Keine Tore, keine Punkte in Leiberstung

SV Leiberstung – SV Ulm II 1:0 (0:0, Kreisliga A Süd). Während SVL-Trainer Manuel Vogt die Stammkräfte Ackenheil, Schwitalsky, Schneider und Steimel zunächst auf der Bank ließ und der Jugend den Vorzug gab, musste Oliver Bethge auf Ulmer Seite nicht nur seine komplette Innenverteidigung ersetzen, sondern auch auf die Kreativspieler Manuel Oser und Julian Brand verzichten. Dies kam vor allem in der ersten halben Stunde zum Vorschein, als die Hausherren loslegten wie die Feuerwehr und schon in der Anfangsphase gleich drei gute Möglichkeiten liegen ließen. Mit zunehmender Spieldauer konnten sich die Gäste jedoch immer besser sortieren, Philipp Sauter räumte nun in der ungewohnten Defensivzentrale alles ab, und im Mittelfeld fanden Dennis Tran und Nils Helmholdt immer besseren Zugriff auf die Einheimischen Offensivakteure. Vor der Pause vergab dann auch die Ulmer Reserve ein, zwei gute Kontermöglichkeiten, ohne jedoch richtig zum Abschluss zum Abschluss gekommen zu sein.

Die erste Chance nach dem Seitenwechsel hatte dann wieder der SVL, als eine Hereingabe von einem Ulmer Spieler per Kopf an den Innenpfosten weitergeleitet wurde und Sauter den Ball anschließend von der Torlinie klärte (54.). Ausgerechnet einmal mehr aus einem Standard heraus brachte Spielführer Philipp Feist dann den Gegner der Ulmer „Zweiten“ per Kopfball nach einem Freistoß aus dem Halbfeld in einer Phase in Front, als die Reserve drauf und dran war, selbst in Führung zu gehen (70.). Unmittelbar zuvor hatte Nils Helmholdt noch mit einem Distanzschuss das Tor der Einheimischen nur knapp verpasst, in der 75. Spielminute nagelte dann Steffen Kaiser einen Freistoß an das Lattenkreuz des SVL (75.). Selbst nach der Ampelkarte für Niklas Früh nach wiederholtem Foulspiel (77.) waren die Gäste nun absolut am Drücker und drängten auf den Ausgleich. Den verpasste dann erneut Steffen Kaiser mit einem an ihm selbst verschuldeten Strafstoß, als Keeper Maurizio Metzger seinen Elfer abwehren konnte (77.) und damit den Heimsieg seiner Mannschaft rettete.

Bereits am Tag zuvor blieben die Zähler ebenfalls bei den Gastgebern, Marvin Götz, Christian Vollmer, Waldemar Lind und Bryan Bach stellten bei Gegentreffern von Moritz Urlaub und Daniel Burger kein ebenso umkämpften und knappen Heimerfolg des SVL II gegen Ulm III (4:2) sicher. gw

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Lars Nollau – Nicolai Metzinger, Mahir Gökalp, Philipp Sauter (86. Stephan Reiß), Robin Knebel – Benjamin Gembruch (86. Sebastian Kümmich), Nils Helmholdt, Justin Schumann, Dennis Tran, Steffen Kaiser – Niklas Früh.

Nachholspiel in Leiberstung

SV Leiberstung – SV Ulm II (Mittwoch, 19.15, Kreisliga A). Sieben Punkte aus den Heimspielen gegen Ottenhöfen II, Neusatz und Bühl II sind zwar nicht ganz die erhoffte Maximalausbeute, aber dennoch konnte die Ulmer Reserve eminent wichtige Zähler auf der Habenseite verbuchen und verpasste auch in Vimbuch (2:3) nur hauchdünn einen weiteren Zähler. In den nun anstehenden Begegnungen hängen die Trauben ungleich höher, vor allem im Nachholspiel beim SV Leiberstung hat man eine der aktuell erfolgreichsten Mannschaft vor der Brust, die zuletzt sieben Spiele ohne Niederlage absolvierte und am Sonntag auch beim VfR Achern mit 2:1 siegreich blieb. Das Team von Spielertrainer Manuel Vogt hat sich nach einem durchwachsenen Saisonauftakt längst erholt und sich mittlerweile im vorderen Mittelfeld platziert, allerdings ist der Abstand nach vorne inzwischen viel zu groß, um hier noch eingreifen zu können. Daher wird es für die Hausherren alleine darum gehen, die Serie fortzuführen und sich gleichzeitig für die Saison-Auftaktniederlage am Münzwald zu revanchieren. Gästetrainer Oliver Bethge wird seine Mannschaft auf verschiedenen Positionen umbauen müssen, da einige Spieler bedingt durch ihr Studium nicht da sind, dennoch hofft er, dass sein Team an die Leistungen der letzten Begegnungen anknüpfen und die Partie so lange als möglich offen halten kann. gw

Wichtiger Sieg im Kellerduell der Kreisliga A

SV Ulm II – VfB Bühl II 2:0 (0:0, Kreisliga A Süd). Im Duell zweier Kellerkinder konnte die Reserve des SV Ulm mit einem 2:0-Erfolg über die Zweitvertretung des VfB Bühl wichtige Zähler auf der Habenseite verbuchen und hat damit den Anschluss an die Mannschaften aus dem unteren Tabellenmittelfeld hergestellt. Bei schwierigen Bedingungen konnte sich die Gäste aus der Zwetschgenstadt in Halbzeit eins mit Windunterstützung leichte Feldvorteile erarbeiten, ohne dabei jedoch zu klaren Torchancen zu kommen. Da auch das Spiel der Gastgeber von vielen Unwägbarkeiten geprägt war, gingen die Mannschaften mit einem torlosen wie leistungsgerechten Resultat in die Kabinen.

Den besseren Start in die zweite Spielhälfte erwischten dann die Gastgeber. Ein Befreiungsschlag vom Ulmer Torhüter Lars Nollau wurde mit gehöriger Windunterstützung immer länger und länger und konnte schließlich von Justin Schumann zum 1:0 verwertet werden, als er den Ball am heraus eilenden Keeper Jakob Groll vorbei schob (56.). Nur wenige Minuten später schloss Ulms Tom Eisele eine schöne Einzelaktion mit einem Schuss ins lange Eck ab (64.). Damit war das Spiel praktisch entschieden, denn der Gast konnte sich im kompletten zweiten Durchgang außer einigen Standards keine wirklich torgefährlichen Situationen erarbeiten. Das Team von Trainer Oliver Bethge war am Ende insgesamt gesehen um die beiden Treffer besser und den zweiten sich damit zweiten Heimerfolg in Serie und kann nun mit dem Dreier im Rücken die schwierigen Auswärtsaufgaben in Leiberstung (Mittwoch) und Sasbachwalden (Sonntag) angehen.

tl/gw

Der SV Ulm II spielte in folgender Aufstellung:

Lars Nollau – Nicolai Metzinger, Luca Bellante (83. Stephan Reiß), Jannik Heß, Robin Knebel – Julian Brand (68. Niklas Früh), Philipp Sauter, Manuel Oser, Tom Eisele (91. Yannick Scherer), Benjamin Gembruch (86. Sebastian Kümmich) – Justin Schumann.

Abstiegsduell gegen Bühler Landesliga-Reserve

SV Ulm II – VfB Bühl II (Sonntag, 15.00, Kreisliga A Süd). Nach Ottenhöfen II und Neusatz hat die Ulmer Reserve nun mit dem VfB Bühl einen weiteren Konkurrenten im Abstiegskampf am Münzwald zu Gast. Die Zwetschgenstädter beendeten das Fußballjahr 2017 mit einem enorm wichtigen 2:0 gegen den TuS Hügelsheim und rangen am vergangenen Sonntag der SG Lauf/Obersasbach ein torloses Remis ab. Ein Spiel weniger, aber nach Zählern gleichauf (12), liegt das Team von Spielertrainer Munja Broß nun in direkter Nachbarschaft zu den Gastgebern, die ihrerseits am vergangenen Wochenende einmal mehr an sich selbst scheiterten und trotz bester Möglichkeiten in einer turbulenten Schlussphase in Vimbuch (2:3) ohne Punkterfolg blieben. Der einheimische Keeper Joshua Treffert vereitelte dabei gleich mehrfach den wohl verdienten Ulmer Ausgleich, sodass Coach Oliver Bethge seine Mannschaft nun vor dem Abstiegsduell gegen die Landesliga-Reserve wieder aufrichten muss. Positiv in Vimbuch war, dass Alexander Janzen nach längerer Verletzungs- und Krankheitspause wieder mitwirken, Spielpraxis sammeln und auch einige Impulse setzen konnte, und dass das Team seine spielerischen Möglichkeiten zumindest bis vor das gegnerische Tor entfalten konnte. Gegen den zuletzt defensiv erstarkten Gast müssen die vorhandenen Chancen jedoch besser genutzt werden, wenn man den so nötigen Heimsieg gegen den VfB erringen will.

Führung nicht ausgebaut, nicht über die Zeit gebracht und damit Heimsieg verpasst

SV Ulm – VfR Bischweier 1:1 (1:0, Bezirksliga). Die Hausherren hatten sich für das erste Heimspiel seit Oktober 2017 sehr viel vorgenommen und wollten endlich den ersten Dreier am Münzwald einfahren. Dazu begann die Partie eigentlich optimal, denn schon in der dritten Spielminute verlängerte Nils Helmholdt per Kopf einen Freistoß von Michael Leppert zum frühen 1:0 für den SV Ulm. Doch anstatt mit der schnellen Führung im Rücken die notwendige Sicherheit zu finden, wurden in der Folge zahllose Bälle viel zu schnell und damit ungenau in die Spitze gespielt, andererseits konnten die wenigen ankommenden Vorlagen dort dann auch nicht gehalten bzw. verteidigt werden. Dies führte schließlich zu mehr Spielanteilen der Gäste, die das Mittelfeldspiel mit den auffälligen Julian Strolz und Marius App immer mehr dominierten, jedoch von der Ulmer Defensive weitestgehend vom Strafraum ferngehalten werden konnten. Daher blieb es vor allem bei nicht ungefährlichen Distanzschüssen (27./Kai Unser) oder Freistößen (29. und 35./Marius App), die entweder das Tor knapp verfehlten oder von Robin Frietsch im Ulmer Kasten abgewehrt wurden, wie auch der letzte Schuss von Unser kurz vor der Pause. Nach dem Wiederanpfiff des insgesamt gut leitenden Schiedsrichters Lukas Zielbauer (FV Steinmauern) verpassten die Gastgeber durch Nils Helmholdt, Steven Müller und auch den eingewechselten Steffen Kaiser wiederholt nur knapp den zweiten Treffer, allerdings waren hier auch wieder die Flanken nicht exakt genug oder die Akteure kamen einfach immer einen Schritt zu spät. Genau in die zumindest vom Druck auf das gegnerische Tor her beste Phase der Einheimischen wirkte der plötzliche Ausgleich von Felix Maksimovic (74.), der sich von der linken Strafraumgrenze kommend fast ungehindert an der Torauslinie entlang in einer Einzelaktion den Weg zum Ulmer Gehäuse bahnen konnte, wie ein Genickschlag. Allerdings hatte sich der Treffer zu diesem Zeitpunkt auch längst, weil die Unzulänglichkeiten im gesamten Spiel der Hausherren immer mehr zunahmen. In der Schlussphase drängte Ulm zwar noch einmal auf den Siegtreffer, entblößte dabei aber im Harakiri-Stil die Abwehr unnötig und hätte sich mit dieser riskanten Spielweise gegen einen offensivstärkeren Gegner wohl eher noch eine Niederlage eingehandelt. Somit blieb es am Ende bei der Punkteteilung, mit der Gästetrainer Martin Fleck sicherlich besser leben konnte als sein Gegenüber Rolf Ernst, dessen Team die Vorgaben bei weitem nicht zu erfüllen wusste und erneut einen möglichen Sieg aus der Hand gab.

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Jacob Friedmann, Patrick Ernst, Björn Burst, Manuel Friedmann – Justin Schumann (46. Steffen Kaiser), Michael Leppert, Aykut Ademogullari (80. Benedikt Wisser), Nils Helmholdt (75. Tobias Rummel), Steven Müller – Markus Wengenmayer.

Hoffen auf ersten Heimsieg

SV Ulm – VfR Bischweier (Sonntag, 15.00, Bezirksliga). Je ein Sieg, ein Unentschieden und zuletzt die klare Vorrundenniederlage im Winkelberg-Stadion (2:5) sind in der Bezirksliga-Bilanz des SV Ulm gegen den VfR Bischweier verzeichnet. Das Gäste-Team von Trainer Martin Fleck gewann die drei letzten Spiele vor der Winterpause und kam zum Jahresauftakt 2018 zu einem 1:1 gegen den VfB Uzhurst. Damit rangiert die Mannschaft weiterhin mit nahezu ausgeglichener Bilanz genau in der Mitte der Tabelle und hat weder Ambitionen nach vorne, noch droht aktuell Gefahr aus dem Rückraum der Tabelle. Mit einer entsprechenden Gelassenheit kann der VfR also nun an den Münzwald reisen, wo die Einheimischen ihre Qualitäten auch in einem Heimspiel unter Beweis stellen können. Der letzte Auftritt am Münzwald datiert übrigens vom 29. Oktober 2017 (3:4 gegen den FV Baden-Oos), seither vielen alle anderen Begegnungen von Team 1 in Ulm der Witterung zum Opfer. Die beiden Auftaktbegegnungen nach der Winterpause musste das Team von Trainer Rolf Ernst ausgerechnet bei den beiden Top-Teams in Würmersheim (1:1) und Loffenau (0:3) bestreiten, erreichte beim Tabellenführer ein nicht unverdientes Remis und hätte bei besserer Chancenverwertung möglicherweise sogar auch aus dem Murgtal etwas Zählbares mitnehmen können, doch genau hier traten wieder die bekannten Probleme aus der Vorrunde zutage. Aufgrund der Erfolge der direkten Konkurrenz am vergangenen Wochenende ist die Abstiegszone wieder deutlich zusammengerückt, sodass ein Heimsieg für de SV Ulm, der in der dieser Spielzeit übrigens noch keinen verbuchen konnte, eigentlich Pflicht.

gw

Ansprechende Leistung trotz klarer Niederlage

TSV Loffenau – SV Ulm 3:0 (1:0, Bezirksliga).

Die Partie auf dem Loffenauer Kunstrasen war wesentlich enger, als es das scheinbar klare 3:0 am Ende zum Ausdruck brachte. Dabei konnten die Gäste lange Zeit die Tormaschinerie der Hausherren einigermaßen in Schach halten, Chancen der insgesamt spielstarken Hausherren waren jedoch nicht immer zu vermeiden, vor allem, wenn sich Torjäger Fabian Hammer aus der Zentrale löste und dann Raum für den in das Zentrum stoßenden Tobias Skubatz schaffte. Der hatte auch gleich die erste Möglichkeit der Partie, verzog aber aus halbrechter Position nur knapp (9.). Auf der anderen Seite sprang Spielführer Benedikt Wisser nach einer Flanke von Robin Waffenschmidt der Ball in Mittelstürmerposition zu weit vom Fuß, sonst hätte der SV Ulm auch durchaus in Führung gehen können (16.). Nach einer guten halben Stunde war es dann soweit, Skubatz hatte sich auf die rechte Außenbahn gestohlen und brachte dann irgendwie den Ball in den Fünfmeterraum, wo Benjamin Mangler am schnellsten reagierte und die Kugel über die Linie drückte. Der SV Ulm hatte durchaus eigene gute Aktionen, die aber meist am oder im Strafraum ohne Torabschluss endeten. Die beste Möglichkeit vor der Pause vereitelte dann Keeper Patrick Danes, der einen Kopfball von Steven Müller mit einer tollen Parade gerade noch um den Posten lenken konnte und somit den Ausgleich verhinderte (43.). Nach der Pause wurde die Partie etwas unkontrollierter und zerfahrener, Ulm drückte nun auf das 1:1 und verpasste durch Markus Wengenmayer (50.) und Müller (67.) aussichtsreiche Chancen, ehe der TSV bei nun deutlich mehr Raum seine Klasse ausspielen konnte und Fabian Hammer schließlich einen Konter zum 2:0 abschloss (72.). Quasi im Gegenzug hatten erneut Müller (73.) und Wengenmayer (74.) beste Kopfballmöglichkeiten, ehe Skubatz bei einem weiteren Gegenangriff mit dem 3:0 alles klar machte (75.). Schiedsrichter Robert Maier (SV Vimbuch) passte sich mit seiner Leistung einem insgesamt guten Spiel an.

gw

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Jacob Friedmann, Björn Burst, Patrick Ernst, Mahir Gökalp (80. Nikolai Metzinger) – Robin Waffenschmidt (65. Philipp Sauter), Michael Leppert, Tobias Rummel, Benedikt Wisser (60. Aykut Ademogullari), Steven Müller (80. Justin Schumann) – Markus Wengenmayer.

Wichtiger und klarer Heimsieg im Abstiegskampf

SV Ulm II – SV Neusatz 5:0 (3:0, Kreisliga A Süd).

Nachdem eine Woche zuvor gegen Ottenhöfen noch reihenweise Chancen vergeben wurden, gelang der Ulmer Reserve in diesem wichtigen Abstiegsduell ein optimaler Auftakt und führte bereits nach sechs Minuten mit 2:0. Zunächst verwandelte Justin Schumann einen Handelfmeter (4.), nur zwei Minuten später landete ein Freistoß von ihm zur Überraschung von Gästekeeper Christian Glaser im langen Toreck. Neusatz war sichtlich schockiert und reagierte zunächst mit übermäßiger Härte, die Folge war schließlich eine frühe Ampelkarte für Florian Zahn (24.), was den Einheimischen die Aufgabe natürlich noch mehr erleichterte. Zuvor hätte Schumann bereits seinen lupenreinen Hattrick vollenden können, eine Vorlage von Philipp Sauter brachte er aber diesmal nicht im Tor unter (14.). Vor allem angetrieben von Manuel Oser boten sich den wie befreit aufspielenden Hausherren noch weitere klare Möglichkeiten, zunächst hob er selbst den Ball über Torhüter Glaser hinweg an die Querlatte, nutzte später aber einen ungenauen Abwurf des Keepers und markierte noch vor der Pause das 3:0 (38.). Neusatz versuchte auch nach dem Seitenwechsel, angetrieben von Abwehrchef Sven Albrecht und Spielführer Stefan Schweder im Mittelfeld, dem Ulmer Angriffswirbel entgegen zu treten, war aber in Unterzahl fast chancenlos. Aaron Knebel (54.) und Justin Schumann mit seinem dritten Treffer (80.) auf Vorlage von Julian Brand erhöhten bis zum Schlusspfiff des sehr guten Schiedsrichters Jannik Braun (SV Nesselried) noch auf 5:0. Obwohl sichtlich angeschlagen, wechselte sich Gästetrainer Manuel Bäuerle im Laufe des zweiten Durchganges noch selbst ein, um den Auftritt seiner Mannschaft am Münzwald nicht zu einem Debakel werden zu lassen. Verhindern konnte auch er die klare Niederlage indessen nicht mehr.

Im Vorspiel erkämpfte sich Ulm III ein 0:0 Remis gegen den SV Neusatz II und konnte sich am Ende bei Torhüter Maximilian Simmes bedanken, dass die Mannschaft erstmals in dieser Spielzeit ohne Gegentor blieb. gw

Der SV Ulm II spielte in folgender Aufstellung:

Lars Nollau – Nicolai Metzinger, Luca Bellante, Jannik Heß, Robin Knebel – Julian Brand, Philipp Sauter, Manuel Oser (55. Niklas Früh), Tom Eisele (61. Basaiko Conteh), Aaron Knebel (76. Sebastian Kümmich) – Justin Schumann.

Waldemar Lind und Fabian Ernst ab Sommer am Münzwald

Ungeachtet der aktuellen Tabellensituationen laufen die Planungen des SV Ulm für die kommende Spielzeit auf Hochtouren. Die sportliche Leitung um Jochen Eisele und Spielausschuss Thomas Leppert konnten aktuell die Verpflichtung von Waldemar Lind (31) als künftigen Spielertrainer der 2. Mannschaft sowie Fabian Ernst (27) als Spieler und Co-Trainer von Team 1 bekannt geben. Waldemar Lind wird die Ulmer Reserve ab dem Sommer auch bei einem mögliche Abstieg aus der Kreisliga A, den es aktuell noch mit aller Macht zu verhindern gilt, übernehmen. Der torgefährliche Akteur hatte beim SV Appenweier bereits erste Erfahrungen als Spielertrainer sammeln können und ist derzeit noch beim SV Leiberstung aktiv. Nach Torhüter Robin Frietsch, Björn Burst und zuletzt auch Michael Leppert kehrt nun mit Fabian Ernst ein weiterer Akteur zu seinem Heimatverein zurück an den Münzwald, wo alle teils gemeinsame und erfolgreiche Jugendjahre verbracht hatten. Fabian, Sohn des noch amtierenden Trainers Rolf Ernst, spielt seit vielen Jahren beim Landesligisten SV Sinzheim und kann auf eine tolle A-Jugendzeit beim Offenburger FV Erfahrung in der U19-Bundesliga Süd/Südwest zurückblicken, wo er damals unter anderem gegen den FC Bayern mit einem gewissen Thomas Müller spielte. Nach der Klärung dieser weiteren, wichtigen Personalien gilt beim SV Ulm nun das Hauptaugenmerk und die Bündelung der Kräfte auf den jeweiligen Klassenerhalt in der Bezirksliga und A-Klasse.

TSV Loffenau – SV Ulm (Samstag, 16.00 Uhr)

Das Glück, dass den Gästen noch in der Vorrunde so oft gefehlt hatte, stand dem SV Ulm zum Auftakt nach der Winterpause nun einmal so richtig beiseite und ließ die Mannschaft den zwar späten, aber insgesamt verdienten Ausgleich beim Spitzenreiter Würmersheim in der Nachspielzeit bejubeln. Es war der erste Punktverlust des überragenden Tabellenführers auf eigenem Gelände, der damit von Verfolger Loffenau zumindest in der Heimtabelle verdrängt wurde. Im Murgtal hat Spielertrainer Patrick Ebner bislang ganze Arbeit geleistet und den letztjährigen Abstiegskandidaten zum einem der Topanwärter auf den Landesliga-Aufstieg verwandelt. Die Torausbeute auf dem heimischen Kunstrasen (33:7) kann sich nicht nur sehen lassen, sondern verdeutlicht vor allem, dass man gerade in der Offensive über überragende Qualitäten verfügt (Grossmann, Mangler, Skubatz und Torjäger Hammer). Zwar konnte das Team am vergangenen Wochenende den Patzer des Tabellenführers mit einem eigenen 1:1 beim FV Bad Rotenfels nicht nutzen, wird diese Scharte aber beim anstehenden Heimauftritt auswetzen wollen. Der SV Ulm wird natürlich auch in Loffenau auf eine geordnete Defensive setzen, muss aber dort auf Manuel Friedmann (Urlaub) verzichten. Ansonsten dürfte Trainer Rolf Ernst wohl weitgehend dem Team vertrauen, dass schon in Würmersheim einen nicht erwarteten Zähler ergattern konnte.

gw