direkt in die Defensive. Nicht nur in dieser Phase war Torhüter Manuel Klemm auf der Höhe und bewahrte die Mannschaft von Fabian Ernst, der sein Team von der Seitenlinie aus immer wieder anleitete, vor Gegentreffern. Auf der Gegenseite lenkte Spielertrainer Dirk Rohde auf der „Sechs“ den Auftritt seiner Elf, die die Außenbahnen konsequent besetzt hielt und immer wieder über den technisch sehr guten und agilen Rico Olajos zu gefährlichen Aktionen kam. Obwohl sich der SV Ulm mit den ungewohnten Bedingungen nur sehr langsam anfreunden konnte, führte quasi der erste Torschuss zur überraschenden Führung, als Nils Helmholdt nach einem Hackenzuspiel von Dennis Galler gut zwanzig Meter vor dem Tor in halblinker Position an den Ball kam und Torhüter Fabian Vandamme mit einem wunderbaren Schlenzer in das hintere Toreck überlistete (10.). Die neu in die Startelf gerückten Marvin Mußler und Fabian Huck mussten in der Folge im Mittelfeld viel Defensiv- und Laufarbeit leisten, um den sicheren Kombinationen FV Elchesheim entgegen zu wirken. Letztlich musste sich das Team jedoch dem Druck beugen und kassierte aber dann eher unglücklich den Ausgleich durch Olajos (27.), der nach einer Hereingabe ziemlich genau am Elfmeterpunkt zum Abschluss kam, dabei seitlich wegrutschte und dem Ball dadurch den entscheidenden Drall in die verwaiste Torecke mitgab. Noch vor der Pause konnte Ulm das einzige Mal die sichere Innenverteidigung der Hausherren mit einem Flugball überwinden, Dennis Galler stürmte alleine auf Keeper Vandamme zu, verzog dann nur knapp und verpasste so die erneute Gästeführung.            

Zu verhalten und behäbig startete der SV Ulm dann in die zweite Hälfte, Elchesheim gewann weiterhin nicht nur fast alle Kopfballduelle, sondern eroberte auch die meisten „zweiten Bälle“. Das relativ schnelle 2:1 durch Artur Miller (48.) war die logische Konsequenz, doch die Mannschaft um Spielführer Oliver Ernst wollte eine Niederlage nicht so einfach hinnehmen. Immer wieder angetrieben von Ernst und „Joni“ Wisser, später auch mit entscheidender Unterstützung des eingewechselten Stürmers Marius Metzger, drängte Ulm in den letzten gut zwanzig Minuten auf den Ausgleich. Elchesheim hätte nun angesichts zahlreicher Konterchancen leicht und locker mit 3:1 oder 4:1 führen können, doch Torhüter „Manzke“ Klemm rettete gleich mehrfach gegen einschussbereite RWE-Angreifer. Trainer Ernst hatte längst auf eine Dreier-Kette umgestellt und Steven Müller sowie Nils Helmholdt gute Chancen zum Ausgleich, bis Schiedsrichter Yannick Pelka (Freiburg) nach einem Foul an Michael Leppert zunächst nicht nur auf Freistoß für die Gäste entschied, sondern in Folge auch noch den zuvor eingewechselten RW-Stürmer Nikola Kandic wegen einer Tätlichkeit vom Platz stellte. Steven Müller nahm anschließend Maß und zirkelte den Ball unhaltbar in den Torwinkel (87.). Auf dem kleinen Spielfeld ging es in den Schlussminuten noch einmal hin und her, während beide Mannschaften die Entscheidung suchten hatte der SV Ulm in der Nachspielzeit das Glück des Tüchtigen, als ein Schuss von der Unterkante der Latte vor der Torlinie aufsprang und so der Punkterfolg am seidenen Faden hing.          

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Manuel Klemm – Jacob Friedmann, Benedikt Wisser, Oliver Ernst, Manuel Friedmann (76. Marius Metzger) – Fabian Huck (63. Alexander Janzen), Marvin Mußler (53. Patrick Ernst, 60. Michael Leppert), Nils Helmholdt, Jonathan Wisser, Steven Müller – Dennis Galler.

Hochverdienten Zähler mit dem Schlusspfiff gerettet

SV Ulm – FV Langenwinkel 2:2 (1:1, Landesliga). Ähnlich wie schon eine Woche zuvor in Hofstetten verpasste es der SV Ulm, die Vielzahl der vorhandenen Möglichkeiten effizienter zu nutzen und bereits zur Pause klar zu führen. Gut ein halbes Dutzend Chancen unter anderem für Dennis Galler (10./16./41.) und Philipp Schnurr (ebenfalls 16.) blieben leider ungenutzt. Lediglich Steven Müller stellte erstmals in der neuen Spielzeit seine Torgefährlichkeit unter Beweis, wurde nach einer Balleroberung von Dennis Tran von dem Linksverteidiger auf die Reise geschickt und verwertete die Vorlage mit einem Schuss in das lange Toreck (28.).  Die Führung sollte jedoch nicht lange Bestand haben, völlig überraschend entschied Schiedsrichter Philipp Porep (Freiburg) nur drei Minuten später nach einer umstrittenen Aktion auf Strafstoß für die Gäste, den Markus Neu sicher zum schmeichelhaften Ausgleich verwandelte. Ulm bot bis zur Pause eine sehr gute Leistung, ließ die zuweilen noch etwas uninspiriert wirkenden Gäste kaum zur Entfaltung kommen und ging leider erneut „nur“ mit einem 1:1 in die Kabine.

Direkt nach dem Wiederanpfiff boten sich Jonathan Wisser (62.) und Stürmer Galler (67.) wiederum gute Chancen zur abermaligen Führung, Torhüter Stanislav Samson zeigte sich in dieser Partie jedoch in Topform und hielt seine Mannschaft mit tollen Paraden immer weiter im Spiel. Wegen eines aufziehenden Gewitters wurde die Begegnung dann für eine knappe halbe Stunde unterbrochen, die Pause sollte sich im Nachgang nur positiv für Langenwinkel auswirken. Mit der Hereinnahme von Janosch Bologna hatten die Gäste nun einen weiteren Anspielpartner im Angriff und konnten so ihr sicheres Passspiel aufziehen und über die Außenpositionen entsprechend Räume schaffen. Ulm wurde immer mehr in die Defensive gedrängt und konnte keine Gegen- oder Entlastungsangriffe mehr aufbauen. So fiel fast erwartet das 1:2 für den FVL, Bologna wurde mit einem Pass in die Tiefe bedient, umkurvte den chancenlosen und sonst wenig geforderten Keeper Manuel Klemm und schob zur Führung ein (85.). In den Schlussminuten warfen die Einheimischen alles nach vorne, nachdem „Joni“ Wisser noch eine Flanke des eingewechselten Marius Metzger verpasst hatte und ein folgender Eckball auch schon knapp am Ausgleich vorbei geschrammt war, entschied Schiri Porep schon nach Ablauf der Nachspielzeit nach einem Foul an Metzger noch einmal auf Freistoß für die Hausherren. Spielertrainer Fabian Ernst jagte den Ball von der Torauslinie in den Fünfmeterraum, wo er gleich von mehreren Akteuren abgefälscht irgendwie den Weg in das Tor fand und für den insgesamt hoch verdienten Punktgewinn sorgte (95.). Die Partie wurde im Anschluss direkt beendet.  

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Manuel Klemm – Jacob Friedmann (90. Fabian Huck), Benedikt Wisser, Oliver, Dennis Tran – Philipp Schnurr (56. Alexander Janzen), Michael Leppert (87. Marius Metzger), Nils Helmholdt, Jonathan Wisser (78. Fabian Ernst), Steven Müller – Dennis Galler.

Großer Jubel nach dem 2:2 in der 95. Minute, die Partie wurde nach dem Treffer erst gar nicht mehr angepfiffen

Nur knapp gescheitert

SV Ulm – FV Würmersheim 0:1 (0:1, 1. Hauptrunde Verbandspokal).

Es war sicherlich die taktische Vorgabe und Marschrichtung von Gästetrainer Manuel Jung, dass sein Team exakt die erste Viertelstunde mit viel Aufwand die Hausherren in der eigenen Hälfte einschnürte und mit hohem Pressing zu Fehlern zwingen wollte. Bis auf zwei gute Gelegenheiten für Torjäger Samuel Kleber (3. und 11./Pfosten) sprang für den FVW jedoch nicht viel in dieser Phase heraus. Ähnlich schon wie in Ottersweier tat sich hingegen der SV Ulm auch nach diesen schwierigen ersten 15 Minuten weiterhin schwer überhaupt Torchancen zu kreieren, in der Offensive konnten die Zuspiele oft nicht festgemacht werden, sodass zahlreiche Angriffe an der sicheren Defensive der Gäste schon früh scheiterten. Es bedurfte dann schon eines Freistoßes von Oliver Ernst für die erste gute Gelegenheit der Einheimischen, der den Ball aus halblinker Position nur knapp über den Torwinkel zirkelte (35.). Da nun auch Würmersheim deutlich nachgelassen hatte schien sich eine torlose erste Hälfte anzubahnen. Dies nutzten dann allerdings die Gäste mit einem spielerischen Highlight, spielten sich über die linke Außenbahn durch und Ozan Inal musste die finale flache Hereingabe am zweiten Pfosten nur noch einschieben.

Spielertrainer Fabian Ernst, an diesem Tag über die gesamte Spielzeit Beobachter von der Bank aus, brachte nach dem Seitenwechsel sukzessive neue Kräfte und verlieh dem Spiel der Einheimischen damit zumindest deutlich mehr Dynamik, während Würmersheim in der Offensive nur eher harmlos blieb. Es dauerte dennoch bis zur Schlussviertelstunde, ehe sich dann eine ganze Hand voll Großchancen für den SV Ulm auftat. Zunächst verpassten unter anderem Steven Müller und Dennis Tran (77.) gleich doppelt den Ausgleich, dann scheiterte Dennis Galler am guten Keeper Bastian Brunner, und in der letzten Minute verlängerte Jonathan Wisser einen Freistoß von Müller über die Querlatte. Danach beendete der sichere Unparteiische Christian Schnurr (Kappelrodeck) eine Begegnung mit wenig Aussagekraft für die am kommenden Wochenende beginnende Landesliga-Saison. Würmersheim gehörte eindeutig die Auftaktphase, Ulm dominierte zum Ende hin, dazwischen war aber auch viel Vakuum, das es für die Trainer noch auszufüllen gilt.   

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Manuel Klemm – Jacob Friedmann, Benedikt Wisser (84. Fabian Huck), Tobias Rummel, Manuel Friedmann (72. Dennis Tran) – Dennis Galler, Oliver Ernst, Jonathan Wisser, Marvin Mußler (62. Nils Helmholdt), Steven Müller – Marius Metzger (46. Alexander Janzen).