Wichtige Zähler verloren

SV Ulm II – SC Eisental 0:2 (0:0, Kreisliga A Süd). Der SC Eisental hat mit dem Erfolg am Münzwald genau das Ziel erreicht, das sich eigentlich die Einheimischen vorgenommen hatten, und sich mit dem nun zweiten Dreier der Spielzeit vorläufig im Mittelfeld der Tabelle festgesetzt. Dabei hatte das Ulmer Team den etwas besseren Start und eine erste wirklich gute Gelegenheit, doch Innenverteidiger Patrick Ernst konnte in der 10. Minute einen Eckball völlig frei stehend aus fünf Metern nicht verwerten und köpfte deutlich vorbei. Danach ließ erstmals Eisental aufhorchen, der Schussversuch von Kai Nußhär in aussichtsreicher Position wurde jedoch gerade noch abgeblockt (12.). Im weiteren Verlauf verflachte die Partie zusehends, lediglich Julian Brand für die Einheimischen (38.) und Maximilian Koch für die Gäste, dessen wuchtiger Kopfball von seinem Namensvetter im Ulmer Tor, Maximilian Simmes, mit einer Glanzparade gerade noch über die Latte gelenkt werden konnte (42.), sowie Nicolai Metzinger (SV Ulm) in der Nachspielzeit hatten noch gute Möglichkeiten bis zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel erwischte erneut die Bezirksliga-Reserve den besseren Auftakt, David Friedmann bediente Niklas Früh in zentraler Position, der den Ball dann jedoch am Tor vorbei schob (48.) und die bis dahin wohl beste Chance der Partie liegen ließ. Für den SCE schien diese Aktion eher noch motivierend, denn fortan wurden die Angriffe mit mehr Wucht vorgetragen, was sich schon kurze Zeit später auszahlte, als Steven Huber eine Hereingabe unhaltbar zum 0:1 in die Maschen drosch (55.). Nur fünf Minuten später verpasste der Stürmer dann eine gute Kontergelegenheit zur Vorentscheidung, und nach einem Zweikampf zwischen Keeper Simmes und Oliver Meier entschied der insgesamt gut leitende Schiedsrichter Eric Noe (Haguenau/Elsaß) überraschend auf Elfmeter für die Gäste, den der Ulmer Torhüter im Duell gegen Lamin Nagib Modou dann parierte. Es hätte eigentlich der Weckruf für seine Mannschaft zur Schlussoffensive sein müssen, doch die Weindörfler blieben zielstrebiger und netzten nur drei Minuten später  durch Alexander Meier zum 0:2 ein. Zwar hatten die Gastgeber in der Schlussphase noch zwei, drei wirklich gute Gelegenheiten zum Anschlusstreffer, konnten das Resultat jedoch nicht mehr korrigieren. In der Nachspielzeit wurde der eingewechselte Jonas Gartner, der zuvor noch den Konter zum 0:2 entscheidend eingeleitet hatte, wegen einer vermeintlichen Tätlichkeit des Feldes verwiesen.

Auch im Vorspiel der Reserven behielten die Gäste die Oberhand und bogen einen frühen 0:2-Rückstand durch Tore von Jason Schumann am Ende noch in einem 4:2-Erfolg um.                                                              gw

 

Der SV Ulm II spielte in folgender Aufstellung:

Maximilian Simmes – Nicolai Metzinger, Patrick Ernst, Mahir Gökalp, Manuel Friedmann – Julian Brand (65. Robin Knebel), Philipp Sauter (69. Jannik Heß), David Friedmann, Dennis Tran, Benjamin Gembruch (46. Kevin Brand) – Niklas Früh (56. Waldemar Lind).

Erneut kein Heimsieg gegen Unzhurst

SV Ulm – VfB Unzhurst  1:1 (1:0, Bezirksliga). Dem SV Ulm gelang zwar der eindeutig bessere Start in die Begegnung, ging durch einen direkt verwandelten Freistoß von Fabian Ernst auch früh in Führung (5.) und verpasste es gegen eine noch verunsicherte Gästeelf, relativ schnell auch den zweiten Treffer nachzulegen. Erst als Unzhurst mit nun deutlich mehr Aggressivität in die Zweikämpfe ging und dabei auch mit vielen Fouls das Spiel der Hausherren zerstörte, fand der VfB selbst besser ins Spiel. Diese Gegenwehr waren die Blau-Weißen noch von dem zuvor relativ locker eingefahrenen Erfolg in Ottersdorf nicht mehr gewohnt, Ulms Keeper Manuel Klemm verlebte aber dennoch eine relativ ruhige erste Spielhälfte und musste nur bei einem Schuss von Rico Widmann zupacken (19.). Die zweite Gelegenheit verpasste dann Manuel Friedmann, insgesamt auffälligster weil immer anspielbarer Akteur mit Zug nach vorne, dessen Schuss aus relativ kurzer Entfernung weit über das Gehäuse der Einheimischen ging  (22.). Auf der anderen Seite vergaben Justin Schumann (7./30.) und Fabian Ernst mit einem Lattentreffer die besten Ulmer Chancen vor der Pause. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Elf von Spielertrainer Marko Kesch den Gastgebern jedoch längst den Schneid abgekauft, viele Fehler im Spielaufbau waren Beleg für die bislang schwächste Saisonleistung. Nachdem Steven Müller in der 55. Minute die Gästeabwehr überlaufen und auch noch Torhüter Florian Hodapp ausgespielt hatte, sein Abschluss aus spitzem Winkel jedoch am Pfosten des verwaisten Tores landete, war dies der Zeitpunkt, zu dem der SV Ulm an sich selbst zu zweifeln begann und die Gäste zur Gegenoffensive bliesen. Dass eine verunglückte  Kopfballabwehr im Strafraum dann abgefangen wurde und ausgerechnet Friedmann mit einem Schuss ins lange Eck der Ausgleich gelang (65.), war nun schon fast abzusehen. Die Gastgeber legten zwar noch einmal einen Zahn zu und wollten unbedingt noch den Siegtreffer landen, hatten aber auch Glück, dass Jonathan Wisser nach einer Hereingabe von Marco Kübel mit dem langen Bein den Ball gerade noch zur Ecke  verlängern und so das 1:2 verhindern konnte (74.). Auf der anderen Seite forderten die meisten der weit mehr als 300 Zuschauer nach einem Foul an Fabian Ernst im Strafraum einen Elfmeter, doch Schiedsrichter Francesco Vinci (VfR Bischweier) sah unter den Augen seiner vielen Schiedsrichterkollegen aus den Gruppen Baden-Baden und Rastatt, die das Derby zu eigenen Schulungszwecken verfolgten, die Situation anders und ließ weiterspielen. Die bestimmt nicht hochklassige Partie lebte bis zum Ende von der Spannung, da beide Teams den Erfolg suchten. Nachdem Steven Müller noch per Kopf das 2:1 in der 90. Minute verpasst hatte, rettete Torhüter Klemm auf der anderen Seite mit einer Glanztat gegen den völlig frei stehenden Moritz Meier in der Nachspielzeit dann zumindest noch den einen Zähler für den SV Ulm.                                       gw

 

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Manuel Klemm – Jacob Friedmann, Björn Burst (79. Robin Waffenschmidt), Benedikt Wisser, Nils Helmholdt – Alexander Janzen, Tobias Rummel (64. Patrick Ernst), Jonathan Wisser, Fabian Ernst, Justin Schumann (50. Aykut Ademogullari) – Steven Müller.

 

 

Unerwarteter und zudem klarer Sieg in Ottersdorf

FV Ottersdorf – SV Ulm 0:4 (0:4,  Bezirksliga).  Nach zuletzt zwei sieglosen Spielen in Folge kehrte der SV Ulm wieder in die Erfolgsspur zurück und landete mit einem überzeugenden 4:0-Erfolg beim FV Ottersdorf den ersten Auswärtsdreier der noch jungen Saison. Selbst gleich mehrfach ersatzgeschwächt angetreten, begannen die  Gäste konzentriert und hatten bereits in den Anfangsminuten einige vielversprechende Aktionen vor dem Ottersdorfer Tor, konnten aber erst in der 14. Minute Kapital daraus schlagen, als Fabian Ernst nach einem klugen Pass von Nils Helmholdt mit einem Schuss von der Strafraumgrenze ins lange Eck die Führung besorgte. Auch in der Folgezeit waren die Rollen klar verteilt, den Gastgebern merkte man das Fehlen der beiden Schlüsselspieler Marius Siegel und vor allem natürlich von Spielertrainer Stefan Kalkbrenner deutlich an. Der Ulmer Goalgetter Steven Müller scheiterte in der 24. Minute nach einer tollen Ballstafette im Mittelfeld mit Fabian Ernst mit einem Heber am reaktionsschnellen Keeper Erwin Janzer. Besser macht es der Torjäger dann in Spielminute 40, als er einen langen Flankenball von Linksverteidiger Nils Helmholdt am langen Pfosten über die Linie drückte. Dies war der Startschuss für turbulente 120 Sekunden, die das Spiel nun endgültig zugunsten der Gäste vorzeitig entschieden. Jeweils im Minutentakt bauten erneut Steven Müller (im Nachschuss aus 11m) und Justin Schumann die Führung noch vor der Pause auf 0:4 aus. Einzige nennenswerte Szene der Gastgeber im ersten Durchgang war ein Freistoß von Spielführer Keven Sutter, dessen Schuss aber deutlich über das von Maximilian Simmes gehütete Gästetor strich.

In der zweiten Spielhälfte bot sich den Zuschauern dann ein dem Spielstand entsprechendes Bild, die Gäste verteidigten ihren Vorsprung effizient gegen um Ergebniskorrektur bemühte Einheimische, die mit einem fulminanten Schuss an die Latte aus 25m von Andreas Boon (81.) durchaus den Ehrentreffer verdient gehabt hätten. Am Ende blieb es dann aber beim ebenso deutlichen wie auch verdienten Ulmer Auswärtssieg, mit dem sich die Gäste nun auf den fünften Rang in der Tabelle vorschieben konnten.                                           gw/tl

 

Am Ende gerechte Punkteteilung

SV Ulm – VfR Bischweier 2:2 (1:0, Bezirksliga). Gegenüber der Vorsaison machte sich die Handschrift des neuen Trainers Patrick Baumstark klar bemerkbar, Bischweier trat am Münzwald bekannt kompakt und robust auf, zeigte sich aber auch spielerisch deutlich verbessert und störte zudem den Ulmer Spielaufbau durch frühes Anlaufen zunächst empfindlich. Dennoch gingen die Hausherren durch ein Abstaubertor von Kapitän Jonathan Wisser in Führung (22.), in der Folge hielt Torwart Markus Nösner dann gleich zweimal gegen Steven Müller (29./32.) und dabei auch noch seine Mannschaft im Spiel. Der an der Schulter verletzte Oliver Ernst musste zur Pause dann leider in der Kabine bleiben, was dem Ulmer Offensivspiel sichtlich den Elan nahm. Dafür setzten sich die Gäste nun mehr und mehr durch und drehten binnen weniger Minuten die Partie. Zunächst donnerte der eingewechselte Maxim Walter eine Rechtsflanke aus wenigen Metern volley in die Maschen (62.), dann stand Pascal Schneider genau richtig und netzte zur zu diesem Zeitpunkt verdienten Führung für den VfR ein (71.). Die Hausherren hatten längst den Faden verloren und konnten nicht mehr an die spielerisch guten Leistungen der Vorwochen anknüpfen, kämpften sich aber dennoch zurück ins Spiel und glichen dann durch Alexander Janzen aus, der eine Flanke von Müller einköpfte. Nachdem Kai Unser wegen Beleidigung seines Gegenspielers vom gut leitenden Schiedsrichter Michael Sattler (TSV Loffenau) per roter Karte des Feldes verwiesen worden war (81.), drückten die Gastgeber in der Schlussphase zwar noch einmal aufs Tempo, konnten den Siegtreffer jedoch nicht mehr setzen. Aufgrund der klaren Leistungssteigerung im zweiten Durchgang verdiente sich Bischweier den Zähler am Ende redlich.                       gw

 

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Manuel Klemm – Jacob Friedmann, Benedikt Wisser, Björn Burst, Manuel Friedmann –  Aykut Ademogullari, Nils Helmholdt, Oliver Ernst (46. Alexander Janzen), Jonathan Wisser, Fabian Ernst  – Steven Müller.

Wichtige Zähler im direkten Vergleich verloren

SV Ulm II – VfR Achern 2:3 (1:1, Kreisliga A Süd). Erneut hat die Ulmer Bezirksliga-Reserve nur knapp, am Ende aber auch verdient verloren, weil die Gäste ihre Möglichkeiten gnadenlos nutzten und die Hausherren andererseits nicht in der Lage waren, eine zweifache Überzahl in mehr als 20 verbleibenden Spielminuten auszunutzen. Die Hornisgrindestädter mussten dabei ihrer teils überharten Spielweise Tribut zollen und ließen Schiedsrichter Frank Volz (FSV Bühl/Offenburg) keine Wahl, als für Murat Yildiz (64.) nach wiederholtem Foulspiel und Spielmacher Claudio Fusaro (72./Unsportlichkeit) jeweils die Ampelkarte zu zücken. Fusaro hatte sein Team schon in der sechsten Minute mit einem eher harmlosen Distanzschuss in Führung gebracht, der dem ansonsten fehlerfreien Keeper Maximilian Simmes durch die Arme glitt. Die Gastgeber erholten sich in der Folge langsam von diesem Schock und hatten durch Spielertrainer Waldemar Lind, der nur knapp verzog, zunächst die wohl beste Ausgleichchance (19.), nur fünf Minuten später stand dann jedoch Justin Schumann in der Mitte goldrichtig und verwertete eine Flanke volley zum 1:1. Bis zur Pause tat sich dann nicht mehr viel, der zweite Durchgang begann jedoch mit einem Paukenschlag, denn erneut ging Achern früh in Front, als sich der aufgerückte Defensivspieler Adel Khedir aus gut zwanzig Metern ein Herz fasste und den Ball in den Torwinkel jagte (51.). Dem eingewechselten Niklas Früh gelang  dann mit einem platzierten Schuss aus halbrechter Position zwar schnell der erneute Ausgleich, doch die Freude hierüber währte nicht lange, denn Felix Vierneisel staubte kurze Zeit später zum 2:3 ab (62.). Danach hätten die Einheimischen zwar noch eine halbe Stunde Zeit für den erneuten Ausgleich gehabt, spielten die numerische Überlegenheit jedoch gar nicht aus und boten die bis dahin schwächste Saisonleistung. Selbst mit acht Feldspielern hatte Achern am Ende die klar besseren Möglichkeiten, doch erneut Khedir (88./Kopfball) und Rachid Djemaoun in der Nachspielzeit vergaben  die vorzeitige Entscheidung.

Auch im Vorspiel setzte sich Achern I gegen Ulm III durch einen späten Treffer mit 1:0 durch.                             gw

 

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Maximilian Simmes – Nicolai Metzinger, Jannik Heß,  Mahir Gökalp, Denis Tran – Julian Brand, Yannick Scherer (82. Janik Steimel), Justin Schumann, Kevin Brand, Benjamin Gembruch – Waldemar Lind (54. Niklas Früh).

 

 

Spielverlauf den Kopf gestellt

FV Baden-Oos – SV Ulm 2:1 (2:1, Bezirksliga). Auch die Gastgeber sprachen nach der Partie unisono von einem durchaus schmeichelhaften Erfolg, denn die Gäste bestimmten nicht nur fast über die gesamte Spielzeit hinweg die Begegnung, sondern hätten auch nach den Chancen von Kapitän Jonathan Wisser (1./22.), Steven Müller (14.) und Oliver Ernst, dessen Schuss nach nur 90 Sekunden Spielzeit vom Innenpfosten wieder zurück ins Feld sprang, in Führung gehen müssen. In diese Anfangsphase fiel von Oos nur ein Lebenzeichen in Form eines 30-Meter-Freistoßes von Sven Cupic, der nur knapp das Ulmer Gehäuse verfehlte. Umso überraschender dann die Führung der Hausherren, die binnen acht Minuten gleich zwei Ulmer Defensivfehler eiskalt nutzten und durch Leo Gulkow (23.) und Ümit Kocak (31.) quasi nach nur drei Möglichkeiten mit 2:0 in Front lagen. Hier zeigte sich aber auch die Kaltschnäuzigkeit und die Qualität der Gastgeber, die in Alieu Mbye auf der „Sechs“ und Mamadou Jallow als zweikampfstarkem Innenverteidiger ihre besten Feldspieler hatten. Als Steven Müller nach Vorarbeit von Oliver Ernst noch vor der Pause der Anschlusstreffer gelang (38.), keimte auf Seiten des SV Ulm natürlich noch einmal Hoffnung auf, und auch im zweiten Durchgang drängte das Team von Trainer Oliver Bethge wieder mit großem Druck in Richtung Ausgleich. Oliver Ernst mit Distanzschuss (47.), Robin Waffenschmidt (50.) und Steven Müller (Freistoß/53.) hatten diesen zwar auf dem Fuß, doch meist war Torhüter Bariou Amoussou zur Stelle und hielt wiederholt die Führung des FVO fest. Mitte der zweiten Spielhälfte machte sich dann der enorme Kräfteverschleiß auf beiden Seiten bemerkbar, Ulm musste mit Oli Ernst und Robin Waffenschmidt zwei wichtige Offensivkräfte vom Feld nehmen, weshalb in der Folge dann deutlich weniger gefährliche Angriffe vor das Tor gebracht werden konnten. Während in der Schlussphase nach Kontern dann der eingewechselte Oleg Fischmann an Ulms sicherem Keeper Manuel Klemm scheiterte (78.) und Mbye nur den Außenposten traf (87.), hatte Steven Müller in letzter Minute doch noch den Ausgleich auf dem Fuß, doch erneut stand Torhüter Amoussou goldrichtig und parierte dessen Volleyschuss aus halblinker Position, und auch der direkte Nachschuss von Nils Helmholdt verfehlte den Kasten. Am Ende war Oos glücklicher Sieger eines sicherlich guten Bezirksligaspiels.                                                             gw

 

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Manuel Klemm – Jacob Friedmann (79. Mahir Gökalp), Björn Burst (60. Patrick Ernst), Benedikt Wisser, Manuel Friedmann – Fabian Ernst, Aykut Ademogullari, Oliver Ernst (70. Nils Helmholdt), Jonathan Wisser, Robin Waffenschmidt (70. Justin Schumann) – Steven Müller.

 

Abschiede im Mittelpunkt

SV Ulm II – FC Varnhalt 1:4 (0:4, Kreisliga A Süd). Spielführer und Torwart Lars Nollau hatte sich sein Abschiedsspiel bestimmt etwas erfolgreicher vorgestellt, allzu oft alleine gelassen von seinen Vorderleuten konnte er die vier Gegentreffer in der ersten halben Stunde nicht verhindern, die letztlich bedeutungslose Partie war somit früh entschieden. Den „entspannten Saisonabschluss“ nahmen die meisten Ulmer Spieler wohl zu wörtlich, die Zuschauer es der Mannschaft aber auch nicht wirklich übel, dafür hatte man den erneuten Klassenerhalt in der Kreisliga A bereits mit den vorangegangenen und jeweils guten Auftritten vorzeitig sichern können. Die freien Räume in der Defensive der Hausherren nutzte der FC Varnhalt dann auch gnadenlos aus, vor allem Thorsten Gruber konnte seine Freiräume im Mittelfeld so richtig ausleben und war mit drei fast ohne richtige Gegenwehr teils schön heraus gespielten Treffern (5./28. und 29. Minute) der entscheidende Akteur noch vor dem Seitenwechsel. Maximilian Haug hatte mit einem Schuss in den Torwinkel das 0:2 (8.) erzielt und half mit, den Rebländern den dritten Rang in der Abschlusstabelle zu sichern. Einzig Steffen Kaiser hatte nach Zuspiel von Justin Schumann vor der Pause eine Gelegenheit für die Hausherren und zwang Gästekeeper Kevin Nowak zu einer Fußabwehr (19.), er war es dann auch, dem in einem nun von beiden Seiten zurückhaltenden zweiten Durchgang noch der Ehrentreffer zum 1:4-Endstand (80.) gelang, ehe er wie auch Torwart Lars Nollau mit einer Auswechslung in der Schlussphase den Applaus der Mitspieler und Zuschauer zum Abschied in Empfang nehmen durften.

Weitaus einsatzfreudiger war die Ulmer „Dritte“ im Vorspiel, die sich nach Toren von Janik Steimel und Dominik Faust zumindest noch ein 2:2 gegen die Varnhalter Reserve sicherte.                                                   gw

 

Der SV Ulm II spielte in folgender Aufstellung:

Lars Nollau (83. Maximilian Simmes) – Nicolai Metzinger, Luca Bellante, Jannik Heß, Benjamin Gembruch (46. Hendrik Faust) – Kevin Brand,  Yannick Scherer, Steffen Kaiser (85. Nicolas Ziegler), Tom Eisele (46. Basaikou Conteh), Robin Waffenschmidt – Justin Schumann.

 

 

 

 

Wichtiger Heimerfolg gegen Abstiegskonkurrent

SV Ulm II – VfR Achern 2:1 (1:1, Kreisliga A Süd). Alle Hände voll zu tun hatte der erfahrene Schiedsrichter Hans Reuter (VfR Elgersweier), zehn gelbe Karten und zwei Platzverweise für den VfR Achern verdeutlichen die Gangart, mit der die Hornisgrindestädter am Münzwald agierten. Die Einheimischen begannen gut und schon nach einer guten Viertelstunde schoss Niklas Früh auf Zuspiel von Steffen Kaiser das Team von Trainer Oliver Bethge in Führung. Gebremst durch viele Fouls im Mittelfeldbereich kam der Ulmer Elan in der Folge jedoch zum Erliegen, gleichzeitig besannen sich auch die Gäste auf ihr spielerisches Potenzial und hatten durch Stefan Wetzel eine gute Kopfballgelegenheit, die Ulms Keeper Lars Nollau gerade noch zur Ecke klären. Nach der Ausführung des folgenden Eckstosses staubte dann Valon Bazaj in Torjägermanier zum 1:1 ab. Eine rote Karte forderten viele Zuschauer fast im Gegenzug für Acherns Torhüter Bastian Touchemann, der den auf ihn zustürmenden Benjamin Gembruch noch vor dem Strafraum abräumte, doch Schiri Reuter beließ es noch bei einer Verwarnung. Auch nach dem Seitenwechsel tat sich Ulm weiterhin schwer, konnte aber dennoch immer wieder Nadelstiche gegen eine sicher nicht sattelfeste Gästeabwehr setzen. Nachdem Kevin Brand im Strafraum klar von den Beinen geholt wurde, entschied der Unparteiische auf Strafstoß, den Touchemann im Torhüterduell mit dem Schützen Lars Nollau parierte und so die erneut Führung der Einheimischen verhinderte. In einer hektischen Schlussphase ließ sich der bis dahin beste Abwehrspieler Rudolf Fischer dann im Mittelfeld zu einem Revanchefoul hinreißen, sah die Ampelkarte (82.) und schwächte sein Team in der Defensive wohl entscheidend, denn Steffen Kaiser versenkte einen der vielen Freistöße nur vier Minuten später aus gut 20 Metern im unhaltbar im Winkel des VfR-Gehäuses. Nachdem Mehdi Azizi in der Nachspielzeit nach einer Tätlichkeit ebenfalls vorzeitig das Feld verlassen musste, war die Partie zugunsten des SV Ulm entschieden.

Auch im Vorspiel blieben die Zähler in Ulm, die „Dritte“ besiegte Achern II n ach Toren von Kosmas Dimitriu, Julius Feld und Sebastian Kümmich klar mit 3:0.                                                    gw

 

Der SV Ulm II spielte in folgender Aufstellung:

Lars Nollau – Nicolai Metzinger, Tom Eisele, Luca Bellante, Benjamin Gembruch – Steffen Kaiser (92. Stephan Reiß) Yannick Scherer, Kevin Brand (78. Matthias Lebherz), Philipp Sauter, Robin Waffenschmidt (60. Aaron Knebel) – Niklas früh (89. Jannik Heß).

 

 

 

 

 

 

 

 

Höchster Saisonsieg gegen Tabellennachbarn

SV Ulm – TC Fatihspor 6:1 (1:0, Bezirksliga). Die Gastgeber stoppten den bekannten Anfangselan des TC Fatihspor mit sehr viel Ballkontrolle und sicherem Passspiel, was aber auch zu einem verhaltenem Spiel in der Offensive führte. Daher dauerte es immerhin eine knappe Viertelstunde, bis Alexander Janzen im Strafraum freigespielt wurde, aber knapp über das Gästetor schoss. In der 20. Minute konnten die Ulmer Fans dann erstmals jubeln, ein Freistoß von Steven Müller landete unhaltbar im Tor von Keeper Eldi Kuqi, da er von einem Abwehrspieler noch abgefälscht wurde. In der Folge hatten Aykut Ademogullari, Nils Helmholdt und Jacob Friedmann Chancen fast im Minutentakt, Steven Müller traf in der 33. Minute den Pfosten, den Nachschuss von Helmholdt wehrte der reaktionsschnelle Kuqi ab. Schon vor der Pause hätten die Hausherren also die Partie längst entscheiden können, auf Seiten von  Fatihspor hatte nur deren auffälligster Akteur, Mamdo Tourag, die einzige Möglichkeit in der ersten Spielhälfte, er schob den Ball aber am Ulmer Kasten vorbei (26.).

Nach einer kurzen Anlaufzeit im zweiten Durchgang fanden die Einheimischen dann den Schlüssel zum Erfolg, etliche Spielzüge über beide Außenbahnen endeten  erneut in guten Möglichkeiten, die nun jedoch genutzt wurden. In der 58. und 60. Minute war jeweils Jacob Friedmann der Vorbereiter der Treffer von Steven Müller und Björn Burst, anschließend krönte Nils Helmholdt seine erneut gute Leistung im Mittelfeld mit dem 4:0 (65.), Robin Waffenschmidt bediente in der 80. Minute Müller zum 5:0, und quasi im Gegenzug nutzte Tourag eine einzige Unkonzentriertheit in der Ulmer Abwehr zum Ehrentreffer der Gäste. Mit seinem vierten Treffer in dieser Begegnung, einem abgefälschten Distanzschuss, der sich noch ins gegnerische Tor senkte, machte Torjäger Müller für den SV Ulm das halbe Dutzend voll und sorgte für den Schlusspunkt in einer über weite Strecken einseitigen Partie.                                                                                                   gw

 

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Robin Knebel, Benedikt Wisser, Partrick Ernst, Manuel Friedmann –  Jacob Friedmann (80. Tobias Rummel), Nils Helmholdt (86. Steffen Kaiser), Aykut Ademogullari, Björn Burst (72. Michael Leppert), Alexander Janzen (67. Robin Waffenschmidt) – Steven Müller.

Niederlage trotz bester Chancen

FV Baden-Oos – SV Ulm 2:1 (1:1, Bezirksliga). Wie schon im Hinspiel war der SV Ulm dem Sieg wesentlich näher, kassierte aber am Ende erneut durch eine konzentrierte Einzelleistung kurz vor Spielende die Niederlage gegen den Aufsteiger Baden-Oos. Dabei gehörte die Anfangsphase wieder eindeutig den Gästen, die Hausherren wurden früh attackiert und zu Fehlern gezwungen, doch aus den schnellen Ballgewinnen tief in der gegnerischen Hälfte resultierte lediglich ein 0:1 durch Steven Müller in der 16. Minute mit einem schönen Schuss aus halblinker Position. Bis dahin hatte Nils Helmholdt (14.) und später auch Jacob Friedmann (19.) und gleich zweimal Michael Leppert (33./38.) richtig gute Möglichkeiten zum 0:2, zögerten jedoch zu lange oder scheiterten am reaktionsschnellen Keeper Bariou Amoussou. Mit zunehmender Spieldauer kamen dann aber auch die Hausherren immer wieder zu Gelegenheiten vor allem über Torjäger Halil Tekce, der oft aus dem Mittelfeld heraus den Spielaufbau  betrieb, aber auch selbst im Zentrum immer wieder für Alarm in der Ulmer Defensive sorgte. In der 29. Minute traf er nur die Latte, in zwei darauf folgenden Szenen wurden seine Einschüsse jeweils gerade noch auf der Torlinie geblockt. Eine Hereingabe führte dann schließlich doch zum Ausgleich, als der aufgerückte Innenverteidiger Mamadou Jallow den Ball direkt abnahm und ins Ulmer Tor weiterleitete (40.). Beim Stand von 1:1 wurden schließlich die Seiten gewechselt, die wenigen nun folgenden Chancen waren nur noch auf Seiten der Ulmer, denen eine wirklich gute Möglichkeit von Müller wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung alleine vor Torhüter Amoussou geraubt wurde, als ein Ooser Abwehrspieler nahe der Grundlinie noch „parkte“ und den der junge Schiedsrichter Markus Weßbecher (FC Obertsrot) vermutlich einfach übersah. Später  wurde der einschussbereite Alexander Janzen gerade noch abgeblockt (53.), ein Freistoß von Aykut Ademogullari aus der Ecke gefischt (67.) und Steven Müller nach dem Umlaufen des Torhüters zu weit nach außen gedrängt (76.), um die nun hochverdiente Führung für die Gäste zu markieren. Einer der wenigen Gegenangriffe der Kurstädter nutzte schließlich Ümit Kocak eiskalt zum Siegtreffer für die Einheimischen   aus, und auch in der Schlussphase sollte dem SV Ulm trotz aller Bemühungen kein Treffer mehr gelingen.                                                                                                            gw

 

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Robin Knebel, Benedikt Wisser, Partrick Ernst, Manuel Friedmann –  Jacob Friedmann (68. Robin Waffenschmidt), Nils Helmholdt, Michael Leppert (46. Tobias Rummel), Aykut Ademogullari, Alexander Janzen (77. Björn Burst) – Steven Müller.