Die Entscheidung und somit das Weiterkommen knapp verpasst

Wenngleich am Ende eine knappe Niederlage zu Buche stand, so konnten sich die Zuschauer an diesem heißen Sommernachmittag an einer durchaus guten und ansehnlichen Leistung des SV Ulm erfreuen, der den 1. SV Mörsch am Rande einer Niederlage hatte und das entscheidende Momentum leider nicht zu nutzen wusste, um in die erste Hauptrunde des Verbandspokals einzuziehen.

Der Landesligist ging natürlich als Favorit in die Partie, zeigte sich aber in einigen Situationen recht verwundbar und in der Defensive nicht immer sattelfest. Dies nutzten die Hausherren in der Anfangsphase aus, nach dem Hauch einer ersten Gelegenheit nutzte Marvin Schell einen Handelfmeter zur Führung (11., Foto), die Dennis Galler nur zehn Minuten später nach einer zu kurzen Rückgabe der Gäste auf 2:0 ausbaute.

Wiederum Galler verpasste nach rund einer halben Stunde mit einem Distanzschuss das mögliche 3:0, während Mörsch auch trotz des Rückstandes nie in Hektik verfiel und das eigene Spiel mit viel Ballbesitz und Kurzpassaktionen bis in den Strafraum hinein komplett durchzog. Gegen einen in der Schlussphase etwas nachlassenden SV Ulm fiel der Anschluss dann viel zu einfach, nachdem Ball in Flippermanier über mehrere -auch Ulmer- Beine den Weg hinter die Torlinie fand (35.). Nun natürlich im Aufwind befindlich gelang den Gästen kurz vor dem Pausenpfiff dann auch noch der Ausgleich durch Luka Barbir (43.).

Die eigenen Fans schienen zum Seitenwechsel schwere Beine ihrer Jungs zu erkennen, doch die Gastgeber machten als Team nun wieder genauso weiter wie im ersten Abschnitt und kompensierten den Ausfall des erkrankten Stammkeepers Lukas Justus, der ausgerechnet durch Torjäger Steven Müller hatte ersetzt werden müssen, mit extrem viel Laufarbeit und einem engmaschigen Mittelfeld. Hinten zeigte Neuzugang Leon Plachner eine ausgezeichnete Leistung und gewann fast alle Zweikämpfe, und vorne setzte das schnelle Sturmduo Dennis Galler und Leon Preiß die Mörscher Defensive immer wieder unter Druck. Die beiden waren dann auch Co-Produzenten zur abermaligen Führung, als Preiß eine Hereingabe von Galler über die Linie drückte (55.). Drei Minuten später pflügte Ruben Thaller nach einer Balleroberung aus der eigenen Abwehr heraus durch das halbe Spielfeld und schickte genau im richtigen Moment Leon Preiß auf die Reise, der sich das 4:2 nicht nehmen ließ. Leider fiel der abermalige Anschluss für den SVM nun leider viel zu schnell, gerade eine Stunde war gespielt, als erneut Barbir auf 3:4 verkürzen konnte. Es entwickelte sich danach eine spannende und aus Ulmer Sicht sicherlich dramatische Schlussphase, als gleich mehrfach  durch Galler, Preiß und auch den eingewechselten Luca Maier (Foto) der fünfte Treffer und damit wohl die Entscheidung verpasst wurde.

Am Ende jubelten dann leider die Gäste, die, wie eingangs erwähnt, ihr immer Spiel gnadenlos durchzogen und sich mit später Treffern durch den eingewechselten Mathias Schilli (86.) und Fabian Hamm (88.) die nächste Runde noch vor der drohenden Verlängerung sicherten.            

Pflichtspielauftakt gegen Landesligisten

Nach nun doch schon einigen absolvierten Testspielen steht an diesem Sonntag die Pflichtspielpremiere für Team 1 nach der Sommerpause an. Mit dem Erreichen des Halbfinales in der letztjährigen Bezirkspokalserie qualifizierte sich der SV Ulm automatisch für die Qualifikationsrunde zum Verbandspokal, wo man nun um 16.00 Uhr den 1. SV Mörsch erwartet. Die Gäste konnten sich in der vergangenen Spielzeit kurz vor Toreschluss den Klassenerhalt sichern und wollen in der neuen Runde einem wesentlich unaufgeregteren Verlauf entgegen blicken. Dennoch ist es das Ziel im nördlichsten Teil des Bezirkes, junge Spieler und damit den Nachwuchs an den Seniorenbereich heranzuführen und zu integrieren.

Ähnlich ist auch das Vorhaben auf Seiten der Hausherren, die mit Luca Maier und Leon Plachner gleich zwei Teenager bei den Neuzugängen verzeichnen, die beide in die Startelf von Jonathan Wisser drängen. Hinzu kommt mit Leon Preiß ein weiterer U20-Akteur, der schon der Vorsaison einige Erfahrung in Team 1 sammeln konnte. Möglicherweise verzichten muss Coach Wisser in dieser Partie nicht nur auf den angeschlagenen Co-Trainer Jonas Knobelspies, sondern gleich auf eine ganze Reihe noch immer oder schon wieder verletzter Akteure, was die anstehende Aufgabe gegen den Favoriten aus Mörsch sicherlich nicht leichter macht.       

Einladung zum offiziellen Trainingsauftakt

Der Sieg beim Gemeindeverbandspokalturnier am vergangenen Wochenende war schon ein sehr guter Auftakt, nun steht an diesem Freitag, den 24. Juli, um 19.00 Uhr, der offizielle Saisonauftakt am Sportplatz Ulm an. Hierzu sind alle Interessierten im Namen der Mannschaften und der Sportlichen Leitung recht herzlich eingeladen. Eine perfekte Gelegenheit dabei zuzusehen, wie sich die Jungs auf die neue Spielzeit vorbereiten. Und natürlich stehen vor allem die Neuzugänge im Rampenlicht, die hier vorgestellt werden sollen. Lasst nun Fans und Mannschaften sich gemeinsam auf die anstehende Runde einstimmen!

Nach Siegen gegen die SG Lichtenau/Scherzheim (1:0) und die SG Stollhofen/Söllingen, die im Finale des diesjährigen Verbandsgemeindepokalturniers in Greffern klar mit 4:0 bezwungen wurde, konnte Spielführer Marvin Schell (rechts) Pokal und Prämie aus den Händen der Bürgermeister Thomas Lachnicht (Rheinmünster) und Christian Greilach (Lichtenau / links im Bild) entgegen nehmen.

Überwiegend positiver Saisonabschluss

Mit drei Siegen aus den letzten vier Spielen zum Saisonfinale kann sich die Bilanz des SV Ulm absolut sehen lassen, nur Team 3 unterlag fast erwartungsgemäß bei Eisental II, zog sich aber beim 1:3 (0:3) durchaus achtbar aus der Affäre. Im Weindorf gelang zudem Alexander Hoog bei seinem Comeback nicht nur der Anschlusstreffer im zweiten Spielabschnitt, sondern wohl auch das vorerst letzte Tor einer Ulmer „Dritten“ überhaupt, die in der kommenden Spielzeit eine Spielgemeinschaft mit Germania Schwarzach II eingehen wird.  

Für die größte Überraschung des Finaltages sorgte die 2. Mannschaft mit einem 1:0 – Erfolg bei der Reserve des SV Sasbach. Die Gastgeber hatten bis zu dieser Partie durchschnittlich viermal pro Partie getroffen und stellten mit 106 Treffern den torgefährlichsten Angriff der Liga, umso höher zu bewerten ist der Erfolg im Lenderdorf. Spielertrainer Julian Lörch markierte  dabei das entscheidende Tor wenige Minuten vor der Pause, mit viel Einsatz und einer guten Mannschaftsleistung wurde dann der Dreier über die Zeit gerettet. Defensivspieler Janik Heß und sein Sasbacher Kontrahent wurden zwar in der Nachspielzeit noch per Ampelkarte des Feldes verwiesen, die Hinausstellungen hatten jedoch weder Konsequenzen für diese Begegnung noch für die kommenden Saison, da in diesem Fall eine Sperre nicht saisonübergreifend wirksam wird.

Ein munteres und torreiches Spiel sahen die Zuschauer beim Abschiedsspiel des SV Sasbach aus der Bezirksliga, und zwischenzeitlich schien es so, als würde der SVS mit einem Erfolg den Weg zurück in die A-Klasse antreten können. Kevin Brand hatte den SV Ulm zwar in Führung gebracht (21.), doch Treffer von Naimoli (28.) und Frank Treml (34./41.), teils mit freundlicher Unterstützung der Gästeabwehr, ließen die Gastgeber plötzlich mit 3:1 in Front liegen. Das Anschlusstor von Justin Schumann noch vor der Pause war dann wohl vorentscheidend, nach dem Seitenwechsel wurde dann auch deutlich, warum Sasbach als Schlusslicht die Spielzeit beenden musste. Ruben Thaller (54./65.), Denis Tran (70.) und noch einmal Justin Schumann machten nicht nur das halbe Dutzend voll, sondern bestätigten mit dem 6:3 im Lenderdorf am Ende den SV Ulm auch als zweibeste Rückrundenmannschaft und die aufsteigende Leistungskurve.

Mit dem 4:1 beim 1. SV Mörsch sorgten auch die Frauen für einen versöhnlichen Saisonabschluss und erreichten gleichzeitig den zuletzt angestrebten 5. Rang. Ein Dreierpack von Ines Burkard (20./41./58.) entschied das Duell an der nordbadischen Grenze nahezu im Alleingang, nach dem Führungstreffer von Denise Clevers (52.) war Alena Spinner (52.) nur noch der zwischenzeitlich Anschluss gelungen.           

Zum Saisonfinale allesamt auswärts

Einmal mehr neigt sich eine lange Spielzeit dem Ende entgegen, und zum gemeinsamen Finale müssen alle Teams bereits am Samstag noch einmal auf die Reise gehen.

Den Anfang machen die Frauen mit der Partie beim 1. SV Mörsch (13.00 Uhr) und wollen sich mit einem Erfolg an der nordbadischen Grenze den fünften Rang sichern und somit das Minimalziel dieser Spielzeit erreichen.

Nach am Ende doch überraschend vielen Jahren bestreitet Team 3 um 15.00 Uhr das vorerst letzte Spiel überhaupt und muss dabei bei der starken Reserve des SC Eisental antreten. Nach Jahren des zwischenzeitlichen Spielerüberflusses war der Kader auch durch Ausfälle in der 1. und 2. Mannschaft stark reduziert, viele Spiele konnten nur mit Aushilfen von den Alten Herren oder „Fußballrentnern“ überhaupt bestritten werden. Die Planungen, in der kommenden Saison gemeinsam mit dem FC Schwarzach II zu kooperieren und dann als SG Schwarzach/Ulm II zu firmieren, sind sehr weit fortgeschritten und bedürfen eigentlich nur noch einer Absegnung durch den Verband.

Team 1 und 2 reisen parallel zum SV Sasbach. Während die „Zweite“ der Lenderdörfler unangefochten auf dem zweiten Platz steht und mit mehr als 100 Treffern die schussgewaltigste Mannschaft der B1 stellt, muss der Aufsteiger und letztjährige Bezirkspokalsieger SVS 1 wieder aus der Bezirksliga absteigen. Nach durchaus noch akzeptabler Vorrunde, unter anderem mit einem Sieg am Münzwald, holten die Gastgeber in der Rückrunde nur noch acht Zähler und sind nicht mehr zu retten.      

Revanche gegen starke Vimbucher geglückt

Während Team 1 die erhoffte Revanche gegen den SV Vimbuch gelang und sich zuvor die Reserven leistungsgerecht die Punkte teilten, erlitt die „Dritte“ im Derby gegen die SG Lichtenau/Scherzheim II richtiggehend Schiffbruch. Schon nach elf Minuten stand es 0:3, und hätte Adrian Pöhlmann nach einer knappen Stunde Spielzeit den Querpass von Lars Nollau zum Anschlusstreffer verwertet – vielleicht wäre es dann in der Schlussphase sogar noch einmal spannend geworden. Mit dem postwendenden 0:4 war der Deckel dann drauf, zum Ende hin erhöhten die keineswegs übermächtigen Gäste auf 0:6 und freuten sich über den erneuten Derby-Erfolg.

Bei weitem ausgeglichener verlief die Partie der beiden Reserven aus Ulm und Vimbuch. Die Gäste gingen durch Pascal Meier (10.) früh in Führung, doch die Hausherren fanden in der Folge besser in die Begegnung, hatten aber auch Glück, dass Lukas Burkard (Foto) quasi mit dem Pausenpfiff der Ausgleich noch vor dem Seitenwechsel gelang. Nur acht Zeigerumdrehungen nach dem Wiederanpfiff schaltete Luca Schell nach einer Balleroberung im Mittelkreis sehr schnell und schlug den Ball über den weit vor dem eigenen Gehäuse postierten Gästekeeper direkt zum 2:1 ins Tor. Mit dem 2:2 durch Elias Bertele (77.) fand das abwechslungsreiche Match einen leistungsgerechten Ausgang.

Ein sehenswerter Freistoß in den Winkel aus gut 25 Metern Entfernung brachte dem SV Ulm in Person von Steven Müller die frühe Führung (6.) gegen einen SV Vimbuch, der sich für das letzte Auswärtsspiel am Münzwald etwas vorgenommen hatte und auch durch den Rückstand nicht schocken ließ. Der insgesamt starke Auftritt des SVV blieb jedoch ungekrönt, da einfach zu viele Chancen vergeben oder durch Ulms Torhüter Lukas Justus entschärft wurden. Auf Seiten der Einheimischen musste erneut ein Freistoß von Müller herhalten, der als Aufsetzer auf dem zwischenzeitlich feuchten Geläuf nur nach vorne abzuwehren war und Kevin Brand in der Nachspielzeit von Durchgang eins zum 2:0 abstaubte. Der Anschlusstreffer des eingewechselten Lukas Kolsch (92.) belohnte zwar die Vimbucher Bemühungen, war aber viel zu spät, um doch noch den Ausgleich zu schaffen.        

     

Senioren zum vorletzten Mal auswärts

Während Team 3 am Samstag beim Tabellenführer Kappelrodeck/Waldulm II (15.00 Uhr) der wohl schwerste Gang des Pfingstwochenendes bevorsteht, müssen die 2. und 1. Mannschaft fast  zeitgleich (15.00 Uhr / 17.00 Uhr) beim VfB Gaggenau antreten und haben im Traischbachstadion wohl kaum einfachere Aufgaben.

Der VfB ist nach zuletzt drei Siegen in Folge auf den dritten Rang nach vorne gerückt und will die Position unbedingt verteidigen, während der SV Ulm einmal mehr nach einer guten Darbietung vor der Aufgabe steht, dies im darauffolgenden Spiel auch zu bestätigen.

Auch mit der Zweitvertretung rangieren die Gastgeber auf dem 3. Platz, was schon alleine für die Qualität der Murgtäler spricht. Aufgrund der seit Wochen anhaltenden Personalprobleme insgesamt keine leichten Reisen für die Ulmer Teams.

Höchster Saisonsieg ausgerechnet gegen die „Nullvierer“

Steven Müller und Marvin Schell waren im Duell der Tabellennachbarn die Offensiv-Protagonisten beim SV Ulm, während Rouven König als Abwehrgarant den so schwer zu bremsenden Goalgetter des FC Rastatt 04, Tiago Lopes, über weite Strecken aus dem Spiel nehmen konnte und so den Grundstein für den ungefährdeten Heimerfolg legte. Nach einer noch offenen Anfangsviertelstunde hatten sich die Gastgeber bei ihrem wohl besten Auftritt im Jahr 2026 die Festungsstädter zurecht gelegt und nach eigenen Ballgewinnen schnell nach vorne gespielt. Dies führte unweigerlich zu Torchancen, und so war es wieder einmal Steven Müller, der nach einem direkten Zuspiel von Kevin Brand völlig ungewohnt mit dem rechten Fuß für die Führung sorgte (31.). Danach stand Müller als Vorlagengeber im Mittelpunkt, Marvin Schell (34./44.) und Kevin Brand (43.) nutzten die Zuspiele eiskalt zum schon zur Pause vorentscheidenden 4:0 aus. Während die Gästeakteure zusehends mit sich selbst haderten, spielte der SV Ulm auch nach dem Seitenwechsel konsequent weiter und hatte dann aber auch noch Glück, als nach einem weiten Schlag von Manuel Friedmann aus der eigenen Spielhälfte heraus der Ball den Weg nach einem Aufsetzer im Strafraum über den entgegenlaufenden Keeper El Houssain hinweg in das Gästetor fand (54.). Mit dem 5:0 war die Partie nach weniger als einer Stunde Spielzeit längst entschieden, das schön herausgespielte 6:0 durch Marvin Schell mit seinem ersten Dreierpack in der „Ersten“ (70.) war der Sahne- und Schlusspunkt in einem sehr guten Spiel des SV Ulm gegen einen FC 04, der dem Druck der Hausherren nur in der Anfangsphase hatte standhalten können und dann eigentlich komplett einbrach.

Auch im Vorspiel hätte Team 2 zur Pause eigentlich locker mit drei oder vier Treffern vorne liegen können, doch die mangelnde Chancenverwertung zog sich wie ein roten Faden durch die gesamte Spielzeit und nagte auch in dieser Partie wieder an den Gastgebern. Die längst fällige Führung durch Alexander Schumann glich Fiertu mit einem direkt verwandelten Freistoß aus (40.), und als Lars Plutz seine Mannschaft kurz nach der Pause erneut in Front gebracht hatte (Foto unten), war es erneut Fiertu, der seine Elf zurück ins Spiel brachte (2:2/69.). Am Ende trauerten die Ulmer Spieler den vielen Möglichkeiten nach, und die Gäste freuten sich über einen Zähler am Münzwald, da sie nach einer Ampelkarte die letzten 20 Minuten in Unterzahl zu überstehen hatten.

Den erhofften Derbysieg fuhren die Frauen abschließend gegen die SG Schwarzach/Stollhofen ein, mussten sich aber bis zur 30. Minute gedulden, ehe Sarah Burkart der Führungstreffer gelang. In einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel sorgte schließlich ein Eigentor für die Entscheidung, ein Eckball war im Fünfmeterraum von einem Abwehrbein in das eigene Gehäuse zum Endstand (2:0) weitergeleitet worden (81.).

Rastatt 04 erstmals zu Gast am Münzwald

Erstmals in der Vereinsgeschichte gastiert die 1. Mannschaft des FC Rastatt 04 in einem Punktespiel am Münzwald (Sonntag, 15.00 Uhr). Schon das Aufeinandertreffen im Hinspiel im altehrwürdigen Münchfeld-Stadion war eine Premiere, wo sich beide Teams nach zwei grundverschiedenen Spielhälften am Ende leistungsgerecht 3:3 trennten und die Ulmer Defensive den Goalgetter der Festungsstädter, Tiago de Oliveira Lopes, einfach nicht in den Griff bekommen wollte. Dieses Duell wird nun auch im Rückspiel von entscheidender Bedeutung sein, und da beide Mannschaften im Aufstiegsrennen längst ausgeschieden und auch sonst gesichert sind, geht es in der absoluten Endphase der Saison nur noch um das Prestige und eine mögliche Verbesserung in der Tabelle.

Das Vorspiel bestreiten die Reserven beider Vereine (13.00 Uhr), die Gäste haben bereits die Austragung als Flex-Modell angekündigt, da heißt es wird 9 gegen 9 gespielt. Die Reserve der FC 04 hat sich im Übrigen in der Rückserie stark verbessert, während die Hausherren noch immer auf den ersten Erfolg nach der Winterpause warten.

Komplett verlegt wurde sogar die Partie der „Dritten“ gegen die Reserve der SG Lauf/Obersasbach. Die Begegnung wird auf Antrag der Gäste am 27. Mai nachgeholt.

Den Anschluss des Fußball-Sonntags am Münzwald bildet das Derby der Frauen gegen die SG Schwarzach/Stollhofen (17.00 Uhr). Die Gastgeberinnen wollen sich dabei die 0:2-Niederlage im Hinspiel im Hohlerwald revanchieren.   

Zwischenhoch jäh beendet

Wie gerade einmal drei Wochen zuvor schrammten die Ulmer Herren erneut ganz knapp an einer kompletten Nullnummer vorbei. Diesmal waren es vordergründig personelle Gründe, die am Ende des Tages zu Niederlagen bei den Auswärtsauftritten aller Teams sorgten.

Am meisten bluten musste natürlich die „Dritte“ bei ihrem ohnehin schwierigen Gastspiel in Varnhalt, wo sie sich immerhin am Limit verkaufte und die erwartete Niederlage angesichts glücklicher Treffer der Gastgeber mit 0:4 noch in Grenzen halten konnte.

Für Team 2 gab es beim VfR Bischweier II nichts zu holen (0:3), mehr erhofft hatte man sich nach dem Zwischenhoch sicherlich von der 1. Mannschaft, die in Bischweier aber kurzfristig auf den erkrankten Stammkeeper Lukas Justus verzichten musste, der dann von Goalgetter Steven Müller ersetzt wurde, dafür aber natürlich in der Offensive eine riesige Lücke hinterließ. Hoch motivierte Gastgeber, die noch mitten im Abstiegskampf stehen, nutzten dies gerne aus, führten durch Abwehrchef Zuckriegl (28.), Schickinger (40.) und Unser (53./63./Strafstoß) bereits mit 4:0, ehe Ruben Thaller (Foto) mit seinen Toren (66./90.) das Resultat bis zum Ende hin noch etwas freundlicher gestalten konnte. Der VfR konnte sich von der Riege der noch abstiegsbedrohten Vereine mit diesem Dreier etwas absetzen, muss aber immer noch um den Klassenerhalt bangen.