Verdienten Zähler erkämpft, aber “Oli” Ernst verloren

SpVgg. Ottenau – SV Ulm 3:3 (3:1, Bezirksliga). Neun mal gelb für die Gastgeber, drei gelbe Karten für den SV Ulm, und dazu noch jeweils eine Ampelkarte – es war ein arbeitsreicher Tag für den insgesamt gut leitenden Landesliga-Schiedsrichter Ilker Kaya (SC Freiburg), der im Murgstadion viele Szenen richtig erkannte und vor dann allem im Schlussdrittel nicht auf die zahlreichen Schwalben der Spielvereinigung hereinfiel. Dabei hatten die Hausherren die Vorgaben den neuen Trainers Hubert Luft bis nach der Pause hervorragend umgesetzt, mit viel Laufarbeit und aggressivem, zuweilen auch sehr hartem Auftreten das Aufbauspiel der Gäste empfindlich gestört und so auch mit einem klaren Übergewicht in der Zweikampfführung die Oberhand auf dem Feld. Schon in der 9. Minute scheiterte David Schneider alleine vor Keeper Manuel Klemm, der dessen Schuss gerade noch an die Querlatte lenken konnte, eine gute Viertelstunde später führte wieder einmal mehr ein eigener Eckball für Ulm zu einem Konter, die Einheimischen ließen sich das folgende Überzahlspiel nicht nehmen und gingen durch den freigespielten Kevin Walter mit 1:0 in Führung. Den ersten gelungenen Gegenangriff überhaupt nutzte dann Steven Müller und verwandelte eine schöne Vorlage von Alexander Janzen zwar zum Ausgleich (24.), doch postwendend war dann Mittelstürmer Schneider zur Stelle und  Nutznießer eines Missverständnisses vor Torhüter Klemm zur abermaligen Führung. Eine weitere Tiefschlafphase genehmigte sich das Ulmer Team dann in der 37. Minute und wurde durch das 3:1 von Spielführer Steffen Weiler bitter abgestraft. Oliver Ernst traf zwar noch vor dem Seitenwechsel die Oberkante der Ottenauer Querlatte, doch Trainer Oliver Bethge musste zur Pause etwas ändern und brachte mit Metzger und Burst zwei frische Spieler auf das Feld. Das Ulmer Team holte sich in den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel zwar die einzigen drei Verwarnungen ab, war aber nun erkennbar gewillt, die Partie nicht so einfach abzugeben. Nun schien jedoch auch Ottenau dem  Aufwand der ersten Spielhälfte Tribut zollen zu müssen, einen Pass in die Tiefe verwandelte zunächst Müller zum Anschlusstreffer (59.), dem stärker werdenden Druck des Vorjahreszweiten konnten die Einheimischen danach oft nur noch mit Fouls unterbinden und kassierten gleich reihenweise Verwarnungen. Als Kapitän Weiler wegen einer Unsportlichkeit per Ampelkarte vom Feld musste (70.), schien sich das Blatt zugunsten des SV Ulm endgültig zu wenden, doch Antreiber Oliver Ernst sah nach seinem zweiten Foul ebenfalls gelb/rot und glich so die Personenzahl auf dem Feld wieder aus. Die Gästen operierten in der Schlussphase zwar viel zu oft mit ungenauen langen Bällen und hätten müde Gastgeber spielerisch sicherlich in größere Nöte gebracht, erzwangen aber nach einer Eckballserie dennoch den Ausgleich nach einem Kopfball von Björn Burst (84.). Wie schon in der Vorwoche hatte Ulm durchaus Moral bewiesen, war aber spielerisch meilenweit von der Bestform entfernt, auch deshalb, weil man die Zweikämpfe nicht entsprechend annahm und sich zuweilen vor allem bei Einwürfen vielfach überrumpeln ließ.                                  

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Manuel Klemm – Nils Helmholdt (46. Björn Burst, 89. Tom Eisele), Benedikt Wisser, Patrick Ernst (73. Fabian Huck), Manuel Friedmann –  Alexander Janzen (46. Marius Metzger), Michael Leppert, Fabian Ernst, Oliver Ernst,  Aykut Ademogullari – Steven Müller.   

Spielabbruch bei klarer Führung

TuS Greffern – SV Ulm 0:8 (0:5, abgebrochen,  Bezirkspokal). Eine überaus einseitige Begegnung fand im Wildbachstadion ein leider unrühmliches Ende, als sich der bis dahin gute und auch ruhige Grefferner Torhüter Matthias Friedmann in der vorletzten Spielminute zunächst zu einer Tätlichkeit gegen Ulms Vierfach-Torschützen Steven Müller hinreißen ließ und nach seinem folgenden Platzverweis auch noch Schiedsrichter Murat Sahin (SV Bühlertal) zumindest leicht anging, worauf dieser die Begegnung sofort abbrach. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der Bezirksligist die Partie derart dominiert, dass keinerlei Derby-Stimmung aufkommen konnte. Beide Mannschaften standen zwar einige Wochen zuvor noch in den jeweiligen Aufstiegsspielen und scheiterten quasi fast parallel an den jeweiligen Kontrahenten, der SV Ulm machte aber schnell den Zweiklassenunterschied deutlich und münzte nach einiger Anlaufzeit seine spielerische Überlegenheit durch Fabian Ernst (21./33.), Aykut Ademogullari (29.), Steven Müller (37.) und Oliver Ernst (42.) in einer klare Pausenführung um. Die ersatzgeschwächten Hausherren, an der Seitenlinie interimsmäßig betreut von Neuzugang Jürgen Mack, suchten ihr Heil zwar in einer strukturierten Defensive mit einem dichten Mittelfeld vor der Abwehrreihe, hatten auf der anderen Seite aber im Angriff vor der Pause keinen einzigen Torschuss zu verzeichnen. Erst Mitte des zweiten Durchganges schnupperten die Schifferdörfler dann ein, zwei Mal an einem eigenen Treffer, doch der kaum beschäftigte Ulmer Torhüter Manuel Klemm fing einen Schuss von Stürmer Oliver Nitsche (73.) gerade noch ab und verhinderte so den Ehrentreffer der jederzeit fairen Gastgeber.  Sicher auch bedingt durch die wieder sommerlichen Temperaturen ließen die Gäste den zweiten Spielabschnitt etwas ruhiger und lange nicht mehr konsequent im Abschluss angehen, mit einem Hattrick schraubte Steven Müller dann das Resultat dennoch zwischenzeitlich auf 0:8 nach oben (55./62../80.), wobei seine beiden letzten Treffer aus Strafstößen nach jeweiligen Fouls an Aykut Ademogullari resultierten. Das vorzeitige Ende der Partie überraschte dann sichtlich viele und natürlich auch enttäuschte Zuschauer, entsprach aber durchaus der aktuellen Regelauslegung.

                                                            

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Manuel Klemm – Jacob Friedmann (51. Tobias Rummel), Benedikt Wisser, Björn Burst (46. Patrick Ernst), Manuel Friedmann – Alexander Janzen (66. Robin Waffenschmidt),  Oliver Ernst (76. Tom Eisele), Fabian Ernst,  Nils Helmholdt, Aykut Ademogullari – Steven Müller.   

Mit gutem Spiel eine ansprechende Ausgangslage erkämpft

SC Offenburg – SV Ulm 1:1 (1:1). Absolut auf Augenhöhe begegnete der SV Ulm bei seinem Gastspiel in der Ortenau den favorisierten Hausherren und überraschte den SC Offenburg nicht nur mit einem von Beginn an selbstbewussten Auftritt, sondern auch mit dem zuvor lange Zeit verletzt ausgefallenen Fabian Ernst in zentraler Mittelfeldposition, wo er als verlängerter Arm von Trainer Oliver Bethge das Spiel seiner Mannschaft lenkte. Die vielen mitgereisten Ulmer Fans machten augenscheinlich mindestens die Hälfte der ansehnlichen Zuschauerkulisse  und bejubelten jede Aktion der Gäste, die in der 13. Minute bei einem Flachschuss von Oliver Ernst, der nur knapp das Gehäuse des SCO verfehlte, und einer Direktabnahme von Alexander Janzen auf Flanke von Nils Helmholdt (18.) die ersten guten Gelegenheiten verpassten. Erst mit zunehmender Spieldauer kamen die Gastgeber über die spielstarke Achse Straub – Cisse – Sermanoukian besser ins Spiel und zeigten ihr Können bei vielen guten Zuspielen in die Freiräume, doch die Ulmer Defensive stand an diesem Tag über weite Strecken sehr sicher,  und wenn dann dennoch ein Ball durchkam, war der fehlerfreie Torhüter Manuel Klemm einmal mehr ein sicherer Rückhalt. So auch in der 19. Minute, als der bewegliche und immer aus der Tiefe des Raumes kommende Aliu Cisse auf der rechten Außenbahn freigespielt wurde und dessen Rückgabe Daniel Kempf per Flachschuss in zentraler Position direkt in den Armen von Keeper Klemm landete. Nachdem ein Kopfball von Spielführer Robert Grüner ebenfalls von Klemm pariert wurde (25.), war wieder der SV Ulm am Drücker und nutzte den einzigen Fehler des einheimischen Torhüters Mike Baudendistel gnadenlos aus. Als dieser eine Flanke von Steven Müller unterlief, stand Alexander Janzen goldrichtig und staubte zur nicht unverdienten Führung ab (28.). Die Partie stand in der ersten Hälfte auf sehr gutem Niveau, dem hohen Aufwand der ersten 30 Minuten schienen die Gäste in der Schlussphase jedoch Tribut zu zollen, denn Offenburg drängte zur Pause hin auf den Ausgleich und nutzte dann auch die erste Chance durch Narek Sermanoukian, der nach einem Freistoß aus dem Halbfeld per Kopfballablage bedient wurde und völlig freistehend aus wenigen Metern das 1:1 besorgte (38.). Aliu Cisse (43./Klemm wehrte ab) und erneut Spielmacher Sermanoukian (44.), der häufig als vorderste Spitze und Ballhalter die Ulmer Abwehrzentrale beschäftigte, verpassten noch vor dem Seitenwechsel zwei weitere gute Chancen für den Offenburger Vizemeister, der dann aufgrund dieser Möglichkeiten zur Pause durchaus hätte in Front liegen können.

Nach dem Wiederanpfiff hatte zunächst wiederum Sermanoukian das 2:1 auf dem Fuß, jedoch zu viel Rücklage, sodass sein Schuss aus gut zehn Metern weit über das Ulmer Tor ging. Es war der letzte nennenswerte Abschluss des SCO, fortan war das Ulmer Team wieder besser im Spiel und vielfach nur durch Fouls zu bremsen. Schiedsrichter Andreas Nübling (FC Sexau) zog sich den Unmut der Ulmer Fangemeinde erstmals so richtig zu, als er den bereits verwarnten Jens May nach einer weiteren unfairen Aktion gegen Fabian Ernst abermals nur ermahnte und Trainer Serkan Nezirov seinen zentralen Abräumer unmittelbar danach vom Feld nahm (71.), jedoch wenige Minuten vor Spielende dem wegen einer angeblichen Schwalbe ebenfalls bereits verwarnten und schon ausgewechselten Robin Waffenschmidt auf der Ersatzbank die Ampelkarte zeigte, weil dieser eine Wasserflasche gegen die Holzwand des Wechselhäuschens geschmettert hatte. Spätestens jetzt machten sich durchaus verständliche „Schieber“-Rufe wie in den Bundesliga-Stadien der siebziger und achtziger Jahre breit, zumal Waffenschmidt bis zu seiner Auswechslung zu den auffälligsten Feldspielern gehörte und von den Einheimischen mit fairen Mitteln kaum zu halten war. Er wird dem SV Ulm im Rückspiel am Münzwald sicherlich schmerzlich fehlen, doch als Steven Müller kurz vor Spielende sogar noch das Siegtor auf dem Fuß hatte und Torhüter Baudendistel seinen Fehler aus dem ersten Durchgang mit einer Glanzparade wettmachte, konnten Trainer Oliver Bethge und seine Mannschaft die zum Ende der spannenden und guten Begegnung doch mit einem positiven Fazit beenden. „Es war ein insgesamt ausgeglichenes Spiel, das Resultat hält uns für das bevorstehende Heimspiel alle Möglichkeiten offen, und wir werden erneut gut vorbereitet sein“, so Bethge nach der Partie. SCO-Coach Nezirov trauerte insbesondere den vergebenen Chancen vor der Pause nach, sah aber ebenfalls das 1:1 als „gerechtes Ergebnis“ an.                                           

Schiedsrichter: Andreas Nübling (FC Sexau)

Assistenten: Benjamin Stockmar (SV Munzingen), Dominic Morath (FC Vogtsburg)

Tore: 0:1 Janzen (28.), 1:1 Sermanoukian (38.)

Zuschauer: 800

SV Ulm:

Manuel Klemm – Jacob Friedmann, Benedikt Wisser, Patrick Ernst, Nils Helmholdt –  Alexander Janzen (67. Aykut Ademogullari), Oliver Ernst (74. Jonathan Wisser),  Fabian Ernst, Björn Burst (77. Marius Metzger), Steven Müller – Robin Waffenschmidt (86. Jan Dmitrovic).   

SC Offenburg:

Mike Baudendistel – Daniel Kempf, Mijo Vujevic, Jens May (71. Mario Bergmann), Robert Grüber – Mehmet Yildirim, Mischa Pleger, Waldemar Kraus (74. Yannick Männle), Aliu Cisse, Assad Traikia (91. Steve Blessing) – Narek Sermanoukian (82. Cengizhan Keskin).  

Nils Helmholdt gegen Aliu Cisse

Niederlage in der Schlussphase besiegelt

FC Lichtental – SV Ulm 4:2 (2:0, Bezirksliga). Beim Auswärtsspiel im Haimbachtal, wo es für die Gastgeber noch um den Klassenerhalt in der Bezirksliga ging, musste Ulms Trainer Oliver Bethge den Spagat zwischen der Schonung stark belasteter oder angeschlagener Spieler leisten und  gleichzeitig aber auch versuchen, Spannung und Motivation in dem Team hoch zu halten. Hierzu musste er aber auch die Formation ändern, weshalb einige Automatismen nicht mehr passten und andererseits ein bis in die Haarspitzen motivierter FC Lichtental grundlegend zeigte, warum er auch in personell geschwächter Aufstellung an die jüngste Siegesserie  anknüpfen wollte. Der SV Ulm kontrollierte anfangs dann nur scheinbar die Partie und wurde bei Ballverlusten durch schnelles, aber auch kluges Bassspiel der Einheimischen in die Tiefe einige Male förmlich überrannt. Fabian Ganster (16.) und Maximilian Edelmann (32.) brachte nach solchen Situationen in fast gleicher Manier die Hausherren mit 2:0 in Front, wiederum Ganster (18.), Rudolf Hinkel (21.) und Raphael Geiler (44.) hätten die Kurstädter vor der Pause sogar noch weitaus deutlicher in Front bringen können, doch Ulms Keeper Robin Frietsch hielt seine Mannschaft mit guten Paraden im Spiel.

So ganz hängen lassen wollten sich die Gäste im letzten Punktespiel der Saison dann doch nicht, Coach Bethge brachte nach der Pause binnen kurzer Zeit gleich drei neue Spieler und damit auch wieder mehr Schwung in die eigene Offensive. Mit freundlicher Unterstützung von Torhüter Markus Welti versenkte Steven Müller dann einen Freistoß aus gut 25 Metern zum Anschluss im Tor (58.), Oliver Ernst setzte nur zwei Minuten später einen Kopfball nur knapp neben den Pfosten und hatte nach genau eine Stunde Spielzeit schon fast den Ausgleich hergestellt. Lichtental ließ nun immer mehr nach, die Gäste bestimmten eindeutig die Partie und kamen durch den freigespielten Goalgetter Müller in der 76. Minute auch zum längst verdienten 2:2. Als „Oli“ Ernst in der 78. Minute aus dem Mittelfeld heraus die Abwehr der Hausherren überlief und alleine vor dem Tor den Ball auf den mitgelaufenen Alexander Janzen quer gelegt hatte, wurde das vermeintliche 2:3 wegen einer angeblichen Abseitsstellung annulliert. Dies schien nun aber wieder die Hausherren zu motivieren, die zum Klassenerhalt einen Sieg benötigten und dann eine Schlussoffensive starteten. Lichtental warf nun alles nach vorne und erhielt zunächst einen umstrittenen Foulelfmeter zugesprochen, den Ganster zum 3:2 verwandelte (84.), und schon im nächsten Angriff nutzte der FCL-Torjäger ein Missverständnis in der Ulmer Defensive und spitzelte den Ball zum vielumjubelten Endstand in das Tor. Nach schwachem ersten Durchgang zeigte der SV Ulm eine halbe Stunde lang guten Fußball im Haimbachtal, was auch beinahe zum Sieg gereicht hätte, hielt dann aber in der Schlussphase gegen einen an diesem Tag willensstärkeren Gegner nicht mehr entscheidend genug dagegen und muss vor den anstehenden Entscheidungsspielen gegen den sicherlich favorisierten SC Offenburg (8. bzw. 15. Juni) nun noch einmal alle Kräfte bündeln.                               

Sonntagsschuss entschied die Partie zugunsten der Gäste

SV Ulm II – SV Sasbach II 0:1 (Kreisliga A Süd). Sicherlich keinen Sommerfußball bekamen die Zuschauer bei fast tropischen Temperaturen am Münzwald zusehen, denn nach verhaltenem Beginn und einigen andeutungsweise vorhandenen Möglichkeiten auf beiden Seiten war es ausgerechnet der künftige Spielertrainer der Gäste, Matthias Zehnle, der seine Mannschaft mit einem Sonntagsschuss in Führung brachte, als sich sein Distanzschuss per Bogenlampe unerreichbar für den ansonsten sicheren Torhüter Maximilian Simmes in das Toreck senkte (29.). Die Hausherren mühten sich in der restlichen Spielzeit mit viel Aufwand um den Ausgleich und drangen vor allem über die rechte Außenbahn gefühlt ein Dutzend mal in den Strafraum der Gäste ein, doch nicht ein einziges Mal fand der jeweilige Flankengeber dabei einen freistehenden Mitspieler, nach sehr guter Vorbereitung Aktionen also, die in dieser Spielzeit schon sehr oft zu beobachten waren. Im Duell der Bezirksliga-Reserven, die sich beide schon vorzeitig den Klassenerhalt gesichert hatten und Sasbach II den Verbleib der „Ersten“ eine Etage höher am Vortag verständlicherweise mitgefeiert hatte, liefen die Einheimischen dem Rückstand dann erfolglos hinterher und konnten die Niederlage im letzten Heimspiel der Saison dann trotz Einsatz und Engagement nicht mehr verhindern, während sich Spielertrainer Laszlo Kanyuk und sein Gästeteam mit einer guten Defensivleistung noch einmal selbst belohnten und den immerhin schon fünften Auswärtssieg einfuhren. Schiedsrichter Murat Sahin (SV Bühlertal) hatte mit der überwiegend fairen Partie keine Mühe und leitete unauffällig.

                                       

Der SV Ulm II spielte in folgender Aufstellung:

Maximilian Simmes – Robin Knebel, Hendrik Faust, Luca Bellante, Nicolai Metzinger (46. Tom Eisele) – Philipp Sauter, Tobias Rummel (61. Dominik Faust), Kevin Brand, Denis Tran (70. Julian Brand), Benjamin Gembruch (57. Julian Brand) – Waldemar Lind (46. Niklas Früh).

Vizemeisterschaft und Aufstiegsspiele gesichert

SV Ulm – SV Sasbach 3:1 (2:1, Bezirksliga). Nach der zunächst noch chancenarmen und torlosen Partie der Vorwoche in Ötigheim benötigte der SV Ulm vor heimischer Kulisse exakt 58 Sekunden, um nach maßgenauer Vorarbeit von Marius Metzger, der über die rechte Außenbahn in den Strafraum eingedrungen war und dann überlegt querlegte, durch den zentral mitgelaufenen Steven Müller mit 1:0 in Führung zu gehen. Von diesem Auftaktschock erholte sich der SV Sasbach jedoch recht schnell und zeigte im Prinzip bis zur Pause dann den gepflegteren Fußball mit deutlich mehr Ballkontrolle im Spielaufbau, doch in Strafraumnähe endeten dann meist die Bemühungen der Lenderdörfler, die hier offenbarten, warum sie am letzten Spieltag noch gegen den Abstieg kämpfen müssen. Alleine Arthur Kissner hatte Sasbach den Ausgleich in der 11. Minute zu verdanken, der Goalgetter luchste Aykut Ademogullari in zentraler Aufbauposition den Ball ab und ließ im Anschluss Torhüter Manuel Klemm, der sich mit Ausnahme einiger Flankenbälle, die er sicher herunterpflückte, ansonsten kaum auszeichnen konnte, keine Abwehrmöglichkeit. Ulm fehlte es im ersten Durchgang vor allem an Laufbereitschaft, mangels Anspielstationen bestand das Spiel nach vorne vielfach aus lang geschlagenen Bällen, die nur selten einen Abnehmer in blauem Trikot fanden. Es war alleine die Qualität einzelner Spieler, die den Vorteil der Einheimischen gegenüber dem SVS ausmachte, und so war Torjäger Steven Müller nicht von ungefähr Vorlagengeber per Freistoß beim erneuten Führungstreffer, als er Oliver Ernst am zweiten Pfosten bediente und der den Ball zum 2:1 über die Torlinie drückte (23.). Nach einem Foul an Robin Waffenschmidt direkt vor dem Strafraum entschied dann der sehr gute Schiedsrichter Niklas Zygan (SV Waldprechtsweier) nach einer knappen Stunde auf Freistoß für den SV Ulm, den Müller zum 3:1 direkt  verwandelte. Bei Sasbach schien in der Folge der Akku leer, die Mannschaft war zwar bemüht, aber ein entschiedenes Aufbäumen nicht mehr erkennbar. Ohnehin hatte das Team von Trainer Steve Schroeter mit Ausnahme des Ausgleichtreffers keine richtig gute Möglichkeit mehr zu verzeichnen, während die Hausherren durch Aykut Ademogullari (65.), Oliver Ernst (69.) und den eingewechselten Justin Schumann per Lattentreffer in der Nachspielzeit das Resultat auch durch eine klare Leistungssteigerung im zweiten Durchgang noch hätten höher schrauben können. Für das Team von Oliver Bethge stand zur Pause ohnehin schon die Vizemeisterschaft und das Erreichen der Relegationsspiele fest, da die Partie des  Konkurrenten Baden-Oos bereits beendet war und der Punktevorsprung zu diesem Zeitpunkt auch bei einer eigenen Niederlage noch ausgereicht hätte.                                                            gw

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Manuel Klemm – Jacob Friedmann, Patrick Ernst, Benedikt Wisser (66. Björn Burst), Manuel Friedmann (79. Nicolai Metzinger) – Aykut Ademogullari, Oliver Ernst, Robin Waffenschmidt (78. Justin Schumann), Steven Müller – Marius Metzger (65. Alexander Janzen).

Ersatzgeschwächt in Varnhalt unterlegen

FC Varnhalt – SV Ulm II 2:0 (1:0,Kreisliga A Süd). Wie ein Kreisliga A-Spiel ablaufen kann, wenn es für beide Mannschaften um nichts mehr geht, bekamen die Zuschauer am vergangenen Sonntag in Varnhalt zu sehen. Während die Heimelf bereits seit einigen Wochen das rettende Ufer erreicht hat, stand auch der Klassenerhalt der Ulmer Bezirksliga-Reserve schon vor dem Spiel fest. Gäste-Trainer Waldemar Lind nutzte diesen Umstand und die erneut dünne Personaldecke, um einigen A-Jugend-Spielern die ersten Spielminuten in der Seniorenmannschaft zu verschaffen. Den Vorzeichen entsprechend begann das Spiel ereignisarm – die Angriffsversuche beider Mannschaften endeten häufig mit Ballverlusten im letzten Drittel oder mit teils ungefährlichen Versuchen aus der Distanz. So mussten sich die Zuschauer bis zur 21. Minute gedulden, ehe es zum ersten Aufreger der Partie kam. Über Umwege gelangte der Ball zu Ulms Benjamin Gembruch, der plötzlich alleine im Strafraum vor FCV-Torhüter Daniel Graf auftauchte, die Chance zur Führung aber nicht nutzen konnte. Diese Aktion rüttelte vor allem die Hausherren wach, die in den letzten Minuten der ersten Hälfte ihre stärkste Phase des Spiels hatten. Sven Schwantes scheiterte dabei in der 33. Minute noch mit einer tollen Direktabnahme aus spitzem Winkel an der Latte, machte es aber kurz darauf besser, als er eine flache Hereingabe von Maximilian Haug aus kurzer Distanz zum 1:0 über die Linie drückte (37.). Unmittelbar vor der Pause hatte FCV-Spieler Jannik Ottenbreit noch die Chance zu erhöhen, seinen Versuch kratzte Ulms Schlussmann Robin Frietsch aber von der Linie (44.), wobei Spieler und Fans der Heimelf den Ball bereits im Tor gesehen hatten. Die durchaus strittige Situation entschied der Unparteiische Robert Römmich (Gaggenau) zugunsten der Gäste, der sonst keinerlei Probleme mit der Leitung der sehr fair geführten Partie hatte. Die zweite Hälfte der Begegnung lief dann sogar noch ereignisärmer ab, wobei die Ulmer „Zweite“ zumindest noch versuchte, den Ausgleich zu erzielen, jedoch keine nennenswerte Möglichkeit mehr herausspielen konnte. Auf der anderen Seite schloss Mittelfeldspieler Julian Schmich in der Schlussphase einen der wenigen Angriffe der Heimmannschaft nach feiner Kombination erfolgreich ab und sicherte seinem Team den verdienten Sieg (80.).

Auch im Vorspiel der Reserven traten die Gäste mit vielen A-Jugendspielern in der Startelf an und konnten das tabellarisch ungleiche Duell lange Zeit offen gestalten. Sebastian Kümmich erzielte gar den zwischenzeitlichen Ausgleich, am Ende musste sich die junge Ulmer „Dritte“ dem Tabellenführer aus Varnhalt aber mit 5:1 (2:1) geschlagen geben, wobei das Ergebnis sicherlich zu deutlich ausfiel.                                                            mw

Der SV Ulm II spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Nils Brand (46. Lars Nollau,   84. Marcello Peduzzi), Jannik Heß (60. Kevin Droll), Luca Bellante, Robin Knebel – Philipp Sauter (70. Sebastian Kümmich), Kevin Brand, Tobias Rummel, Dennis Tran, Benjamin Gembruch – Waldemar Lind

Tabellenführer überrascht

SV Ulm II – SG Lauf/Obersasbach 2:1 (0:0,Kreisliga A Süd). Nur selten war die Rollenverteilung vor einem Spiel so eindeutig, wie im Duell der Ulmer Reserve gegen den aktuellen Spitzenreiter aus Lauf/Obersasbach. Der seit Wochen ungeschlagene Ligaprimus traf auf eine stark ersatzgeschwächte Heimelf, die nicht nur aufgrund von Verletzungen und Sperren des eigenen Teams auf zahlreiche Stammkräfte verzichten musste, sondern auch noch dem wachsenden Lazarett des Bezirksliga-Teams Tribut zollte und weitere Leistungsträger an die erste Mannschaft abgab. Das Team um Spielertrainer Waldemar Lind hatte also nichts zu verlieren und begann die Partie entsprechend beherzt und engagiert. Die Gäste hingegen fanden nur langsam ins Spiel und taten sich gegen die robust auftretende Ulmer Defensive schwer. So ergab sich auch die erste Großchance des Spiels auf Seiten der Heimelf. Der Kopfball von Kevin Brand konnte allerdings auf der Linie durch einen Abwehrspieler der SG geklärt werden (28.). Auf der anderen Seite konnte sich Ulms Ersatztorhüter Maximilian Simmes auszeichnen, als er in der 32. Minute einen Flachschuss von Johannes Herkert entschärfte. Das Gäste-Team um Spielertrainer Ergün Bilici tat sich auch zu Beginn des zweiten Durchgangs schwer, spielerisch Torchancen zu kreieren. Häufig endeten die Offensiv-Bemühungen in den Ulmer Defensiv-Reihen oder mit Fernschüssen, die, mit Ausnahme des Versuchs von Jannik Storz (60.), allesamt ungefährlich waren. Die Doppelchance von Ulms Justin Schumann (62.) deutete dann an, dass in diesem vermeintlich ungleichen Duell für die Bezirksliga-Reserve doch etwas zu holen wäre. Die Heimelf agierte in der Folge etwas offensiver und ging in der 76. Spielminute durch Kevin Brand tatsächlich in Führung, der einen Abstauber nach einem Versuch von Waldemar Lind nur noch ins leere Tor einschieben musste. Die Gäste reagierten sofort auf den überraschenden Rückstand und suchten mit dem Anspiel direkt den Weg zum Ulmer Tor. Den daraus resultierenden Freistoß aus dem Halbfeld verlängerte Ulms Abwehrchef Luca Bellante unglücklich per Kopf zum schnellen 1:1-Ausgleich (77.). Der Spitzenreiter drängte in der Folge auf die Führung und spielte Angriff um Angriff, wurde aber bis auf einen Distanzschuss durch den eingewechselten Lukas Striebel (79.) nicht mehr torgefährlich. In den hektischen Schlussminuten wurden die Zweikämpfe auf beiden Seite härter geführt, der sehr souverän leitende Schiedsrichter Florian Kienzler (Kehl) behielt aber auch hier die Ruhe und konnte die Gemüter beruhigen. Bereits in der Nachspielzeit konterte die Heimmannschaft noch einmal gegen die aufgerückten Gäste und erzielte nach einer Flanke von Benjamin Gembruch und der Ablage durch den eingewechselten Sebastian Kümmich in Person von Spielertrainer Waldemar Lind den vielumjubelten erneuten Führungstreffer (90.+3). Mit diesem Tor fuhr der SV Ulm II den überraschenden, aber keinesfalls unverdienten Sieg gegen den Tabellenführer ein.

Im Vorspiel der Reserven unterlag die ebenfalls stark ersatzgeschwächte Ulmer „Dritte“ deutlich mit 1:5 (0:2), zeigte aber auch hier eine kämpferisch ansprechende Leistung und erzielte durch Jason Schumann den zwischenzeitlichen 1:2-Anschlusstreffer.                                                         mw

Der SV Ulm II spielte in folgender Aufstellung:

Maximilian Simmes – Philipp Sauter (90. Janik Steimel), Luca Bellante, Hendrik Faust, Nicolai Metzinger – Justin Schumann, Dominik Faust (72. Sebastian Kümmich), Tobias Rummel, Kevin Brand, Benjamin Gembruch – Waldemar Lind

Gegentreffer in den Schlussminuten

FV Ötigheim – SV Ulm 2:0 (0:0, Bezirksliga). Ohnehin schon stark ersatzgeschwächt angetreten, verletzte sich während des ersten Durchganges auch noch Innenverteidiger Patrick Ernst, sodass Ulms Trainer Oliver Bethge noch vor der Pause zu einer erneuten Umstellung gezwungen war und Nils Helmholdt vom defensiven Mittelfeld in die Viererkette zurückbeordern musste. Der hatte bis dahin eine erneut tadellose Leitung abgeliefert und fehlte nun natürlich als „Sechser“, was man dem zuvor noch druckvolleren Spiel des Tabellenzweiten zumindest phasenweise anmerkte. Über die gesamte Spielzeit gesehen hatte Ötigheim aber sicherlich die klareren Chancen zu verzeichnen, Robin Frietsch im Kasten des SV Ulm, der den ebenfalls angeschlagenen Stammkeeper Manuel Klemm hervorragend vertrat, rettete aber schon der ersten Viertelstunde gleich zweimal mit tollen Paraden gegen die zweite Sturmspitze Gianfranco Riili, während auf Ulmer Seite Steven Müller (12.), Marius Metzger (16. / 45.) und Nils Helmholdt (39.) vor der Pause die besten Möglichkeiten zur Führung hatten. Keeper Robin Frietsch klärte wenige Minuten nach der Pause gegen den zuvor eingewechselten Tobias Sparka gerade noch zur Ecke und hatte dann auch das Glück auf seiner Seite, als Sören Herbig nach einer schönen Kombination des FVÖ nur den Innenpfosten des Ulmer Gehäuses traf (61.). Erneut Sparka setzte dann den für längere Zeit letzten Akzent für die Einheimischen, nahm eine Rechtsflanke gekonnt mit der Brust an und schoss direkt auf das Gästetor, doch abermals war der beste Ulmer Akteur, Robin Frietsch, zur Stelle und hielt seinen Kasten sauber. Die Ulmer Mannschaft hatte zwar viel Ballbesitz und ein überwiegend sicheres Passspiel, konnte sich aber gegen die beiden Viererreihen des FV Ötigheim nur selten durchsetzen und vergab die nur wenigen zaghaften Möglichkeiten nach dem Seitenwechsel schon fast fahrlässig. Nach der langen Negativserie wären die Hausherren um den spät eingewechselten Spielertrainer Oliver Herrmann sicherlich auch mit einem torlosen Remis zufrieden gewesen, was auch dem SV Ulm zur Sicherung des zweiten Platzes gereicht hätte, doch einmal mehr sorgte ein unnötiger Ballverlust im Ulmer Spielaufbau für den entscheidenden Gegenangriff der Telldörfler, die schließlich Yannick Henkel mit einem Querpass am Fünfmeterraum freispielen und dieser zum 1:0 (88.) vollenden konnte. Als die Gäste in der Nachspielzeit alles nach vorne warfen setzte erneut Henkel den Schlusspunkt mit einer sehenswerten Drop-Kick-Direktabnahme und beendete mit dem 2:0 die Ötigheimer Talfahrt.

                                                              

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Jacob Friedmann, Benedikt Wisser, Patrick Ernst (42. Jan Dmitrovic), Nils Helmholdt –  Aykut Ademogullari, Oliver Ernst, Robin Waffenschmidt (85. Denis Tran), Nils Helmholdt, Steven Müller – Marius Metzger.   

Favoritenrolle gerecht geworden

SV Ulm – SV Sasbachwalden 3:1 (2:1, Bezirksliga). Gut erholt nach den beiden vorangegangenen Niederlagen zeigte sich der SV Ulm in leicht veränderter Formation von Beginn an und beherrschte den SV Sasbachwalden vor allem mit spielerischen Mitteln. Wenngleich es so aussah, als ob die Gäste von Trainer Christian Schweiger optisch gleichwertig schienen, so konnten sie das schnelle Spiel der Gastgeber durch das Mittelfeld dann doch nicht verhindern. Hieraus resultierten nicht nur der Führungstreffer durch Robin Waffenschmidt (12.), der den Ball aus halbrechter Position über den chancenlosen Keeper Josha Dinger in das Tor hob, sowie auch das 2:0 durch Steven Müller per Kopfball nach einer Maßflanke von Manuel Friedmann (20.). Auf der anderen Seite „arbeitete“ Sasbachwalden Fußball, konnte aber die stets gefährlichen Sturmspitzen Krannich und Trapp nicht entscheidend einsetzen, die von der Ulmer Defensive lange Zeit gut in Schach gehalten wurden. Als Robin Waffenschmidt nach einem Konter von Alexander Janzen bedient  den Außenposten traf (44.) und das 3:0 nur hauchdünn verpasste, schien die Partie eigentlich auf ein klares Resultat hinzulaufen. Praktisch im Gegenzug war dann aber Thorben Wilhelm Nutznießer des ersten Ulmer Fehlers in der Abwehrreihe, erlief den Ball noch vor Keeper Manuel Klemm und schob quasi mit dem Pausenpfiff zum Anschlusstreffer ein. Leider ließ sich die das Team von Trainer Oliver Bethge von dieser einen Situation derart aus dem Konzept bringen, dass man im zweiten Durchgang fast 20 Minuten benötigte, um wieder halbwegs in die Spur zu kommen. Bis dahin hätte David Haller leicht den Ausgleich besorgen können, doch der aufgerückte Verteidiger jagte den Ball völlig frei stehend weit über das Tor (47.). Die Hausherren machten es den ohnehin zweikampfstarken Blumendörflern nun auch noch leicht, verstrickten sich völlig unnötig immer wieder in Einzelduelle und verloren auch im Aufbauspiel durch zahllose Ungenauigkeiten immer wieder zu leicht die Bälle. Mit einer Eckballserie, die letztlich nichts einbrachte, endete Mitte der zweiten Spielhälfte auch das erkennbare Aufbäumen des SVS, die Einheimischen ließen nun wieder den Ball deutlich ruhiger in den eigenen Reihen laufen und hatten auch die Kontrolle längst zurückgewonnen. Torchancen hatte Sasbachwalden eigentlich gar keine mehr zu verzeichnen, bei Ulm verpasste zunächst Waffenschmidt alleine vor Torhüter Dinger den Abschluss (75.), doch der eingewechselte Marius Metzger machte dann in der 83. Minute alles klar und spitzelte den Ball in Torjägermanier zum entscheidenden 3:1 ein. Insgesamt kann der SV Ulm auf einer sehr guten ersten Spielhälfte durchaus aufbauen, darf sich aber wegen eines einzigen Fehlers nicht derart aus dem Konzept bringen lassen. Schiedsrichter Murat Sahin (SV Bühlertal) leitete insgesamt unauffällig und damit gut.             

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Manuel Klemm – Nils Helmholdt, Björn Burst (58. Jacob Friedmann), Patrick Ernst, Manuel Friedmann –  Aykut Ademogullari (61. Marius Metzger), Alexander Janzen, Benedikt Wisser, Oliver Ernst,  Steven Müller (90. Benjamin Gembruch) – Robin Waffenschmidt (86. Jan Dmitrovic).