Über das Pokal-Aus konnte auch der jüngste Erfolg in Obertsrot (2:1) nicht hinwegtrösten, aber die Mannschaft zeigte eine positive Reaktion und beendete gleichzeitig ihren jüngsten Negativlauf. Gegen den TSV Loffenau (Sonntag, 15.00 Uhr), der nach Spitzenreiter Ötigheim die meisten Rückrundensiege einfahren und sich inzwischen auf den dritten Rang verbessern konnte, kann das Team nun nachlegen, wenngleich aus dem Hinspiel mit dem deutlichen 1:6 die bislang höchste Bezirksliga-Pleite des SV Ulm überhaupt zu Buche steht. Grund genug, sich mit einer guten Leistung zu revanchieren. Für den TSV geht es in erster Linie darum, die aktuelle Platzierung zu bestätigen, die Abstände nach ganz vorne sind viel zu groß, um sich hier überhaupt noch realistische Hoffnungen machen zu können. Ulms Trainer Jonathan Wisser muss in diesem Heimspiel noch auf Marvin Schell verzichten, der nach seiner Hinausstellung im Pokal für zwei Begegnungen gesperrt wurde. Außerdem dürfte Tobias Rummel nach Zehenbruch sicher ausfallen, und hinter dem Einsatz des zweiten Innenverteidigers Patrick Ernst (Platzwunde) steht noch ein dickes Fragezeichen.
Im Fahrwasser der Loffenauer „Ersten“ kletterte auch die Reserve des TSV in der Rückrunde nach oben und wird sich bei Ulm II (13.00 Uhr) für die bislang einzige Heimniederlage dieser Spielzeit ebenfalls revanchieren wollen.
Team 3 empfängt bereits um 11.00 Uhr die Reserve des FC Schwarzach und würde natürlich gerne einen Derby-Sieg einfahren.
Beim Remis gegen den SV Obersasbach ließen die Frauen einen klaren Aufwärtstrend erkennen und wollen nun auch in Bischweier (17.00 Uhr) punkten.