Über geschlossene Mannschaftsleistung in die nächste Pokalrunde

TSV Loffenau – SV Ulm 1:2 (1:1, Verbandspokal). Einen guten und erfolgreichen Einstand feierte Fabian Ernst als Trainer des Neu-Landesligisten SV Ulm. Beim Klassenkonkurrenten Loffenau setzte sich sein Team am Ende verdient mit 2:1 durch und erreichte die erste Hauptrunde des Verbandspokals, wo man am kommenden Wochenende Heimrecht gegen den SV Bühlertal genießt.

Ebenso wie der ebenfalls angeschlagene Heim-Spielertrainer Sven Huber musste auch Fabian Ernst selbst passen, zudem fehlte auf Ulmer Seite dessen jüngerer Bruder Oliver ebenfalls wegen einer Verletzung. Überraschend tief zogen sich die Hausherren gleich vom Anpfiff zurück und überließen den Gästen einen ruhigen Spielaufbau, Nils Helmholdt mit einem Abseitstreffer (4.) und Marius Metzger mit einem Kopfball aus fünf Metern nur knapp über das Gehäuse (9.) hätten den SV Ulm schon früh in Führung bringen können. Loffenau verließ sich allzu oft auf Stoßstürmer Marius Ganz, doch dem groß gewachsenen Angreifer fehlte oft die Unterstützung von hinten. Einzig ein Schuss von Luca Seeger, den Torhüter Erwin Janzer gerade noch mit dem Fuß zur Ecke klären konnte (12.), war ein Lichtblick der Einheimischen, die ansonsten nach vorne wenig zu bieten hatten und vielfach am guten Gegenpressing aller Ulmer Spieler scheiterten. Mit einem herrlichen Linksschuss aus spitzem Winkel in das obere hintere Torgestänge brachte dann Nils Helmholdt die Gäste längst verdient in Front (16.), in der Folge hätte Ulm die Führung auch noch weiter ausbauen können. Ausgerechnet die beste Möglichkeit vergab dann Torjäger Steven Müller auf Querpass von Fabian Huck, er scheiterte nicht nur ganz knapp an Torhüter Patrick Danes, sondern sah dann auch den direkten Gegenzug mit einem Befreiungsschlag auf Marius Ganz, der an der Strafraumkante der Gegenseite von Keeper Janzer gefoult wurde. Schiedsrichter Niklas Pfau (Achern) entschied sofort auf Strafstoß, den der Gefoulte selbst zum Ausgleich  einschob (37.). Nach dem Seitenwechsel mussten dann beide Mannschaften den Witterungsbedingungen Tribut zollen, die Gäste schienen dem Siegtreffer aber dennoch immer näher als die Hausherren. Ein glückliches Händchen bewies Trainer Ernst dann beim Spielertausch, der kurz zuvor eingewechselte Björn Burst spielte in schöner Kombination den Ball direkt weiter auf Helmholdt, der von der Strafraumgrenze aus in zentraler Position abzog und wenige Minuten vor Spielende den Siegtreffer markierte (86.).                

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Erwin Janzer – Jacob Friedmann, Patrick Ernst, Benedikt Wisser, Manuel Friedmann – Philipp Schnurr (83. Björn Burst), Nils Helmholdt, Fabian Huck (92. Denis Tran),  Michael Leppert – Steven Müller, Marius Metzger (75. Alexander Janzen).   

Steven Müller (links am Ball) und Nils Helmholdt im ersten Durchgang in Loffenau
Große Freude nach dem Siegtreffer durch Nils Helmholdt in der 86. Spielminute

Pokalduell in Loffenau

TSV Loffenau – SV Ulm (Samstag, 17.00, Verbandspokal). Im ersten Pflichtspiel nach dem abrupten Ende der vergangenen Spielzeit stehen sich zwei eigentliche Gewinner der Pandemie gegenüber. Der SV Ulm konnte als ernannter Meister in die Landesliga aufsteigen, wo der TSV Loffenau als Schlusslicht mitten im Abstiegsstrudel dem Krankheitsausbruch den Klassenerhalt letztlich kampflos zu verdanken hatte. Nun hat mit Spielertrainer Sven Huber (zuvor FV Elchesheim) ausgerechnet der Sohn des zwischenzeitlich interimsmäßig eingesprungenen Übungsleiters Joachim Huber die Position im Laufbachtal eingenommen und will die Mannschaft auch mit Hilfe einiger Neuzugänge wieder stabilisieren und in sichere Fahrwasser leiten. Als guter Test kommt den Hausherren natürlich dieses Pokalduell gegen den Aufsteiger durchaus entgegen, doch auch Fabian Ernst auf der anderen Seite weiß die Begegnung als echte Standortbestimmung durchaus zu schätzen. Der Ulmer Spielertrainer fiel zuletzt zwar wegen einer im Training erlittenen Verletzung aus, konnte dafür aber nicht nur den beiden Neuzugängen Marvin Mußler und Philipp Schnurr Einsatzzeiten in Testspielen gönnen, sondern auch dem einen oder anderen talentierten Akteur aus der sogenannten zweiten Reihe. Beide Teams haben natürlich Interesse an einem Weiterkommen, in der nächsten Spielrunde hätte man ein lukratives Heimrecht gegen den Gewinner der Begegnung SV Sinzheim / SV Bühlertal. Bei einem Ausscheiden drohen dem SV Ulm bis zum eigenen Saisonstart zudem drei Wochen ohne jegliches Pflichtspiel, da die Mannschaft gleich zum Auftakt als spielfrei geführt ist und dann erst am zweiten Spieltag das Debüt in der Landesliga feiern kann.      

Aktion beim letzten Auftritt in Loffenau noch in der Bezirksliga im Jahr 2018

Jugendtraining unter Corona

Liebe Eltern und Jugendspieler/-innen des SV Ulm,

Wie Ihr bestimmt schon mitbekommen habt, dürfen wir mit der Jugend ab dem 01.07.2020 endlich wieder auf dem Platz unserer Leidenschaft, dem Fußball, nachgehen.
Um allen eine höchst mögliche Sicherheit zu gewährleisten, ist das Jugendtraining leider nur unter bestimmten, Bedingungen und Regeln durchführbar. Dazu benötigen wir die Hilfe und Disziplin eines jeden einzelnen im Verein.
Die Trainer der jeweiligen Jugendmannschaften werden im Umgang mit den uns auferlegten Hygieneregeln unterwiesen. Dazu gehört das Führen einer Liste aller Trainings anwesenden sowie das Reinigen des Trainingsgerätes, das natürlich mit Hilfe der Spieler durchgeführt wird.
Des Weiteren bitte ich Euch folgendes unbedingt zu beachten!

  • Sollte ein Spieler/in sich nicht wohl fühlen oder gar Krankheitssymptome
    haben, soll dieser auf das Training verzichten und zuhause bleiben.
  • Kinder die während der Urlaubszeit ins Ausland fahren, werden gebeten
    nach dem Urlaub 14 Tage nicht ins Training zu kommen.
  • Das Umziehen und Duschen vor und nach dem Training muss zuhause
    erledigt werden.
  • Fahrgemeinschaften sollten weitestgehend vermieden werden.

Trotz aller Regeln, freuen wir uns das wir endlich wieder mit dem Training loslegen können und freuen uns darauf jeden Spieler beim SV Ulm wieder zu sehen. Bei Rückfragen oder Anmerkungen, ist die Jugendleitung jederzeit für Euch da. Unsere Telefonnummern findet Ihr auf unserer Homepage; www.sv-ulm.de Ihr könnt uns aber auch auf jugend@sv-ulm.de gerne eine Email schreiben.

Bleibt alle Gesund. Eure Jugendleitung,
Martin Bach und Patrick Schäfer

Neuzugänge SV Ulm

Personelle Zuwächse verzeichnet der SV Ulm nach dem Aufstieg in die Landesliga nicht nur auf dem Spielfeld, sondern zur Entlastung der Verantwortlichen insbesondere auch jenseits der Spielfeldumrandung. Mit Marvin Mußler (25) vom SV Sasbach sowie Philipp Schnurr (22) vom SV Sinzheim verstärken zwei echte Neuzugänge den Kader, hinzu kommt mit Alexander Hofmann ein Spieler aus der eigenen Jugend. Bereits in der Winterpause hatte Torhüter Erwin Janzer (zuvor FV Ottersdorf) wieder reaktiviert werden können, kam jedoch durch den Saisonabbruch lediglich zu dem einen Einsatz in Bad Rotenfels und half dort mit, mit dem entscheidenden Erfolg im Mönchhof den Aufstieg letztlich zu sichern. Fabian Ernst (30) rückte nach zwei Jahren als Co-Trainer von Oliver Bethge, der den Verein nach der Vizemeisterschaft im Vorjahr nun zum größten Erfolg der Vereinshistorie geführt hatte, an die Spitze des Trainer- und Betreuerstabes und hat mit Markus Hoch (36, früher SV Sinzheim, zuletzt SV Altschweier) einen erfahrenen Assistenten auf der Bank. Unterstützt werden sie derzeit auch noch von Spielführer Jonathan Wisser, der nach seiner Verletzung noch für unbestimmte Zeit ausfällt. Weiterhin rückt Stefan Koch künftig Spielausschuss Thomas Leppert zur Seite, Trainer Sascha Steimel ist bereits seit der Winterpause für Team II verantwortlich, konnte jedoch noch keine Begegnung bestreiten, und Joachim Peduzzi betreut auch in der kommenden Saison die dritte Mannschaft. Beide Trainer werden hier von Christian Steimel unterstützt. Finanzielle Wagnisse wurden von der Vereinsführung schon immer ausgeschlossen und sind pandemiebedingt ohnehin nicht mehr möglich, aber auch Spielertrainer Fabian Ernst unterstützt die bisherige Vereinsstrategie, geht den Weg des SV Ulm voll mit und setzt auch beim „Abenteuer Landesliga“ auf die Förderung des vorhandenen Potenzials und den Zusammenhalt der Mannschaft.

Absage das sportFEST 2020

Nach den Entwicklungen der letzten Monate konnte man es bereits ahnen, aber da die Hoffnung bekanntlicherweise zuletzt stirbt, gab es doch noch eine kleine Resthoffnung, dass das sportFEST 2020 in seiner gewohnten Form stattfinden kann.

Nachdem nun aber jüngst das Verbot für Großveranstaltungen durch die Landesregierung von 31.08. auf Ende Oktober verlängert wurde, sehen wir leider keine andere Möglichkeit, als das sportFEST 2020 abzusagen.

Diese Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen und stellt den SV Ulm in den kommenden Monaten vor große Herausforderungen, vor allem im finanziellen Bereich.

Wenn ihr unseren Verein in dieser schwierigen Phase unterstützen wollt, legen wir euch unser Crowdfunding-Projekt bei der Volksbank Bühl ans Herz. Unter https://www.volksbank-buehl.viele-schaffen-mehr.de/corona-hilfe-fuer-sv-ulm-1948 könnt ihr weiterhin euren Teil dazu beitragen, den SV Ulm zukunftsfähig aufzustellen. Alle weiteren Infos dazu sowie eine Spendenanleitung findet ihr auch hier auf unserer Website.

Und nun zur guten Nachricht: beginnend mit dem 10.07. werden an jedem Freitag sogenannte Biergartenabende am Sportplatz stattfinden, die im Rahmen der öffentlichen Vereinsgaststätte von unseren neuen Wirtsleuten Mirta und Drazen Dmitrovic durchgeführt werden. Die SV Ulm Familie ist hierbei herzlich eingeladen, sich unter dem Vordach und im Außenbereich mit jeweils wechselnden kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen zu lassen, wobei die Einhaltung der aktuell gültigen Corona-Bestimmungen natürlich selbstverständlich garantiert ist.

Nähere Infos zu den Biergartenabenden können wir euch schon in Kürze präsentieren.

In euren Kalendern solltet ihr schonmal die folgenden Termine vormerken:

  • Freitag 10.07.
  • Freitag 17.07.
  • Freitag 24.07.
  • Freitag 31.07.
  • Freitag 07.08.
  • Sonntag 09.08. 
  • Montag 10.08.

Wir würden uns sehr freuen, wenn die Biergartenabende gut angenommen werden und blicken bereits jetzt voller Vorfreude auf das nächste reguläre sportFEST im Jahr 2021!

Landesliga-Aufstieg

Ohne die obligatorischen Bierduschen, Feier mit den Fans und somit quasi (fast) emotionslos gelang dem SV Ulm mit dem Aufstieg in die Landesliga der bislang größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Es war letztlich nicht so ganz nur eine Entscheidung am grünen Tisch, lediglich die seit langem erwartete Bestätigung am außerordentlichen Verbandstag mit dem Votum durch die südbadischen Vereinsvertreter fehlte auch dem Tabellenführer der Bezirksliga Baden-Baden noch, um letztlich diese nicht unverdiente Meisterschaft auch tatsächlich unter Dach und Fach zu bringen. 

Immerhin bestätigte das Team von Trainer Oliver Bethge in dieser Spielzeit die Leistung der Vorsaison, als man als Rangzweiter in den Aufstiegsspielen gegen den SC Offenburg nur knapp gescheitert war, und fuhr nun in der vorentscheidenden Phase unmittelbar vor der Winterpause jeweils Siege gegen die härtesten Konkurrenten SpVgg. Ottenau und Rastatter SC/DJK ein. Mit dem zwar etwas glücklichen, aber letztlich dann aber auch verdienten Dreier beim heimstarken FV Bad Rotenfels (2:0) setzte die Mannschaft ihre Serie auch im einzigen Spiel des neuen Jahres fort und festigte damit die Tabellenführung.

Dorfvereine haben schon vielfach Geschichte geschrieben, doch am Münzwald hat dieser Erfolg nicht nur viele Väter, sondern auch eine sehr lange Vorbereitungszeit. Es begann mit einer zunächst erfolgreichen Jugendarbeit und einer Reihe sehr talentierter Spieler, die zuletzt in der A-Jugend als SG Ulm gemeinsam mit Akteuren aus den benachbarten Vereinen Lichtenau und Scherzheim vor einigen Jahren in der Junioren-Landesliga eine sehr gute Rolle spielte. Parallel dazu hatte bereits Spielertrainer Benedikt Wisser, einer der wenigen noch Aktiven  aus dem Jahr des denkwürdigen Rückspieles (5:4-Sieg beim FC Illingen 2011) mit seinem Team gerade die lang ersehnte Rückkehr in die Kreisliga A geschafft. Es folgten Jahre der Konsolidierung, jüngere Spieler drängten nach, die Spielqualität erhöhte sich sukzessiv. Als das erfahrene Ulmer Eigengewächs Rolf Ernst die Mannschaft im Jahr 2015 als Trainer übernahm, konnte schon im folgenden Sommer die Doppelmeisterschaft der beiden Seniorenteams und die Aufstiege in die Bezirksliga bzw. Kreisliga A (Team II) gefeiert werden. In beiden Ligen haben sich die Mannschaften längst festgespielt, ehe nun mit „Oli“ Bethge an der Seitenlinie das nie erwartete Ziel Landesliga erreicht wurde. Mit wenig Fluktuation im Kader, somit stetig wachsender Struktur und Stabilität, einem tollen Mannschaftsgeist, aber auch teils herausragenden Einzelspielern wie beispielsweise Torjäger Steven Müller, Oliver Ernst oder Kapitän Jonathan Wisser, die ihrem Heimatverein trotz zahlloser Anfragen immer treu geblieben sind, konnte nun dieses Ziel erreicht werden. Aber auch ein gesundes Umfeld und eine unglaublich treue Anhängerschar, die fast jedes Auswärtsspiel zur Heimbegegnung macht, sind Eckpfeiler dieses Erfolges, mit dem noch vor wenigen Jahren niemals zu rechnen war. Besonders freuen dürften sich die ältesten Vereinsmitglieder, die seit der Gründung etliche Höhen und Tiefen miterlebten und schon im Vorjahr voller Stolz die Aufstiegsspiele besucht hatten.    

Aufgrund der aktuellen Situation wird eine große Feier mit Mannschaft und Fans auf den Saisonstart 20/21 verschoben, denn dann müssten eigentlich alle Beschränkungen aufgehoben sein. In der Zwischenzeit gibt Oliver Bethge den Trainerstab an seinen bisherigen Assistenten Fabian Ernst weiter, der mit seiner vieljährigen Landesliga-Erfahrung dem Team sicherlich noch weiter helfen kann. Aber auch er weiß, dass der SV Ulm das überregionale Abenteuer ohne große Investitionen und finanzielle Risiken angeht und seinen dörflichen Charakter mit überwiegend eigenen Spielern behalten wird.

Corona-Crowdfunding

Leider stellt Corona auch unseren Verein vor sehr große Herausforderungen in den kommenden Monaten. Da das sportFEST 2020 sicherlich nicht im normalen Rahmen stattfinden kann und auch die Erlöse aus Vereinsgaststätte, Spielbetrieb und Sponsorengeldern deutlich niedriger ausfallen werden als üblich, brechen dem Verein existenziell wichtige Einnahmequellen weg. Auf der anderen Seite gibt es eine Reihe von Fixkosten, die weiter bedient werden müssen.

Aus diesem Grund müssen und werden wir nach Möglichkeiten suchen, in den nächsten Wochen und Monaten durch alternative Aktionen Einnahmen zu generieren. Ein erster Schritt dabei ist die Crowdfunding-Aktion der Volksbank Bühl. Wir hoffen, dass wir über diese Plattform möglichst viele Spenden einsammeln können, um bereits geplante Investitionen in die Infrastruktur des Vereinsgeländes realisieren zu können. In diesen Bereich fallen die nachhaltige Sanierung des Trainingsplatzes (Platz 2), die bereits im April angestoßen wurde, sowie der Neubau einer LED-Flutlichtanlage auf dem Hauptspielfeld (Platz 1). Damit würden wir nicht nur ein positives Signal in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz setzen, sondern auch unsere Trainingsmöglichkeiten erweitern und somit den Grundstein für eine hoffentlich erfolgreiche Zukunft des Vereins legen.

Die „SV Ulm Familie“ steht seit jeher in guten wie in schlechten Zeiten eng zusammen und so hoffen wir auch in dieser Krise auf eure Unterstützung. Helft mit, eine Art Euphorie und Begeisterung für die Crowdfunding-Aktion zu entfachen und sie so zu einer großen und erfolgreichen Sache werden zu lassen. Wir werden in den kommenden Tagen und Wochen einige Beiträge rund um das Thema Crowdfunding schalten und darüber hinaus auch noch Flyer in den Haushalten von Moos und Ulm verteilen.

Getreu dem Motto #gemeinsamstark möchten wir uns bereits im Voraus für eure Unterstützung bei der Aktion bedanken. Alle weiteren Informationen findet ihr unter dem Link im Anhang sowie über unseren Newsletter, den wir gestern gestreut haben und bei deren Verbreitung wir auch auf eure Hilfe angewiesen sind. Bei Fragen oder Anregungen könnt ihr euch gerne per Mail an crowdfunding@sv-ulm.de wenden. Eine Spendenanleitung findet ihr hier:

In diesem Sinne: Packen wir’s an!

Schreiben zur aktuellen Corona Situation für Trainer, Betreuer und Spieler des SV Ulm

Wie wahrscheinlich alle mitbekommen haben, werden die Corona Maßnahmen von unserer Landesregierung immer mehr gelockert. Diese Lockerungen sind aber mit sehr vielen Auflagen verbunden die Seitens der Trainer und vor allem der Vorstandschaft umgesetzt und Kontrolliert werden müssen.
Die Vorstandschaft kann bei Unregelmäßigkeiten haftbar gemacht werden. Wir möchten euch in diesem Schreiben erklären, warum wir es nicht für sinnvoll halten, dass die Jugendmannschaften des SV Ulm ins Training einsteigen.

  1. Der vorgeschriebene 1,5m Abstand, der unbedingt eingehalten werden muss, ist aus unserer Sicht in einem Jugendtraining kaum einzuhalten. Der Trainer zählt da auch mit! Was ist z. B. bei Verletzungen, unkontrolliertes Wegtreten des Balles usw.
    Abschlussspiele sind auf keinen Fall möglich.
  2. Das Reinigen der Sportgeräte muss laut Corona Verordnung für Sportstätten des Kultusministeriums ständig durchgeführt und kontrolliert werden. Entgegen vieler Meinungen müssen sie nicht desinfiziert werden, sondern lediglich mit Seifenlauge abgewaschen werden, aber auch das ist nur mit enormen Aufwand durchzuführen. Ein Hygienekonzept mit Beauftragtem muss dafür erstellt werden.
  3. Eine Einwilligung der Eltern, dass das Kind zum Training kommen darf, auch in Papierform, entbindet die Vorstandschaft nicht von der Verantwortung über den gesamten Verein. Wenn es doch zum Corona-Ausbruch kommt, haftet zuletzt immer die Vorstandschaft.
  4. Spieler der A-Jugend, die über 18 Jahre sind und in das Mannschaftstraining der 1. bzw. 2. Mannschaften einsteigen wollen, klären dies bitte mit den jeweiligen Trainern.

Wir sind geschlossen zu dem Entschluss gekommen, dass solange das Land Baden-Württemberg keine Genehmigung eines einfachen Mannschaftstraining erlaubt und so lange die Verantwortung nur bei einzelnen Personen liegt, es keinen Sinn macht, dieses Risiko einzugehen und den guten verantwortungsvollen Ruf des SV Ulm zu gefährden. Daher wird das Jugendtraining noch bis auf weiteres ausgesetzt!
Uns ist klar, dass alle wieder auf den Platz wollen, wir müssen uns da aber wohl noch etwas gedulden. Da sich die Lage gefühlt alle 24 Stunden ändert, werden wir euch über die Trainer ständig auf dem Laufenden halten.
Die Sicherheit und Gesundheit für alle Spieler Betreuer und Verantwortlichen steht für uns an erster Stelle. Bleibt alle gesund, wir sehen uns bald am Sportplatz.

Sportliche Grüße,
die Vorstandschaft SV Ulm und eure Jugendleiter Martin und Patrick

Tendenz geht in Richtung Abbruch

Bei ihrer gestrigen Online-Pressekonferenz haben die drei baden-württembergischen Fußball-Landesverbände inklusive des Südbadischen Verbandes (SBFV) den Abbruch der laufenden Saison 2019/2020 empfohlen. Aufgrund der Corona-Pandemie sei eine Rückkehr in den regulären Spielbetrieb in absehbarer Zeit nicht zu erwarten. Die Wertung der aktuellen Saison soll dann nach dem sogenannten Punktequotienten erfolgen (Anzahl der erreichten Punkte durch die Anzahl der gespielten Partien pro Mannschaft). Die Mannschaft mit dem besten Punktequotienten steigt in die nächsthöhere Liga auf. Relegations- sowie Aufstiegsspiele sind nicht vorgesehen und Absteiger soll es auch keine geben. Eine endgültige Entscheidung darüber wird auf einem außerordentlichen Verbandstag fallen, der voraussichtlich am 20. Juni stattfinden wird. Hier haben die Delegierten dann die Möglichkeit, neben dem vorweg beschriebenen Modell auch noch für die Alternative „Fortsetzung der Spielzeit 2019/2020 frühestens ab dem 01. September 2020“ zu stimmen.
Das Votum soll übrigens auch für Frauen- und Jugendteams gelten.

Nachdem die baden-württembergische Landesregierung ein Kleingruppentraining für Fußballmannschaften unter bestimmten Auflagen wieder erlaubt hat, erarbeiten die Vereinsverantwortlichen des SV Ulm gerade ein tragfähiges Konzept, um die Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs zu ermöglichen. Der Jugendbereich ist bei dieser Regelung aus rechtlichen Gründen aber erstmal noch außen vor.

Wichtiger Auftaktsieg im Mönchhof-Stadion

FV Bad Rotenfels – SV Ulm 0:2 (0:2, Bezirksliga). Heim-Trainer Raphael Oremek ging mit einer äußerst defensiven Taktik an den Start des neuen Fußballjahres und ließ sein gesamtes Mittelfeld bei Ulmer Ballbesitz tief verteidigen, außerdem verzichtete er zu Beginn auf Torjäger Daniel Zimmer wegen Trainingsrückstand).  Dies hatte zur Folge, dass die Hausherren während des ersten Speilabschnittes kaum einmal gefährlich vor das Tor des Tabellenführers kamen, einzig Nico Martin tauchte nach gut zehn Minuten aus halblinker Position auf, dessen Schuss wurde jedoch von Spielführer Benedikt Wisser geblockt und zur Ecke geklärt. Natürlich taten sich auch die Gäste nach der langen Pause zunächst etwas schwer, fanden dann aber immer besser in die Partie und verzeichneten dann durch das Stürmerduo Steven Müller (8./15.) und Waldemar Lind (27.) sowie auch Michael Leppert (18.) gute Möglichkeiten, doch FV-Keeper Manuel Droth war jedes Mal zur Stelle und verhinderte einen Rückstand im gut besuchten Mönchhof-Stadion. Zwei Standard-Situationen brachten den SV Ulm dann aber noch vor dem Seitenwechsel in Front. Zunächst zirkelte Goalgetter Müller einen Freistoß aus gut 25 Metern unhaltbar in den Torwinkel (32.), nur acht Minuten später stand Rechtsverteidiger nach einer Ecke von Fabian Ernst am zweiten Pfosten goldrichtig und verlängerte die Hereingabe zum 0:2 über die Torlinie (40.). Hätten das Team von Coach Oliver Bethge eine zwischenzeitliche Konterchance mit Überzahlspiel noch konzentrierter zu Ende gespielt, wäre die Begegnung wohl schon zum Seitenwechsel entschieden gewesen. So aber blieben die Gastgeber nach der Pause noch im Spiel und brachten mit Zimmer, Yannick Hinkelmann und Spielmacher Sebastian Hertweck offensiv ausgerichtete Akteure, die das Spiel der Murgtäler sichtlich belebten. Alleine der schnelle Zimmer hätte mit drei, vier sehr guten Möglichkeiten der Partie im Alleingang eine Wendung geben können, er schob zwischen der 55. und 75. Minute aber entweder jeweils den Ball am Tor vorbei oder wurde von Torhüter Erwin Janzer, den der SV Ulm in der Winterpause kurzerhand als Ersatz für den langzeitverletzten Manuel Klemm verpflichtete, gebremst.  Abrupt ausgehebelt  wurde das Aufbäumen der Hausherren durch den Platzverweis für ihren Torhüter Manuel Droth, der den eingewechselten Stürmer Marius Metzger vor dem Strafraum foulte und damit einen scheinbar sicheren dritten Ulmer Treffer verhinderte (80.). Den daraus resultierenden Freistoß setzte erneut Müller an die Querlatte, folgende weitere Ulmer Möglichkeiten in der Schlussphase entschärfte nun Feldspieler Keven Zeltmann, der nach ausgeschöpftem Wechselpotenzial in das Rotenfelser Tor beordert worden war. Als nach wiederholtem Foulspiel auch noch Daniel Zimmer durch den gut leitenden Schiedsrichter Murat Sahin (SV Bühlertal) per Ampelkarte vom Feld geschickt wurde (84.), war die Partie zugunsten des Spitzenreiters endgültig entschieden.

                                    

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Erwin Janzer – Patrick Ernst, Benedikt Wisser, Björn Burst, Manuel Friedmann – Nils Helmholdt, Oliver Ernst (77. Aykut Ademogullari), Fabian Ernst (85. Fabian Huck), Michael Leppert (64. Alexander Janzen) – Steven Müller, Waldemar Lind (60. Marius Metzger).   

40. Spielminute in Bad Rotenfels: Torschütze Patrick Ernst bedankt sich beim Eckballschützen Fabian Ernst.