Am Ende ausgebremst

SV Ulm – FV Ötigheim 1:1 (1:1, Bezirksliga). Nach der überraschenden Heimpleite gegen Lichtental begann der FV Ötigheim am Münzwald hochkonzentriert und in einer ungewohnt defensiven Grundformation, um dem Ulmer Angriffsdruck schon im Mittelfeld zu begegnen. Hier lenkte Spielführer Christian Sparka in zentraler Position das Spiel seiner Mannschaft und konnte die einheimischen Angreifer auch lange vom eigenen Gehäuse fernhalten. Erst nach einer guten Viertelstunde verfehlte Nils Helmholdt nach einer Hereingabe von Jacob Friedmann dann aber auch klar das Gästetor, und nach 30 Minuten schob Steven Müller den Ball mit dem schwächeren rechten Fuß nur knapp am Tor vorbei. Bis dahin hatten die Gastgeber die Partie weitgehend im Griff, verloren aber in der Folge immer mehr die Kontrolle. Ötigheim zeigte nun, warum man bislang eine so starke Vorrunde gespielt hatte, Wittmann jagte in der 40. Minute noch einen Distanzschuss nur knapp über das Ulmer Tor. Als bereits die Nachspielzeit am Münzwald lief, versenkte Tobias Sparka aus halbrechter Position eine Vorlage über den Innenpfosten unhaltbar zur Gästeführung im Tor, ein Treffer, der sich bis dahin irgendwie angedeutet hatte.

Nach der Pause versuchten die Hausherren zwar den Druck zu erhöhen, die spielerische Linie war aber komplett verloren gegangen. Ungewohnt viele lang geschlagene Bälle, die allzu oft beim Gegner landeten, machten es den Telldörflern leicht, die Führung zu verteidigen, und auch nach Abwehraktionen war die Mannschaft von Spielertrainer Oliver Herrmann, der sich schon kurz nach dem Wiederanpfiff selbst einwechselte, im Mittelfeld einfach präsenter. Der wohl einzige gelungene Spielzug der Hausherren, als Kapitän Jonathan Wisser an der Strafraumgrenze Robin Waffenschmidt mit einem Gassenball bediente und dieser dann gefoult wurde, führte unverzüglich zu einer Strafstoßentscheidung von Schiedsrichter Reiner Lehmann (SV Ortenberg). Benedikt Wisser verwandelte anschließend den Elfmeter zum Ausgleich (76.) für die Einheimischen, die im Anschluss auch noch den Siegtreffer gegen nun angeschlagene Gäste erzwingen wollten, aber durch Schiri Lehmann jäh ausgebremst wurden. Der zeigte dem zuvor eingewechselten Oliver Ernst nach dessen erst zweitem Foul völlig überraschend die Ampelkarte, sodass der SV Ulm angesichts dieses Nachteils in der Schlussphase lieber das Remis verwaltete, als in Unterzahl doch noch eine Niederlage zu kassieren.

 

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Manuel Klemm – Jacob Friedmann, Mahir Gökalp (62. Benedikt Wisser), Partrick Ernst, Manuel Friedmann –  Alexander Janzen (56. Oliver Ernst), Jonathan Wisser (90. Julian Brand), Aykut Ademogullari, Nils Helmholdt, Steven Müller – Robin Waffenschmidt (87. Björn Burst).

 

Erneut dem FC Varnhalt klar unterlegen

SV Ulm II – FC Varnhalt 3:6 (2:2, Kreisliga A Süd). Der SV Ulm begann im Abstiegsduell selbstbewusst und nutzte schon in der 2. Minute gleich die erste Gelegenheit durch Spielertrainer Waldemar Lind zur frühen Führung. Die Gäste ließen sich im Anschluss jedoch nicht zweimal bitten und kamen nur wenige Minuten später durch Sascha Lorenz zum schnellen Ausgleich. Danach verflachte die Partie, die Heimelf fand erst Mitte der ersten Spielhälfte wieder so richtig ins Spiel. Aber noch ehe ein schon sicher geglaubter Treffer durch David Friedmann von einem Varnhalter Abwehrspieler gerade noch von der Linie gekratzt werden konnte (33.), hätten auch die Gäste selbst in Führung gehen können, doch Kilian Hauns traf nur den Pfosten des Ulmer Gehäuses (30.). Besser machte es auf der Gegenseite Julian Brand, der die Hausherren mit einem satten Distanzschuss erneut in Führung brachte (39.). Als es in der Folge schon nach einer Halbzeitführung der Blau-Weißen aussah, rutschte Keeper Robin Frietsch ein Flugball durch die Hände und Sascha Lorenz staubte wiederum zum Ausgleich ab (42.). Erneut war es Mittelfeldspieler Lorenz, der sein Team dann unmittelbar nach dem Wiederanpfiff sogar in Führung brachte und für die entscheidende Wende der Partie sorgte. Varnhalt gewann nun fast alle Zweikämpfe und krempelte, wie im Abstiegskampf auch absolut notwendig, die Ärmel hoch, während die Gastgeber noch immer erfolglos versuchten, das dichte Mittelfeld mit spielerischen Mitteln zu überwinden. Schnelle Gegenangriffe und eine nun fast hundertprozentige Chancenverwertung ließen das Team von Trainer Rico Fischer nach Toren von Leni Marenzi (64.) und Kilian Hauns (70.) schnell auf 2:5 davon ziehen. Als der insgesamt gut leitende Schiedsrichter Aram Sadeghi (FC Durmersheim) auf Handelfmeter entschied und Denis Tran sich die Chance zur Resultatsverbesserung nicht entgehen ließ (86.), keimte nur ganz kurz noch einmal Hoffnung im Lager auf, denn fast im Gegenzug war der eingewechselte Torjäger Nico Hartmann zur Stelle und netzte zum 3:6-Endstand ein.

Auch im Vorspiel entführte Varnhalt mit einem 2:0 bei Ulm III die volle Punktzahl.

 

Der SV Ulm II spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Nicolai Metzinger (36. Benjamin Gembruch), Philipp Sauter (66. Justin Schumann), Jannik Heß, Robin Knebel – Julian Brand, Tobias Rummel, David Friedmann, Waldemar Lind (80. Aaron Knebel), Denis Tran – Niklas Früh.

1. Heimniederlage und erstmals ohne eigenen Treffer

SV Ulm – FV Ottersweier 0:1 (0:0, Bezirksliga). Auch weil schon das Vorspiel der Reserve gegen den benachbarten FC Schwarzach sehr gut besucht war, verfolgten rund 400 Zuschauer die anschließende Partie gegen den Aufsteiger aus Ottersweier und wurden aus Sicht der einheimischen Fans nur vom Ergebnis her enttäuscht. Beide Mannschaften zeigten von Beginn an, dass sie zurecht in der Spitzengruppe der Bezirksliga vertreten sind, wobei die Gastgeber, die ohne ihren verletzten Spielführer Jonathan Wisser antreten mussten, vom Anpfiff weg das dominantere Team waren und die routinierte Gästedefensive um Manuel Kirschner vor einige Probleme stellten. Drei gelbe Karten schon in der ersten halben Stunde, fast allesamt für taktische Fouls, belegten dabei die Schnelligkeit des Ulmer Spiels in Richtung Gästetor. Als Robin Waffenschmidt in der 21. Minute einschussbereit am Fünfmeterraum von den Beinen geholt wurde, gab es keinerlei Diskussionen wegen des vom gut leitenden Schiedsrichter Pierre Wolfring (FV Sandweier) verhängten Strafstosses. Björn Burst, der drei Wochen zuvor in Bad Rotenfels noch sicher verwandelt hatte, schoss den Elfmeter dann jedoch über das Tor und belohnte sein Team damit nicht für die bis dahin sehr gute Leistung. Alexander Janzen traf nur vier Minuten später aus spitzem Winkel nur die Querlatte des FVO-Gehäuses, Patrick Ernst setzte einen Kopfball nach einer Ecke nur knapp daneben (47.),  und einen fulminanten 25-Meter-Hammer von Oliver Ernst klärte Keeper Felix Spitz per Faustabwehr zur Ecke (65.). Die Gäste boten bis dahin eine erwartet technisch feine Leistung, hatten aber nicht eine einzige klare Tormöglichkeit zu verzeichnen, obwohl die Mannschaft mit zunehmender Spieldauer immer mehr die Partie bestimmte. In diese Phase hinein wechselte sich Spielertrainer Christian Coratella selbst ein und stand dann nur wenige Minuten später in der Zentrale goldrichtig, als ihm der Ball vor die Füße sprang und er in altbekannter Torjägermanier quasi die erste richtig gute Chance für den FVO zur Führung einschoss (75.). Bei den Hausherren war zwischenzeitlich der am Jochbein operierte Steven Müller eingewechselt worden, und der Ulmer Goalgetter hatte auch tatsächlich noch die große Möglichkeit zum Ausgleich, schob ohne jegliche Spielpraxis den Ball aber aus fünf Metern am Tor vorbei. Am Ende bejubelten die Gäste einen sicherlich glücklichen Auswärtssieg, der SV Ulm hat aber auch keinesfalls enttäuscht und wird sich mit einer solchen Leistung auch bald wieder selbst belohnen.

 

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Manuel Klemm – Jacob Friedmann, Benedikt Wisser, Partrick Ernst, Nils Helmholdt –  Alexander Janzen (87. Mahir Gökalp), Björn Burst (60. Björn Burst), Oliver Ernst, Fabian Ernst, Aykut Ademogullari – Robin Waffenschmidt (70. Steven Müller).

Zähler im Derby erkämpft

SV Ulm II – FC Schwarzach 2:2 (0:2, Kreisliga A Süd). Die Hausherren fanden gegen die favorisierten Germanen richtig gut ins Spiel und hatten schon in der 1. Minute eine richtig gute Gelegenheit, doch der nach seiner Verletzungspause erstmals wieder aufgebotene Justin Schumann kam gegen Schlussmann Jan Beranek einen Schritt zu spät. Im Stile einer Klassemannschaft nutzte Schwarzach in der Folge die einzigen beiden halbwegs gefährlichen Gegenangriffe und führte nach Treffern von Michael Wörther (4.) und Niclas Meier (12.) mit 2:0, während die Bezirksliga-Reserve bis dahin ein richtig gutes Spiel gemacht hatte und der Spielverlauf somit auf den Kopf gestellt war. Bis zur Pause tat sich dann nicht mehr viel, Ulm steckte angesichts der Gegentore zurück und das Team von Trainer Carsten Stoß verwaltete die scheinbar sichere Führung auch nach dem Seitenwechsel mühelos. Selbst dem zahlreichen Gästeanhang war dies nicht ganz geheuer und befürchtete einen Gegentreffer, der die Partie noch einmal kippen lassen könnte, und wurde auch tatsächlich bestätigt. Aus dem Nichts heraus gelang dem nachsetzenden Kevin Brand nach rund einer Stunde der Anschluss, die Gastgeber kämpften sich in der Folge in das Spiel zurück, ließen den Gästen keine Chance mehr zu und nutzten selbst einen Abwehrfehler der Germanen in der Nachspielzeit zum Ausgleich, als Tobias Rummel in der rechten Strafraumseite sich den Ball schnappte und zum 2:2 einschob. Schon wenige Minuten zuvor hatte Keeper Beranek bei einem Freistoß von Denis Tran gerade noch klären können, insofern war die Punkteteilung für die Einheimischen am Ende hoch verdient. Schiedsrichter Ilker Kaya (SC Freiburg) leitete unauffällig und sicher.

Im Vorspiel siegte Ulm III nach Toren von Sebastian Kümmich (2), Marcel Stephan und Dominik Faust nach der Gästeführung durch Christian Reith noch mit 4:1 gegen die Schwarzacher Reserve.

 

Der SV Ulm II spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Nicolai Metzinger, Lars Nollau, Jannik Heß, Denis Tran – Julian Brand (19. Waldemar Lind), Kevin Brand, Tom Eisele, Tobias Rummel, Benjamin Gembruch – Justin Schumann

Unnötige Niederlage im Spargeldorf, aber erster Sieg für Team 3

TuS Hügelsheim – SV Ulm II 4:2 (1:1, Kreisliga A Süd). Eine mangelhafte Chancenverwertung im ersten Durchgang und eine total verschlafene Phase nach der Pause ließen den SV Ulm einen definitiv möglichen Sieg im Spargeldorf verpassen. Dabei hatte das Team um Spielertrainer Waldemar Lind die Hausherren vom Anpfiff weg gut im Griff und war spielerisch absolut überlegen, nutzte aber nach dem frühen Führungstreffer durch einen direkten Freistoß von Denis Tran (5.) die anschließenden Patzer in der Hügelsheimer Defensive nicht und verpasste durch Patrick Ernst (9.), Hendrik Faust (19.) und Kevin Brand (34.) beste Möglichkeiten zu einem weiteren Treffer. Unmittelbar vor dieser letzten Chance hatte Marvin Pütz aus kurzer Entfernung per Kopf zum 1:1 ausgleichen können, es war einer der wenigen gelungenen Angriffe der Hausherren im ersten Abschnitt. Die kamen dann jedoch wie verwandelt aus der Kabine, setzten das Ulmer Team früh unter Druck und verloren nun auch die entscheidenden Zweikämpfe im Mittelfeld, wo Prinston Tsafack in der Zentrale immer stärker wurde und sich ein ums andere Mal durchsetzen konnte. Dem eingewechselten Mohamed Younoussa gelang schnell die erstmalige Führung (47.), Danny Besirovic erhöhte nach einer guten Stunde im zweiten Anlauf auf 3:1 und Franck Nguemo war in der 74. Minute bei einer abgefälschten Hereingabe zuletzt am Ball und somit Torschütze zum 4:1. Erst viel zu spät bemerkten die Gäste, dass man die insgesamt zwar zweikampfstarken, aber doch behäbigen Einheimischen mit schnellem Mittelfeldspiel hätte durchaus mehr in Bedrängnis bringen können, denn in der Schlussviertelstunde hatte Ulm gleich drei, vier richtig gute Möglichkeiten zur Resultatsverkürzung. Die gelang dann erst Lars Nollau mit einem verwandelten Foulelfmeter (88.), nachdem Niklas Früh im Strafraum von den Beinen geholt wurde und der im Gesamtpaket gute Schiedsrichter Marvin Meier (SV Leiberstung) auf Strafstoß entschieden hatte.

Den ersten Saisonsieg konnte hingegen die Ulmer „Dritte“ im Vorspiel einfahren, Marcel Stephan und Sebastian Kümmich trafen zum 2:1 bei Hügelsheim II.

 

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Robin Knebel, Patrick Ernst, Lars Nollau, Denis Tran – Kevibn Brand, Philipp Sauter, Tobias Rummel (84. Dominik Faust), Tom Eisele (70. Benjamin Gembruch), Hendrik Faust (57. Nicolai Metzinger) – Waldemar Lind (52. Niklas Früh).

 

Vierter Sieg in Folge

SV Ulm – FC Ottenhöfen 4:0 (2:0, Bezirksliga). Einen klaren 4:0 Heimsieg durften die Einheimischen am Ende bejubeln, was im Vorfeld in dieser Höhe sicherlich nicht zu erwarten war. Damit konnte die Mannschaft von Trainer Oliver Bethge erfolgreich Revanche nehmen für das bittere Aus in der 3. Runde des Rothaus-Bezirkspokals, als man Ende August den Achertälern im Elfmeterschießen unterlag. Der Abschluss des „Ottenhöfen-Spieltags“ –die drei Ulmer Seniorenmannschaften traten allesamt gegen die Konkurrenz aus Ottenhöfen an – war eine ereignisreiche Partie, bei der die Gäste nicht chancenlos waren. Den besseren Start erwischten jedoch die Hausherren, die ihren Gegner früh unter Druck setzten und sich somit ein Übergewicht im Mittelfeld erarbeiten konnten. Robin Waffenschmidt eröffnete mit einem Abschluss aus halblinker Position in der 8. Minute die Partie. Sein Schuss aus spitzem Winkel flog jedoch zu zentral auf das von Torhüter Nicolai Knapp gehütete Gästetor und konnte durch eine Faustabwehr entschärft werden. Eine erste Gäste-Duftmarke setzte nur eine Minute später der Ottenhöfener Spielführer Sebastian Hock, dessen Gewaltschuss aus gut und gerne 25 Metern an die Latte prallte. Der von Max Weber versenkte Nachschuss landete zwar im Tor, wurde allerdings von der sicher leitenden Schiedsrichterin Sina Gieringer (Baden-Baden) wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt. Besser machte es auf der Gegenseite SVU-Mittelfeldmotor Fabian Ernst, dessen Freistoß aus 22 Metern zum 1:0 im Kasten der Gäste einschlug (12.). In der Folge hatten die Hausherren durch Kapitän Jonathan Wisser (20.) und Alexander Janzen (27.) gute Gelegenheiten ihre Führung auszubauen, was dann schließlich Robin Waffenschmidt in der 28. Minute auch gelang. Fabian Ernst hatte im Strafraum der Gäste gut nachgesetzt und die Kugel nach innen zu Waffenschmidt gebracht, der den Ball nach einer Drehung unhaltbar im Gehäuse versenkte. Trotz dieses Nackenschlages gab sich der FCO in keiner Phase der Partie auf und kam gegen Ende der 1. Halbzeit wieder besser ins Spiel, weil die Ulmer nun nicht mehr die absolute Präsenz im Mittelfeld an den Tag legten. Beleg dafür war die Aktion von Gästetorjäger Thomas Bohnert, der in Minute 34 plötzlich frei vor Torhüter Manuel Klemm auftauchte, der diese Situation aber mit einer Fußabwehr bravourös meisterte.

Nach dem Seitenwechsel zogen die Hausherren die Zügel wieder an und kamen prompt zu einigen Gelegenheiten. Fabian Ernst zielte bei einem Freistoß in der 48. Minute etwas zu ungenau und auch Aykut Ademogullari verpasste mit einem Schuss aus 20m das 3:0 nur knapp. Der anschließende Eckball brachte dann jedoch die gewünschte Ergebniserhöhung, als Patrick Ernst den Ball am langen Pfosten über die Linie drückte (62.). Zu diesem Zeitpunkt bereits war der Ulmer Oliver Ernst schon einige Minuten im Spiel und konnte somit nach sechswöchiger Verletzungspause sein Comeback feiern. Dem klaren Ergebnis geschuldet verflachte die Partie nun etwas, wobei die Hausherren trotzdem immer wieder zu guten Gelegenheiten kamen. In der 80. Minute scheiterte „Joni“ Wisser frei vor Nicolai Knapp, ähnliches Schicksal widerfuhr seinem Bruder Benedikt, dem nach tollem Solo allein vor dem Gästekeeper die Kräfte ausgingen. Dass die zahlreichen blau-weißen Fans am Ende dann doch nochmal jubeln durften, lag am eingewechselten Defensivspieler Manuel Friedmann, dessen Schuss aus zentraler Position im langen Eck des Ottenhöfener Tores zum 4:0 Endstand einschlug.

Den erfolgreichen Sonntag mit insgesamt 10 Punkten auf der Ulmer Habenseite komplettierte die Ulmer Damenmannschaft, die das Derby gegen die SG Vimbuch/Lichtenau II nach Toren von Marie Feld (2) und Celina Marquis am Ende deutlich für sich entschied und sich somit in der Tabelle an den Gästen vorbeischieben konnte.                                                                                                                                                                        tl

 

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Manuel Klemm – Mahir Gökalp, Patrick Ernst, Benedikt Wisser, Nils Helmholdt – Alexander Janzen (77. Robin Knebel), Jonathan Wisser (82. Jacob Friedmann), Fabian Ernst (57. Oliver Ernst), Björn Burst, Aykut Ademogullari – Robin Waffenschmidt (72. Manuel Friedmann)

Abstiegsduell gewonnen!

SV Ulm II – FC Ottenhöfen II 3:0 (1:0, Kreisliga A Süd). Das im Vorfeld der Partie ausgerufene 6-Punkte-Spiel für die Reserve des SV Ulm konnte das Team um Spielertrainer Waldemar Lind für sich entscheiden. Dabei sahen die Zuschauer die wohl besten 15 Spielminuten der Ulmer „Zweiten“ in dieser Saison, die hoch konzentriert begann und bereits nach vier Minuten durch Waldemar Lind in Führung ging. Durch ein gutes und flüssiges Kombinationsspiel mit vielen einfachen kurzen, aber präzisen Pässen, kam die Ulmer Mannschaft zu Chancen mit Zwei-Minuten-Takt und hätte durch Julian Brand, Tobias Rummel und Philipp Sauter die Führung noch in der Anfangsphase der Partie erhöhen können (7., 9., 10. und 15. Spielminute). Die Gäste aus Ottenhöfen hingegen hatten Probleme in das Spiel zu finden und in der 7. Spielminute das Glück auf ihrer Seite, als der sonst umsichtig leitende Unparteiische Roland Emmert (Baden-Baden) nach einem vermeintlichen Foul von FCO-Torhüter Bühler an Ulms Kevin Brand im Strafraum nicht auf den Punkt zeigte. In der Folge flachte die Partie ab und die eigentlich bis dahin überlegenen Gastgeber verloren in der Offensive ihre spielerische Linie. Mit vielen erfolgslosen Einzelaktionen brachte die Ulmer „Zweite“ in der ersten Halbzeit keine weitere nennenswerte Angriffsaktion mehr zustande und ging so mit einer knappen Führung in die Pause. Den besseren Start in die zweiten 45 Minuten erwischten dann die Gäste und hatten in Person von Manuel Knapp gleich zweimal die Chance zum Ausgleich (54. und 60. Minute). Allerdings hielt Ulms Schlussmann Robin Frietsch, der nach einer Verletzungspause sein erstes Saisonspiel bestritt, in beiden Aktionen stark gegen den auffälligsten Offensivakteur des FCO II. In der Folge taten auch die Hausherren wieder mehr für das Spiel und erzielten durch einen Kopfballtreffer von Benjamin Gembruch die 2:0-Führung (70.). Für die Entscheidung sorgte wenige Minuten später Kevin Brand, dessen Vollspannschuss im Winkel des Gästetors zum 3:0 einschlug (77.). Das Team von FCO-Trainer Stefan Lepold kam nach den beiden Wirkungstreffern nicht mehr zurück in die Partie und so sammelte die Ulmer Reserve nicht nur wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt, sondern zog auch in der Tabelle an den Gästen vorbei.

Im Vorspiel der dritten Mannschaften sammelten die Einheimischen durch ein 2:2-Unentschieden ihren ersten Zähler und waren dabei durch die Brüder Dominik (22.) und Patrick Faust (48.) erfolgreich.                         mw

 

Der SV Ulm II spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Philipp Sauter (79. Hendrik Faust), Lars Nollau, Jannik Heß, Dennis Tran (65. Robin Knebel) – Julian Brand (85. Dominik Faust), Tobias Rummel, Kevin Brand, Benjamin Gembruch – Waldemar Lind (72. Tom Eisele), Niklas Früh

 

Festung Mönchhof eingenommen

FV Bad Rotenfels – SV Ulm 0:3 (0:2, Bezirksliga). Geschuldet den wirklich schlechten Platzverhältnissen auf dem Hauptspielfeld musste die Begegnung auf dem Hartplatz des Mönchhof-Stadions ausgetragen werden. Mit dieser Situation kam der SV Ulm vom Anpfiff weg deutlich besser zurecht und ging durch einen satten Volleyschuss von Alexander Janzen aus halbrechter Position schon nach drei Minuten früh in Führung. Dies beflügelte natürlich die Gäste, die die Hausherren geschickt pressten und so im ersten Durchgang überhaupt nicht zur Entfaltung kommen ließen. Im weiteren Verlauf wurde ein Schuss von Robin Waffenschmidt aus der Zentrale gerade noch zur Ecke abgelenkt (12.), kurze Zeit später verpasste Alexander Janzen einen Eckball von Fabian Ernst nur denkbar knapp (16.). Fast eine Kopie des Eckstoßes nutzte dann Innenverteidiger Patrick Ernst per Kopf aus kürzester Entfernung und nickte zum 0:2 ein (23.). Die Hausherren um Spielführer  und Taktgeber Sebastian Hertweck mussten schon im ersten Spielabschnitt die Überlegenheit der Ulmer insbesondere im Mittelfeld anerkennen, und so hing auch der ansonsten starke Torjäger Daniel Zimmer in der Luft und konnte seine Schnelligkeit nie ausspielen. Offensichtlich von der Situation gefrustet ließ er sich nach einem Foul an ihm zu einer Revancheaktion hinreißen und sah folgerichtig die Rote Karte (25.). Der junge Schiedsrichter Liam Kastner behielt in dieser Situation die Übersicht und ließ sich bei der Bewertung nicht aus der Ruhe bringen. Die Gäste schalteten bis zur Pause dann einen Gang zurück und hatten nur bei einem Freistoß von Hertweck (27.) eine einzige brenzlige Situation zu überstehen, doch Keeper Manuel Klemm konnte per Faustabwehr klären.

Auch nach dem Seitenwechsel hatte das Team von Oliver Bethge die Partie fest im Griff, der Dominanz vor allem von Kapitän Jonathan Wisser im Mittelfeld hatten die Gastgeber nur noch eine übermäßige Härte

entgegen zu setzen, nach zahlreichen Fouls musste er schließlich angeschlagen und nicht zuletzt auch zu seinem Schutz vom Feld. Robin Waffenschmidt verpasste nach einer guten Stunde aus spitzem Winkel zunächst nur knapp das 0:3, wurde ein paar Minuten später dann im Strafraum von den Beinen geholt und war somit Wegbereiter zur Entscheidung, denn Björn Burst stellte mit dem verwandelten Foulelfmeter (69.) den Endstand her. Alexander Janzen (85.) und der eingewechselte Kevin Brand (90.) verpassten in der Schlussphase noch weitere Ulmer Treffer nur knapp gegen eine Rotenfelser Mannschaft, die sich zumindest in Teilen schon längst aufgegeben hatte.

 

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Manuel Klemm – Mahir Gökalp, Patrick Ernst (77. Jacob Friedmann), Benedikt Wisser, Nils Helmholdt – Alexander Janzen, Jonathan Wisser (70. Manuel Friedmann), Fabian Ernst, Björn Burst, Aykut Ademogullari – Robin Waffenschmidt (77. Kevin Brand).

Zweiten Heimsieg gesichert

SV Ulm – SV Kuppenheim  3:1 (3:1, Bezirksliga). Weitaus besser als es der Tabellenstand anzeigt präsentierte sich die U23 des SV Kuppenheim am Münzwald und stellte den erwartet spielstarken Kontrahenten. Nach zunächst vorsichtigem Abtasten hatte Gästestürmer Sami Saddedine die erste richtig gute Möglichkeit, doch Torhüter Manuel Klemm parierte dessen Schuss aus halbrechter Position (22.). Praktisch im Gegenzug verzeichneten auch die Hausherren ihre erste Gelegenheit, die Fabian Ernst nur knapp verpasste. Nur fünf Minuten später war er dann selbst Vorbereiter zum 1:0, seinen Eckball verwandelte Benedikt Wisser per Kopf zur Ulmer Führung (28.). Nach einem Foul an Robin Waffenschmidt erhöhte Steven Müller per Strafstoß zum 2:0 (33.), doch Spielführer Manuel Frieböse nutzte nur zwei Minuten später eine Unachtsamkeit im Ulmer Strafraum und sorgte aus kurzer Distanz für den Anschlusstreffer. Als Fabian Ernst mit einem satten Linksschuss den alten Abstand wieder hergestellt hatte (43.), konnten die Gastgeber mit einer beruhigenden Zwei-Tore-Führung in die Pause gehen. Dies war auch wichtig, denn die Verbandsliga-Reserve ließ auch im zweiten Spielabschnitt nicht nach und hätte durch Saddedine beinahe erneut verkürzt (58.). Ulms Trainer Oliver Bethge musste in der Folge improvisieren, denn mit Steven Müller, der kurz vor der Pause mit Jonas Hedwig (Verdacht auf Gehirnerschütterung)  einem Kopfballduell zusammengeprallt war, und den von Wadenkrämpfen geplagten Robin Waffenschmidt schieden kurz hintereinander beide Stürmer aus, sodass die Offensivreihe in der Schlussphase nur noch aus Mittelfeldspielern bestand. Die Hausherren brachten die Partie dennoch unaufgeregt über die Zeit und konnten schließlich den erhofften Heimsieg einfahren.

gw

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Manuel Klemm – Mahir Gökalp, Patrick Ernst, Benedikt Wisser, Nils Helmholdt (55. Manuel Friedmann) – Aykut Ademogullari, Björn Burst, Robin Waffenschmidt (67. Tobias Rummel), Jonathan Wisser (88. Kevin Brand), Fabian Ernst – Steven Müller (55. Jacob Friedmann).

 

Niederlage erst in der Schlussphase besiegelt

SV Ulm II – FV Gamshurst 0:2 (0:0, Kreisliga A Süd). Die Hausherren mussten durch das Fehlen der Offensivkräfte David Friedmann (Beruf) und Spielertrainer Waldemar Lind (Krankheit) nach dem Sieg in Weitenung ihr Spiel umstellen, begannen gegen den bislang starken Aufsteiger Gamshurst bewusst defensiver und konnten die Gäste auch lange Zeit fern vom eigenen Strafraum halten. Dennoch waren die technisch versierten Stürmer Ali Maamar Kouadri und vor allem Mohamed Houha nie ganz auszuschalten, und Kouadri war es dann auch, der kurz vor Ende des ersten Durchganges Torhüter Maximilian Simmes per Distanzschuss zu einer Glanztat zwang. Nach dem Seitenwechsel spielte das Ulmer Team dann etwas forscher nach vorne und erhielt vom insgesamt gut leitenden Schiedsrichter Johann Kunetka (1. SV Mörsch) nach einem vermeintlichen Foul an Tom Eisele einen durchaus schmeichelhaften Elfmeter zugesprochen (54.). Keeper Tobias Brommer hielt den anschließend von Kevin Brand getretenen Strafstoß und bewahrte sein Team vor einem Rückstand, der dem Spiel aus Sicht der Einheimischen wohl eine andere Richtung gegeben hätte. Für Gästetrainer Daniel Wayoff und seine Mannschaft war es dann allerdings auch das Signal zur Schlussoffensive, Maxi Simmes musste in der Folge noch einige Male sein Können unter Beweis stellen, war dann aber machtlos, als dem kurz zuvor eingewechselten Nico Hockl (83.) der Führungstreffer für den FVG gelang. Salahadin-Assir Haas machte nur vier Minuten später mit dem 0:2 alles klar und sicherte Gamshurst einen nicht unverdienten Erfolg am Münzwald.

Auch die dritte Mannschaft des SV Ulm blieb gegen Gamshurst II ohne eigenen Treffer und unterlag durch einen Treffer quasi in letzter Sekunde mit 0:1.                                                               gw

 

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Maximilian Simmes – Robin Knebel, Lars Nollau, Tom Eisele, Denis Tran – Nicolai Metzinger, Philipp Sauter (85. Hendrik Faust),  Justin Schumann (46. Benjamin Gembruch), Kevin Brand, Julian Brand (74. Aaron Knebel) – Niklas Früh.