In Überzahl klaren Sieg eingefahren

SV Ulm – FV Bad Rotenfels 3:0 (1:0, Bezirksliga). Kurzfristig abgemeldet hatte sich vor der Partie gegen die Murgtäler auch noch der angeschlagene Mahir Gökalp, sodass Trainer Oliver Bethne auf insgesamt sechs Spieler aus dem Kader von Team 1 verzichten und seine Mannschaft in Mittelfeld und Abwehr umbauen und improvisieren musste. Es spricht für sein Team, dass der Spielfluss an diesen Umstellungen nicht litt und vor allem Fabian Ernst seine Qualitäten als neuer „Zehner“ auf das Feld brachte. Die zuletzt so erfolgreichen Gäste agierten bewusst defensiv, verteidigten bei Ulmer Ballbesitz auffallend hoch stehend und hatten im ersten Durchgang durchaus ein, zwei gute Möglichkeiten durch die torgefährlichen Daniel Zimmer und Torsten Kasch (32.), und auch Maximilian Kocher verzog nach gut zwanzig Minuten nur knapp. Insgesamt stand die Abwehrreihe der Gastgeber an diesem Tag jedoch sehr gut, davor räumte neben Björn Burst vor allem Oliver Ernst viel ab und war auch Bindeglied zur Offensive, die wieder durch den zuletzt ausgefallenen Alexander Janzen auf der Außenbahn verstärkt wurde. Der Stürmer hatte auch die erste richtig gute Möglichkeit der Einheimischen, verfehlte das Gehäuse per Linksschuss aber nur knapp (15.). Nachdem vier Minuten später Steven Müller alleine im Strafraum an Torsteher Manuel Droth gescheitert war und in der Folgesituation Janzen den Ball über das Tor gejagt hatte, lag die Führung der Einheimischen längst in der Luft. Einen Eckball von Fabian Ernst verlängerte dann „Alex“ Janzen aus kurzer Distanz zum 1:0 in die Maschen und brachte den SV Ulm nun auf die Siegerstraße (27.). In der Folge verpassten die Hausherren weitere gute Möglichkeiten, und als Janzen in zentraler Position auf dem Weg zum 2:0 von den Beinen geholt wurde, entschied der insgesamt ruhig und souverän leitende Schiedsrichter Sören Weber (SV Leiberstung) auf Notbremse und verwies Andre Nagler des Feldes (41.). Fabian Ernst (Freistoß) und Björn Burst verpassten dann noch weitere Chancen bis zur Pause, ehe Steven Müller auf Vorlage von Oliver Ernst nur wenige Minuten nach dem Seitenwechsel mit dem 2:0 für eine Vorentscheidung sorgte (52.). In Überzahl spielten die Gastgeber nun die Partie herunter, ließen hinten kaum noch etwas anbrennen und waren bei den eigenen Angriffen immer gefährlich. Dennoch dauerte es bis zur 83. Minute, als sich Oliver Ernst den Ball im Mittelfeld erkämpfte, die Abwehr überlief und dann vor Keeper Droth auf den mitgelaufenen Torjäger Müller querlegte, der den Ball zu seinem 21. Saisontreffer und zum Endstand in das leere Tor schob. Die Gäste von Trainer Jens Dinger enttäuschten keineswegs, waren aber nach den verpassten Chancen und dem Platzverweis auch moralisch nicht mehr in der Lage, der Partie noch einmal eine Wende zu geben.             

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Manuel Klemm – Nils Helmholdt, Benedikt Wisser, Patrick Ernst (87. Denis Tran), Manuel Friedmann –  Alexander Janzen, Björn Burst (81. Justin Schumann), Fabian Ernst (85. Tom Eisele), Oliver Ernst,  Steven Müller – Robin Waffenschmidt (78. Nicolai Metzinger).   

Jugendergebnisse 04 – 2019

E – Junioren

Sandro Maier (4), Marlon Nollau und Yannick Schmitt machten das halbe Dutzend Treffer beim 6:2 – Auftaktsieg der E-Jugend in der Frühjahrsrunde gegen Sandweier voll.

D – Mädchen

Nach dem Pokalsieg am Mittwoch zuvor trafen die D-Juniorinnen erneut auf den FV Muggensturm und unterlagen nun mit 0:3.

C – Mädchen

Ardita Sokoli, Nele Gärtner (je 2), Nicole Spyra und Vanessa Zimmer erzielten die Tore beim klaren 6:1 ebenfalls gegen den FV Muggensturm. Zuvor hatte die Mannschaft gegen den FV Baden-Oos mit 1:3 verloren, auch hier traf Ardita Sokoli zum Ehrentreffer.

C – / B- Junioren

Wenig erfolgreich agieren derzeit die Spielgemeinschaften in Stollhofen und Schwarzach, die C1 steht abgeschlagen am Tabellenende der Landesliga und verliert überwiegend deutlich, einigermaßen über Wasser hält sich die C2, die jüngst mit 0:3 in Lichtental unterlag. Die B1 erkämpfte zuletzt ein 1:1 bei der SG Ottersweier II und rangiert im Mittelfeldbereich der Bezirksliga.  

A – Junioren

Nach gutem Auftakt nach der Winterpause hat die A-Jugend und vor allem das Trainergespann Joachim Peduzzi / Franz Ruschmann aktuell mit Verletzungspech und damit verbunden vielen Ausfällen zu kämpfen. Gegen Baden-Oos verlor man mit 0:1, die folgende Reise zur SpVgg. Ottenau konnte man nur mit gerade mal 11 Spielern antreten, und dennoch zeigte das Team Charakter und führte lange mit 1:0 durch einen Treffer von Raphael Frank beim Tabellendritten, ehe man in der Schlussphase dem Kräfteverschleiß Tribut zollen und schließlich doch noch eine 1:3 – Niederlage hinnehmen musste.

D-Jugend

Die D2 erkämpfte daheim ein 0:0 gegen Ottersweier II und verlor anschließend beim SV Oberachern mit 0:3, dem 0:1 gegen Vimbuch (Fotos) ließ die D1 nach Toren von Leon Preiss (2), Rouven König und Niklas Huber ein 4:0 bei der SG Iffezheim folgen.

1. Sieg im Wörtel-Stadion

SV Kuppenheim II – SV Ulm 1:2 (1:0, Bezirksliga). Absolut nicht auf der Höhe war die viel gelobte Ulmer Hintermannschaft gleich zu Beginn der Begegnung, das mangelhafte Defensivverhalten nutzte Maximilian Klein, dessen abgefälschter Schuss aus spitzem Winkel schließlich nach gerade einmal 90 Sekunden Spielzeit in das Gästegehäuse hoppelte. Nur eine Minute später kam Manuel Fritz im Ulmer Strafraum frei stehend an den Ball, schoss jedoch über die Querlatte und verpasste so das frühe 2:0 nur knapp. Die Mannschaf von Trainer Oliver Bethge hatte erneut Probleme, Anspielstationen im zentralen Mittelfeld zu finden, wo die Verbandsliga-Reserve ein scheinbar personelles Übergewicht hatte und so zunächst kaum ein kontrollierter Spielaufbau beim Tabellenführer zustande kam. Erst nach einer guten Viertelstunde tauchte Robin Waffenschmidt gleich zweimal gefährlich vor dem Gehäuse von Bastian Schneider auf, verpasste aber jeweils nur knapp den Ausgleich. Der 08-Keeper bewahrte sein Team mit einer Glanztat auch in der 34. Minute nach einem Schuss von Steven Müller vor dem Ausgleich, während auf der Gegenseite erneut Klein die Vorentscheidung versäumte und den Ball aus halblinker Position am langen rechten Eck vorbeischob (36.).

uch direkt nach dem Seitenwechsel gehörten die ersten beiden Aktionen der Heimelf, danach bediente Robin Waffenschmidt auf der Gegenseite seinen Sturmpartner Müller mit einem feinen Zuspiel in die Gasse und der Ulmer Goalgetter schob zum Ausgleich ein (48.). Es folgte eine kurze Drangphase der Gäste, die jedoch durch die Ampelkarte für  den bereits verwarnten Rechtsverteidiger Jacob Friedmann endete, der nach einem unnötigen Ballverlust auf der Außenbahn den Gegenspieler am Trikot festhielt und dafür folgerichtig die Ampelkarte (62.). durch den insgesamt gut leitenden Schiedsrichter Murat Sahin (Bühlertal) sah. Dennoch blieben die Gäste am Drücker und hatten auf Vorarbeit von Patrick Ernst sogar eine weitere gute Möglichkeit, als der mit aufgerückte Innenverteidiger von der linken Außenbahn alleine vor Torhüter Schneider den Ball in die Mitte passte, der heranlaufende Müller auf dem Weg zum Torschuss in der Strafraummitte von hinten von den Beinen geholt wurde und dabei den Ball nur noch im leeren Tor hätte versenken müssen. Während sich die Gäste in der Schlussphase mehr auf die Defensive festlegten, schienen sich auch die nun viel zu passiven Hausherren mit zunehmender Spielzeit trotz Überzahl mit einem Zähler zufrieden zu geben und wurden dafür am Ende bitter bestraft, als wiederum Patrick Ernst nach einem Freistoß von Aykut Ademogullari den Ball vor das Kuppenheimer Tor köpfte und Steven Müller zum vielumjubelten Siegtreffer vollstreckte (87.).                            

                                                            

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Manuel Klemm – Jacob Friedmann, Benedikt Wisser, Patrick Ernst, Nils Helmholdt (86. Jan Dmitrovic) –  Fabian Ernst, Oliver Ernst,  Aykut Ademogullari, Björn Burst (82. Mahir Gökalp), Steven Müller (91. Justin Schumann) – Robin Waffenschmidt (69. Manuel Friedmann).   

Knappe Niederlage der Damen gegen den Tabellendritten

SV Ulm – SV Sinzheim 0:1 (0:1)

Im zweiten Spiel in Folge gegen eine der Spitzenmannschaften der Liga konnte die Ulmer Damenmannschaft nach dem überraschenden Punktgewinn beim Derby in Schwarzach auch gegen Sinzheim mit einer starken Leistung überzeugen.

Die Gäste waren individuell besser besetzt und boten die bessere Spielanlage, während die Heimelf einmal mehr mit einer starek Mannschaftsleistung aufwarten konnte, stehend auf Konter setzend und durchaus zu gefallen wusste. Sinzheim spielte gefällig, ließ aber immer wieder vor dem Tor die letzte Konsequenz vermissen oder scheiterten an der starek Ulmer Torfrau Ines Burkhard. Bei der Ulmer Elf verdienten sich die Defensive um die Waffenschmidt-Sisters Lynn und Sue-Ann sowie Jessica Radtke Bestnoten, die schnelle Marie Feld, die mit Jule Auer eine sehr starke Gegenspielerin hatte und Dana Bechthold sorgten bei langen Bällen im Sturm für Entlastung und forderten die Sinzheimer Abwehr das ein oder andere mal. Dem Führungstreffer der Gäste ging die beste Ulmer Chance voraus. Nach einem Eckball kam Tina Moschberger freistehend zum Abschluss, ihr Schuss konnte jedoch abgeblockt werden. Im folgenden Konter zeigten die Gäste ihre Klasse. Mit 3, 4 gekonnten Spielzügen über die rechte Seite, von der Grundlinie geflankt und in der Mitte von Tatjana Boos direkt verwandelt, ein Tor aus dem Fußballlehrbuch, das so nicht zu verteidigen war und auch bei den Ulmer Anhängern Anerkennung fand!

Die zweite Hälfte verlief ähnlich der ersten, die Gäste blieben überlegen, die Heimelf versuchte Nadelstiche zu setzen. Ein Highlight war die Einwechslung der aus personellen Gründen reaktivierten Stefanie Decker, die bei einigen Sololäufen zeigte, dass sie „es immer noch drauf hat“! Mit den Einwechslungen von Kira und Marielle Dresel kam noch einmal frischer Wind ins Ulmer Spiel und in den Schlussminuten warf man alles nach vorne, konnte die Gäste auch kurzzeitig im eigenen Strafraum festsetzen, eine klare Torchance sollte jedoch nicht mehr herausspringen. Die Gäste, bei denen Torfrau Meike Pelic, Lotta Wiesehöfer, Ann-Sophie Göttler und Maike Hillert herausragten, blieben verdienter Sieger in einer spannenden Begegnung. (fb)

Blumendörfler wurden ihrer Favoritenrolle gerecht

SV Ulm II – SV Weitenung 2:4 (2:2, Kreisliga A Süd). Bereits im Vorspiel, als Weitenung personell überaus gut besetzt ein klares 5:0 bei der Ulmer „Dritten“ einfuhr, deutete sich an, dass die Blumendörfler hoch motiviert an den Münzwald reisten und nach dem Punktverlust der Vorwoche gegen Vimbuch nun unbedingt alle Zähler mit in den Bühler Teilort nehmen wollten. Entsprechend überlegen trat die Mannschaft des Trainer-Trios Grajewski, Wunsch und Reck auch an, während die Einheimischen schon gezwungenermaßen aus einer tief stehenden und dichten Defensive agieren mussten. Daher hatte es vor allem Goalgetter Jens Wartmann im Sturmzentrum sehr schwer, überhaupt an verwertbare Bälle zu kommen, doch in diese Presche sprang an diesem Tag Spielführer Markus Frietsch und brachte sein Team mit einem Distanzschuss (9.) sowie einem direkt versenkten Freistoß (35.) vor der Pause zweimal in Führung. Ulm, dass noch immer ohne den angeschlagenen Spielertrainer Waldemar Lind auflaufen musste, zeigte sich auf der anderen Seite wenig beeindruckt und konnte angesichts der wenigen Kontermöglichkeiten von einer unglaublichen Effizienz profitieren, denn die wohl einzigen guten Möglichkeiten des ersten Abschnittes nutzten Innenverteidiger Hendrik Faust per Abstauber (15.) und Jan Dmitrovic per Linksschuss (39.) jeweils zum Ausgleich und hielten bei aller Unterlegenheit die Partie zunächst offen.

Nach dem Wiederanpfiff des sehr gut leitenden Schiedsrichters Pierre Wolfring (Sandweier) agierte Weitenung im Abwehrbereich noch konzentrierter, wollte sich nicht noch einmal überraschen lassen und setzte die weiterhin anhaltende Feldüberlegenheit durch Patrick Sarek auch schnell zum 2:3 (49.) um. In der Folge verpassten Jonas Huck per Kopfball (59.), Jens Wartmann im Duell mit Keeper Robin Frietsch (76.), Sebastian Habich (87.) und erneut Goalgetter Wartmann (88.) als zweiter Sieger gegen Torhüter Frietsch die Vorentscheidung, die dann in der Schlussminute durch Manuel Welle mit dem 2:4 fiel. Die Hausherren war im zweiten Durchgang vor allem auch angesichts des Rückstandes viel zu passiv und nicht nur spielerisch, sondern vor allem auch kämpferisch in weiten Teilen nicht in der Lage, dem SVW entsprechend Paroli zu bieten. Insofern geht der Sieg der Gäste vollauf in Ordnung, die sich damit noch immer zumindest theoretische Chancen auf den Aufstieg offen halten können.

Der SV Ulm II spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Robin Knebel, Hendrik Faust, Luca Bellante, Denis Tran – Nicolai Metzinger, Tom Eisele (63. Kevin Brand), Tobias Rummel,  Justin Schumann (74. Philipp Sauter), Benjamin Gembruch (67. Julian Brand) – Jan Dmitrovic.

Mit dem Schlusspfiff noch einen Zähler erkämpft

SC Eisental – SV Ulm II 2:2 (2:0, Kreisliga A Süd). Die Ulmer Reserve reiste mit der Empfehlung von zuletzt drei Siegen nach Eisental und sah sich einer wegen vieler Ausfälle gebeutelten Heimelf gegenüber. Deren Trainer Taner Sengül musste daher nach längerer wieder selbst als Ersatzmann auf der Bank Platz nehmen und ließ sein Team bewusst defensiv agieren, um dann auf Fehler in der aufgerückten Ulmer Hintermannschaft zu lauern. Und dieser Plan schien auch tatsächlich sehr gut aufzugehen, Steven Huber (6.) und Jan Burkard (13.) nutzten das zunächst katastrophale Defensivverhalten der Gäste gnadenlos aus und brachten den SCE früh mit 2:0 in Front. Während die Ulmer Bezirksliga-Reserve überhaupt nicht damit zurecht kam, das Spiel selbst zu machen und Chancen gegen einen tief stehenden Gegner zu kreieren, verpassten die Einheimischen weitere Kontermöglichkeiten durch Alexander Meier (26.) und erneut Huber (32.) und hätten bereits nach einer starken halben Stunde gut und gerne mit vier Treffern in Front liegen können. Mit zunehmender Spielzeit jedoch passte sich Ulm, das auf den noch angeschlagenen Spielertrainer Waldemar Lind verzichten musste, an die Spielweise der Gastgeber an und hätten schon vor der Pause ihrerseits erste Deckungsfehler nutzen können, doch Jan Dmitrovic und Nicolai Metzinger wurden jeweils alleine vor dem SCE-Tor durch Torhüter Julius Krauth am Anschlusstreffer gehindert.

Nach dem Seitenwechsel wurden die Gäste immer dominanter, klare Tormöglichkeiten konnte die Abwehr der Hausherren jedoch weitgehend verhindern. Der Anschlusstreffer fiel dann auch eher glücklich, der aufgerückte Innenverteidiger Luca Bellante setzte im Strafraum energisch nach, sein Schuss wurde dann unhaltbar zum 1:2 abgefälscht (53.), wodurch er seinen Lapsus zum ersten Gegentor zumindest wieder wettmachen konnte. Während der SCE im zweiten Spielabschnitt nur noch eine richtig gute Kontermöglichkeit hatte und die Entscheidung durch Alexander Meier verpasste (67.), drängte Ulm bis weit in die Nachspielzeit hinein auf den Ausgleich. Für viel Gesprächsstoff sorgte dann die vorletzte Aktion der Partie, Schiedsrichter Niklas Pfau (Achern) ließ nach einem Foul an Julian Brand außerhalb des Strafraums zunächst Vorteil laufen, als dann Justin Schumann auf dem Weg zum Tor von den Beinen geholt wurde, entschied er zum Nachteil der Ulmer nachträglich auf Freistoß außerhalb des „Sechzehners“. Der ansonsten fehlerfreie Keeper Krauth ließ den folgenden Freistoß von Denis Tran abprallen, Nutznießer war Tobias Rummel, der den zweiten Nachschuss zum letztlich verdienten Ausgleich nutzte (95.).

Im Vorspiel besiegte Eisental II den SV Ulm III mit 3:2, die Treffer erzielten Benjamin Meier (2) und Bastian Ohnemus für den SCE sowie Sven Burkart und Jason Schumann für die Ulmer „Dritte“.                             

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Robin Knebel, Hendrik Faust (36. Tobias Rummel), Luca Bellante (59. Luca Bellante), Denis Tran – Nicolai Metzinger, Tom Eisele (87. Niklas Früh), Kevin Brand, Jan Dmitrovic (71. Julian Brand), Benjamin Gembruch – Justin Schumann.

Heimsieg in der Schlussphase gesichert

SV Ulm – FSV Kappelrodeck/Waldulm 3:0 (0:0, Bezirksliga). Das 3:0 war am Ende nur eine scheinbar klare Angelegenheit für die Hausherren, die sich in einem ihrer  schwächsten Saisonspiele von Beginn an schwer taten gegen eine äußerst diszipliniert agierende Gästeelf. Umso war es Fabian Ernst zu verdanken, der in der Schlussphase der Partie mit einer Portion Schlitzohrigkeit bei einem überraschenden Schuss aus spitzem Winkel in das kurze Toreck (81.) und einem direkt verwandelten Freistoß (86.) nicht nur die wichtigen Treffer zum 2:0 selbst besorgt, sondern in letzter Minute auch seinem Bruder Oliver eine Ecke  zum Kopfball und dem 3:0-Endstand serviert hatte. Gästetrainer Tobias Meister hatte in zentraler Position das Defensivgeschehen seiner Elf geordnet und ließ überwiegend mannorientiert verteidigen, außerdem stimmte bei den Achertälern insgesamt die Raumaufteilung, weshalb viele zweite Bälle auch immer wieder bei den FSV-Akteuren landeten. Bedingt durch die defensive Grundeinstellung fehlten dem Tabellenvierten auf der anderen Seite aber auch die Anspielstationen im Angriff, oftmals war Stoßstürmer Andreas Müller in vorderster Linie auf sich alleine gestellt. Dennoch hatte genau diese Kappler Offensivkraft die beiden einzigen richtig guten Möglichkeiten vor der Pause jeweils per Kopf, doch einmal verfehlte er nach einem Eckball das Ulmer Gehäuse (25.), und beim zweiten Versuch rettete Ulms Keeper Manuel Klemm in höchster Not (28.). Bei den Hausherren hingegen blieb vieles Stückwerk, ein flüssiger Spielaufbau kam trotz aller Bemühungen kaum zustande. Selbst als Tobias Meister nach einer knappen halben Stunde Spielzeit angeschlagen vom Feld musste, wurde er vom eingewechselten Simon Wiegert positionsgetreu ersetzt, was sich in dem geordneten Spiel der Gäste keinesfalls nachteilig auswirkte. Bezeichnend auf Ulmer Seite war, dass Goalgetter Steven Müller erst in der 32. Minute den ersten Torschuss für die Hausherren abgab, Gästetorhüter Mike Huber konnte den Ball jedoch abwehren. Nach dem Pausenpfiff des insgesamt gut leitenden Schiedsrichters Bernd Brückle (FV Ottersdorf) ruhten nicht nur die Hoffnungen des Ulmer Anhangs auf dem zweiten Spielabschnitt, doch auch hier änderte sich zunächst nicht viel. Bei all den misslungenen Aktionen musste man dem Ulmer Team jedoch zugutehalten, dass es sich niemals aufgab und sich trotz hoher Fehlerquote auch immer wieder selbst nach vorne puschte, um doch noch den erhofften Sieg einzufahren. So war es schließlich mehr ein Sieg der Moral und der Qualität einzelner Spieler, spricht aber auch deutlich für die Mannschaft, auch in schwierigen Situationen nicht aufzugeben.                          

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Manuel Klemm – Jacob Friedmann, Patrick Ernst, Benedikt Wisser, Nils Helmholdt (62. Tobias Rummel) – Fabian Ernst, Oliver Ernst, Björn Burst (58. Manuel Friedmann), Aykut Ademogullari, Steven Müller (88. Denis Tran) – Robin Waffenschmidt (90. Tom Eisele).

Dritter Sieg in Folge !

SV Ulm II – SV Sinzheim II 3:0 (2:0, Kreisliga A Süd). Die Gäste um Spielertrainer Steven Himmelsbach begannen mit gewohnt sicheren Ballpassagen, gepaart mit schnellem und druckvollem Spiel, um ein frühes Tor zu erzwingen oder zumindest für Verunsicherung in den Reihen der Hausherren zu sorgen. Mit Ausnahme eines Flachschusses jedoch aus halbrechter Position von Simon Gushurst, den Torhüter Robin Frietsch abwehren konnte (17.), sprang für die Landesliga-Reserve in dieser Phase nichts heraus. Vielmehr fanden die zunächst ohne den erkrankten Spielertrainer Waldemar Lind angetretenen Gastgeber über den Kampf immer besser in die Partie und  erzielten durch Winter-Neuzugang Jan Dmitrovic das zu diesem Zeitpunkt nicht mehr unerwartete 1:0, als sich Nicolai Metzinger auf der rechten Außenbahn durchsetzen konnte und der zunächst abgewehrte Ball dann bei dem Stürmer landete, der nicht lange fackelte und mit links von der Strafraumgrenze zu seinem Premierentreffer unhaltbar abzog (25.). Die Führung gab den Einheimischen noch mehr Sicherheit, bei Ballverlusten fand das ganze Team immer wieder schnell in die Defensivformation zurück und machte dem SVS so die Räume eng. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff des ruhig und umsichtig leitenden Schiedsrichters Cemal Ciltenli (SV Kork) war erneut Metzinger, insgesamt auffälligster Ulmer Akteur auf dem Feld, in der Vorwärtsbewegung nicht aufzuhalten und brachte seine Mannschaft per Distanzschuss zum 2:0 auf die Siegstraße (45.).

Nach dem Seitenwechsel versuchte sich Sinzheim zwar auf Ergebniskorrektur und verpasste nach einer Stunde Spielzeit aus kurzer Distanz nur knapp das 1:2, außerdem konnte Keeper Frietsch mit einem Reflex einen Freistoß-Aufsetzer von Yannick Herr (81.) gerade noch zur Ecke klären. Ansonsten fehlte den Gästen einfach die Durchschlagskraft, um noch den Anschluss herzustellen. Pech für Ulm war, dass Spielertrainer Lind unmittelbar nach seiner Einwechslung (68.) unglücklich mit einem Gegenspieler zusammenprallte und sich eine Gehirnerschütterung zuzog. Während in der Schlussphase der für ihn eingewechselte und einschussbereite Niklas Früh von Torhüter Meik Hausberger im Strafraum von den Beinen geholt und der fällige Strafstoß von Spielführer Benjamin Gembruch zum 3:0-Endstand verwandelt wurde (84.), wartete Coach Lind bereits auf den verständigten Krankenwagen und bekam den Schlusspfiff und damit den dritten Sieg in Folge nicht mehr mit.

Im Vorspiel der dritten Mannschaften setzten sich die Gäste mit 2:0 durch.

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Robin Knebel, Hendrik Faust, Luca Bellante, Denis Tran – Nicolai Metzinger, Justin Schumann (68. Waldemar Lind, 73. Niklas Früh), Kevin Brand, Tom Eisele, Benjamin Gembruch – Jan Dmitrovic (56. Tobias Rummel).