Nach dem Heimsieg gegen Ottenhöfen den SV Kuppenheim vor der Brust

SV Ulm – FC Ottenhöfen 5:1 (1:1, Bezirksliga). In einer starken Anfangsphase sorgte Alexander Janzen auf Zuspiel von Nils Helmholdt mit einem abgefälschten Schuss aus zentraler Position für eine frühe Führung für die Hausherren (12.), im weiteren Spielverlauf setzte sich aber die Qualität des Tabellendritten immer  mehr durch und Ottenhöfen kam durch Kevin Roth (20./Kopfball) und Benedikt Benz (26.) rasch selbst zu guten Tormöglichkeiten. Bei dem toll herausgespielten Ausgleich durch Thomas Bohnert (35.) leistete Roth die Vorarbeit, und nicht nur in dieser Szene stellten die Gäste ihre spielerische Klasse unter Beweis. Die Achertäler hätten sich bereits zur Pause durchaus eine Führung verdient gehabt, während Ulm Mitte des ersten Durchganges den Faden verloren hatte, aber mit neuem Elan aus der Kabine kam. Dennoch hatte Gästespieler Marius Schober die erste Gelegenheit im zweiten Spielabschnitt, Robin Frietsch im Ulmer Gehäuse rettete jedoch in höchster Not (55.). Danach folgte die wohl beste halbe Stunde des SV Ulm in dieser Spielzeit, zunächst konnte Keeper Michael Bühler gerade noch einen Schuss von Steven Müller zur Ecke klären (59.), eine Minute später traf erneut Alex Janzen zum 2:1 für die Einheimischen. Im Verlaufe des nächsten Spielzuges holte Torwart Bühler dann im Strafraum Robin Waffenschmidt von den Beinen, und Torjäger Müller verwandelte den vom gut leitenden Schiedsrichter Christian Schnurr (FSV Kappelrodeck/Waldulm) verhängten Strafstoß zum 3:1. Auf Linksflanke des eingewechselten Robin Knebel krönte schließlich Nils Helmholdt seine gute Leistung mit dem Kopfballtreffer zum 4:1 (70.), ehe Jacob Friedmann einen Distanzschuss im Torwinkel zum 5:1-Endstand versenkte (79.).

Mit diesem erneuten Sieg im Rücken empfängt der SV Ulm nun am Sonntag die Verbandsliga-Reserve des SV Kuppenheim, die ihr Nachholspiel in Bischweier unterdessen verlor und nach wirklich tollem Saisonauftakt mit überzeugenden Leistungen und klaren Siegen nun urplötzlich selbst im hinteren Mittelfeld unweit der abstiegsbedrohten Zone landete. Gästetrainer Raphael Oremek wird mit Sicherheit alles daran setzen, sein Team so auf- und einzustellen, dass am Münzwald nicht ein weiteres Abrutschen in der Tabelle droht.                                                                 gw

 

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Mahir Gökalp, Patrick Ernst, Benedikt Wisser, Manuel Friedmann – Alexander Janzen, Aykut Ademogullari, Nils Helmholdt (76. Tobias Rummel), Jacob Friedmann (84. Michael Leppert), Robin Waffenschmidt (65. Robin Knebel) – Steven Müller (82. Björn Burst).

Nachholspiel gegen den Tabellendritten

SV Ulm – FC Ottenhöfen (Mittwoch, 18.30 Uhr, Bezirksliga). Im seinem letzten und noch aus der Vorrunde ausstehenden Nachholspiel hat der SV Ulm den aktuell souveränen Tabellendritten aus dem Achertal zu Gast. Wenngleich Trainer Jose Petit am Sonntag eine völlig überraschende wie auch klare 0:3-Niederlage seiner Mannschaft gegen Bad Rotenfels gerade auf dem fast uneinnehmbaren heimischen Geläuf mit ansehen musste, so steht das Team noch immer mit einigen Zählern Vorsprung vor dem breiten Mittelfeld der Tabelle und bildet hinter dem überragenden Führungsduo Loffenau / Würmersheim sozusagen die dritte Kraft im Bezirksoberhaus. Eine ausgeprägte mannschaftliche Geschlossenheit, gute spielerische Elemente und mehrere torgefährliche Spieler wie Bohnert, Golly und Hock sind die Grundlagen des Erfolges beim FCO, der natürlich als klarer Favorit an den Münzwald reist und hier die Heimschlappe vom Sonntag wieder wettmachen will.

Die Hausherren ihrerseits erzwangen gleichzeitig einen eminent wichtigen 2:1-Erfolg in Sasbach und konnten mit diesem Dreier nicht nur wieder den Anschluss an die davor platzierten Teams aus Unzhurst und Lichtental herstellen, sondern gleichzeitig auch den Vorletzten Fatihspor fast vorentscheidend auf nunmehr acht Zähler distanzieren. Der Sieg im Lenderdorf war am Ende verdient, weil man sich nach dem Ausgleich des SVS nicht mit einer Punkteteilung zufrieden gab, sondern in einer mit zunehmender Spieldauer immer überlegener geführten Partie auch den Erfolg unbedingt wollte. Dabei knüpfte Stürmer Steven Müller erneut nahtlos an seine Torjägerqualitäten an und erzielte beide Treffer im Waldfeld. Zum Kader wieder hinzu stoßen könnte eventuell auch wieder Michael Leppert, der zuletzt noch immer mit einer hartnäckigen Fußprellung ausgefallen war,

ansonsten dürfte das Trainerteam Jonathan Wisser / Mario Keller weitgehend der zuletzt aufgebotenen Mannschaft das Vertrauen schenken.                                                                                                                                                 gw

Wichtiger und erster Sieg von Team 2 gegen SC Eisental

SV Ulm II – SC Eisental 2:1 (1:0, Kreisliga A Süd). Nach verhaltenem Beginn hatten die Gäste durch Oliver Meier (9. und Philipp Maier (22./im Nachschuss) noch die besten Chancen am Münzwald, ein Tor für den SC Eisental schien in der Luft zu liegen. Doch genau in diese Drangphase hinein gelang Ulms Innenverteidiger Jannik Heß per Direktabnahme nach einem Freistoß von Justin Schumann der zu diesem Zeitpunkt überraschende Führungstreffer für die Hausherren (27.), die diese Begegnung unbedingt gewinnen mussten, um im Abstiegskampf auch gegenüber Eisental Boden gut zu machen. Der Rückstand schien in der Folge das Team von Trainer Taner Sengül zu lähmen, fortan eroberte der SV Ulm im Defensivbereich viel mehr Bälle und konnte sich durch ein schnelles Umschaltspiel einige gute Kontermöglichkeiten erarbeiten, die besten davon vergaben Kevin Brand (34.) und Nicolai Metzinger (40) jeweils aussichtsreich. Die Weindörfler kamen vor dem Seitenwechsel nur noch einmal gefährlich vor das Ulmer Gehäuse, Keeper Lars Nollau wehrte hierbei mit tollen Paraden die unmittelbar aufeinander folgenden Schüsse von Jonas Gartner und Alexander Meier ab (43.) und rettete den knappen Vorsprung in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff des unauffällig und damit sehr gut leitenden Schiedsrichters Lukas Zielbauer (FV Steinmauern) übernahm der SCE zwar wieder die Initiative und versuchte, die nun gut stehende Ulmer Abwehr unter Druck zu setzen. Torpediert wurde dieses Vorhaben jedoch durch das Ausscheiden von Torjäger Philipp Maier, der nach einer knappen Stunde Spielzeit angeschlagen vom Feld musste. Die Ulmer Elf verteidigte geschickt den Vorsprung, jeder Spieler half hierzu seinem Nebenmann aus, und vorne verpassten Aaron Knebel (Kopfball an die Querlatte/71.) und wiederum Jannik Heß im folgenden Nachschuss nur knapp das 2:0. Das gelang jedoch in der 77. Minute Philipp Sauter, der sich aus gut 20 Metern ein Herz nahm und abzog, der Flugball rutschte in der Folge dem ansonsten sicheren Torhüter Steffen Gehringer durch die fangbereiten Hände und sorgte für die Vorentscheidung. Nach dreiminütiger Nachspielzeit gelang dann Lamin Nagib Modou zwar noch der Anschlusstreffer, Schiri Zielbauer ließ jedoch nicht mehr anspielen und beendete die insgesamt faire Begegnung direkt nach dem Tor.

Im Vorspiel konnte die Ulmer „Dritte“ ihre kleine Erfolgsserie fortsetzen und erkämpfte nach dem Ausgleich von Niolas Ziegler ein 1:1 gegen Eisental II.                                                              gw

 

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Lars Nollau – Nicolai Metzinger, Jannik Heß,  Luca Bellante, Benjamin Gembruch – Julian Brand, Philipp Sauter, Aaron Knebel (86. Yannick Scherer), Tom Eisele (71. Basaikou Conteh), Kevin Brand (88. Sebastian Kümmich) – Justin Schumann (84. Stephan Reiß).

 

 

Abstiegskampf wird gegen Eisental fortgeführt

SV Ulm II – SC Eisental (Sonntag, 15.00, Kreisliga A Süd). Mit einer unglaublichen Siegesserie konnte der SC Eisental in der vergangenen Spielzeit das Abstiegsgespenst noch einmal verjagen, mit einem erneuten Sieg am Münzwald würden Spielertrainer Taner Sengül und seine Mannschaft auch in dieser Saison nicht nur die Distanz zum SV Ulm vergrößern, sondern könnten einen großen Schritt zum vorzeitigen Klassenerhalt machen. Beide Teams stecken jedoch aktuell in einer Schaffenskrise und hadern jeder für sich mit einer Niederlagenserie, die natürlich just an diesem Spieltag enden soll. Die Vorzeichen sind klar abgesteckt, der SCE hat aktuell sieben Zähler Vorsprung auf die Hausherren und holte in der Fremde mehr Punkte als daheim, die Mannschaft von Oliver Bethge hingegen war in den letzten Spielen  wie schon fast in der ganzen Spielzeit mit vielen Gegnern auf Augenhöhe, verpasste aber durchweg den entscheidenden Punch und ging dann am Ende wegen nur eines noch fehlenden Treffers doch noch leer aus, wie zuletzt auch wieder in Hügelsheim (2:3), einem Spiegelbild der Partien in Vimbuch, Leiberstung und Sasbachwalden. Definitiv passen muss der nach der Winterpause stark aufspielende Manuel Oser, der sich wieder am Knie verletzte, die genaue Diagnose steht hier jedoch noch aus. Eine spannende und umkämpfte Begegnung ist zu erwarten, Eisental würde bei einem Erfolg fast unerreichbar davonziehen, der SV Ulm könnte seinerseits den Anschluss an die Weindörfler wieder herstellen.

Im Vorspiel treffen um 13.15 Uhr Ulm III und Eisental II aufeinander, um 17.00 Uhr steht dann noch das der Ulmer Damen gegen Stollhofen auf dem Programm.                                                             gw

Wichtiger Heimsieg gegen Durmersheim

SV Ulm – FC Durmersheim 4:2 (1:1, Bezirksliga). Im ersten Spiel ohne Trainer Rolf Ernst setzte sich die Serie früher Gegentore für den SV Ulm nahtlos fort, Gästespieler Daniel Kraft brachte den FC Phönix nach exakt zwei Minuten mit einem sicher verwandelten Foulelfmeter in Führung. Dies trug natürlich nicht unbedingt zur Sicherheit der Einheimischen bei, die sich angesichts einer dicht gestaffelten Defensive der Gäste mit einer Fünferkette in der letzten Abwehrreihe sichtlich schwer taten, überhaupt Chancen zu kreieren. Durmersheim warf zudem, solange die Kraft reichte, Zweikampfstärke in die Waagschale und eroberte viele Bälle im zentralen Mittelfeld, was den Ulmer Spielaufbau umso mehr erschwerte. Dennoch hatte Steven Müller in der 19. Minute den Ausgleich auf dem Fuß, als sein Heber über Keeper Fabian Vandamme hinweg nur ganz knapp das Gehäuse verfehlte. Erneut Müller war dann zehn Minuten später der entscheidende Spieler vor dem Ausgleich, bei einem weiten Zuspiel wähnte ihn die komplette Phönix-Abwehr im Abseits, doch er blieb einfach stehen und überließ Markus Wengenmayer den Ball, der sich diese Chance nicht entgehen ließ und trocken einschoss. Vor der Pause war dann nur noch eine gefährliche Aktion der Gäste zu vermerken, als Christian Weber Ulms Torhüter Robin Frietsch mit einem Flachschuss prüfte (32.), danach baute das Team von Trainer Sebastian Thern kontinuierlich ab. Der zweite Durchgang stand dann ganz im Zeichen des Hausherren, nach einem Schuss von Müller staubte Wengenmayer zum 2:1 ab (51.), danach war Goalgetter Steven Müller selbst zweimal zur Stelle und erhöhte auf 4:1 (64./75.). Mit einem Lattentreffer (70.) und einer weiteren Großchance nach schönem Zuspiel von Robin Waffenschmidt (85.) hätte der Torjäger alleine das Resultat noch deutlich in die Höhe schrauben können, auch Spielführer Benedikt Wisser scheiterte kurz vor Spielende noch mit einem Kopfball aus wenigen Metern Entfernung. Den Schlusspunkt setzten in der Nachspielzeit aber noch einmal die Gäste und markierten durch Philipp Fitterer das 2:4 in einer Phase, als auch den Hausherren nach viel Laufarbeit die Puste so langsam ausging. Schiedsrichter Marc Gass (vereinslos) aus dem Elsass bot eine sehr gute Leistung.                                                                                                                                           gw

 

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Robin Knebel, Patrick Ernst, Benedikt Wisser, Manuel Friedmann – Alexander Janzen (46. Steffen Kaiser), Mahir Gökalp (71. Tobias Rummel), Aykut Ademogullari, Nils Helmholdt, Steven Müller – Markus Wengenmayer (80. Robin Waffenschmidt).

Abstiegsduell gegen Phönix Durmersheim

SV Ulm – FC Durmersheim (Sonntag, 15.00 Uhr, Bezirksliga). Auch wenn sich die Gäste seit geraumer Zeit schon in einem rasanten Abwärtstrend befinden, dürften sie für die Gastgeber nicht unbedingt als Aufbaugegner herhalten wollen. Dazu waren die Resultate des FC Phönix nach der Winterpause fast alle durchaus respektabel, was durchaus auf eine intakte Moral bei der Mannschaft von Trainer Sebastian Thern hindeutet. Der hatte seit der Amtsübernahme von seinem Vorgänger Christian Hofmeier, der den Traditionsverein zuvor wieder bis in die Landesliga geführt hatte, zwar nicht unbedingt mehr Erfolg, aber er scheint Ruhe und Zielrichtung in das Team zurück gebracht haben. Mit Sicherheit tritt der Tabellenletzte die Reise an den Münzwald auch nicht an, nur um die Punkte abzuliefern, sondern sucht gegen den Drittletzten selbst den Erfolg. Schließlich hat man auf den TC Fatihspor nur vier Zähler Rückstand und auch ein Nachholspiel in der Hinterhand, sodass noch alle Optionen vorhanden sind, die Rote Laterne abzugeben.

Der SV Ulm darf also mit sehr viel Gegenwehr rechnen, zumal man selbst erst einmal wieder Selbstvertrauen tanken muss. Zwar war zuletzt in Ottersdorf eine deutliche Steigerung gegenüber der 0:4-Heimklatsche gegen Lichtental vor allem in moralischer Hinsicht zu erkennen, da sich die Mannschaft auch trotz eines zwischenzeitlichen Drei-Tore-Rückstandes nicht aufgab und am Ende sogar noch dem Ausgleich nahe war. Zur Partie gegen den FC Phönix, der seine Punktspielpremiere am Münzwald feiert, gilt es, die Kräfte neu zu bündeln, die Fehlerquote gering zu halten und sich auf das eigene Spiel zu konzentrieren. Ausfallen wird in dieser wichtigen Begegnung Mittelfeldspieler Michael Leppert, der sich in Ottersdorf eine schwere Mittelfußprellung zuzog und vorerst pausieren muss.          gw

 

Abstiegsduell verloren

FV Ottersdorf – SV Ulm 3:2 (2:0, Bezirksliga). Der SV Ulm hatte sich für das Abstiegsduell im Ried einiges vorgenommen, geriet aber wie zwei Tage zuvor gegen Lichtental wiederum schon in der dritten Minute nach einem absolut vermeidbaren Gegentreffer durch Sven Eiler erneut früh in Rückstand und benötigte in der Folge eine gewisse Zeit, um sich von diesem Rückschlag zu erholen. In dieser Phase verpassten Jens Hettstedt per Kopfball (10.) und Marius Metzger (21.) weitere gute Möglichkeiten für die Hausherren, beide Male war Torhüter Robin Frietsch zur Stelle und bewahrte die Gäste vor einem höheren Rückstand. Danach bestimmte Ulm für eine gute Viertelstunde die Partie, hatte aber in diesem Zwischenspurt nur eine gute Gelegenheit, als Roman Fedeev einen Kullerball gerade noch von der Torlinie klären konnte und somit den Ausgleich verhinderte. Ein weiterer Stellungsfehler im Mittelfeld führte in der 35. Minute zum 2:0 für den FVO, als Metzger in halbrechter Position an den Ball kam und eiskalt zum Pausenstand vollstreckte.

Abstiegskampf pur hieß auch die Devise im zweiten Spielabschnitt, viel Kampf und Krampf verdrängten die spielerischen Elemente, aber auch der einheimische Spielertrainer Stefan Kalkbrenner konnte dem Spiel seiner Mannschaft nicht die gewohnte Linie geben. Nachdem der mit aufgerückte Patrick Ernst mit einem Kopfball nur knapp den Anschlusstreffer verpasst hatte (68.), zog Lukas Frisch bei einem der Gegenangriffe aus gut 20 Metern ab und jagte den Ball zum vermeintlich entscheidenden 3:0 ins Toreck (71.). Quasi im Gegenzug nach dem Wiederanspiel traf Steven Müller nur den Pfosten, und auch Benedikt Wisser scheiterte im Nachschuss an Keeper Erwin Janzer. In einer turbulenten und spannenden Schlussphase verkürzte dann Steven Müller mit einem abgefälschten Freistoß doch noch auf 1:3 (76.), ehe Aykut Ademogullari zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit der Anschluss gelang. In der verbleibenden Spielzeit gelang es der zwar engagierten, insgesamt jedoch unglücklich agierenden Ulmer Mannschaft nicht mehr, für ausreichend Gefahr im Strafraum der Gastgeber zu sorgen, die insgesamt geistig frischer wirkten und den Sieg mit den wenigen guten Möglichkeiten einfahren konnten. gw

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Mahir Gökalp, Patrick Ernst, Nils Helmholdt, Manuel Friedmann (85. Tobias Rummel) – Alexander Janzen (61. Benedikt Wisser), Björn Burst, Aykut Ademogullari, Michael Leppert (46. Steffen Kaiser) – Steven Müller, Markus Wengenmayer.

Bittere Niederlage nach schwachem Auftritt

SV Ulm – FC Lichtental 0:4 (0:3, Bezirksliga). Es war nicht die Höhe der Niederlage, sondern vielmehr die Art und Weise, wie das Debakel am heimischen Münzwald gegen den FC Lichtental zustande kam, worüber sich den vielen enttäuschten Fans und Zuschauern nach der Partie viel Gesprächsstoff bot. Schon eine Woche zuvor hatte der schmeichelhafte Sieg gegen Bad Rotenfels über die schwache Vorstellung der Ulmer Mannschaft hinweg getäuscht, der FCL deckte nun die Schwächen der Gastgeber gnadenlos auf und war auf allen Positionen an diesem Tag schlichtweg besser. Zudem war wie schon im Hinspiel der bullige Angreifer Juvian Tschemeni Emagni nie in der Griff zu bekommen und brachte seine Farben mit einem lupenreinen Hattrick auf die Siegerstraße. Marcus Hörner hatte früh zum 0:1 aufgelegt (3.), in der 26. Minute war der Stürmer dann per Kopf zur Stelle und stand später nach einer einzigen Körpertäuschung im Strafraum alleine vor Torwart Robin Frietsch, der das folgende 0:3 wiederum nicht verhindern konnte (33.). Die Kehrseite dieses Ausnahmespielers trat aber auch erneut zutage, gerade nach längerer Sperre wieder spielberechtigt ließ er sich wiederholt zu unsportlichen Handlungen hinreißen, weshalb er schon fast zwangsläufig von Schiedsrichter Uwe Großholz (FV Zunsweier) per Ampelkarte vom Feld geschickt (43.) geschickt wurde. Das ganze Theater um diesen Spieler, der den Platz zunächst nicht verlassen wollte, rückte beinahe die desolate Leistung der Einheimischen in den Hintergrund, die nach dem Seitenwechsel zwar eine Viertelstunde auf den Anschluss drängten, mit dem 0:4 durch ein Abstaubertor von Benjamin Grimmer (63.) dann aber abrupt ausgebremst wurden. Dem SV Ulm fehlte in der verbleibenden Spielzeit die Substanz und angesichts des Rückstandes aber auch der Wille, um die Gäste noch einmal in Verlegenheit bringen zu können, während der FC Lichtental seinen Formanstieg nach der Winterpause absolut untermauerte und völlig verdient einen so klaren Sieg einfuhr. gw

Der SV Ulm spielte in folgender Aufstellung:

Robin Frietsch – Mahir Gökalp (46. Alexander Janzen), Patrick Ernst, Björn Burst, Manuel Friedmann (59. Steffen Kaiser) – Jacob Friedmann (67. Robin Knebel), Nils Helmholdt, Michael Leppert, Steven Müller – Benedikt Wisser (59. Tobias Rummel).

Nur eine Spielhälfte auf Augenhöhe

SV Ulm II – SV Weitenung 1:3 (0:0, Kreisliga A Süd). Der SV Weitenung stellte auch am Münzwald seine aktuell gute Form unter Beweis und ging am Ende als verdienter Sieger vom Feld, wenngleich die Partie vor allem im ersten Durchgang lange Zeit ausgeglichen verlief und sich keine der Mannschaften wirklich gute Torchancen herausarbeiten konnte. Die beste Möglichkeit vor der Pause hatte noch Gästespieler Maximilian Reck, dessen Distanzschuss nur knapp das Ulmer Gehäuse verfehlte (7.), doch dies sollte sich nach dem Seitenwechsel schlagartig ändern. Zunächst verpassten Sebastian Habich und Luca Ohnemus eine Doppelchance vor dem Tor der Einheimischen (51.), eine Minute später bewahrte Keeper Lars Nollau sein Team mit einer Glanzleistung vor dem drohenden Rückstand. In dieser Drangphase gelang dann schließlich Torjäger Habich das nun längst verdiente 0:1 (64.), keine zwei Minuten später legte Jonas Huck das 0:2 nach und sorgte mit dem Doppelschlag bereits für eine Vorentscheidung. Matthias Lebherz konnte in den Schlussphase zwar noch einmal verkürzen und für wenige Minuten für Hoffnung im Ulmer Lager sorgen (82.), doch Spielführer Markus Frietsch stellte mit einem verwandelten Foulelfmeter (85.) den alten Abstand wieder her und damit auch die Revanche der Blumendörfler nach der Heimniederlage in der Vorrunde sicher.

Schiedsrichter Sehri Kilic (TC Fatihspor) leitete die insgesamt faire Partie unauffällig und sicher.

Den ersten Saisonsieg sicherte sich im Vorspiel die Ulmer „Dritte“, das goldene Tor zum 1:0 gegen Weitenung II erzielte Hendrik Faust bereits in der fünften Spielminute. gw

Der SV Ulm II spielte in folgender Aufstellung:

Lars Nollau – Nicolai Metzinger, Tom Eisele, Jannik Heß, Dennis Tran – Benjamin Gembruch (55. Niklas Früh), Julian Brand, Manuel Oser, Yannick Scherer (55. Matthias Lebherz), Robin Waffenschmidt (66. Philipp Sauter) – Justin Schumann (85. Paul Autenrieth).

 

Wiedererstarkter FC Lichtental zu Gast und dann nach Ottersdorf

SV Ulm – FC Lichtental (Samstag, 17.30, Bezirksliga). Im Hinspiel bot der SV Ulm eine der schwächsten Vorrundenleistungen und verhalf den Kurstädtern damals schon fast selbst zu einem 3:1-Erfolg. Vor allem aber konnte der erst kurz zuvor verpflichtete Juvian Tschemeni Emagni nie gestoppt werden und entpuppte sich als alleiniger Torschütze zum Matchwinner für den FCL. Nach langer Sperre durfte er nun am vergangenen Wochenende in Ottenhöfen zwar wieder mitwirken, konnte aber bei den heimstarken Achertälern die erwartete Niederlage nicht verhindern. Zuvor hatte sich das Team von Trainer Lars Kunz mit einer Serie von vier Siegen und einem Remis selbst aus dem Tabellenkeller gezogen und längst den Anschluss an das untere Mittelfeld der Tabelle wieder hergestellt. Diesen aktuellen Lauf bremsen wollen nun natürlich die Hausherren und das Nachholspiel selbst zur Aufstockung der bislang mageren Heimbilanz nutzen. Die konnte am Vorsonntag mit dem ersten Heimsieg in dieser Spielzeit durchaus aufgehellt werden, wenngleich der FV Bad Rotenfels wesentlich mehr und auch die insgesamt besseren Möglichkeiten aufzuweisen hatte, zum Glück für Ulm aber vor dem Tor dann nicht die notwendige Kaltschnäuzigkeit besaß, um selbst den entscheidenden Treffer zu setzen. Am Ende hielten die Hausherren nicht nur zum ersten Mal in dieser Spielzeit den eigenen Kasten sauber, was von Trainer Rolf Ernst schon so oft als Grundlage eines Erfolges gefordert worden war, sondern konnten damit aus ganz wenigen Chancen heraus den knappen 1:0-Sieg festmachen. Eine ähnlich miserable Bilanz wie zuvor gegen Bad Rotenfels ist nun auch gegen den FC Lichtental festgeschrieben, in den vergangenen Jahren in der Kreisliga A und auch im Bezirksoberhaus ist überhaupt noch kein Sieg vermerkt, lediglich gegen die Reserve des ehemaligen Landesligisten konnte in früheren Jahren gewonnen werden. Wenig Änderungen dürfte es im Kader von Rolf Ernst geben, im Gegensatz zur Vorwoche steht Markus Wengenmayer nicht nur gegen Lichtental, sondern auch im anschließenden, planmäßigen Aufeinandertreffen beim FV Ottersdorf (Ostermontag, 15.00 Uhr) wieder zur Verfügung. Mit diesem zweiten Abstiegsduell gegen einen direkten Konkurrenten binnen 48 Stunden steht für den SV Ulm eine weitere Begegnung gegen ein aktuell überaus erfolgreiches Team an, das zuletzt mit Siegen in Bad Rotenfels und Sasbach sowie gegen Kappelrodeck/Waldulm für Aufsehen gesorgt hat. Somit steht für Ulm ein in jeglicher Hinsicht intensives Wochenende auf dem Programm. gw