Dritter Sieg in Folge

SV Ulm – SV Kuppenheim II 5:3 (3:2, Bezirksliga). Von der Niederlage im Nachholspiel in Bischweier gut erholt zeigte sich der SV Kuppenheim und ging mit dem ersten Torschuss überhaupt durch David Schneider schon in der dritten Minute in Führung. Die U23 des Verbandsligisten bot einen technisch feinen Fußball, war unter Gegenpressing aber durchaus verwundbar, sodass der SV Ulm noch im Laufe der ersten Spielhälfte die Partie drehen konnte. Nachdem Steven Müller in der 7. Minute noch  das Tor verfehlt hatte, kam Spielführer Benedikt Wisser nach einem Alleingang durch das gesamte Mittelfeld vielleicht eher glücklich im Strafraum wieder an den Ball und vollstreckte nach einer Viertelstunde zum Ausgleich. Einen Steilpass von Aykut Ademogullari nutzte anschließend Robin Waffenschmidt zum 2:1 (33.), danach verpasste Patrick Ernst mit einem Kopfball im Fünfmeterraum nur knapp den nächsten Treffer (36.), und in der 41. Minute setzte sich schließlich Steven Müller über die rechte Außenbahn im Alleingang durch und schlenzte den Ball zum 3:1 in das Toreck. Das Team von Gästetrainer Raphael Oremek hatte in dieser Phase nur noch eine gute Gelegenheit, doch der Schuss von Luca Alesi touchierte nur die Querlatte des Ulmer Gehäuses (27.). Als die Hausherren ihren klaren Vorsprung in die Pause bringen wollten, nutzten die „Nullachter“ diese kurze Schwächephase und kamen erneut durch Schneider noch einmal auf 2:3 heran (44.). Nach dem Seitenwechsel gelang dem SV Ulm dann der schwierige Spagat zwischen dem Halten des Vorsprunges und einer kontrollierten Offensive eigentlich ganz gut, denn Kuppenheim hatte nur noch eine klare Möglichkeit durch Alesi, der an Keeper Robin Frietsch scheiterte (51.). Als der eingewechselte Markus Wengenmayer in der Schlussphase an der Strafraumkante von den Beinen geholt wurde, zögerte der gut leitende Schiedsrichter Lukas Zielbauer (FV Steinmauern) keinen Augenblick und entschied auf Strafstoß, den Steven Müller sicher zum 4:2 einschoss (87.). In den letzten Minuten fehlte es dann angesichts des Zwischenstandes auf beiden Seiten an der letzten Konzentration, sodass zunächst noch einmal Torjäger Müller (90./5:2) und praktisch mit dem Schlusspfiff auch noch der eingewechselte Mariyan Marinov (92./5:3) zum Endstand trafen.                                      gw

 

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Robin Knebel, Benedikt Wisser, Patrick Ernst, Manuel Friedmann (85. Björn Burst) –  Alexander Janzen (77. Michael Leppert), Jacob Friedmann, Nils Helmholdt (58. Tobias Rummel), Aykut Ademogullari, Robin Waffenschmidt (60. Markus Wengenmayer) – Steven Müller).

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Heimsieg gegen Ottenhöfen den SV Kuppenheim vor der Brust

SV Ulm – FC Ottenhöfen 5:1 (1:1, Bezirksliga). In einer starken Anfangsphase sorgte Alexander Janzen auf Zuspiel von Nils Helmholdt mit einem abgefälschten Schuss aus zentraler Position für eine frühe Führung für die Hausherren (12.), im weiteren Spielverlauf setzte sich aber die Qualität des Tabellendritten immer  mehr durch und Ottenhöfen kam durch Kevin Roth (20./Kopfball) und Benedikt Benz (26.) rasch selbst zu guten Tormöglichkeiten. Bei dem toll herausgespielten Ausgleich durch Thomas Bohnert (35.) leistete Roth die Vorarbeit, und nicht nur in dieser Szene stellten die Gäste ihre spielerische Klasse unter Beweis. Die Achertäler hätten sich bereits zur Pause durchaus eine Führung verdient gehabt, während Ulm Mitte des ersten Durchganges den Faden verloren hatte, aber mit neuem Elan aus der Kabine kam. Dennoch hatte Gästespieler Marius Schober die erste Gelegenheit im zweiten Spielabschnitt, Robin Frietsch im Ulmer Gehäuse rettete jedoch in höchster Not (55.). Danach folgte die wohl beste halbe Stunde des SV Ulm in dieser Spielzeit, zunächst konnte Keeper Michael Bühler gerade noch einen Schuss von Steven Müller zur Ecke klären (59.), eine Minute später traf erneut Alex Janzen zum 2:1 für die Einheimischen. Im Verlaufe des nächsten Spielzuges holte Torwart Bühler dann im Strafraum Robin Waffenschmidt von den Beinen, und Torjäger Müller verwandelte den vom gut leitenden Schiedsrichter Christian Schnurr (FSV Kappelrodeck/Waldulm) verhängten Strafstoß zum 3:1. Auf Linksflanke des eingewechselten Robin Knebel krönte schließlich Nils Helmholdt seine gute Leistung mit dem Kopfballtreffer zum 4:1 (70.), ehe Jacob Friedmann einen Distanzschuss im Torwinkel zum 5:1-Endstand versenkte (79.).

Mit diesem erneuten Sieg im Rücken empfängt der SV Ulm nun am Sonntag die Verbandsliga-Reserve des SV Kuppenheim, die ihr Nachholspiel in Bischweier unterdessen verlor und nach wirklich tollem Saisonauftakt mit überzeugenden Leistungen und klaren Siegen nun urplötzlich selbst im hinteren Mittelfeld unweit der abstiegsbedrohten Zone landete. Gästetrainer Raphael Oremek wird mit Sicherheit alles daran setzen, sein Team so auf- und einzustellen, dass am Münzwald nicht ein weiteres Abrutschen in der Tabelle droht.                                                                 gw

 

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Mahir Gökalp, Patrick Ernst, Benedikt Wisser, Manuel Friedmann – Alexander Janzen, Aykut Ademogullari, Nils Helmholdt (76. Tobias Rummel), Jacob Friedmann (84. Michael Leppert), Robin Waffenschmidt (65. Robin Knebel) – Steven Müller (82. Björn Burst).

Wichtiger und erster Sieg von Team 2 gegen SC Eisental

SV Ulm II – SC Eisental 2:1 (1:0, Kreisliga A Süd). Nach verhaltenem Beginn hatten die Gäste durch Oliver Meier (9. und Philipp Maier (22./im Nachschuss) noch die besten Chancen am Münzwald, ein Tor für den SC Eisental schien in der Luft zu liegen. Doch genau in diese Drangphase hinein gelang Ulms Innenverteidiger Jannik Heß per Direktabnahme nach einem Freistoß von Justin Schumann der zu diesem Zeitpunkt überraschende Führungstreffer für die Hausherren (27.), die diese Begegnung unbedingt gewinnen mussten, um im Abstiegskampf auch gegenüber Eisental Boden gut zu machen. Der Rückstand schien in der Folge das Team von Trainer Taner Sengül zu lähmen, fortan eroberte der SV Ulm im Defensivbereich viel mehr Bälle und konnte sich durch ein schnelles Umschaltspiel einige gute Kontermöglichkeiten erarbeiten, die besten davon vergaben Kevin Brand (34.) und Nicolai Metzinger (40) jeweils aussichtsreich. Die Weindörfler kamen vor dem Seitenwechsel nur noch einmal gefährlich vor das Ulmer Gehäuse, Keeper Lars Nollau wehrte hierbei mit tollen Paraden die unmittelbar aufeinander folgenden Schüsse von Jonas Gartner und Alexander Meier ab (43.) und rettete den knappen Vorsprung in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff des unauffällig und damit sehr gut leitenden Schiedsrichters Lukas Zielbauer (FV Steinmauern) übernahm der SCE zwar wieder die Initiative und versuchte, die nun gut stehende Ulmer Abwehr unter Druck zu setzen. Torpediert wurde dieses Vorhaben jedoch durch das Ausscheiden von Torjäger Philipp Maier, der nach einer knappen Stunde Spielzeit angeschlagen vom Feld musste. Die Ulmer Elf verteidigte geschickt den Vorsprung, jeder Spieler half hierzu seinem Nebenmann aus, und vorne verpassten Aaron Knebel (Kopfball an die Querlatte/71.) und wiederum Jannik Heß im folgenden Nachschuss nur knapp das 2:0. Das gelang jedoch in der 77. Minute Philipp Sauter, der sich aus gut 20 Metern ein Herz nahm und abzog, der Flugball rutschte in der Folge dem ansonsten sicheren Torhüter Steffen Gehringer durch die fangbereiten Hände und sorgte für die Vorentscheidung. Nach dreiminütiger Nachspielzeit gelang dann Lamin Nagib Modou zwar noch der Anschlusstreffer, Schiri Zielbauer ließ jedoch nicht mehr anspielen und beendete die insgesamt faire Begegnung direkt nach dem Tor.

Im Vorspiel konnte die Ulmer „Dritte“ ihre kleine Erfolgsserie fortsetzen und erkämpfte nach dem Ausgleich von Niolas Ziegler ein 1:1 gegen Eisental II.                                                              gw

 

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Lars Nollau – Nicolai Metzinger, Jannik Heß,  Luca Bellante, Benjamin Gembruch – Julian Brand, Philipp Sauter, Aaron Knebel (86. Yannick Scherer), Tom Eisele (71. Basaikou Conteh), Kevin Brand (88. Sebastian Kümmich) – Justin Schumann (84. Stephan Reiß).

 

 

Wichtiger Heimsieg gegen Durmersheim

SV Ulm – FC Durmersheim 4:2 (1:1, Bezirksliga). Im ersten Spiel ohne Trainer Rolf Ernst setzte sich die Serie früher Gegentore für den SV Ulm nahtlos fort, Gästespieler Daniel Kraft brachte den FC Phönix nach exakt zwei Minuten mit einem sicher verwandelten Foulelfmeter in Führung. Dies trug natürlich nicht unbedingt zur Sicherheit der Einheimischen bei, die sich angesichts einer dicht gestaffelten Defensive der Gäste mit einer Fünferkette in der letzten Abwehrreihe sichtlich schwer taten, überhaupt Chancen zu kreieren. Durmersheim warf zudem, solange die Kraft reichte, Zweikampfstärke in die Waagschale und eroberte viele Bälle im zentralen Mittelfeld, was den Ulmer Spielaufbau umso mehr erschwerte. Dennoch hatte Steven Müller in der 19. Minute den Ausgleich auf dem Fuß, als sein Heber über Keeper Fabian Vandamme hinweg nur ganz knapp das Gehäuse verfehlte. Erneut Müller war dann zehn Minuten später der entscheidende Spieler vor dem Ausgleich, bei einem weiten Zuspiel wähnte ihn die komplette Phönix-Abwehr im Abseits, doch er blieb einfach stehen und überließ Markus Wengenmayer den Ball, der sich diese Chance nicht entgehen ließ und trocken einschoss. Vor der Pause war dann nur noch eine gefährliche Aktion der Gäste zu vermerken, als Christian Weber Ulms Torhüter Robin Frietsch mit einem Flachschuss prüfte (32.), danach baute das Team von Trainer Sebastian Thern kontinuierlich ab. Der zweite Durchgang stand dann ganz im Zeichen des Hausherren, nach einem Schuss von Müller staubte Wengenmayer zum 2:1 ab (51.), danach war Goalgetter Steven Müller selbst zweimal zur Stelle und erhöhte auf 4:1 (64./75.). Mit einem Lattentreffer (70.) und einer weiteren Großchance nach schönem Zuspiel von Robin Waffenschmidt (85.) hätte der Torjäger alleine das Resultat noch deutlich in die Höhe schrauben können, auch Spielführer Benedikt Wisser scheiterte kurz vor Spielende noch mit einem Kopfball aus wenigen Metern Entfernung. Den Schlusspunkt setzten in der Nachspielzeit aber noch einmal die Gäste und markierten durch Philipp Fitterer das 2:4 in einer Phase, als auch den Hausherren nach viel Laufarbeit die Puste so langsam ausging. Schiedsrichter Marc Gass (vereinslos) aus dem Elsass bot eine sehr gute Leistung.                                                                                                                                           gw

 

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Robin Knebel, Patrick Ernst, Benedikt Wisser, Manuel Friedmann – Alexander Janzen (46. Steffen Kaiser), Mahir Gökalp (71. Tobias Rummel), Aykut Ademogullari, Nils Helmholdt, Steven Müller – Markus Wengenmayer (80. Robin Waffenschmidt).

Abstiegsduell verloren

FV Ottersdorf – SV Ulm 3:2 (2:0, Bezirksliga). Der SV Ulm hatte sich für das Abstiegsduell im Ried einiges vorgenommen, geriet aber wie zwei Tage zuvor gegen Lichtental wiederum schon in der dritten Minute nach einem absolut vermeidbaren Gegentreffer durch Sven Eiler erneut früh in Rückstand und benötigte in der Folge eine gewisse Zeit, um sich von diesem Rückschlag zu erholen. In dieser Phase verpassten Jens Hettstedt per Kopfball (10.) und Marius Metzger (21.) weitere gute Möglichkeiten für die Hausherren, beide Male war Torhüter Robin Frietsch zur Stelle und bewahrte die Gäste vor einem höheren Rückstand. Danach bestimmte Ulm für eine gute Viertelstunde die Partie, hatte aber in diesem Zwischenspurt nur eine gute Gelegenheit, als Roman Fedeev einen Kullerball gerade noch von der Torlinie klären konnte und somit den Ausgleich verhinderte. Ein weiterer Stellungsfehler im Mittelfeld führte in der 35. Minute zum 2:0 für den FVO, als Metzger in halbrechter Position an den Ball kam und eiskalt zum Pausenstand vollstreckte.

Abstiegskampf pur hieß auch die Devise im zweiten Spielabschnitt, viel Kampf und Krampf verdrängten die spielerischen Elemente, aber auch der einheimische Spielertrainer Stefan Kalkbrenner konnte dem Spiel seiner Mannschaft nicht die gewohnte Linie geben. Nachdem der mit aufgerückte Patrick Ernst mit einem Kopfball nur knapp den Anschlusstreffer verpasst hatte (68.), zog Lukas Frisch bei einem der Gegenangriffe aus gut 20 Metern ab und jagte den Ball zum vermeintlich entscheidenden 3:0 ins Toreck (71.). Quasi im Gegenzug nach dem Wiederanspiel traf Steven Müller nur den Pfosten, und auch Benedikt Wisser scheiterte im Nachschuss an Keeper Erwin Janzer. In einer turbulenten und spannenden Schlussphase verkürzte dann Steven Müller mit einem abgefälschten Freistoß doch noch auf 1:3 (76.), ehe Aykut Ademogullari zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit der Anschluss gelang. In der verbleibenden Spielzeit gelang es der zwar engagierten, insgesamt jedoch unglücklich agierenden Ulmer Mannschaft nicht mehr, für ausreichend Gefahr im Strafraum der Gastgeber zu sorgen, die insgesamt geistig frischer wirkten und den Sieg mit den wenigen guten Möglichkeiten einfahren konnten. gw

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Mahir Gökalp, Patrick Ernst, Nils Helmholdt, Manuel Friedmann (85. Tobias Rummel) – Alexander Janzen (61. Benedikt Wisser), Björn Burst, Aykut Ademogullari, Michael Leppert (46. Steffen Kaiser) – Steven Müller, Markus Wengenmayer.

Bittere Niederlage nach schwachem Auftritt

SV Ulm – FC Lichtental 0:4 (0:3, Bezirksliga). Es war nicht die Höhe der Niederlage, sondern vielmehr die Art und Weise, wie das Debakel am heimischen Münzwald gegen den FC Lichtental zustande kam, worüber sich den vielen enttäuschten Fans und Zuschauern nach der Partie viel Gesprächsstoff bot. Schon eine Woche zuvor hatte der schmeichelhafte Sieg gegen Bad Rotenfels über die schwache Vorstellung der Ulmer Mannschaft hinweg getäuscht, der FCL deckte nun die Schwächen der Gastgeber gnadenlos auf und war auf allen Positionen an diesem Tag schlichtweg besser. Zudem war wie schon im Hinspiel der bullige Angreifer Juvian Tschemeni Emagni nie in der Griff zu bekommen und brachte seine Farben mit einem lupenreinen Hattrick auf die Siegerstraße. Marcus Hörner hatte früh zum 0:1 aufgelegt (3.), in der 26. Minute war der Stürmer dann per Kopf zur Stelle und stand später nach einer einzigen Körpertäuschung im Strafraum alleine vor Torwart Robin Frietsch, der das folgende 0:3 wiederum nicht verhindern konnte (33.). Die Kehrseite dieses Ausnahmespielers trat aber auch erneut zutage, gerade nach längerer Sperre wieder spielberechtigt ließ er sich wiederholt zu unsportlichen Handlungen hinreißen, weshalb er schon fast zwangsläufig von Schiedsrichter Uwe Großholz (FV Zunsweier) per Ampelkarte vom Feld geschickt (43.) geschickt wurde. Das ganze Theater um diesen Spieler, der den Platz zunächst nicht verlassen wollte, rückte beinahe die desolate Leistung der Einheimischen in den Hintergrund, die nach dem Seitenwechsel zwar eine Viertelstunde auf den Anschluss drängten, mit dem 0:4 durch ein Abstaubertor von Benjamin Grimmer (63.) dann aber abrupt ausgebremst wurden. Dem SV Ulm fehlte in der verbleibenden Spielzeit die Substanz und angesichts des Rückstandes aber auch der Wille, um die Gäste noch einmal in Verlegenheit bringen zu können, während der FC Lichtental seinen Formanstieg nach der Winterpause absolut untermauerte und völlig verdient einen so klaren Sieg einfuhr. gw

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Mahir Gökalp (46. Alexander Janzen), Patrick Ernst, Björn Burst, Manuel Friedmann (59. Steffen Kaiser) – Jacob Friedmann (67. Robin Knebel), Nils Helmholdt, Michael Leppert, Steven Müller – Benedikt Wisser (59. Tobias Rummel).

Nur eine Spielhälfte auf Augenhöhe

SV Ulm II – SV Weitenung 1:3 (0:0, Kreisliga A Süd). Der SV Weitenung stellte auch am Münzwald seine aktuell gute Form unter Beweis und ging am Ende als verdienter Sieger vom Feld, wenngleich die Partie vor allem im ersten Durchgang lange Zeit ausgeglichen verlief und sich keine der Mannschaften wirklich gute Torchancen herausarbeiten konnte. Die beste Möglichkeit vor der Pause hatte noch Gästespieler Maximilian Reck, dessen Distanzschuss nur knapp das Ulmer Gehäuse verfehlte (7.), doch dies sollte sich nach dem Seitenwechsel schlagartig ändern. Zunächst verpassten Sebastian Habich und Luca Ohnemus eine Doppelchance vor dem Tor der Einheimischen (51.), eine Minute später bewahrte Keeper Lars Nollau sein Team mit einer Glanzleistung vor dem drohenden Rückstand. In dieser Drangphase gelang dann schließlich Torjäger Habich das nun längst verdiente 0:1 (64.), keine zwei Minuten später legte Jonas Huck das 0:2 nach und sorgte mit dem Doppelschlag bereits für eine Vorentscheidung. Matthias Lebherz konnte in den Schlussphase zwar noch einmal verkürzen und für wenige Minuten für Hoffnung im Ulmer Lager sorgen (82.), doch Spielführer Markus Frietsch stellte mit einem verwandelten Foulelfmeter (85.) den alten Abstand wieder her und damit auch die Revanche der Blumendörfler nach der Heimniederlage in der Vorrunde sicher.

Schiedsrichter Sehri Kilic (TC Fatihspor) leitete die insgesamt faire Partie unauffällig und sicher.

Den ersten Saisonsieg sicherte sich im Vorspiel die Ulmer „Dritte“, das goldene Tor zum 1:0 gegen Weitenung II erzielte Hendrik Faust bereits in der fünften Spielminute. gw

Der SV Ulm II spielte in folgender Aufstellung:

Lars Nollau – Nicolai Metzinger, Tom Eisele, Jannik Heß, Dennis Tran – Benjamin Gembruch (55. Niklas Früh), Julian Brand, Manuel Oser, Yannick Scherer (55. Matthias Lebherz), Robin Waffenschmidt (66. Philipp Sauter) – Justin Schumann (85. Paul Autenrieth).

 

Ersten Heimsieg endlich perfekt gemacht!

SV Ulm – FV Bad Rotenfels 1:0 (0:0, Bezirksliga). Gästetrainer Jens Dinger musste nicht nur auf den im Urlaub weilenden Spielmacher Sebastian Hertweck verzichten, schon in der ersten Spielminute kugelte sich zudem Andre Nagler die Schulter aus und musste so ebenfalls ersetzt werden. Der FVR beschränkte sich ohne Taktgeber Hertweck auf ein Konterspiel über den herausragenden Daniel Zimmer, zudem konnten die Ulmer Akteure die Kreise von Spielführer Jens Buhlinger im Mittelfeld absolut nicht einengen, weshalb die Gäste immer wieder gefährliche Toraktionen kreieren konnten. Da die Hausherren selbst vom Anpfiff weg eine fahrige Leistung mit vielen unnötigen Ballverlusten ablieferten, war es alleine an Keeper Robin Frietsch, der wiederholt Chancen insbesondere von Zimmer (8./19.) parierte oder dann auch Glück hatte, dass Paul Wieber völlig freistehend über das Tor köpfte (37.). Die einzigen Ulmer Möglichkeiten vor der Pause hatte Steven Müller, ein Freistoß aus gut 30 Metern verfehlte nur knapp sein Ziel (20.), und einen sehenswerter Fallrückzieher von ihm nach Flanke von Benedikt Wisser lenkte Torhüter Manuel Droth mit einer tollen Parade gerade noch über die Querlatte (41.).

Trainer Rolf Ernst riskierte nach der Pause mehr, brachte Mitte des zweiten Durchganges zunächst mit Alexander Janzen und kurze Zeit später auch mit Steffen Kaiser frische Offensivkräfte, zudem verwies die bis dahin gut leitende Schiedsrichterin Anna Waibel (SV Mühlhausen/Bodensee) den erst zur Pause eingewechselten Maximilian Kocher nach einem harten Einsatz gegen Steven Müller per Roter Karte des Feldes (71.). Während die Gäste in der Folge noch lange mit der umstrittenen Entscheidung haderten, war Steven Müller nach einer Flanke von Steffen Kaiser zur Stelle und köpfte zur Führung für die Hausherren ein (78.). Nach den vielen vorherigen Unentschieden trotz wiederholt guter Leistungen brachten die Einheimischen diese am Ende wirklich schmeichelhafte Führung über die Zeit und fuhren nun ausnahmsweise auf völlig untypische Ulmer Art den ersten Heimsieg der Saison ein.  gw

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Mahir Gökalp (70. Steffen Kaiser), Patrick Ernst, Björn Burst, Manuel Friedmannl – Jacob Friedmann, Nils Helmholdt, Aykut Ademogullari, Michael Leppert (79. Tobias Rummel), Steven Müller (90. Robin Knebel) – Benedikt Wisser (58. Alexander Janzen).

Keine Tore, keine Punkte in Leiberstung

SV Leiberstung – SV Ulm II 1:0 (0:0, Kreisliga A Süd). Während SVL-Trainer Manuel Vogt die Stammkräfte Ackenheil, Schwitalsky, Schneider und Steimel zunächst auf der Bank ließ und der Jugend den Vorzug gab, musste Oliver Bethge auf Ulmer Seite nicht nur seine komplette Innenverteidigung ersetzen, sondern auch auf die Kreativspieler Manuel Oser und Julian Brand verzichten. Dies kam vor allem in der ersten halben Stunde zum Vorschein, als die Hausherren loslegten wie die Feuerwehr und schon in der Anfangsphase gleich drei gute Möglichkeiten liegen ließen. Mit zunehmender Spieldauer konnten sich die Gäste jedoch immer besser sortieren, Philipp Sauter räumte nun in der ungewohnten Defensivzentrale alles ab, und im Mittelfeld fanden Dennis Tran und Nils Helmholdt immer besseren Zugriff auf die Einheimischen Offensivakteure. Vor der Pause vergab dann auch die Ulmer Reserve ein, zwei gute Kontermöglichkeiten, ohne jedoch richtig zum Abschluss zum Abschluss gekommen zu sein.

Die erste Chance nach dem Seitenwechsel hatte dann wieder der SVL, als eine Hereingabe von einem Ulmer Spieler per Kopf an den Innenpfosten weitergeleitet wurde und Sauter den Ball anschließend von der Torlinie klärte (54.). Ausgerechnet einmal mehr aus einem Standard heraus brachte Spielführer Philipp Feist dann den Gegner der Ulmer „Zweiten“ per Kopfball nach einem Freistoß aus dem Halbfeld in einer Phase in Front, als die Reserve drauf und dran war, selbst in Führung zu gehen (70.). Unmittelbar zuvor hatte Nils Helmholdt noch mit einem Distanzschuss das Tor der Einheimischen nur knapp verpasst, in der 75. Spielminute nagelte dann Steffen Kaiser einen Freistoß an das Lattenkreuz des SVL (75.). Selbst nach der Ampelkarte für Niklas Früh nach wiederholtem Foulspiel (77.) waren die Gäste nun absolut am Drücker und drängten auf den Ausgleich. Den verpasste dann erneut Steffen Kaiser mit einem an ihm selbst verschuldeten Strafstoß, als Keeper Maurizio Metzger seinen Elfer abwehren konnte (77.) und damit den Heimsieg seiner Mannschaft rettete.

Bereits am Tag zuvor blieben die Zähler ebenfalls bei den Gastgebern, Marvin Götz, Christian Vollmer, Waldemar Lind und Bryan Bach stellten bei Gegentreffern von Moritz Urlaub und Daniel Burger kein ebenso umkämpften und knappen Heimerfolg des SVL II gegen Ulm III (4:2) sicher. gw

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Lars Nollau – Nicolai Metzinger, Mahir Gökalp, Philipp Sauter (86. Stephan Reiß), Robin Knebel – Benjamin Gembruch (86. Sebastian Kümmich), Nils Helmholdt, Justin Schumann, Dennis Tran, Steffen Kaiser – Niklas Früh.

Wichtiger Sieg im Kellerduell der Kreisliga A

SV Ulm II – VfB Bühl II 2:0 (0:0, Kreisliga A Süd). Im Duell zweier Kellerkinder konnte die Reserve des SV Ulm mit einem 2:0-Erfolg über die Zweitvertretung des VfB Bühl wichtige Zähler auf der Habenseite verbuchen und hat damit den Anschluss an die Mannschaften aus dem unteren Tabellenmittelfeld hergestellt. Bei schwierigen Bedingungen konnte sich die Gäste aus der Zwetschgenstadt in Halbzeit eins mit Windunterstützung leichte Feldvorteile erarbeiten, ohne dabei jedoch zu klaren Torchancen zu kommen. Da auch das Spiel der Gastgeber von vielen Unwägbarkeiten geprägt war, gingen die Mannschaften mit einem torlosen wie leistungsgerechten Resultat in die Kabinen.

Den besseren Start in die zweite Spielhälfte erwischten dann die Gastgeber. Ein Befreiungsschlag vom Ulmer Torhüter Lars Nollau wurde mit gehöriger Windunterstützung immer länger und länger und konnte schließlich von Justin Schumann zum 1:0 verwertet werden, als er den Ball am heraus eilenden Keeper Jakob Groll vorbei schob (56.). Nur wenige Minuten später schloss Ulms Tom Eisele eine schöne Einzelaktion mit einem Schuss ins lange Eck ab (64.). Damit war das Spiel praktisch entschieden, denn der Gast konnte sich im kompletten zweiten Durchgang außer einigen Standards keine wirklich torgefährlichen Situationen erarbeiten. Das Team von Trainer Oliver Bethge war am Ende insgesamt gesehen um die beiden Treffer besser und den zweiten sich damit zweiten Heimerfolg in Serie und kann nun mit dem Dreier im Rücken die schwierigen Auswärtsaufgaben in Leiberstung (Mittwoch) und Sasbachwalden (Sonntag) angehen.

tl/gw

Der SV Ulm II spielte in folgender Aufstellung:

Lars Nollau – Nicolai Metzinger, Luca Bellante (83. Stephan Reiß), Jannik Heß, Robin Knebel – Julian Brand (68. Niklas Früh), Philipp Sauter, Manuel Oser, Tom Eisele (91. Yannick Scherer), Benjamin Gembruch (86. Sebastian Kümmich) – Justin Schumann.