Spielbericht: SV Ulm – VfB Unzhurst

SV Ulm – VfB Unzhurst 1:1 (0:1, Bezirksliga). Ungünstig waren schon die Vorzeichen vor diesem Derby, denn Stürmer Markus Wengenmayer fiel verletzt aus, dazu fehlte der erkrankte Trainer Rolf Ernst und wurde von Oliver Bethge auf der Bank vertreten. Und genauso ungünstig startete sein Team auch in die Partie, gleich der erste viel versprechende eigene Angriff wurde von der Strafraumgrenze aus zum Konter für die Gäste, Constantin Schöttgen lief fast unbehelligt über das halbe Feld und bediente schließlich Timo Hensel, der schon nach 65 Sekunden die Führung für Unzhurst erzielte. In den Folgeminuten wirbelten die Gäste mit Tempo und Präzision durch das Mittelfeld, und erst nach dem knappen Fehlschuss erneut von Hensel (24.) kippte die Partie zugunsten der Hausherren, die nun immer mehr Zugriff auf das Spiel bekamen. Nach einer guten halben Stunde kullerte ein abgefälschter Schuss von Jacob Friedmann nur knapp am Pfosten vorbei, anschließend begann die Glanzzeit von Torhüter Florian Hodapp, der einen Distanzschuss von Manuel Friedmann aus dem Winkel fischte (39.), einen Kopfball von Björn Burst parierte (40.), mit dem Pausenpfiff erneut einen Kopfball von Alexander Janzen abwehrte und der Nachschuss von Jacob Friedmann dann im Verbund mit Verteidiger Marco Kübel geklärt werden konnte. Der SV Ulm hätte zum Wiederanpfiff also schon gut und gerne führen können und ließ auch im zweiten Spielabschnitt nicht nach, auf Flanke von Spielführer Benedikt Wisser schoss Steven Müller aus fünf Metern über das Tor (49.) und „Ben“ Wisser köpfte aus gleicher Entfernung den Ball nur kurze Zeit später über die Latte. Unermüdlich angefeuert von den eigenen Fans wurde der SV Ulm dann nach einer guten Stunde belohnt, Müller setzte bei einer Flanke nach und konnte Keeper Hodapp bei dessen einziger Unsicherheit den Ball abjagen, legte zurück auf Michael Leppert und dessen Flachschuss verlängerte Kapitän Wisser schließlich zum längst verdienten Ausgleich. Wenngleich technisch immer gefällig, war von den Gästen über weite Strecken nicht mehr viel zu sehen, die torgefährliche Offensivreihe um Hensel, Radu und Hodapp war zwar präsent, aber weitgehend aus dem Spiel, und die einzig wirklich gute Gelegenheit vereitelte Torhüter Robin Frietsch mit einer Glanzparade nach Freistoß von Spielertrainer Marcel Stern 64.). Die Hausherren mühten sich bis zum Schlusspfiff von Schiedsrichter Markus Benz (SSV Schwaibach/Gengenbach) noch um den Siegtreffer, mit Ausnahme von zwei Distanzschüssen von Jacob Friedmann und Aykut Ademogullari waren dann jedoch keine klaren Möglichkeiten mehr zu verzeichnen, sodass die Himbeerdörfler mit einem glücklichen errungenen Punkt im Gepäck die Heimreise antreten konnten. gw

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Robin Knebel, Björn Burst, Patrick Ernst, Manuel Friedmann –  Alexander Janzen (59. Steffen Kaiser), Jacob Friedmann, Aykut Ademogullari, Michael Leppert, Steven Müller – Benedikt Wisser.

Vorbericht: SV Ulm – VfB Unzhurst

SV Ulm – VfB Unzhurst (Sonntag, 15.00 Uhr, Bezirksliga). Wie schon in den vergangenen Jahren erwischte der VfB Unzhurst einen guten Saisonstart und profitierte dabei nicht zuletzt von der erneut guten Abwehrarbeit um Spielertrainer Marcel Stern, aber auch von der guten Form von Torjäger Cristian-Olivian Radu oder auch den anderen Offensivkräften Constantin Schöttgen und Christian Schlusser. Drei Siege in Folge sprechen für sich, das 9:0 gegen Durmersheim und auch der letzte Derby-Erfolg gegen Sasbach eine insgesamt deutliche Sprache, sodass die Himbeerdörfler auch aufgrund der aktuellen Tabellensituation in die Favoritenrolle für die anstehende Partie am Münzwald schon ganz automatisch gedrängt werden. Eine schwierige Heimaufgabe also für die Gastgeber, denen beim 4:1 in Durmersheim sicher noch kein Befreiungsschlag, aber dafür vielmehr der erste Saisonsieg gelang. Ein Schönheitspreis war im Heilwaldstadion bestimmt nicht zu verteilen, dafür stand für beide Mannschaften einfach zu viel auf dem Spiel und vor allem der „Dreier“ im Fokus. Dass sich letztlich der SV Ulm am Ende auch verdient durchzusetzen wusste, lag an der überwiegend gelungenen Umsetzung der taktischen Vorgaben und der deutlich höheren Qualität auf dem Spielfeld, wenngleich die spielerischen Mittel aufgrund der Gesamtumstände verständlicherweise in den Hintergrund gerieten. Für die sicherlich interessante Begegnung gegen den VfB stehen Trainer Rolf Ernst nun auch wieder Tobias Rummel und Matthias Lebherz zur Verfügung, Markus Wengenmayer dürfte nach seiner verletzungsbedingten frühen Auswechslung im Spiel der Reserve vom vergangenen Dienstag nun vorerst ausfallen.

Bereits am Freitagabend kommt es zum vorgezogenen Reserven-Spiel zwischen Ulm III und der SG Lauf/Obersasbach II (19.30 Uhr). gw

Neuer Pilates-Yoga-Qigong-Kurs

Ab 26.10. wird im Pater-Wieland-Haus wieder ein Pilates-Yoga-Qigong-Kurs angeboten.

Neueinsteiger sind herzlich willkommen. Es sind weder Vorkenntnisse noch eine

Mitgliedschaft erforderlich.

 

Kursstart: Donnerstag, 26.10. von 18-19 Uhr (10-mal)

 

Interessierte können sich bei Elli Schmidt (Tel. 98155) melden oder

per E-Mail: e.o.schmidt@t-online.de anmelden.

Bitte eine Gymnastikmatte mitbringen!

Spielbericht: SV Ulm II – SG Lauf/Obersasbach

SV Ulm II – SG Lauf/Obersasbach 0:1 (0:0, Kreisliga A Süd). Auswärts bislang noch ohne jeglichen Punktgewinn, setzten die Gäste von Beginn an auf eine kompakte Defensive um Spielertrainer Marko Kesch im Abwehrzentrum, davor organisierte der früher am Münzwald als Torjäger aktive Sascha Steimel mit viel Übersicht die Abwehrarbeit im Mittelfeld. Dennoch hätte der SV Ulm schon nach nur 21 Sekunden in Führung gehen müssen, als Robin Waffenschmidt mit einem Steilpass Julian Brand auf die Reise schickte und der den Ball dann aus halbrechter Position nur ganz knapp an Keeper Andreas Doninger, aber auch am langen Pfosten vorbeischob. Erneut Brand per Kopfball und Fußabwehr Doninger (10.), Lars Nollau nach einem Freistoß (33.) und schließlich wiederum Brand in ähnlicher Situation wie schon zum Spielbeginn (36.) vergaben noch vor der Pause beste Möglichkeiten für die Einheimischen, während die Gäste bis dahin nur gefährlich wurden, wenn die Hausherren ihren Torhüter Jan Litsch mit unnötigen und schlecht gespielten Rückpässen in die Bredouille brachten. Angesichts der vielen vergebenen Möglichkeiten kam es dann so, wie es erfahrene Beobachter längst befürchtet hatten: die erste richtig gute Möglichkeit nutzten die Gäste zur Führung, als Andreas Striebel einen Freistoß aus 18 Metern über die Mauer ins Toreck zirkelte (51.). In der Folge rannten die Gastgeber dem Rückstand planlos hinterher, es fehlten im letzten Spieldrittel die spielerischen Mittel, um die kompakte Defensive der Spielgemeinschaft auszuhebeln, sodass sich kaum noch klare Tormöglichkeiten ergaben. Auf der anderen Seite verpasste der eingewechselte Marco Steimel mit einem Lattenknaller eine der guten Kontermöglichkeiten auf Seiten der Gäste (90.), die den knappen Vorsprung schließlich problemlos über die Zeit brachten. gw

Der SV Ulm II spielte in folgender Aufstellung:

Jan Litsch – Tom Eisele, Lars Nollau, Nils Helmholdt, Dennis Tran – Justin Schumann (70. Luca Bellante), Matthias Lebherz, Robin Waffenschmidt (70. Benjamin Gembruch), Aykut Ademogullari (75. Tobias Rummel), Julian Brand – Markus Wengenmayer (20. Steffen Kaiser).

Spielbericht: FC Durmersheim – SV Ulm

FC Durmersheim – SV Ulm 1:4 (0:2, Bezirksliga). Während Gästetrainer Rolf Ernst trotz dreier Ausfälle auf eine eingespielte Mannschaft zurückgreifen konnte und dabei erstmals Aykut Ademogullari in der Startelf aufbot, nahm Christian Hofmeier im Gegensatz zur vorangegangenen Kanterniederlage einige Änderungen vor und bot unter anderem Routinier Sven Eisen als  Sturmspitze auf. Während sich der frühere Torjäger alleine in vorderster Front aufrieb und schon nach einer knappen halben Stunde mit einer Zerrung verletzt vom Platz musste, hatten die Gäste den besseren Start und bestimmten zwar über weite Strecken die Partie, konnten sich zunächst aber keine klaren Tormöglichkeiten gegen die defensiv ausgerichteten Hausherren erarbeiten. Genau zu dem Zeitpunkt, als sich Durmersheim erstmals freispielen und Alexander Neer aus halbrechter Position den Ball weit über das Tor geschossen hatte, führte ein Fehlpass der Gastgeber zur Führung der Gäste, als Benedikt Wisser über die rechte Außenbahn den Ball nach innen legte und Alexander Janzen die Vorlage in der Strafraumitte verwertete (37.). Kurz vor der Pause verlängerte Patrick Ernst einen Freistoß von Steven Müller per Kopf zum 0:2 und sorgte damit bereits für eine Vorentscheidung im Heilwaldstadion, da die Hausherren, immer wieder angetrieben von ihrem Spielführer Tabo Mönsters, auf den meisten Positionen weit entfernt von Bezirksliga-Niveau waren. Die Gäste ließen mit einer konzentrierten Vorstellung auch nach dem Seitenwechsel nichts anbrennen und verpassten durch Alex Janzen (56.) und Aykut Ademogullari (58.) zunächst zwei gute Chancen, die dritte ließ sich Kapitän Benedikt Wisser jedoch nicht entgehen und beendete einen Konter mit dem 0:3 (62.). Ein Freistoßtreffer von Sven Radanovic sorgte zwar noch einmal für zwischenzeitliche Hoffnung bei der Phönix-Elf (78.), doch Aykut Ademogullari vollendete in der 84. Minute einen Angriff mit einem sehenswerten Schlenzer über Keeper Alexander Penkert hinweg zum 1:4 – Endstand. Der ehemalige Verbandsligist hatte lange Zeit im Rahmen der Möglichkeiten gut verteidigt, brach aber nach dem klaren Rückstand ein und hätte bei einer besseren Verwertung der vielen Strafraumsituationen am Ende noch deutlicher verlieren müssen. Schiedsrichter Rene Söllner (FV Malsch) behielt in vielen schwierigen Situationen immer den Überblick und leitete sehr gut. gw

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Robin Knebel, Björn Burst, Patrick Ernst, Manuel Friedmann –  Alexander Janzen (81. Robin Waffenschmidt), Jacob Friedmann, Aykut Ademogullari (87. Julian Brand), Michael Leppert, Steven Müller – Benedikt Wisser.

Spielbericht: SV Ulm – FV Ottersdorf

SV Ulm – FV Ottersdorf  3:3 (2:1, Bezirksliga). Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr und gingen nach exakt 90 Sekunden durch einen ungewohnten und daher überraschenden Rechtsschuss von Steven Müller ins lange Eck nicht nur früh in Führung, sondern konnten durch Alexander Janzen per Heber über Keeper Erwin Janzer nach einem Flugball von Björn Burst über die noch indisponierte Abwehrkette hinweg schnell das 2:0 (6.) nachlegen. Ottersdorf fand in der Folge mit Mühe und auch punktueller Härte immer besser ins Spiel, benötigte aber schon das schon regelmäßig auftretende Geschenk auf Seiten des SV Ulm, um durch Sturmspitze Marco Schlitter den Anschluss zu erzielen (20.), als ein sicher geglaubter Ball nicht geklärt wurde und der Angreifer für sein energisches Nachsetzen belohnt wurde. Das 1:2 nahm dem Ulmer Spiel vollends die Sicherheit, obwohl bis zur Pause noch immer beste Möglichkeiten (27./Fadeev nur knapp über das eigene Tor geklärt, 29./hält Janzer gegen Müller, 33./Patrick Ernst Zentimeter neben das Tor) vorlagen und ein 3:1 oder 4:1 durchaus möglich gewesen wäre.

Auch nach dem Wiederanpfiff durch den sicheren Schiedsrichter Markus Sattler (TSV Loffenau) lagen die Chancen zunächst auf Seiten der Gastgeber, als Markus Wengenmayer in der 52. und 54. Minute ein weiteres Tor verpasste. Danach folgte die stärkste Phase des FV Ottersdorf, dessen Gefährlichkeit bei Standards bekannt war und der in Person von Spielertrainer Stefan Kalkbrenner bei Freistößen eiskalt zuschlug. Zunächst zirkelte der Gästecoach den Ball aus gut 25 Metern in zentraler Position zum Ausgleich in den Torwinkel (56.), danach verlängerte der Ulmer Torjäger Müller einen weiteren Freistoß von Kalkbrenner in das eigene Gehäuse (2:3/72.). Während die Einheimischen in der Schlussphase alles nach vorne warfen und Ottersdorf gute Überzahlmöglichkeiten bei Kontern ausließ, wurden die Bemühungen der Ernst-Elf schließlich durch den kurz zuvor eingewechselten Aykut Ademogullari belohnt, der einen Eckball in der 93. Minute zum Ausgleich einköpfte und Schiri Sattler danach erst gar nicht mehr anspielen ließ. gw

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Jacob Friedmann, Patrick Ernst, Björn Burst (84. Aykut Ademogullari), Manuel Friedmann – Alexander Janzen (68. Justin Schumann), Michael Leppert, Benedikt Wisser, Matthias Lebherz (75. Tobias Rummel), Steven Müller –   Markus Wengenmayer.

Spielbericht: SV Ulm II – TuS Hügelsheim

SV Ulm II – TuS Hügelsheim 1:2 (0:1, Kreisliga A Süd). Die Ulmer Reserve konnte aber auch gar nichts vom Schwung des Auswärtssieges in Weitenung an den Heimauftritt am Münzwald übertragen und bot vor eigenem Publikum erneut eine schwache Leistung. Zwar konnten auch die Gäste im ersten Spielabschnitt nicht überzeugen, dennoch zog Kamil Witkowski aus dem defensiven Mittelfeld heraus zumindest Ansatzweise die Fäden im Aufbau und war per Hackentrick auch Wegbereiter der Pausenführung, die Patrick Leppert per Distanzschuss in der 43. Spielminute erzielte. Nach dem Seitenwechsel waren erneut die Spargeldörfler am Drücker und verpassten durch Danny Besirovic (50.) und Marvin Pütz (60.) beste Möglichkeiten, ehe Ulms Julian Brand von Keeper Marvin Dittmar nach einem weiten Diagonalball völlig unnötig fast auf der Torauslinie umgerissen wurde und der insgesamt gut leitende Schiedsrichter Joachim Pütz (SV Obersasbach) zurecht auf Strafstoß entschied. Lars Nollau ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen und glich aus (66.), doch Daniel Boon sorgte quasi postwendend für die erneute Führung des TuS. Hügelsheim hatte in der Schlussphase zwar keine eigenen klaren Chancen mehr, jedoch auch keine Mühe, den knappen Vorsprung gegen über weite Strecken planlos agierende Hausherren über die Zeit zu bringen.

Im Vorspiel konnte Team 3 eine zweimalige Führung durch Patrick Faust und Kevin Brand nicht nach Hause bringen und unterlag Hügelsheim II am Ende mit 2:3 (0:0). gw

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Jan Litsch – Nils Helmholdt, Lars Nollau, Luca Bellante (82. Yannick Scherer), Robin Knebel – Benjamin Gembruch (46. Dennis Tran), Julian Brand, Aykut Ademogullari (74. Kevin Brand), Tom Eisele, Steffen Kaiser – Niklas Früh (46. Robin Waffenschmidt).

Spielbericht: FV Bad Rotenfels – SV Ulm

FV Bad Rotenfels – SV Ulm 2:1 (1:0, Bezirksliga). Wie schon in der Vorsaison musste sich der SV Ulm nach ähnlichem Spielverlauf den Kurstädtern erneut mit 1:2 beugen und stand nach dem Schlusspfiff des insgesamt gut leitenden Schiedsrichters Christian Kolodziej (Frankonia Rastatt) wieder mit leeren Händen da, weil man nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Alexander Janzen nach Flanke von Matthias Lebherz (52.) die sich in der Folge bietenden Chancen nicht zu nutzen wusste und den Hausherren in dieser eigenen stärksten Phase die entscheidende Konterchance zum Siegtreffer eröffnete. Dabei hatte Trainer Rolf Ernst vor Spielbeginn noch einmal bewusst auf das gekonnte Umschaltspiel der Kurstädter über den spielstarken Sebastian Hertweck und den pfeilschnellen Torjäger Daniel Zimmer hingewiesen, die in genau dieser Kombination das Ulmer Mittelfeld und schließlich auch die Defensivreihe überliefen und Zimmer letztlich zum 2:1 (72.) abschloss. Nach gutem Beginn der Gäste hatte schon Andreas Rothenberger die erste Gelegenheit für das Team von Trainer Jens Dinger nach einer kurz ausgeführten Ecke völlig frei stehend zur frühen Führung nutzen können (9.), auf Ulmer Seite verpassten Steven Müller (5./19.) und Benedikt Wisser (12.) jeweils frei stehend vor Torhüter Manuel Droth einen eigenen Treffer, zudem parierte der Keeper kurz vor der Pause einen Foulelfmeter von Michael Leppert, nachdem Spielführer Wisser im Strafraum zu Fall gekommen war. Ein Freistoß und ein Heber über das Tor jeweils von Hertweck waren über weite Strecken des zweiten Spielabschnittes die einzigen klaren Möglichkeiten der Rotenfelser, auf Seiten der Gäste verpasste der eingewechselte Justin Schumann eine weitere gute Chance (70.) und hatte in der Nachspielzeit dann auch noch Pech, als sein Schuss von der Unterkante der Querlatte vor der Torlinie landete und dem Tabellenletzten damit der hoch verdiente Ausgleich verwehrt blieb. gw

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Robin Knebel, Björn Burst, Jacob Friedmann (89. Tom Eisele), Manuel Friedmann –  Alexander Janzen (71. Steffen Kaiser), Tobias Rummel (80. Aykut Ademogullari), Michael Leppert, Matthias Lebherz (62. Justin Schumann), Steven Müller – Benedikt Wisser.

Spielbericht: SV Ulm – FSV Kappelrodeck/Waldulm

SV Ulm – FSV Kappelrodeck/Waldulm 1:1 (1:1, Bezirksliga). Im Gegensatz zur Vorwoche musste Trainer Rolf Ernst seine Startaufstellung auf mehreren Positionen ändern, vor allem der Ausfall von Stammtorhüter Robin Frietsch war dabei zwar ein herber Verlust, doch Ersatzkeeper Jan Litsch machte seine Sache ordentlich und blieb fehlerfrei. Zu verdanken hatte er das auch einer konzentrierten Defensive schon aus dem Mittelfeld heraus, die jedoch auch diesmal schon in der Anfangsphase patzte und nach einem Freistoß durch den aufgerückten Innenverteidiger Besnik Islami per Kopfball das frühe 0:1 hinnehmen musste (5.). Es sollte jedoch für lange Zeit der einzige Aussetzer bleiben, dafür bekamen die Hausherren die Partie mit zunehmender Spieldauer immer besser in den Griff und hatten in der 18. Minute durch Jacob Friedmann eine erste Gelegenheit, doch dessen Gewaltschuss von der Strafraumgrenze ging weit über das Gästetor. Es bedurfte dann schon der kräftigen Mithilfe der Gästeabwehr, als Stoßstürmer Markus Wengenmayer nach einem Fehlpass in vorderster Front an den Ball kam und nach wenigen Schritten Steven Müller in halblinker Position bediente. Dessen Schuss konnte Torhüter Mike Huber zwar noch abwehren, dafür stand dann Michael Leppert goldrichtig und schob den Ball aus wenigen Metern zum Ausgleich über die Linie (33.). Da die Ulmer Mittelfeldarbeit griff, konnte Spielmacher Ahmet Simsek  seine torgefährlichen Vorderleute nicht wie gewohnt in Szene setzen, lediglich ein Flachschuss von Daniel Matt (39.) und eine knapp verpasste Möglichkeit von Dennis Piga (57.) waren im Mitteldrittel der Partie zu verzeichnen. Auf der Gegenseite musste Torhüter Huber in höchster Not retten, als ein abgefälschter Ball als Bogenlampe schon über der Torlinie schien, er aber reaktionsschnell in der stärksten Phase den wohl verdienten Führungstreffer für den SV Ulm verhindern konnte (52.). Der insgesamt sicher leitende Schiedsrichter Simon Scharf (Vimbuch) beendete schließlich ein gutes und spannendes Spiel, in dem sich die Hausherren nicht nur den einen ersten Zähler, sondern nach dem Schlusspfiff auch den Applaus der eigenen Fans verdienten. gw

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Jan Litsch – Mahir Gökalp, Björn Burst, Patrick Ernst, Manuel Friedmann –  Alexander Janzen (72. Matthias Lebherz), Tobias Rummel, Michael Leppert, Jacob Friedmann (80. Benedikt Wisser), Steven Müller – Markus Wengenmayer.

Spielbericht: SV Ulm – TC Fatihspor

SV Ulm – TC Fatihspor  3:2 (2:1, Bezirkspokal). Nach den teils wirklich guten Vorleistungen in den bisher absolvierten Testspielen tat sich der SV Ulm in seinem ersten Pflichtspiel gegen den Bezirksliga-Aufsteiger von Beginn an sehr schwer, denn Spielertrainer Ergün Bilici ließ sein Team überraschend offensiv beginnen und störte durch diszipliniertes Anlaufen konsequent den Spielaufbau der Einheimischen. Fehlende Laufarbeit auf Ulmer Seite erleichterte es den Gästen zudem, die Räume mit Mittelfeld eng zu halten, weshalb lediglich Benedikt Wisser mit einem Dropkick über das Gästetor für die einzige Möglichkeit in der Anfangsphase sorgte. Erst nach der vereinbarten Trinkpause und einer deutlichen Ansage von Trainer Rolf Ernst verstärkten die Hausherren ihre Bemühungen und wurden schnell belohnt, als Torhüter Arif Gencer einen abgefälschten Schuss von Björn Burst zwar gerade noch abwehren konnte, Alexander Janzen aber zur Stelle war und im Nachschuss die Führung für den SV Ulm besorgte (24.). Allzu sorglos setzte das Team dann die Partie fort und kassierte nur fünf Minuten später den Ausgleich. Mit einem wunderbaren Diagonalpass in die Tiefe wurde die gesamte Abwehr überrumpelt und der aufgerückte Linksverteidiger Mohammed Keita in Szene gesetzt, der den Ball sicher mit rechts zum 1:1 in das lange Toreck schlenzte. In ihrer stärksten Spielphase ließen sich die Gastgeber im Anschluss jedoch nicht zweimal bitten, eine schöne Kombination über Steven Müller, Benedikt Wisser und Michael Leppert schloss Neuzugang Markus Wengenmayer absolut frei gespielt zur abermaligen Führung ab. Nur zwei Minuten später entschied Schiedsrichter Martin Klimm (FV Hörden) nach einem Foul an Alexander Janzen auf Strafstoß für Ulm, Keeper Gencer wehrte den „Elfer“ von Steven Müller jedoch ab und verhinderte so eine mögliche Vorentscheidung noch vor der Pause. Mit dem Seitenwechsel stellte Trainer Ernst seine Mannschaft um und platzierte mit Aykut Ademogullari neben „Michi“ Leppert einen weiteren Neuzugang in der Mittelfeldzentrale, die Nadelstiche setzte aber weiterhin der TC Fatihspor über den auffälligen Außenstürmer Mamdo Tourag und Ismail Akgül, der bei einem Konter in der 59. Minute am Ulmer Schlussmann Robin Frietsch scheiterte. Besser machte es aber vier Minuten danach Resul Polat, der ein Solo im Strafraum zum erneuten Ausgleich abschloss (63.). In der der Schlussphase suchten dann beide Teams die Entscheidung, während Tourag für die Kurstädter nur knapp verpasste (81.), verwandelte Markus Wengenmayer eine Flanke von Robin Waffenschmidt per Kopf zum 3:2 (83.) und stellte den Einzug des SV Ulm in die nächste Pokalrunde sicher

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:
Robin Frietsch – Robin Knebel, Patrick Ernst, Mahir Gökalp (46. Aykut Ademogullari), Manuel Friedmann – Alexander Janzen (57. Steffen Kaiser), Michael Leppert, Benedikt Wisser (77. Robin Waffenschmidt), Björn Burst, Steven Müller (89. Kevin Brand) – Markus Wengenmayer   (gw)