Vorschau zum anstehenden Wochenende – Männer müssen auf die Reise gehen!

Während die Kleinfeld-Mannschaft der Frauen an diesem Wochenende spielfrei hat, empfangen die Frauen 1 am Sonntag (15.00 Uhr) den FC Schwarzach zum Derby am Münzwald und hoffen nach zwei torlosen Begegnungen endlich wieder auf eigene Treffer und vielleicht sogar einen Sieg im Nachbarschaftsduell.

Bereits am Samstag, ebenfalls um 15.00 Uhr, tritt die „Erste“ im Landesliga-Spiel beim FV Würmersheim an und strebt im Nordbereich einen Zähler an. Die Gastgeber unterlagen nach einer Erfolgsserie völlig überraschend dem SV Oberwolfach am vergangenen Mittwoch im Nachholspiel zu Hause mit 1:2 und verpassten durch die Heimniederlage den Sprung in den vordersten Tabellenbereich. Doch auch unsere Mannschaft hat nach der Heimpleite gegen Oppenau (2:4) etwas gutzumachen und hofft auf eine Überraschung beim FVW. 

Am Sonntag gastieren die Reserven dann beim SV Weitenung und wollen im Blumendorf ihren jeweiligen Erfolgstrend fortsetzen. Allerdings möchten auch unsere Fußballfreunde vom SVW zeigen, dass sie besser sind als es die derzeitigen Platzierungen erscheinen lassen (Spielbeginn um 13.15 Uhr und 15.00 Uhr). Auf jeden Fall erwarten unsere vielen mitreisenden Fans sicherlich spannende Begegnungen.

Noch ein Hinweis an alle: Bittet achtet auf die Maskenpflicht!  

Spannende Partie gegen den starken SV Vimbuch zu erwarten

SV Ulm II – SV Vimbuch (Sonntag, 15.00 Uhr, Kreisliga A). Ausgerechnet gegen die Reserve des FV Baden-Oos kassierte der noch selten so erfolgreich in die Spielzeit gestartete SV Vimbuch nun seine erste Saisonniederlage. Das 1:2 gegen den Aufsteiger ließ die Elf von Trainer Torsten Ernst in der Tabelle natürlich etwas in der Spitzengruppe zurückfallen, dementsprechend werden die Bühler Vorstädter nun in Ulm mit aller Macht versuchen, diese Scharte wieder auszuwetzen. Ohnehin hielt sich Vimbuch in den bisherigen A-Klassen-Duellen gegen Ulm II überwiegend schadlos und musste vor fast genau vier Jahren die bisher einzige Niederlage gegen die Münzwald-Reserve einstecken. Der Ulmer Trainer Sascha Steimel ist mit seiner Mannschaft nach unglücklichem Auftaktprogramm und vermeidbaren Niederlagen inzwischen auf die Erfolgsspur eingebogen und überzeugte mit zuletzt zwei Siegen, darunter das jüngste 3:1 in Haueneberstein. Mit diesem wiedererlangten Selbstvertrauen will das Team nun auch in die Partie gegen den SVV gehen und den vom Tabellenstand her klar favorisierten Gästen Paroli bieten.

Das Vorspiel zwischen Ulm III und Vimbuch II beginnt um 15.15 Uhr.      

Im Anschluss haben die Frauen des SV Ulm in der Bezirksliga den SV Scherzheim zu Gast und würden sich zu diesem sicherlich spannenden Derby viele Zuschauer wünschen (Spielbeginn 17.00 Uhr). 

Bereits am Samstagnachmittag gastiert die „Erste“ in der Landesliga beim Tabellenführer Stadelhofen, hat in dem Rench-Ort nichts zu verlieren und kann eigentlich nur überraschen, da gemeinhin jeder mit einem klaren Heimsieg des Spitzenreiters rechnet.  Verzichten muss Spielertrainer Fabian Ernst in dieser Partie auf seinen erfolgreichsten Stürmer Steven Müller, der eine Ampelkartensperre abzusitzen hat. Zudem ist nach der Verletzung des aktuellen Stammkeepers Erwin Janzer noch nicht final  geklärt, wer den Sturmlauf der Hausherren zwischen den Pfosten stoppen soll.

                    

Neuauflage des Aufstiegs-Rückspieles am Münzwald

SV Ulm – SC Offenburg (Sonntag, 16.00 Uhr, Landesliga). Zur Neuauflage des Aufstiegsspieles aus dem Jahr 2019 kommt es an diesem Sonntag am Münzwald, nun gastiert der damals schon siegreiche SC Offenburg allerdings als klarer Favorit in Ulm. Als eine von nur noch drei ungeschlagenen Mannschaften in der Landesliga reisen die Gäste in den Norden und wollen die verlorenen Zähler aus dem jüngsten Heimspiel gegen den SV Sinzheim (0:0) mit dem angestrebten vierten Saisonsieg zurückerobern. Ein Dreier gegen den SVS hätte das Team sogar auf den zweiten Rang und damit zum schärfsten Verfolger des Spitzenreiters Stadelhofen gehievt. Im Gegensatz zu den Gästen, deren Kader sich nach dem Aufstieg inzwischen doch deutlich verändert hat, agieren die Hausherren noch immer überwiegend mit der gleichen Besetzung und setzen so auf eine gesunde Kontinuität. Leider blieb es auch zuletzt in Ottersweier für das Team um Spielertrainer Fabian Ernst bei den drei Zählern auf der Habenseite, durch einen unnötigen Gegentreffer in der Schlussphase brachte man sich selbst um die Punkteilung in der Lindengemeinde. Ungleich schwieriger wird die Begegnung nun gegen den Tabellenvierten, der mit Cisse und Bayer noch immer über ein außergewöhnlich gutes Sturmduo verfügt, zu dem sich der frühere Gamshurster Torjäger über die Zwischenstation SV Freistett hinzugesellte. Parallel zum Landesliga-Heimspiel müssen die Reserven in Haueneberstein antreten und wollen auch im Kurstadt-Teilort weitere Punkte sammeln. Dort muss aber vor allem die „Zweite“ auch in den Zweikämpfen deutlich an Robustheit zulegen, zumal die Gastgeber unter Zugzwang sind und für die eigenen Fans angesichts der überraschenden Derby-Niederlage bei der Ooser Reserve von einer deutlich besseren Seite zeigen wollen

Mit Rückenwind in das zweite Heimspiel

SV Ulm – FV Langenwinkel (Sonntag, 17.00 Uhr, Landesliga). Mit dem Moralschub des Last-Minute-Sieges in Altdorf geht der SV Ulm in sein zweites Landesliga-Heimspiel und würde nun auch am Münzwald gerne seine Punktepremiere in der neuen Spielklasse feiern. Zu übermächtig war beim ersten Auftritt der haushohe Favorit aus Bühl, aber auch viel zu passiv und ängstlich agierte die Mannschaft vor zwei Wochen. Dies darf man sich nicht noch einmal erlauben, der FV Langenwinkel wäre als spielstarkes Team  klarer Nutzer eines erneut verhaltenen Auftrittes auf heimischem Gelände. Gästetrainer Dan Calinescu steht eine erfahrene und clevere Mannschaft zur Verfügung, Stürmer Oleg Motta ist mit vier Treffern in der Spitzengruppe der Landesliga-Torjäger eingruppiert. Eine schwierige Aufgabe also für den Aufsteiger gegen den Gast aus dem Lahrer Teilort, aber vielleicht hat sich die Mannschaft um Spielertrainer Fabian Ernst mit dem sicherlich glücklichen Sieg nun auch das notwendige Selbstvertrauen geholt.      

Derby gegen den Tabellenführer

SV Ulm II – SV Scherzheim (Samstag, 17.00 Uhr, Kreisliga A). Nach einigen Jahren in unterschiedlichen Spielklassen kommt es nun wieder zum Derby mit den Südstädtern, die als Tabellenführer und somit natürlich auch als Favorit an den Münzwald reisen und ihre bis dato weiße Weste auch nach wie vor sauber halten wollen. Trainer Rene Retsch schaffte es in kurzer Zeit, eine homogene und erfolgreich agierende Mannschaft zu formen und hatte Sasbach (4:0) und  Baden-Oos (2:0) bereits zwei Reserveteams vor der Brust, mit der „Zweiten“ des SV Ulm folgt nun der nächste Kontrahent aus dieser Kategorie. Ulms Trainer Sascha Steimel wiederum verpasste mit seinem Team zum Start nur knapp einen Teilerfolg in Gamshurst, die zwischenzeitliche 2:1-Führung war dabei leider nur von zu kurzer Dauer. Die Mannschaft schien eigentlich den Makel von zwei grundverschiedenen Spielhälften längst abgelegt zu haben, nun brachte dieser Rückfall die junge Truppe um den Lohn der Mühen. Gegen den SVS muss sich das Team allerdings noch wesentlich mehr strecken als zuletzt im Acherner Teilort.    

Das Vorspiel zwischen Ulm III und Scherzheim II beginnt um 15.15 Uhr.      

Derby zum 1. Heimspiel gegen den Titelanwärter

SV Ulm – VfB Bühl (Samstag, 17.00 Uhr, Landesliga). Ausgerechnet den wohl attraktivsten Gegner sieht der Spielplan für das erste Landesliga-Heimspiel als Gegner des SV Ulm vor. Und die Favoritenrolle liegt beim ersten Punktespiel zwischen den beiden Kontrahenten eindeutig bei den Gästen, die in der Vorsaison als Tabellenzweiter nur knapp den Aufstieg verpassten und nun mit einigen Verstärkungen und somit qualitativ noch weiter gesteigert einen neuen Anlauf in Richtung Verbandsliga nehmen. Während der erfahrene Trainer Alexander Hassenstein nur auf den wegen einer Ampelkarte gesperrten Ziegler verzichten muss, verlängerte sich die Ausfallliste bei den Hausherren durch die Verletzung von Neuzugang Philipp Schnurr noch um einen weiteren Akteur, sodass Spielertrainer Fabian Ernst mit einem dünn besetzten Kader in das Derby am Münzwald geht. Seine Mannschaft musste sich in der Vorwoche erst in der Schlussphase dem FV Elchesheim geschlagen geben, doch die nachlassende Kraft lag nicht unbedingt an mangelnder Kondition, sondern eher an der Tatsache, dass man über die gesamte Spielzeit hinweg wesentlich mehr in das Spiel gegen den Ball investieren musste als die Hausherren und so die entscheidenden Körner am Ende fehlten. Leider konnte Ulm nicht die offenkundigen Schwächen in der Elchesheimer Defensive nutzen und wurde am Ende mit den entscheidenden Treffern um den Lohn der Mühe gebracht. Gegen die Zwetschgenstädter wird die Aufgabe nun jedoch noch um einiges schwieriger. 

Landesliga – Premiere

FV RW Elchesheim – SV Ulm (Samstag, 17.00 Uhr, Landesliga). Mit dem Anpfiff der Begegnung in Elchesheim betritt der SV Ulm erstmals die Landesliga-Szene und steht zur Premiere gleich vor einer ganz großen Hürde. Die Hausherren konnten mit Spielertrainer Dirk Rohde einen zuvor in Nordbaden sehr erfolgreichen Coach verpflichten, der zuletzt Fortuna Kirchfeld in die Verbandsliga führte. Nach einigen Abgängen, unter anderem die Huber-Brüder Florian und Sven, die über Jahre hinweg das Geschehen bei RWE entscheidend geprägt hatten, verspricht man sich nicht zuletzt auch von dem Dutzend an Neuzugängen nicht nur den einen oder anderen „Einschlag“ in der Landesliga-Elf, sondern auch die Umsetzung des Trainerkonzeptes mit einem schnellen und attraktiven Offensivfußball. Dies zu verhindern sollte das primäre Ziel des SV Ulm sein, insbesondere weil nur mit Ausnahme des Pokalerfolges in Loffenau die Defensive in den bisher gezeigten Darbietungen oft sehr schwankte, zahlreiche Gegentreffer waren hier die Folge. Stabilität könnte Spielertrainer Fabian Ernst hier mit dem einen oder anderen Urlaubs-Rückkehrer und damit einem wieder besser gefüllten Kader erlangen. Als Aufsteiger hat der SV Ulm ohnehin nichts zu verlieren und kann durchaus selbstbewusst an den Start gehen. Allerdings gehen die Hausherren auch mit einem 5:4-Pokalsieg gegen das Landesliga-Spitzenteam aus Hofstetten an den Start. Ein Corona-Fall in den eigenen Reihen ließ die Auftaktbegegnung am vergangenen Wochenende in Sinzheim platzen, sodass auch die Rot-Weißen dem Punktspielstart nun entgegenfiebern.     

Szene aus dem bisher einzigen Pflichtspiel-Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten im Jahr 2014, als man sich im Finale des Bezirkspokales in Elchesheim gegenüber stand und den klassenhöheren Gastgebern dann auch den Sieg überlassen musste

Verbandsligist SV Bühlertal im Pokal zu Gast

SV Ulm – SV Bühlertal (Freitag, 18.30 Uhr, Verbandspokal). Test- oder Freundschaftsspiele gab es schon einige, doch nun stehen sich die beiden Kontrahenten auch erstmals in einem Pflichtspiel gegenüber. Die Gäste steigerten sich in der vergangenen Saison als Aufsteiger nach eher schwachem Saisonstart zu einem ernst zu nehmenden Mitglied in der Verbandsliga und verschafften sich mit guten Leistungen und einem Rang im Mittelfeld der Tabelle durchaus Respekt in der höchsten südbadischen Liga. Trainer Johannes Hurle kann zur neuen Spielzeit mit den namhaften Neuzugängen Gregor Dörflinger (SV Oberachern) und Rückkehrer Jonathan Steinmann (Schirrheim/Elsaß) zudem noch zwei weitere Akteure zu dem ohnehin schon spielstarken Kader hinzufügen und die ohnehin schon gefährliche Offensive noch flexibler bestücken. Zwar ein Highlight für die Hausherren, aber auch gleichzeitig eine ungemein schwierige Aufgabe gegen den SVB. Trainer Fabian Ernst kann jedoch mit seinem Team den Rückenwind des zuvor eher nicht erwarteten Sieges in Loffenau mitnehmen und freut sich natürlich auf die bevorstehende Aufgabe. Im gelang damit ein optimaler Einstand als Chef-Übungsleiter am Münzwald, der Sieg beim TSV basierte jedoch einmal mehr auf einer absolut geschlossenen Mannschaftsleistung, auf deren Grundlage auch die Erfolge der vergangenen Jahre ruhten. Auffällig unauffällig einmal mehr Nils Helmholdt, der im Mittelfeld fast alle Zweikämpfe für sich entschied und dann auch noch zweimal goldrichtig stand, um die entscheidenden Treffer zu markieren. Auf Ulmer Seite hofft man, die Partie gegen den Favoriten vom Mittelberg so lange als möglich offen und die Spannung damit hoch zu halten.         

Pokalduell in Loffenau

TSV Loffenau – SV Ulm (Samstag, 17.00, Verbandspokal). Im ersten Pflichtspiel nach dem abrupten Ende der vergangenen Spielzeit stehen sich zwei eigentliche Gewinner der Pandemie gegenüber. Der SV Ulm konnte als ernannter Meister in die Landesliga aufsteigen, wo der TSV Loffenau als Schlusslicht mitten im Abstiegsstrudel dem Krankheitsausbruch den Klassenerhalt letztlich kampflos zu verdanken hatte. Nun hat mit Spielertrainer Sven Huber (zuvor FV Elchesheim) ausgerechnet der Sohn des zwischenzeitlich interimsmäßig eingesprungenen Übungsleiters Joachim Huber die Position im Laufbachtal eingenommen und will die Mannschaft auch mit Hilfe einiger Neuzugänge wieder stabilisieren und in sichere Fahrwasser leiten. Als guter Test kommt den Hausherren natürlich dieses Pokalduell gegen den Aufsteiger durchaus entgegen, doch auch Fabian Ernst auf der anderen Seite weiß die Begegnung als echte Standortbestimmung durchaus zu schätzen. Der Ulmer Spielertrainer fiel zuletzt zwar wegen einer im Training erlittenen Verletzung aus, konnte dafür aber nicht nur den beiden Neuzugängen Marvin Mußler und Philipp Schnurr Einsatzzeiten in Testspielen gönnen, sondern auch dem einen oder anderen talentierten Akteur aus der sogenannten zweiten Reihe. Beide Teams haben natürlich Interesse an einem Weiterkommen, in der nächsten Spielrunde hätte man ein lukratives Heimrecht gegen den Gewinner der Begegnung SV Sinzheim / SV Bühlertal. Bei einem Ausscheiden drohen dem SV Ulm bis zum eigenen Saisonstart zudem drei Wochen ohne jegliches Pflichtspiel, da die Mannschaft gleich zum Auftakt als spielfrei geführt ist und dann erst am zweiten Spieltag das Debüt in der Landesliga feiern kann.      

Aktion beim letzten Auftritt in Loffenau noch in der Bezirksliga im Jahr 2018

Mit einem Spitzenspiel in die Winterpause

Rastatter SC/DJK – SV Ulm (Samstag, 14.30, Bezirksliga). Nach sechs Siegen in Serie hat der Landesligaabsteiger aus der Festungsstadt längst die Tabellenspitze erobert, aber auch der SV Ulm konnte nach der unglücklichen Heimniederlage gegen Lichtental die folgenden drei Partien wieder für sich entscheiden. Mit dem jüngsten Heimsieg gegen den Dritten aus Ottenau verschaffte das Team von Trainer Oliver Bethge nicht nur für sich auf dem zweiten Rang, sondern vor allem auch den jetzigen Gastgebern ein ordentliches Polster von fünf bzw. sieben Zählern auf den ersten Verfolger des führenden Duos. Rastatt musste sich nach dem Saisonstart mit dem neu formierten, jedoch personell hochwertigen Kader in der Bezirksliga zunächst einmal zurecht finden, noch nicht in Topform trennte man sich dann mit einem 2:2 im Hinspiel am Münzwald und unterlag keine zwei Wochen später, allerdings stark ersatzgeschwächt und auch ohne den im Urlaub weilenden Trainer Christian Unic, klar mit 4:7 im Pokal in Ulm. Zwischenzeitlich hat sich die Mannschaft nachweislich stabilisiert und ist, wenn man das Team ins Rollen kommen lässt, kaum zu bremsen. Nur knapp hinter Ulm verfügen die Hausherren über den zweitbesten Angriff der Liga, mit torgefährlichen Spielern wie Dorsner, Malecki, Vajic oder Riili sind die Hausherren in der Offensive also bestens bestückt und scheinen ihrer Favoritenrolle für die Rückkehr in die Landesliga nun auch gerecht zu werden. Unterdessen fährt der SV Ulm nicht unbedingt als Außenseiter, aber doch mit dem notwendigen Respekt und dem Wissen um die eigene Qualität zum Spitzenspiel in die Kreisstadt, wo die Einheimischen als einziger Verein im Bezirksoberhaus noch ohne Heimniederlage sind. Verzichten muss „Oli“ Bethge auf Alexander Janzen (Bänderverletzung am Sprunggelenk), Abwehrspieler Mahir Gökalp (krank) und seinen erst vor wenigen Tagen am Kreuzband operierten Spielführer Jonathan Wisser, der am vergangenen Wochenende zum Heimsieg nicht nur eine erneut herausragende Leistung abgeliefert, sondern zudem auch noch einen Treffer gegen Ottenau beigesteuert hatte. Dafür konnte der mehrere Wochen ausgefallene Fabian Ernst gegen die Murgtäler erstmals wieder für ein paar Minuten auflaufen und könnte in diesem Spitzenspiel auch schon wieder eine Option für die Startelf sein. Unabhängig von der Aufstellung wird die Mannschaft alles geben, um insbesondere auch ihrem Kapitän diesem insgesamt so erfolgreichen Fußballjahr 2019 einen schönen Abschluss zu bereiten.